Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Scheffer 
& 
Wiggers 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 1,5Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Naja ...

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Nordhorn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mit großer Freude habe ich fünfundzwanzig Jahre lang (von dreißig) dort gearbeitet, wenn auch mit sehr bescheidener Vergütung.
Man ließ mich machen und ich machte es gut.
So lange ich Einfluß darauf hatte, stimmten meine Umsatzzahlen.
Das mir entgegenbebrachte Vertrauen wusste ich immer zu schätzen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einen langjährigen, zuverlässigen, sich nichts zu Schulden kommen lassenden Mitarbeiter ohne Gespräch, nicht einmal mit persönlicher Schlüsselrückgabe nach dreißig Jahren Betriebszugehörigkeit regelrecht abzuservieren und nicht zu verbergen, dass man froh ist ihn los zu sein ...

... ist nicht die feine Art.

Verbesserungsvorschläge

Der Umgang mit Firmenangehörigen könnte überdacht werden.
Gesprochene Worte könnten erst einmal den Denkprozess durchlaufen.
Vielleicht können sogar einmal die Einschätzungen der erfahrenen Mitarbeiter angehört, bedacht werden. Die sind nämlich nicht alle im Geiste bescheiden.

Auch so manche Anweisung könnte erst einmal überdacht werden bevor sie die Geschäftsleitung in die Unglaubwürdigkeit zieht.
Widersprüche in Anweisungen und eigenem Handeln sollten ausgeräumt werden.

Die Abschaffung der Filialleiter- Mitentscheidung über das Sortiment der Filiale ist nicht unbedingt eine gute Idee. Die Erfahrung der leitenden Angestellten in ihrer Region ist "Gold wert". Vielleicht hört man doch einmal auf die Untergebenen.

Arbeitsatmosphäre

Die Firma setzt sich aus einem Großhandel und mehreren Einzelhandelsgeschäften zusammen.
In "meiner" mir über mehrere Jahrzehnte anvertrauten Filiale gab es ein überwiegend selbständiges, angenehmes Arbeiten. Das änderte sich nach dem Generationenwechsel in der Geschäftsführung.

Seit dem Wechsel der Geschäftsleitung von der Senior- in die Juniorgeneration konnte ich einen stetigen Verfall der "Fürsorgepflicht" des Arbeitgebers gegenüber den Angestellten am eigenen Leib erfahren.

Desöfteren gab es Anweisungen der Geschäftsleitung, deren Sinn ich nicht nachvollziehen konnte, was Widersprüche im Geschäftsgebaren offenbarte, unnötige Arbeitsschritte und Unruhe in den laufenden Betrieb brachte.

Mehrmals, bei meinen Aufenthalten in der Zentrale zweimal jährlich, wurde ich Zeuge lautstarker und "giftiger" Anfeindungen zwischen den Inhaberfamilienmitgliedern.
Ein langjähriger Kollege kommentierte meinen entsetzten Blick mit: "Das gibt`s hier öfter. Grausig. Das Arbeiten hier macht keine Freude mehr."

Image

Tja, das Image dieser Firma.
Was innen geschieht oder nicht geschieht, dringt kaum nach aussen.

Als die Seniorgeneration "am Ball" war, war es anders.
Es kamen menschliche Gesten, ab und zu ein Lob, Anerkennung.
Wenn auch nicht unbedingt finanzieller Art.

Nach aussen wird gern das Engagement in der Kindernothilfe angeführt und auch mehrere Patenschaften , z.B über indische Kinder.
Damit lässt sich ein gutes Bild schaffen.
Aber eigentlich habe bestimmt nicht nur ich dieses Engagemnet finanziert, sondern mit Sicherheit auch weitere Mitarbeiter dieses Unternehmens, indem sie zu beschämend schäbigen Löhnen arbeiteten oder es immer noch tun.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Über den Umweltgedanken des Unternehmens mache ich mir so meine eigenen Gedanken.
Nur ein kleines Beispiel, was die Widersprüchlichkeit (in vielen Bereichen) zeigte: Gesetzlich vorgeschrieben wurden die Plastiktüten abgeschafft und durch Papiertüten ersetzt.
(Was ich in "meiner" Filiale bereits Jahre früher abschaffte. Bei uns gab es von mir genähte Leihbeutel aus Stoff, für die Kunden, die keinen eigenen Beutel mit hatten. Das hat bestens geklappt.)
Die Plastiktüten waren also gesetzlich abgeschafft und zeitgleich bekam ich die Anweisung, die Stoffreste nicht nur wie bisher mit einem Papierschild zu versehen, sondern zusätzlich mit durchsichtiger Folie zu umwickeln. Dem widersetzte ich mich.

Die vielen Stoffe zweifelhafter Herkunft ...
Die vielen Stoffe, die Mikropartikel abgeben, wie Pannesamt ...
So wenig biozertifizierte Stoffe ...
...
...

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung???

Vorgesetztenverhalten

Von klaren Zielen oder Strategien keine Spur.
Die Krönung des miserablen Verhaltens der Geschäftsleitung war deren Handhabung bezüglich der Schließung "meiner" Filiale (aufgrund rückläufiger Umsätze seit Corona) und was in Folge dessen mit mir passieren sollte.
Die bevorstehende Schließung kam mir vom Vermieter des gekündigten Ladenlokals zu Ohren und erst Wochen später suchte ein Mitglied der Geschäftsführung das Gespräch mit mir.
Das fand mitten im Ladenlokal im Stehen statt.
Deutlicher konnte man mir mangelnde Wertschätzung und Gleichgültigkeit nicht zeigen.
Auch als ich die angebotene Versetzung in eine für mich zu weit entfernte Filiale ausschlug und meine Kündigung nach dreißig Jahren Betriebszugehörigkeit einreichte, holte die andere Hälfte der Geschäftsleitung auch zu einem Schlag in die Magengrube aus, nämlich mit dem erfreuten Kommentar: "Ja, gern."
Vergessen und waren wohl die vielen Jahre, in denen ich die mir anvertraute Filiale erfolgreich führte und viele Dinge erledigte, die eigentlich nicht in meine Zuständigkeit gehörten, aber der Geschäftsleitung das Leben erleichterte.

Arbeitsbedingungen

Wenn man vom maroden Zustand des Ladenlokals, seit zwanzig Jahren nicht renovierten Räumlichkeiten, fehlendem Computer und sonstigen Kleinigkeiten absieht ...
gute Arbeitsbedingungen, was die direkten Kollegen, die fast durchweg lieben Kunden betrifft.

Damit ich z. B. ordentlich Ware bestellen konnte, nahm ich meinen privaten Laptop mit zur Arbeit.
Um der Geschäftsleitung bei der Inventur die Arbeit zu erleichtern, wurde erwartet, dass man mit eigenen Geräten alles Gezählte in bestimmte Listen einträgt und sich auch die Kenntnisse dazu in seiner Freizeit aneignet.
Schulungen über Produktneuheiten gab es nie.

Kündigte eine Kollegin wurde in den letzten Jahren kein Ersatz eingestellt.
Sehr schwierig war es seit Corona zu bewerkstelligen mit nur einer ungelernten Aushilfe ein Einzelhandelsgeschäft mit dem von mir erarbeiteten Ruf der kompeteten Beratung zufriedenstellend zu führen.

Kommunikation

Ging es um "normale" Belange des Geschäftsbetriebes war die Kommunikation gut, Anliegen wurden schnell bearbeitet.
Menschlich mehr oder weniger anspruchsvolle Situationen allerdings wurden teils haarsträubend abgekanzelt.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt war mehr als bescheiden und erst mit dem Gesetz zum Mindestlohn bekam ich meine längst geforderte und abgeschmetterte Gehaltserhöhung. Nämlich den Mindestlohn.
Warum ich als Filialleitung zum "Hungerlohn" drei Jahrzehnte in diesem Unternehmen blieb, hat persönliche Gründe.

Interessante Aufgaben

Eigentlich müsste ich alle fünf Sterne vergeben, denn meine Aufgaben im Filialbetrieb waren abwechslungsreich. Ich habe dieses kleine Geschäft geliebt und sehr gerne dort gearbeitet.
Die Geschäftsleitung war weit weg und verließ sich auf mein Können.
Viele, viele Jahre zu Recht.
Da es hier um die Arbeitgeberbewertung geht, vergebe ich dennoch nur einen Stern. Ein Zug der Gerechtigkeit der Punkteverteilung, denn ich musste bereits Sterne vergeben, wo der Arbeitgeber keinen verdiente.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Mehr schein, als sein! Die Feinheiten erkennt man erst nach einiger Zeit.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Nordhorn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Voraussetzungen sind gut.
Einige Freiheiten, kurze Entscheidungswege und unkompliziert.
Doch was daraus gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die mangelhafte Geschäftsführung!
Niemand muss ein geborener Geschäftsführer sein. Doch wenn man sich entscheidet das geerbte Unternehmen zu übernehmen, muss man an eigenen Defiziten arbeiten oder sich entsprechendes Personal holen und dies in die Führung einbinden. Beides passiert dort nicht.
So wird eine teils launige, cholerische, uneinsichtige, bockige, gleichgültige Geschäftsführung dieses Unternehmen nur noch melken, wie eine Cash Cow.

Es fehlt eine Idee für die Zukunft, eine Vision, ein Masterplan.
Der Fokus der Geschäftsführung liegt auch während der Arbeitszeit auf dem Privatleben. Es werden private Termine wahrgenommen und die Arbeitszeit nach belieben verkürzt. Das ist nicht verboten, ganz klar!
Doch wenn es Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern gibt und die Zukunft des Unternehmens nicht definiert ist, sollte die Aufgabe als Geschäftsführung im Fokus stehen. Denn die Verantwortung für die Mitarbeiter wurde mitgeerbt!

Die Geschäftsführer führen diese Firma (mehr schlecht als recht), aber sie entwickeln sie nicht, sie leben sie nicht.
Sie sind Geschäftsführer - keine Unternehmer, keine Macher!

Verbesserungsvorschläge

Der Geschäftsführung empfehle ich einen Schritt zurückzugehen und sich genau anzuschauen, was man alles hat.
Großes abbezahltes Haus, alle zwei Jahre ein neues Auto, viel viel Geld, Familie...
Wenn sie sich dessen bewusst werden würden, müssten sie nicht so miesepetrig durchs Leben laufen und könnten gegenüber ihren Mitarbeitern großzügiger sein, mehr Geld im Unternehmen einsetzen und nicht ständig nur kleckern.
Die Voraussetzungen sind gut, aber sie machen nichts draus.

Außerdem ganz wichtig: Die Inhaberfamilie sollte sich aussprechen!
Da gönnt man sich teilweise untereinander nichts und man ist sich nicht grün.
Lautstarke Konflikte waren keine Seltenheit.

Ansonsten bleibt die Fluktuation hoch. Das ehemals junge Team mit vielen (ehemaligen) Azubis ist quasi nicht mehr da. Und das liegt nicht ausschließlich an den Lebensplanungen der betreffenden Personen, sondern an der Attraktivität des Arbeitgebers!

Arbeitsatmosphäre

Bemühungen sind durchaus erkennbar, werden aber leider zu oft durch nicht nachvollziehbares Verhalten der Geschäftsführung zunichtegemacht.

Wer Lob erwartet wird enttäuscht. Gute Leistungen werden i.d.R. einfach hingenommen.

Altmodisches Verständnis von Arbeit bei Teilen der Geschäftsführung. Wenn nicht aktiv gearbeitet wird (Umgang mit Ware, schreiben auf Tastatur oder eiliges umherlaufen) unterliegt man dem Glauben derjenige würde nicht arbeiten. "Denkende" und planerische Arbeiten werden als eher unnötig empfunden ("mach das nicht zu kompliziert").
Bei zu viel Spaß und Lachen dauert es nicht lange, bis Teile der Geschäftsführung (zufällig) vorbeiliefen, um zu gucken, ob auch gearbeitet wird.

Die schönsten Tage im Betrieb waren die Urlaubs- und Außer-Haus-Tage der Geschäftsführung.
Da konnte jeder in Ruhe seine Arbeit einteilen und erledigen und die Atmosphäre war frei von unnötigen stress.
Denn Unruhe kam i.d.R. nur durch Teile der Geschäftsführung auf.

Image

Das Image der Geschäftsführung innerhalb der Firma ist miserabel.
Entsprechend hat kein Mitarbeiter das Unternehmen nach außen wirklich gelobt.
Woran soll man sich als Mitarbeiter auch orientieren, ohne ein Leitbild, ohne eine Vision und ohne Ziele für die Zukunft des Unternehmens?
Die Mitarbeiter sind willens und bereit, aber die Geschäftsführung will weder wachsen, noch Geld für die Verbesserung interner Prozesse in die Hand nehmen.
Die geerbte Kuh wird nur gemolken und Geld auf dem Firmenkonto = eigenes Geld für den Ruhestand.
Wer so denkt, kann ein Unternehmen nicht erfolgreich führen.

Der Großteil der Kundschaft bekommt von solchen internen Differenzen nichts mit und war daher überwiegend zufrieden.
Die Erzählung vom "Familienunternehmen" verfängt da ganz gut.

Work-Life-Balance

Starre Arbeitszeiten nicht zeitgemäß, ebenso wie Freitag bis 16 Uhr.
Gleitzeit gilt nur für Geschäftsführung, aber für Mitarbeiter ein Fremdwort.
Sollte man wegen einem Termin mal eher weg müssen, wird dies zwar gestattet, aber man muss immer untertänigst bei der Geschäftsführung nachfragen.
Urlaub wurde (fast) immer wie angefragt ermöglicht. Das passt.

Karriere/Weiterbildung

Für eine Weiterbildung muss der Mitarbeiter selbst aktiv werden!
Vom Unternehmen kommen diesbezüglich auf keinen Fall irgendwelche Vorschläge. Da fehlt einfach komplett die Weitsicht.
Fahrsicherheitstraining für Außendienst die mit 3,5 Tonnen Bulli zehntausende Kilometer im Jahr fahren? Fehlanzeige!
Verkaufsschulungen insbesondere für die Verkäuferinnen in den Einzelhandelsfilialen? Fehlanzeige!
Einarbeitung/Weiterbildung zu den Produkten die vertrieben werden? Fehlanzeige!

Wer eine klassische Weiterbildung absolviert, macht es für den nächsten Arbeitgeber und nicht für S&W, denn dort spielt die gewonnene Qualifikation keine Rolle - weder vom Aufgabengebiet, noch vom finanziellen.

Durch die Größe des Unternehmens gibt es keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten. Jeder bleibt bei dem, was er macht.
Führungsebene bleibt der Inhaberfamilie vorbehalten - keine Chance.
Siehe unter "Kommunikation", man will sich halt nicht in die Karten schauen lassen.

Gehalt/Benefits

Vorweg: Das Geld kommt pünktlich. Immer!

Was da kommt, ist allerdings recht dürftig.
Anfangsgehalt entsprach nichtmal dem heutigen Mindestlohn.
Eine wirklich faire Bezahlung fand in den folgenden Jahren auch nicht wirklich statt, gemessen an den Errungenschaften die man im Unternehmen etabllierte und man stets das Unternehmen voranbringen wollte.

Ein Treppenwitz war am Ende die Auszahlung des Urlaub- und Weihnachtsgeldes. Das betrug jeweils einen halben Bruttomonatslohn, also zusammengenommen quasi ein 13. Gehalt.
Allerdings wurde dies irgendwann monatlich ausgezahlt. Es gab also jeden Monat das Gehalt + 1/12 des Gehalts. Durch die Regelmäßigkeit der monatlichen Auszahlung erhöht sich der monatliche Nettobetrag der ausgezahlt wird. So wurden diese eigentlichen Sonderzahlungen verwässert und als Arbeitnehmer hat man so ein gefühlt höheres Einkommen, obwohl sich auf das Jahr gerechnet nichts geändert hat.

Auf die Idee eines Mitarbeiters hin, wurde Wellpass (ehem. Qualitrain) eingeführt.
Auf die Idee eines Mitarbeiters hin, gab es für einige Mitarbeiter ein Smartphone + Vertrag.

Entscheidend sollte aber immer das Gehalt sein und das war, wie bereits beschrieben, ein Witz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der Branche gab es in den letzten Jahren eine starke Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit. Doch ein Teil der Geschäftsführung hält diesen Trend für totalen Quatsch und es wurden keine Zertifizierungen angestrebt.

Versendet wird in Karton und Papier, was allerdings eher Kostengründe hat und nicht einem Umweltgedanken entspringt.

Bei der Produktion von Textilien in Fernost hört man immer wieder von schlechten Arbeitsbedingungen. Das wurde aber noch nie wirklich hinterfragt und man vertraut blind den Lieferanten.

Photovoltaik auf dem Firmengebäude dient eher der persönlichen Bereicherung, als dem Umweltbewusstsein.

Sozialbewusstsein ist bei der Geschäftsführung vorhanden.
Allerdings eher durch private Handlungen (SOS Kindernothilfe) und nicht als Unternehmen mit z.B. Sponsoring o.ä.

Kollegenzusammenhalt

Verhältnis der Kollegen untereinander war stets gut.
Es wurde gespaßt und gescherzt.
Seltene kleine und harmlose "Lästereien" kommen, denke ich, überall mal vor.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter werden nicht gesondert betrachtet.
Arbeitserleichterungen o.ä. gibt es nicht.

Arbeitsjubiläen werden nicht hervorgehoben.

Vorgesetztenverhalten

Das Manko des Unternehmens ist die Geschäftsführung.
Absolut Kritikunfähig und oftmals altbackenes Denken!
Teilweise wird cholerisch auf Vorschläge reagiert.
Dazu kommt von Teilen der Geschäftsführung ein generelles Mißtrauen gegenüber den Mitarbeitern.

Teile der Geschäftsführung haben ihr Aufgabengebiet nicht im Griff.
Da wird im Einkauf erst bestellt, wenn der Kunde bestellt und die Ware nicht da ist.

Bei Verbesserungsvorschlägen die mit Kosten verbunden sind, wurde mit Sätze wie "Das ist mein Geld, nicht deins!" argumentiert und eine sachliche Begründung außen vor gelassen.

Arbeitsbedingungen

Das kommt auf den Arbeitsplatz an, z.B. Außendienst erhält vernünftige Fahrzeuge.
Büroräume sind ganz okay.

Im Firmengebäude im Sommer teils sehr warm und im Winter im Lager recht kalt. Der Wechsel zwischen beheizten Büro und nur minimal beheizten Lager im Winter stört etwas.

Arbeitsschutz insbesondere an den Doubliermaschinen definitiv verbesserungswürdig. Lärmschutz, Staubschutz, Einrichtungen zum Heben schwerer Rollen usw. nicht vorhanden. Aber wem die Wartung von Maschinen, die täglich gebraucht werden und essentiell für das Unternehmen sind (!), zu teuer ist, der geizt bei den anderen Punkten logischerweise auch.

Kommunikation

Eine Hälfte der Geschäftsführung ist an guter Kommunikation überhaupt nicht interessiert.
Die andere Hälfte schon eher, allerdings nur so lange, bis Kritik an der eigenen Person geäußert wird. Diese wird nämlich grundsätzlich von der gesamten Geschäftsführung schlecht aufgenommen.

Auf Wunsch der Mitarbeiter wurde eine (einigermaßen) regelmäßige wöchentliche Besprechung eingeführt. Ein Teil der Geschäftsführung nimmt dabei nicht am Besprechungstisch Platz, sondern sitzt oder steht stets außerhalb der Runde und tippt auf dem Smartphone rum. Körpersprachlich ist das natürlich eine Vollkatastrophe, spiegelt aber eins-zu-eins die Einstellung dieser Person zu solchen Meetings wider.
Richtige Zukunftspläne oder Visionen wurden aber nie entwickelt. Unternehmenskennzahlen wie Umsatz oder gar Gewinn wurden stets geheimgehalten. Man hatte vermutlich Angst, dass dies bei den Mitarbeiter Begehrlichkeiten weckt.

Auf die Frage "Wo seht ihr das Unternehmen in fünf bis zehn Jahren?" kam die erbärmliche Antwort: "Das weiß ich auch nicht, wir müssen einfach die Entwicklung des Marktes abwarten."
Das Unternehmen plätschert ohne wirklichen Plan einfach daher.
Keine Ziele, keine Zukunft!

Gleichberechtigung

Männerlastiger Bertrieb.
Unterschiede zwischen Männern und Frauen sehe ich nicht.
Einer Kollegin mit Kind wurde Vollzeit mit verschobenen Arbeitszeiten ermöglicht.

Einen großen Unterschied zur Behandlung der Mitarbeiter gibt es eher zwischen dem Großhandel und den zugehörigen Einzelhandelsfilialen.
Die Filialen und deren Mitarbeiterinnen (alles Frauen) könnten deutlich mehr gefördert und entwickelt werden, sind aber eher ein Dorn im Auge der Geschäftsführung und fristen teils ein stiefmütterliches Darsein.
Sobald die Zahlen nicht stimmen, wird ein Laden geschlossen.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell wird dem Mitarbeiter eine gewisse Freiheit zur Erledigung der Aufgaben gewährt. Allerdings mischt sich leider die Geschäftsführung dann doch regelmäßig ein, wenn sie meint es besser zu wissen.

Durch die fehlenden Zukunftsvisionen, ist die Entwicklungsmöglichkeit für Mitarbeiter stark eingeschränkt. Man ist schnell im "Alltagstrott" und Neues wird nur sehr behäbig umgesetzt.

Innovationen und neue Produkte werden bei Mitbewerben abgekupfert. Selber innovativ vorangehen macht schließlich nur Arbeit und stellt ein Risiko dar. Daher halten sich die interessanten Aufgaben in Grenzen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Scheffer & Wiggers durchschnittlich mit 1,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Handel (3,4 Punkte). 0% der Bewertenden würden Scheffer & Wiggers als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Scheffer & Wiggers als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umgang mit älteren Kollegen noch verbessern kann.