Ihr Unternehmen?

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EV. 
Schifferkinderheim 
Mannheim 
e.V.
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Bin immer noch sehr gerne hier

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass so viele unterschiedliche Menschen dort arbeiten und in Kontakt sind.
Dass viel auf die Gestaltung geachtet wird.
Der Arbeitsplatz an sich, das Haus und das Gelände.
Die vielen Möglichkeiten, die geboten werden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

momentan die vielen Baustellen und dass soviel angefangen wird und die Beendigung so ewig dauert.

Verbesserungsvorschläge

Wieder ein bisschen mehr Back to the roots

Arbeitsatmosphäre

Ich finde in der Atmosphäre hat sich was verändert. Es ist nicht mehr so locker und herzlich, man muss aufpassen, wem man was erzählt. Es gibt meiner Meinung nach Unterschiede in der Bewertung der Gruppen. Dies ist zu spüren. Die Erfahrungen und Meinungen der Gruppenmitarbeiter*innen werden von ihrer Leitung ebenfalls unterschiedlich behandelt und bei manchen Gruppen nicht ernst genommen, bzw. ist die Meinung der "Leitung" scheinbar wichtiger/richtiger.

Work-Life-Balance

Für mich passt das 100%

Kollegenzusammenhalt

Dies ist in den Bereichen sehr unerschiedlich. Bei manchen richtig gut und bei manchen nicht. Im Gesamthaus momentan eher schleppend trotz vieler Angebote für die Mitarbeiter. Könnte an der Atmosphäre liegen

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde, dass auf diese gut Rücksicht genommen wird

Vorgesetztenverhalten

Siehe Atmosphäre. Die Erreichbarkeit der Vorgesetzen ist schwerer geworden.

Arbeitsbedingungen

Die Gruppen sind sehr unterschiedlich von der räumlichen Auffteilung. Es gibt viele, wo das Umfeld passt, aber auch welche, die sehr fragwürdig sind (Raumaufteilung, Größe der Gruppe, Lichtverhältnisse)

Kommunikation

Der Hauptkommunikationsweg sind Mails, die aber von vielen Mitarbeiter*innen nicht oder nur wenig gelesen werden. Dadurch gehen wichtige Infos verloren oder werden nicht weitergetragen. Dies gilt auch für Protokolle von den verschiedenen Sitzungen. Es sind viel zu viele Mails und Infos.

Gleichberechtigung

Funktioniert meines Wissens nach zu 100%

Interessante Aufgaben

Die gibt es mehr als genug und werden auch ermöglicht. Gibt sehr viele tolle Ideen


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihre Bewertung und dafür, dass Sie viele Stärken unserer Einrichtung so deutlich hervorheben. Es freut mich sehr, dass Sie weiterhin gerne bei uns arbeiten und insbesondere die Vielfalt der Menschen, die Gestaltungsmöglichkeiten, die Arbeitsbedingungen und die interessanten Aufgaben schätzen.

Ihre kritischen Hinweise nehme ich sehr ernst. Gleichzeitig fällt es mir bei einigen Punkten schwer, sie richtig einzuordnen, weil sie sehr allgemein bleiben. Gerade bei der beschriebenen Veränderung der Atmosphäre, der unterschiedlichen Wahrnehmung einzelner Gruppen oder dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, würde ich gerne besser verstehen, was Sie konkret erlebt haben. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie das persönliche Gespräch mit mir suchen. Nur im offenen Austausch können wir unterschiedliche Sichtweisen besprechen und gemeinsam überlegen, was sich verbessern lässt

Auch beim Thema Kommunikation sehe ich einen gewissen Widerspruch: Einerseits werden zu Recht Transparenz, Information und Beteiligung eingefordert. Andererseits wird die Menge an E-Mails, Protokollen und Informationen kritisiert. Natürlich müssen wir unsere Kommunikationswege regelmäßig überprüfen, Informationen gut strukturieren und deutlich machen, was wirklich wichtig ist.

Gleichzeitig ist Beteiligung keine Einbahnstraße. Sie funktioniert nur, wenn beide Seiten Verantwortung übernehmen: Die Leitung muss transparent informieren, Beteiligungsmöglichkeiten schaffen und Rückmeldungen ernst nehmen. Mitarbeitende müssen bereitgestellte Informationen aber auch lesen, sich aktiv einbringen und die vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Transparenz und Beteiligung können nur gelingen, wenn sie von beiden Seiten mitgetragen werden.

Den Hinweis auf die vielen Baustellen kann ich sehr gut nachvollziehen. Permanenter Lärm, Schmutz und Einschränkungen im Arbeitsalltag sind wirklich belastend.

Gleichzeitig lohnt sich auch der Blick darauf, was sich in den vergangenen Jahren baulich bereits positiv verändert hat. Viele Bereiche wurden modernisiert, Arbeitsplätze verbessert und Räume für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende neu gestaltet. Diese Entwicklungen sind mit erheblichen Investitionen verbunden und sollen langfristig zu besseren Bedingungen in unserer Einrichtung beitragen.

Mir ist bewusst, dass während der Bauphasen vor allem die Belastungen spürbar sind. Umso mehr hoffe ich, dass nach und nach auch sichtbar wird, welchen Mehrwert die Veränderungen für unsere tägliche Arbeit und das gesamte Haus schaffen.

Bei einer Einrichtung mit inzwischen 113 Jahren Geschichte macht mich der Wunsch nach „Back to the roots“ natürlich neugierig. Ich gehe davon aus, dass damit keine Rückkehr zu großen Schlafsälen und den Rahmenbedingungen früherer Zeiten gemeint ist. Vielmehr vermute ich dahinter den Wunsch nach mehr Nähe, persönlichem Austausch, Gemeinschaft und vielleicht auch nach einer stärkeren Konzentration auf das Wesentliche. Was genau Sie damit verbinden und welche Entwicklungen Sie als hilfreich oder weniger hilfreich erleben, würde ich gerne besser verstehen. Auch darüber würde ich mich sehr gerne persönlich mit Ihnen austauschen.

Ich lade Sie ausdrücklich dazu ein, die angesprochenen Punkte persönlich und offen mit mir zu besprechen. Gerade bei Themen wie Führung, Atmosphäre, Kommunikation und der Wahrnehmung einzelner Gruppen ist ein direkter Austausch aus meiner Sicht deutlich hilfreicher als eine ausschließlich anonyme Rückmeldung. Nur im persönlichen Gespräch können wir nachfragen, Missverständnisse klären und unterschiedliche Sichtweisen wirklich miteinander besprechen.

Gleichzeitig gilt: Jede Rückmeldung ist besser als keine. Deshalb danke ich Ihnen dafür, dass Sie Ihre Wahrnehmungen und Kritikpunkte offen angesprochen haben. Ich hoffe, dass wir darüber ins Gespräch kommen und gemeinsam überlegen können, was wir bewahren und an welchen Stellen wir uns weiterentwickeln sollten.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

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