6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Intransparenz was dann Schlussendlich der Lohn für diese Tätigkeit ist beseitigen und Karten auf den Tisch! Probearbeiten war okay, besser wie das eigentliche Vorstellungsgespräch.
Das Online-Vorstellungsgespräch vermittelte den Eindruck einer eher theoretischen Übung als eines strukturierten und professionell geführten Auswahlverfahrens.
Zwar wiesen die gestellten Fragen thematische Bezüge zur ausgeschriebenen Position auf, beschrieben jedoch Szenarien, die in der praktischen Unternehmensrealität kaum eintreten dürften. Der Gesprächsverlauf wirkte dadurch teilweise konstruiert und wenig praxisorientiert.
Darüber hinaus wurden im Gespräch zusätzliche Aufgabenbereiche genannt, die im ursprünglichen Aufgabenprofil weder beschrieben noch angedeutet waren. Dies erweckte den Eindruck einer unklaren Rollenabgrenzung und mangelnden Transparenz hinsichtlich der tatsächlichen Verantwortlichkeiten.
Im Anschluss an das Gespräch übermittelte ich meine Gehaltsvorstellung per E-Mail, woraufhin zeitnah die Absage erfolgte. Angesichts der weiterhin dann bestehenden Stellenausschreibung liegt der Schluss nahe, dass die Entscheidung primär auf Grundlage der Gehaltsvorstellung getroffen wurde, nicht aufgrund fachlicher oder persönlicher Kriterien.
Fazit:
Der Bewerbungsprozess hinterließ den Eindruck begrenzter Professionalität, unzureichender Transparenz und einer geringen Wertschätzung gegenüber mir als Bewerber. Besonders bemerkenswert war die abschließende Formulierung in der E-Mail: „Es war uns eine Freude, Sie näher kennenzulernen“ – eine Aussage, die in diesem Zusammenhang eine gewisse Ironie nicht verleugnen kann.
Für Bewerber, die ein klar strukturiertes, realitätsnahes und respektvolles Auswahlverfahren erwarten, erscheint dieser Prozess nur eingeschränkt empfehlenswert.
Wenigstens eine Meldung , ob ja oder Nein , aber das ist wohl zuviel verlangt von manchen . Ist das Einbildung ?? Es wurde gesucht , Bewerbung geschrieben und keine Antwort .... ist KEINE gute Werbung !! Wenn man schon Leute sucht , sollte man sich wenigstens kurz melden , Personalmangel kann ja dann nicht so schlimm sein .
Gesamtbewertung: 1 Stern (und der Stern ist für den Versuch, überhaupt etwas zu tun)
Ich habe mich voller Vorfreude für das Logistik-Trainee-Programm bei Schäfer's-Brot beworben. Was dann folgte, war eine Achterbahnfahrt der Enttäuschung – ohne Sicherheitsgurte. Hier meine Erfahrung, die eher an einen schlechten Thriller erinnerte als an ein Bewerbungsgespräch:
Bewerbungsprozess:
Nach der Bewerbung vergingen etwa drei Wochen, bevor ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhielt. (Positiv hervorzuheben; hier hört es aber auch schon auf!)
Das Vorstellungsgespräch – oder: Wer ist heute nicht da?
Das Vorstellungsgespräch sollte via Microsoft Teams stattfinden. Ein super Plan, wenn man es überhaupt durchzieht. Aber leider saß ich alleine an meinem Bildschirm und wartete – und wartete – und wartete. Keiner da. Kein Anruf, keine Nachricht. Nach einer Stunde der inneren Ruhe (und mehr als nur ein bisschen Verzweiflung) rief ich an. Und was hörte ich? „Ja, Ihr Gesprächspartner ist krank.“ Okay, das kann passieren, aber hätte man mir das nicht vorher sagen können? Man kann sich doch wenigstens die Zeit nehmen, eine kurze Nachricht zu schicken oder einen anderen Ansprechpartner zu finden. Fehlanzeige.
Die unendliche Reise der weiteren Einladungen:
Nach einer weiteren Woche bekam ich eine E-Mail von einer anderen Person mit einer neuen Einladung. Persönlich hätte ich mir einen Anruf gewünscht, immerhin hatte ich schon aktiv hinterhergerufen. Aber hey, vielleicht ist das der Schäfers-Brot-„Charme“: Sie mögen es unpersönlich.
Dann, noch zwei Wochen später, kam der Anruf – von einem anderen Ansprechpartner. Der Geschäftsführer hätte nun tatsächlich Zeit für mich. An dieser Stelle dachte ich, es könne nur besser werden. Ha! Pustekuchen!
Das Gespräch – oder: Wie man sich keinen Lebenslauf ansieht und sich trotzdem wundert:
Das Gespräch begann vielversprechend – alle stellten sich vor, inklusive mir. Dann schaute der Geschäftsführer bei meiner Selbstvorstellung so, als wäre mein vorgetragener Lebenslauf ein wildes, unbekanntes Objekt. Äh, hallo? Ich habe meine Unterlagen nicht einfach in einem anderen Universum abgelegt! Als ich anbot, meine Unterlagen noch einmal zu schicken oder mehr zu erzählen, blieb das leider unbeantwortet. Ein respektloses „Nicht-Kennen“ meiner Unterlagen, das mich fast vom Hocker gehauen hätte. Als Anschreiben hätte ich hier auch ein Rezept für ein Kuchen schicken können, wurde sich sowieso nicht durchgelesen.
Die Standardfragen – oder: Wie man einen Bewerber verwirrt, ohne viel zu fragen:
Die Fragen des Geschäftsführers waren dann mehr als nur unspezifisch. „Was wissen Sie über Edeka?", tiefergehende Fragen zum späteren Job gab es nicht. Als ich dann meine eigenen Fragen stellte, die auf der Stellenausschreibung basierten (z. B. „Wie unterstützen Trainees bei der Optimierung von Logistikprozessen?“), bekam ich nur Schulterzucken und einen Blick in die Leere. Andere Dinge am Bildschirmrand waren dann plötzlich, für den Geschäftsführer, viel interessanter. Die Worte „familiäres Betriebsklima“ fielen auch, aber was genau das bedeutet, konnte mir niemand beantworten. Ich nehme an, „familiär“ ist ein Synonym für „Chaos“?
Der Nachklang – oder: Eine Entschuldigung, die keine ist:
Nach dem Gespräch gab ich direkt Feedback und bekam – Überraschung! – eine halbherzige Entschuldigung von der Personalabteilung. Das Gespräch mit dem Geschäftsführer wurde als „Missverständnis“ abgetan, aber natürlich wusste niemand von den vielen vorherigen Fehlern. Mir wurde versprochen, dass ich am Freitag eine Rückmeldung erhalten würde. Ich bekam sie die Woche darauf am Dienstag. Top Timing, Schäfers-Brot! Wenn man bei einem Bewerbungsgespräch schon so viele Fehler macht, dann sollte man wenigstens bei der Rückmeldung pünktlich sein. Aber anscheinend ist auch das zu viel verlangt.
Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach so viel Chaos und Frustration auch noch hungrig werde, aber hier sind wir. Schäfers-Brot hat es leider geschafft, mich nicht nur als Bewerber zu enttäuschen, sondern mir auch die Lust auf Ihre Backwaren zu verderben. Der Laden ist für mich gestorben. Wenn ich wieder Backwaren kaufen will, dann lieber irgendwo, wo man weiß, was „familiär“ wirklich bedeutet und wo pünktliche Rückmeldungen keine Fremdwörter sind.
Die Personalabteilung sollte beim Gespräch vertreten sein und keine temporären zugekauften Berater.
Behandelt Mal eure Mitarbeiter vernünftig, es ist 2024, ich werde sicher nicht für so einen Betrieb arbeiten.