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EV. 
Schifferkinderheim 
Mannheim 
e.V.
Bewertungen

9 von 28 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 78%
Score-Details

9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Bin immer noch sehr gerne hier

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass so viele unterschiedliche Menschen dort arbeiten und in Kontakt sind.
Dass viel auf die Gestaltung geachtet wird.
Der Arbeitsplatz an sich, das Haus und das Gelände.
Die vielen Möglichkeiten, die geboten werden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

momentan die vielen Baustellen und dass soviel angefangen wird und die Beendigung so ewig dauert.

Verbesserungsvorschläge

Wieder ein bisschen mehr Back to the roots

Arbeitsatmosphäre

Ich finde in der Atmosphäre hat sich was verändert. Es ist nicht mehr so locker und herzlich, man muss aufpassen, wem man was erzählt. Es gibt meiner Meinung nach Unterschiede in der Bewertung der Gruppen. Dies ist zu spüren. Die Erfahrungen und Meinungen der Gruppenmitarbeiter*innen werden von ihrer Leitung ebenfalls unterschiedlich behandelt und bei manchen Gruppen nicht ernst genommen, bzw. ist die Meinung der "Leitung" scheinbar wichtiger/richtiger.

Work-Life-Balance

Für mich passt das 100%

Kollegenzusammenhalt

Dies ist in den Bereichen sehr unerschiedlich. Bei manchen richtig gut und bei manchen nicht. Im Gesamthaus momentan eher schleppend trotz vieler Angebote für die Mitarbeiter. Könnte an der Atmosphäre liegen

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde, dass auf diese gut Rücksicht genommen wird

Vorgesetztenverhalten

Siehe Atmosphäre. Die Erreichbarkeit der Vorgesetzen ist schwerer geworden.

Arbeitsbedingungen

Die Gruppen sind sehr unterschiedlich von der räumlichen Auffteilung. Es gibt viele, wo das Umfeld passt, aber auch welche, die sehr fragwürdig sind (Raumaufteilung, Größe der Gruppe, Lichtverhältnisse)

Kommunikation

Der Hauptkommunikationsweg sind Mails, die aber von vielen Mitarbeiter*innen nicht oder nur wenig gelesen werden. Dadurch gehen wichtige Infos verloren oder werden nicht weitergetragen. Dies gilt auch für Protokolle von den verschiedenen Sitzungen. Es sind viel zu viele Mails und Infos.

Gleichberechtigung

Funktioniert meines Wissens nach zu 100%

Interessante Aufgaben

Die gibt es mehr als genug und werden auch ermöglicht. Gibt sehr viele tolle Ideen


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihre Bewertung und dafür, dass Sie viele Stärken unserer Einrichtung so deutlich hervorheben. Es freut mich sehr, dass Sie weiterhin gerne bei uns arbeiten und insbesondere die Vielfalt der Menschen, die Gestaltungsmöglichkeiten, die Arbeitsbedingungen und die interessanten Aufgaben schätzen.

Ihre kritischen Hinweise nehme ich sehr ernst. Gleichzeitig fällt es mir bei einigen Punkten schwer, sie richtig einzuordnen, weil sie sehr allgemein bleiben. Gerade bei der beschriebenen Veränderung der Atmosphäre, der unterschiedlichen Wahrnehmung einzelner Gruppen oder dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, würde ich gerne besser verstehen, was Sie konkret erlebt haben. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie das persönliche Gespräch mit mir suchen. Nur im offenen Austausch können wir unterschiedliche Sichtweisen besprechen und gemeinsam überlegen, was sich verbessern lässt

Auch beim Thema Kommunikation sehe ich einen gewissen Widerspruch: Einerseits werden zu Recht Transparenz, Information und Beteiligung eingefordert. Andererseits wird die Menge an E-Mails, Protokollen und Informationen kritisiert. Natürlich müssen wir unsere Kommunikationswege regelmäßig überprüfen, Informationen gut strukturieren und deutlich machen, was wirklich wichtig ist.

Gleichzeitig ist Beteiligung keine Einbahnstraße. Sie funktioniert nur, wenn beide Seiten Verantwortung übernehmen: Die Leitung muss transparent informieren, Beteiligungsmöglichkeiten schaffen und Rückmeldungen ernst nehmen. Mitarbeitende müssen bereitgestellte Informationen aber auch lesen, sich aktiv einbringen und die vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Transparenz und Beteiligung können nur gelingen, wenn sie von beiden Seiten mitgetragen werden.

Den Hinweis auf die vielen Baustellen kann ich sehr gut nachvollziehen. Permanenter Lärm, Schmutz und Einschränkungen im Arbeitsalltag sind wirklich belastend.

Gleichzeitig lohnt sich auch der Blick darauf, was sich in den vergangenen Jahren baulich bereits positiv verändert hat. Viele Bereiche wurden modernisiert, Arbeitsplätze verbessert und Räume für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende neu gestaltet. Diese Entwicklungen sind mit erheblichen Investitionen verbunden und sollen langfristig zu besseren Bedingungen in unserer Einrichtung beitragen.

Mir ist bewusst, dass während der Bauphasen vor allem die Belastungen spürbar sind. Umso mehr hoffe ich, dass nach und nach auch sichtbar wird, welchen Mehrwert die Veränderungen für unsere tägliche Arbeit und das gesamte Haus schaffen.

Bei einer Einrichtung mit inzwischen 113 Jahren Geschichte macht mich der Wunsch nach „Back to the roots“ natürlich neugierig. Ich gehe davon aus, dass damit keine Rückkehr zu großen Schlafsälen und den Rahmenbedingungen früherer Zeiten gemeint ist. Vielmehr vermute ich dahinter den Wunsch nach mehr Nähe, persönlichem Austausch, Gemeinschaft und vielleicht auch nach einer stärkeren Konzentration auf das Wesentliche. Was genau Sie damit verbinden und welche Entwicklungen Sie als hilfreich oder weniger hilfreich erleben, würde ich gerne besser verstehen. Auch darüber würde ich mich sehr gerne persönlich mit Ihnen austauschen.

Ich lade Sie ausdrücklich dazu ein, die angesprochenen Punkte persönlich und offen mit mir zu besprechen. Gerade bei Themen wie Führung, Atmosphäre, Kommunikation und der Wahrnehmung einzelner Gruppen ist ein direkter Austausch aus meiner Sicht deutlich hilfreicher als eine ausschließlich anonyme Rückmeldung. Nur im persönlichen Gespräch können wir nachfragen, Missverständnisse klären und unterschiedliche Sichtweisen wirklich miteinander besprechen.

Gleichzeitig gilt: Jede Rückmeldung ist besser als keine. Deshalb danke ich Ihnen dafür, dass Sie Ihre Wahrnehmungen und Kritikpunkte offen angesprochen haben. Ich hoffe, dass wir darüber ins Gespräch kommen und gemeinsam überlegen können, was wir bewahren und an welchen Stellen wir uns weiterentwickeln sollten.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Ein innovativer, mitarbeiterfreundlicher und sozialer Arbeitgeber, dem die ihm anvertrauten Menschen am Herzen liegen

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

In den letzten Jahren konnte die Einrichtung erfolgreich auf einen aktuell erforderlichen Standard gehoben werden. Dies ist auf die Technik im Haus bezogen, auf den Renovierungsstand der Räume des Hauses, als auch der Mitarbeiterführung und -versorgung. Durch die Einführung eines Personalbüros und einigen strukturellen Veränderungen konnten Abläufe verbessert und optimiert werden.
Inhouse-Schulungen finden vermehrt statt, die allgemeine Aus-und Weiterbildung konnte stark ausgebaut werden.
Dafür großes Lob für das hohe Engagement der Leitungsebene!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitszeiten in Minutenangaben festzuhalten ist im Umgang mit Familien und Kindern/Jugendlichen beschwerlich.
Für MitarbeiterInnen über 63 Jahren sollte es mehr Möglichkeiten geben, eine Arbeitsteilzeit oder ähnliche Modelle der Entlastung zu nutzen.

Verbesserungsvorschläge

Supervisionen und interne Beratung von den Fachkräften

Arbeitsatmosphäre

Der allgemeine Informationsaustausch, Umgang mit Problemen und der Gesprächskultur ist sehr gut

Image

Ansehen des Hauses ist aufgrund sehr guter Arbeit sehr gut

Work-Life-Balance

Je nach Aufgabe kann diese durchaus unausgewogen sein.

Karriere/Weiterbildung

Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und Karrieremöglichkeiten dem Haus angemessen.

Gehalt/Benefits

Guter Tarifanschluss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein wächst zunehmend. Sozialbewusstsein ist hoch.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist sowohl in den einzelnen Abteilungen, als auch im Gesamtteam positiv und sehr kollegial.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist ausbaufähig

Vorgesetztenverhalten

Zugewandt, lösungsorientiert und positiv/freundlich

Arbeitsbedingungen

Durch viele Renovierungsarbeiten inzwischen verbessert und inhaltlich mit erweiterter MAV-Arbeit und gutem Tarifanschluss insgesamt gut.

Kommunikation

Bei Vorgesetzten findet man in der Regel ein verständnisvolles Ohr und es wird lösungsorientiert kommuniziert.

Gleichberechtigung

ist gut und ausreichend

Interessante Aufgaben

Durch die Möglichkeit, in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden zu können, sind die Aufgaben immer spannend und flexibel.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihr detailliertes und wertschätzendes Feedback.
Es freut mich sehr, dass Sie die positiven Entwicklungen in der Einrichtung, insbesondere die technischen Verbesserungen, den Renovierungsstand der Räume sowie die Optimierung von Abläufen und strukturelle Veränderungen, hervorheben. Wir sind stolz auf diese Fortschritte und es ist schön zu hören, dass diese Verbesserungen auch in Ihrer Wahrnehmung angekommen sind. Ebenso danke ich für das Lob zu den Inhouse-Schulungen und der Aus- und Weiterbildung, die wir kontinuierlich ausbauen. Das hohe Engagement der Leitungsebene ist für uns ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Erfolgs.

Zu den von Ihnen angesprochenen Punkten möchte ich gerne Stellung nehmen:
Eine Arbeitszeiterfassung ist eine gängige Praxis, die in den meisten Organisationen so gehandhabt wird. Ein Großteil unserer Mitarbeitenden arbeitet nach einem festen Dienstplan. Die anderen Mitarbeitenden erfassen ihre Arbeitszeiten digital in unserem Arbeitszeiterfassungssystem so, wie sie jeweils an diesem Tag gearbeitet haben. Es ist mir jedoch nicht ganz klar, was hier die Schwierigkeit oder die Kritik ist. Falls es hier konkrete Vorschläge zur Veränderung gibt oder Sie auf Probleme stoßen, lassen Sie uns diese bitte wissen, damit wir uns dem Thema gezielt widmen können.

Für Mitarbeitende ab 63 Jahren haben wir bereits eine Regelung, bei der die wöchentliche Arbeitszeit um 1 Stunde pro Woche reduziert ist. Ich nehme jedoch gerne Ihre Anregung auf, über weitere Entlastungsmodelle nachzudenken, um den Bedürfnissen dieser Mitarbeitenden gerecht zu werden.

Ich danke Ihnen für Ihre ausführliche und überwiegend sehr positive Bewertung. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Anliegen unserer Mitarbeitenden bestmöglich zu berücksichtigen.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Gute Work-Life-Balance

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durch flexible Arbeitszeitgestaltung ist eine sehr gute Work-Life-Balance möglich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Aufstiegschancen

Verbesserungsvorschläge

Mehr Anerkennungen von Vorerfahrungen, mehr Dienstwagen

Karriere/Weiterbildung

Es gibt regelmäßige inhouse Schulungen z.B. über KI in der Jugendhilfe

Gehalt/Benefits

Duales Studium wird nicht als Arbeitserfahrung anerkannt, was sehr schade ist

Arbeitsbedingungen

Es gibt zu wenig Dienstwagen für die Anzahl der Mitarbeitenden. Im ambulanten Bereich muss man häufig das private Fahrzeug nutzen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Es freut mich, dass Sie die flexible Arbeitszeitgestaltung und die damit verbundene gute Work-Life-Balance schätzen. Wir legen großen Wert darauf, unseren Mitarbeitenden eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu ermöglichen.

Zu den Aufstiegschancen möchte ich anmerken, dass wir uns der begrenzten Möglichkeiten in einer Einrichtung unserer Größe bewusst sind. Dennoch bieten wir durch interessante Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten Perspektiven, die über formale Aufstiege hinausgehen.
Zu dem Wunsch nach mehr Dienstwägen. Wir haben für eine Einrichtung unserer Größe einen vergleichsweise großen Fuhrpark. Zudem haben wir für den aufsuchenden Bereich eigens zwei Elektrofahrzeuge angeschafft, um die Mobilität unserer Mitarbeitenden zu fördern. Darüber hinaus unterstützen wir die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit einem Zuschuss und entschädigen die Nutzung privater Fahrzeuge mit 0,35 € pro Kilometer – in der Summe eine, wie ich finde, sehr mitarbeiterfreundliche Regelung.

Die Anerkennung von Ausbildungszeiten ist ein weiterer wichtiger Punkt. In unserer Einrichtung werden Ausbildungszeiten, die hier absolviert wurden, zu gewissen Anteilen anerkannt. Gleichzeitig ist es uns wichtig zu betonen, dass die Erfahrungsstufen die Vielfalt der beruflichen Laufbahnen widerspiegeln sollen, von Mitarbeitenden, die noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen, bis hin zu denen mit langjähriger Berufserfahrung.

Was die Weiterbildung betrifft, freue ich mich, dass Sie die regelmäßigen Inhouse-Schulungen schätzen. Wir werden weiterhin versuchen, unseren Mitarbeitenden spannende und wertvolle Angebote zu ermöglichen und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Angenehmes Arbeitsumfeld, aber Verbesserungspotenzial bei der Azubi-Betreuung

3,2
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Jugend und Heimerzieher in Mannheim absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Arbeitsklima ist angenehm, Kolleg:innen sind hilfsbereit und respektvoll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die einzelnen Gruppen haben keinen klaren Fahrplan oder strukturiertes Konzept, wie sie Auszubildende gezielt unterstützen und anleiten sollen. Dadurch fehlt oft die Orientierung und eine einheitliche Betreuung.

Verbesserungsvorschläge

Die interne Kommunikation könnte noch transparenter und strukturierter gestaltet werden.


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Es freut mich sehr, dass Sie das Arbeitsklima als angenehm empfinden und den respektvollen Umgang der Kolleg*innen schätzen. Das ist für uns ein wichtiger Bestandteil einer positiven Arbeitsumgebung.

Was die Anleitung von Auszubildenden betrifft, haben Sie einen wichtigen Punkt angesprochen. Die Qualität der Anleitung hängt oft von den individuellen Kompetenzen und Erfahrungen der Anleitenden ab. Seit Februar dieses Jahres haben wir jedoch eine Zentrale Praxisanleitung eingeführt, die genau das Ziel verfolgt, ein einheitliches Ausbildungskonzept gruppenübergreifend zu entwickeln. Diese neue Struktur soll sowohl den Anleitenden als auch den Auszubildenden mit Rat und Tat zur Seite stehen, um eine konsistente und gezielte Unterstützung zu gewährleisten.

Bezüglich der internen Kommunikation und Transparenz fällt es mir schwer, dies genau einzuordnen, da wir aus meiner Sicht bereits sehr transparent als Arbeitgeber agieren. Wir haben regelmäßige Gruppenbesprechungen, Bereichssitzungen, Mitarbeiterversammlungen sowie diverse Arbeitskreise – also viele Kommunikationskanäle, die zum gegenseitigen Austausch und Diskurs anregen sollen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie mir ein persönliches Feedback geben könnten, in welchen Bereichen Sie sich noch mehr Transparenz wünschen, damit wir gezielt daran arbeiten können.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Es gibt keine Einrichtung, die rund läuft.

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

zu vielen Gesprächen bereit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

viele Dinge werden lange Zeit aufgeschoben

Verbesserungsvorschläge

Die alten Fachmenschen haben ein guten Überblick, diesen sollte sich die Einrichtung zu gute halten.

Work-Life-Balance

Es wird viel zu viel darauf geachtet


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Herzlichen Dank für Ihre Bewertung.
Es scheint, als gäbe es einige Punkte, die aus Ihrer Sicht verbesserungswürdig sind.
Ich würde mich freuen, wenn Sie uns Ihre Gedanken und vielleicht auch Ideen in einem persönlichen Gespräch mitteilen, damit wir die Chance erhalten, an den entsprechenden Stellen Verbesserungen vorzunehmen.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Mehrfachbewertung

Meine persönlichen Erfahrungen in versch. Bereichen dieses Arbeitgebers

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wünsche werden immer versucht zu berücksichtigen,
Familiäre Arbeitsatmosphäre, spannende Aufgabenbereiche, viel Freiheit in eigener Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den spürbaren Mangel an qualifiziertem Personal. Das liegt jedoch nicht ausschließlich am Arbeitgeber

Work-Life-Balance

Kommt auf den Bereich an

Karriere/Weiterbildung

Regelmäßig hat man die Möglichkeit, an Schulungen teilzunehmen. In Bereichsbesprechungen wird man des Öfteren über komplexe Themen (u.a. von Experten) aufgeklärt

Kollegenzusammenhalt

In manchen Bereichen ist die Fluktuation einfach so enorm, dass gar kein Zusammenhalt entstehen kann

Vorgesetztenverhalten

Im großen und Ganzen gut. Schwarze Schafe gibt es überall

Arbeitsbedingungen

In die Jahre gekommene Räumlichkeiten. Darum wird sich nach und nach jedoch gekümmert

Kommunikation

Bei Problemen finden Angestellte immer ein offenes Ohr und Informationen werden transparent weitergegeben

Gleichberechtigung

Absolut kein Thema!


Arbeitsatmosphäre

Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Einrichtung auf Kununu zu bewerten. Ihr Feedback ist uns sehr wichtig, da es uns hilft, uns stetig weiterzuentwickeln und unsere Arbeit zu verbessern.

Gerne lade ich Sie auch zu einem persönlichen Feedbackgespräch ein, um Ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge noch detaillierter zu besprechen. Der direkte Austausch bietet uns die Möglichkeit, Ihre Perspektive besser zu verstehen und gezielt darauf einzugehen.

Ich freue mich auf den Dialog und danke Ihnen nochmals für Ihre Rückmeldung.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Pädagogische Fachkraft

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Angebote von persönlichen Gesprächen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Außenstelle werden nicht wertgesch

Verbesserungsvorschläge

persönliche Situation der Arbeitnehmer schneller im Arbeitsleben umsetzten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit zur Bewertung genommen haben.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich für ein persönliches Gespräch melden, um Ihre Verbesserungsvorschläge nochmals detailliert zu erläutern.
Wir sind immer bemüht uns weiterzuentwickeln und sind offen und
dankbar für gute Ideen und Vorschläge.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig

Was jahrelang nicht wird, wird nimmer mehr. Einmal das komplette Leitungsteam austauschen, um Potential zu schöpfen.

2,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass es viele verschiedene Bereiche gibt. Dass er gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Viele Mitarbeiter sind toll und die Arbeit mit den Kindern bereichert - wäre das nicht, dann hätte ich mir schon einen anderen Arbeitgeber gesucht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1) Dass schnell klar wird, dass es zwei Lager gibt - die, die dazu gehören und die, die es nicht tun.
2) Fehlende Offenheit, wenig Transparenz und kein faires Verhalten allen Mitarbeitern gleichermaßen gegenüber.
3) Man oft erst erfährt, dass eine neue Stelle zu besetzen ist, wenn man von einem anderen Mitarbeiter erfährt, dass die Stelle bereits an Kollegen XY vergeben ist - kein faires Bewerbungsverfahren inkl. "Hochschlafen"

Verbesserungsvorschläge

Alle gleich behandeln und akzeptieren.
Mehr Transparenz den Mitarbeitern gegenüber.
Entscheidungen erst mit Mitarbeitern kommunizieren und nicht vor vollendete Tatsachen stellen.

Supervisionen stehen nur in der Konzeption - "brennt" es auf einer Gruppe, "darf" nur die hauseigene Psychologin kommen - die ja aber nicht neutral sein kann. Habe leider das Gefühl, dass wir uns dann oft, verzweifelt im Kreis drehen und sich nichts verändert. Letztendlich ist "aushalten" angesagt. Das wäre eine wichtige, von mir wünschenswerte Veränderung.

Arbeitsatmosphäre

Hier sind nur "Ja - Sager" erwünscht. Hat man andere Einstellungen oder Meinungen als das Leitungsteam, so wird man nicht akzeptiert und respektiert und unterschiedlich ausgegrenzt. Gehört man "dazu" oder gehört man "nicht dazu" - das scheint die Devise zu sein!?
Das Kollegium ist aber sehr vielfältig und genauso unterschiedlich wie die Kinder - dort kann die Arbeit Spaß machen, je nachdem mit wem man arbeitet.

Image

Am liebsten soll alles so bleiben wie es immer war.
Veränderungswünsche sind, wenn dann nur, von der Leitung erwünscht.
Offenheit für neue und vorallem faire Strukturen wären nicht schlecht.
Da offene Kritik nicht erwünscht ist, bei der Leitung, wird viel "hintenrum" geredet unter den Mitarbeitern. Wer solche unkollegialen verhältnisse schafft, darf sich über so etwas aber nicht wundern.

Work-Life-Balance

Im stationären Dienst hast du einzuspringen, wenn du gebraucht wirst, egal obkrankheitsbedingt oder aus einem anderen Grund - oft auch kurzfristig. Da ist es oft schwierigden Ausgleich zu finden. In anderen Bereichen, ist es durch feste Arbeitszeiten ein bißchen besser, außer es wird ein Kollege krank, dann musst du dort auch länger bleiben oder Dienste übernehmen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mhm, ..der Müll wird getrennt. Es könnte mehr darauf geachtet werden, wo Lichter Tag und Nacht an sein müssen und wo nicht.
Ansonsten ist das kein großes Thema?!
Das Jobticket der Stadt wird unterstützt, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren kann.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden hin und wieder "inhouse" angeboten - da dürfen aber nur von der Leitung vorgesehene Mitarbeiter teilnehmen (wird nur dort besprochen, wo es gewünscht ist und nicht offen ausgeschrieben, dass jeder gleiche Chancen hat). Schöner wäre es, es allen interessierten Mitarbeitern gleichermaßen zu ermöglichen.
Externe Fortbildungen werden nur ungern genehmigt, weil man dafür ja dann im Dienst fehlt.
Sind Stellen innerhalb des Hauses frei, so werden dise oft von Mitarbeitern besetzt, die sich die Leitung vorgestellt hat. Diese werden dann gezielt angefragt, ohne dass die Stelle für alle frei zur Bewerbung ausgeschrieben wird.

Kollegenzusammenhalt

Das hängt stark davon ab, mit wem man zusammen arbeitet. Das kann wundervoll sein oder auch ganz schlimm.

Vorgesetztenverhalten

Hierachisch, von oben bis ganz nach unten - auch wenn das nach außen anders kommuniziert wird.. "Partizipation" und so.. von wegen.
Leitung und "Zugehörige" (Ja - Sager) haben einen anderen Stellenwert, als der Rest.
Du gehörst dazu oder eben nicht - dementsprechend verhält sich die Leitung dir gegenüber.
Mitarbeiter die die Einstellungen der Leitung immer teilen und keine Kritik übern haben gute Chancen intern ohne Ausschreibungen befördert zu werden.

Arbeitsbedingungen

Stressig.
Viel Arbeit für wenige Mitarbeiter.
Jahrelang wird schon darüber geredet, aber nichts passiert.
Es würde dringend ein "Springer" benötigt, der Dienste übernimmt, wenn Mitarbeiter abwesend/krank sind.
Aktuell ist es immer der Mitarbeiter im Dienst, der länger bleiben muss oder die fehlenden Dienste abdecken muss.
Im Heimbereich vll schlimmer, als in anderen Bereichen aber auch dort gibt es keine Regelung, die es den Mitarbeitern erleichtern würde.
Das ist in meinen Augen Chefsache und sollte nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden.

Inernetanschluss (außer für das Büropersonal) wurde erst 2019 für alle "aktiviert". Bis dahin lief alles über die Verwaltung.
Ein Diensthandy? Was ist das?! Es ist doch selbstverständlich, dass du das Privathandy für deine Telfonate und das Internet für die Arbeit nutzt. Sogar die SPFH soll das machen! Das ist nicht mehr up to date und sorgt für "Ereichbarkeit 24/7" - Privatleben ade.

Kommunikation

Meiner Meinung nach sieht "freies und offenes" Arbeiten anders aus. Es gibt leider kein auf "Augenhöhe" - arbeiten zwischen Mitarbeitern und der Leitung.
Vieles wird nicht kommuniziert, sondern "erwartet", habe ich oft das Gefühl.
Die ungenaue/wenige Kommunikation führt dann im Team oft zu einer Unzufriedenheit und endet oft in unstrukturiertem Arbeiten.

Gehalt/Benefits

Geld wird pünklich gezahlt. Leider gibt es kein Urlaubsgeld mehr und kein 13. Monatsgehalt. Dafür aber Weihnachtsgeld und eine betriebliche Altersvorsorge.
Es wird nach einem kirchlichen Tarif bezahlt, der sich vom TVÖD unterscheidet.

Gleichberechtigung

Meiner Meinung nach, werden Mitarbeiter hier sehr unterschiedlich behandelt. Nicht auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion sondern wegen anderer Ansichten und Einstellungen.

Interessante Aufgaben

Durch viele Bereiche ( Heimbereich, Tagesgruppen, Schulsozialarbeit, SPFH) sind die Möglichkeiten Erfahrungen im pädagogischen Bereich zu sammeln gut.
Jeder Tag ist anders und wer den Kontakt zu Menschen gerne mag, der ist hier richtig.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

zunächst möchte ich mich bedanken, dass Sie sich so viel Zeit genommen und Mühe gemacht haben, uns ein ausführliches Feedback zu geben.
Feedback ist für uns wichtig damit wir uns als Einrichtung weiterentwickeln können. Wir sehen dies als Möglichkeit, gemeinsam und im Dialog miteinander zu sein und für Transparenz auf allen Ebenen zu sorgen.
Wir verstehen und als Einrichtung, in der ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe und der konstruktive und wertschätzende Austausch immer im Vordergrund stehen.
Daher möchte ich mir gerne die Zeit nehmen und versuchen, auf ihre Punkte einzugehen. Gleichzeitig möchte ich Ihnen das Angebot eines persönlichen Gespräches machen. Offensichtlich hat sich bei Ihnen viel Unmut aufgestaut und mir ist sehr daran gelegen, mit Ihnen eine gute Grundlage zu schaffen, damit Sie wieder mit Freude und Überzeugung zur Arbeit gehen können.

Aber nun zu den einzelnen Punkten.

Zum Punkt „Schlecht am Arbeitgeber finde ich“
„Dass schnell klar wird, dass es zwei Lager gibt - die, die dazu gehören und die, die es nicht tun.“
-->Dass Sie dies so empfinden, ist sehr schade und tut mir leid. Jede*r Mitarbeiter*in sollte den gleichen Stellenwert haben. Unser Ziel ist es immer, Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft zu fördern und eine Einrichtung zu sein, in der jede*r ihren/seinen Platz finden kann. Diese Haltung versuchen wir als Leitung vorzuleben. Das Gemeinschaftsgefühl möchten wir zudem durch Events, wie Mitarbeiterausflüge oder Weihnachtsfeiern stärken. Ausschluss und Ausgrenzung sollten bei uns in der Einrichtung keinen Platz finden und werden nicht toleriert.

"Fehlende Offenheit, wenig Transparenz und kein faires Verhalten allen Mitarbeitern gleichermaßen gegenüber."
-->Es fällt mir sehr schwer diese Kritik einzuordnen, da ich sie nicht mit einer konkreten Situation in Verbindung bringen kann. Und in dieser stark verallgemeinernden Form kann ich Sie leider auch nicht annehmen, da ich der vollen Überzeugung bin, dass wir in unserer Einrichtung eine Kultur der Offenheit und Transparenz leben. Wir legen großen Wert auf den persönlichen Dialog. Ob Gruppenbesprechungen, Bereichssitzungen, Partizipationstreffen oder auch Gesamtmitarbeiterbesprechungen. Wir bieten strukturell jede Menge Plattformen zum gegenseitigen Austausch, zur Information, um Kritik zu äußern oder um gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln.
Neben diesen strukturell verankerten Möglichkeiten gibt es zudem eine hohe Offenheit seitens der Leitung, unkompliziert und zeitnah im persönlichen Gespräch Probleme anzusprechen.

"Man oft erst erfährt, dass eine neue Stelle zu besetzen ist, wenn man von einem anderen Mitarbeiter erfährt, dass die Stelle bereits an Kollegen XY vergeben ist - kein faires Bewerbungsverfahren inkl. "Hochschlafen". "
-->Diese Kritik ist schwer anzunehmen, da unser Verfahren in der Praxis dem von Ihnen beschrieben Vorgehen entgegensteht. Freiwerdende Stellen werden transparent und für alle zugänglich zunächst intern ausgeschrieben. Ist der Zeitdruck groß und interne Bewerbungen sind nicht zu erwarten, kann die Stelle zeitgleich auch extern ausgeschrieben werden. Dabei gilt stets der Grundsatz "bei gleicher Eignung und Qualifikation haben interne Bewerbung stets den Vorrang". Bewerbungsgespräche finden immer mindestens im "4-Augen-Prinzip" statt. In der Regel schließen sich den Gesprächen Hospitationstermine an, in welchen man den Bereich / die Gruppe / die Kolleg*innen besser kennenlernen kann und durch welche auch die direkten Kolleg*innen im Auswahlprozess beteiligt werden.

Zum Punkt „Verbesserungsvorschläge“
"Alle gleich behandeln und akzeptieren.
Mehr Transparenz den Mitarbeitern gegenüber.
Entscheidungen erst mit Mitarbeitern kommunizieren und nicht vor vollendete Tatsachen stellen."
-->Vielen Dank für Ihre Verbesserungsvorschläge. Wir bemühen uns sehr, den von Ihnen erwähnten Punkten gerecht zu werden. Dass dies in der Praxis sicher nicht immer zu 100 % gelingt, möchte ich nicht bezweifeln. Wir möchten jedoch eine Einrichtung sein, die Fehler und Entwicklungspotenziale als Chance begreift, positive Veränderungen herbeizuführen. Dies geht aber nicht ohne die Ideen und die Unterstützung der Mitarbeiterschaft. Daher begrüße ich jedes persönliche Gespräch, in dem Sie uns ihre Vorstellungen oder Ideen mitteilen, wie wir uns in unseren Bemühungen um Fairness und Transparenz noch verbessern können.

„Supervisionen stehen nur in der Konzeption - "brennt" es auf einer Gruppe, "darf" nur die hauseigene Psychologin kommen - die ja aber nicht neutral sein kann. Habe leider das Gefühl, dass wir uns dann oft, verzweifelt im Kreis drehen und sich nichts verändert. Letztendlich ist "aushalten" angesagt. Das wäre eine wichtige, von mir wünschenswerte Veränderung.“
-->Ihren Wunsch nach regelmäßiger und flächendeckender Supervision kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch aus fachlicher Sicht würde ich dies ebenfalls sehr begrüßen. Derzeit können wir Supervisionen leider nur im Bedarfsfall (Teamkonflikte, Fallsupervisionen) und nicht in regelmäßiger Form anbieten. Die intensive wöchentliche Betreuung durch unser Tandem, bestehend aus pädagogischem und psychologisch-therapeutischem Fachdienst, ist ein sehr einzigartiges und qualitätssicherndes Element unserer pädagogischen Arbeit. Eine neutrale, unabhängige Supervision kann dadurch jedoch nicht ersetzt werden, hier stimme ich Ihnen zu. Die flächendeckende Einführung von Supervision ist und bleibt jedoch ein Ziel, welches wir noch erreichen möchten.

Zum Punkt „Arbeitsatmosphäre“
"Hier sind nur "Ja - Sager" erwünscht. Hat man andere Einstellungen oder Meinungen als das Leitungsteam, so wird man nicht akzeptiert und respektiert und unterschiedlich ausgegrenzt. Gehört man "dazu" oder gehört man "nicht dazu" - das scheint die Devise zu sein!?
Das Kollegium ist aber sehr vielfältig und genauso unterschiedlich wie die Kinder - dort kann die Arbeit Spaß machen, je nachdem mit wem man arbeitet.“
-->Eine Ausgrenzung einzelner Personen oder Gruppen ist weder gewünscht noch akzeptiert. Jede Meinung hat ihre Berechtigung. Die Verschiedenheit und Vielfältigkeit an Meinungen, Kompetenzen und Professionen ist genau das, was uns auszeichnet. Die Kinder- und Jugendhilfe ist bunt und vielfältig, genauso wie das Schifferkinderheim. Und so soll es auch bleiben.
Es ist schade, dass Sie offensichtlich gegensätzliche Erfahrungen gemacht haben. Auch hier bleibt mir nur übrig, Ihnen das Angebot des persönlichen Gespräches zu machen. Sie würden mir die Chance geben, ihre Kritik besser zu verstehen und wenn nötig entsprechend zu reagieren. Ihnen würde es die Chance bieten, sich aktiv an der Gestaltung positiver Arbeitsbedingungen zu beteiligen.

Zum Punkt „Kommunikation“
„Meiner Meinung nach sieht "freies und offenes" Arbeiten anders aus. Es gibt leider kein auf "Augenhöhe" - arbeiten zwischen Mitarbeitern und der Leitung.
Vieles wird nicht kommuniziert, sondern "erwartet", habe ich oft das Gefühl.
Die ungenaue/wenige Kommunikation führt dann im Team oft zu einer Unzufriedenheit und endet oft in unstrukturiertem Arbeiten.“
-->Mir ist nicht ganz klar, was Sie unter freiem und offenem Arbeiten verstehen. Ich bin der Meinung, dass wir unseren Mitarbeitenden viele Freiräume und Möglichkeiten zur Gestaltung und Selbstentfaltung geben. Ideen einbringen, aktive Beteiligung und Mitgestaltung werden seitens der Leitung meiner Einschätzung nach sogar eingefordert. Menschen, die kreativ sind, selbstständig Denken, Lösungen für Probleme entwickeln – solche Menschen braucht die Jugendhilfe.
Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet für mich respektvoll zu kommunizieren, im Dialog zu sein, einander zuzuhören, offen und interessiert zu sein am Gegenüber, andere Meinungen zu akzeptieren und zu respektieren (man kann und muss nicht immer einer Meinung sein) und vor allem auch, Überlegenheit oder Macht nicht auszunutzen. Dies ist mein Anspruch an unser Miteinander im Schifferkinderhein. Aber auch bei uns menschelt es und nicht jedes Gespräch läuft so ab, wie man es sich vielleicht vorgenommen hat. Keiner ist perfekt, jeder macht Fehler. Wir werben für eine offene Fehlerkultur. Es geht darum, die Ursachen für Fehler zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten.

Zum Punkt „Kollegenzusammenhalt“
„Das hängt stark davon ab, mit wem man zusammen arbeitet. Das kann wundervoll sein oder auch ganz schlimm."
-->Teamarbeit ist nicht immer einfach. Es gibt immer Sympathien und Antipathien. Dennoch ist die Kultur innerhalb eines Teams direkt beeinflussbar. Jede*r Einzelne trägt Verantwortung und leistet seinen Beitrag zu einer guten Teamkultur.

Zum Punkt „Work-Life-Balance“
"Im stationären Dienst hast du einzuspringen, wenn du gebraucht wirst, egal ob krankheitsbedingt oder aus einem anderen Grund - oft auch kurzfristig. Da ist es oft schwierig den Ausgleich zu finden. In anderen Bereichen, ist es durch feste Arbeitszeiten ein bißchen besser, außer es wird ein Kollege krank, dann musst du dort auch länger bleiben oder Dienste übernehmen."
-->Hier sprechen Sie ein wichtiges Thema an. Work-Life-Balance spielt eine immer größer werdende Rolle in Organisationen und ist sehr bedeutsam im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit, der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden. Leider ist es vor allem im stationären Bereich sehr schwierig, kurzfristige Personalausfälle zu kompensieren. Glücklicherweise haben wir viele engagierte Mitarbeitende, die hier immer wieder aushelfen und den Betrieb durch ihren Einsatz am Laufen halten. Dass dies im Sinne der Psychohygiene nicht förderlich ist, ist keine Offenbarung. Daher arbeiten wir derzeit auch an einem Ausfall- und Vertretungskonzept um genau dieses Problem besser zu lösen und die Belastungen der Mitarbeitenden zu reduzieren.

Zum Punkt „Vorgesetztenverhalten“
"Hierachisch, von oben bis ganz nach unten - auch wenn das nach außen anders kommuniziert wird.. "Partizipation" und so.. von wegen.
Leitung und "Zugehörige" (Ja - Sager) haben einen anderen Stellenwert, als der Rest.
Du gehörst dazu oder eben nicht - dementsprechend verhält sich die Leitung dir gegenüber.
Mitarbeiter die die Einstellungen der Leitung immer teilen und keine Kritik übern haben gute Chancen intern ohne Ausschreibungen befördert zu werden."
-->Wer schon einmal mal in einem stark hierarchisch und autoritär geführten Unternehmen gearbeitet hat, erkennt, dass unsere Einrichtung genau das Gegenteil repräsentiert. Offene Türen, strukturelle Beteiligung in allen Bereichen, aktive Aufforderung zur Beteiligung an Prozessen und Entwicklungen usw. Dass es auch bei uns eine Organisationsstruktur gibt, welche hierarchisch aufgebaut ist, stimmt. Entscheidend ist jedoch immer, wie Hierarchien gelebt werden. Führung soll Mitarbeitende und Teams unterstützen und dazu befähigen, eigenverantwortlich gute und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Zum Punkt „Interessante Aufgaben“
"Durch viele Bereiche (Heimbereich, Tagesgruppen, Schulsozialarbeit, SPFH) sind die Möglichkeiten Erfahrungen im pädagogischen Bereich zu sammeln gut.
Jeder Tag ist anders und wer den Kontakt zu Menschen gerne mag, der ist hier richtig."
 -->Durch die Vielfältigkeit unserer Leistungsangebote möchten wir den Mitarbeitenden eben genau das ermöglichen. Wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Zudem gibt es dadurch die Möglichkeit, auch andere Bereiche, Teams, Arbeitsweisen, Methoden und Konzepte kennenzulernen.

Zum Punkt „Gleichberechtigung“
"Meiner Meinung nach, werden Mitarbeiter hier sehr unterschiedlich behandelt. Nicht auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion, sondern wegen anderer Ansichten und Einstellungen."
-->Wir haben den Anspruch allen Mitarbeitenden mit der gleichen wertschätzenden Haltung zu begegnen. Eine Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden ist jedoch weder gewünscht noch meiner Ansicht nach sinnvoll. Die Mitarbeitenden unterscheiden sich hinsichtlich ihres Charakters, ihrer Bedürfnisse, Ansprüche, Wünsche, Fähigkeiten und Kompetenzen.
Daher legen wir als Führungskräfte viel Wert auf Individualität um allen Mitarbeitenden die Unterstützung bzw. den Rahmen zu bieten, den sie benötigen. Bei dem einen mag es das Bedürfnis nach möglichst hoher Autonomie und eigenständigem Arbeiten sein, ein anderer wiederum benötigt enge Anleitung und Orientierung. Persönliches Führen ist hier das Zauberwort. Gleichzeitig gibt es auch in diesem Rahmen klare Grundsätze, Strukturen und Verfahrensabläufe.

Zum Punkt „Arbeitsbedingungen“
"Stressig.
Viel Arbeit für wenige Mitarbeiter.
Jahrelang wird schon darüber geredet, aber nichts passiert.
Es würde dringend ein "Springer" benötigt, der Dienste übernimmt, wenn Mitarbeiter abwesend/krank sind.
Aktuell ist es immer der Mitarbeiter im Dienst, der länger bleiben muss oder die fehlenden Dienste abdecken muss.
Im Heimbereich vll schlimmer, als in anderen Bereichen aber auch dort gibt es keine Regelung, die es den Mitarbeitern erleichtern würde.
Das ist in meinen Augen Chefsache und sollte nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden."
-->Dass wir zu wenige Mitarbeitende haben, ist nicht korrekt. Das würde nämlich bedeuten, dass wir viele unbesetzte Stellen hätten und dies ist glücklicherweise nicht der Fall. Uns gelingt es trotz Fachkräftemangels in den meisten Fällen, Stellen zeitnah nachzubesetzen.
Die Belastungen von Mitarbeitenden durch Ausfälle und Krankheiten ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Eine tragfähige Lösung für dieses Problem zu finden ist nicht einfach. Dies werden vermutlich alle, die in der Heimerziehung tätig sind, bestätigen können. Daher sind wir sehr dankbar für die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden. Wie im Punkt „Work-Life-Balance“ bereits erwähnt, versuchen wir hierfür derzeit Lösungsansätze zu entwickeln.

„Internetanschluss (außer für das Büropersonal) wurde erst 2019 für alle "aktiviert". Bis dahin lief alles über die Verwaltung.
Ein Diensthandy? Was ist das?! Es ist doch selbstverständlich, dass du das Privathandy für deine Telfonate und das Internet für die Arbeit nutzt. Sogar die SPFH soll das machen! Das ist nicht mehr up to date und sorgt für "Ereichbarkeit 24/7" - Privatleben ade.“
-->Sie haben Recht. Bis zum Jahr 2019 waren wir im Bereich der Digitalisierung etwas hinterher. Dies hat sich jedoch bis heute sehr stark verändert. All unsere Gruppen sind sowohl mit Rechnern als auch zusätzlich mit Laptops sowie Diensthandy ausgestattet. Der gesamte Bereich der Aufsuchenden Hilfen (SPFH, Betreuungshilfen usw.) ist ebenfalls flächendeckend mit Diensthandys und Laptops ausgestattet. Prozesse und Abläufe wurden digitalisiert und entsprechende Programme eingeführt, die moderne Arbeitsstrukturen ermöglichen.
Niemand muss seine privaten Geräte nutzen und niemand muss 24/7 erreichbar sind. Dies ist schlichtweg nicht korrekt.

Zum Punkt „Gehalt/Sozialleistungen“
„Geld wird pünklich gezahlt. Leider gibt es kein Urlaubsgeld mehr und kein 13. Monatsgehalt. Dafür aber Weihnachtsgeld und eine betriebliche Altersvorsorge.
Es wird nach einem kirchlichen Tarif bezahlt, der sich vom TVÖD unterscheidet.“
-->Diese Kritik ist inhaltlich nicht korrekt. Das 13. Monatsgehalt gibt es nach wie vor uns zwar in Form von 2 Jahressonderzahlungen, die jeweils zum Mai und November eines jeden Jahres gezahlt werden.

Zum Punkt „Image“
„Am liebsten soll alles so bleiben wie es immer war.
Veränderungswünsche sind, wenn dann nur, von der Leitung erwünscht.
Offenheit für neue und vorallem faire Strukturen wären nicht schlecht.
Da offene Kritik nicht erwünscht ist, bei der Leitung, wird viel "hintenrum" geredet unter den Mitarbeitern. Wer solche unkollegialen verhältnisse schafft, darf sich über so etwas aber nicht wundern.“
-->Ich empfinde eine hohe Offenheit und Bereitschaft zur Veränderung in unserer Einrichtung. Daher auch an dieser Stelle erneut die herzliche Einladung zu einem persönlichen offenen Kritikgespräch.

Zum Punkt „Karriere/Weiterbildung“
„Weiterbildungen werden hin und wieder "inhouse" angeboten - da dürfen aber nur von der Leitung vorgesehene Mitarbeiter teilnehmen (wird nur dort besprochen, wo es gewünscht ist und nicht offen ausgeschrieben, dass jeder gleiche Chancen hat). Schöner wäre es, es allen interessierten Mitarbeitern gleichermaßen zu ermöglichen.
Externe Fortbildungen werden nur ungern genehmigt, weil man dafür ja dann im Dienst fehlt.
Sind Stellen innerhalb des Hauses frei, so werden dise oft von Mitarbeitern besetzt, die sich die Leitung vorgestellt hat. Diese werden dann gezielt angefragt, ohne dass die Stelle für alle frei zur Bewerbung ausgeschrieben wird.“
-->Allen Mitarbeitenden stehen jährlich mindestens 5 Fortbildungstage zu. Zudem werden die Kosten für die Fort- und Weiterbildungen, abhängig dem zur Verfügung stehenden Budget sowie der Sinnhaftigkeit und dem Mehrwert der Bildungsveranstaltung, voll oder anteilig übernommen. Fortbildungen, welche sich die Mitarbeitenden nach eigenen Interessen und Bedürfnissen aussuchen, werden ergänzt durch gezielte Inhouse-Veranstaltungen. Dass hier nur ausgewählte Mitarbeitende teilnehmen dürfen, ist nicht korrekt. Allerdings achten wir darauf, dass wir allen Bereichen im Haus aus Fairnessgründen gleichermaßen Plätze für solche Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig

Guter Arbeitgeber für die Jugendhilfe, leider Diakonisch

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebsklima, JobTicket, Flexibilität wenn sich die eigenen Lebensumstände ändern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Diakonischer Arbeitgeber, somit kommen alle Nachteile des Kirchlichenarbeitsrechts mit. Im Stationärenbereich ist es schwierig eine gute Work-life-Balance zu bekommen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Möglichkeiten für Supervison und transparentere Kommunikation zwischen Leitung und Mitarbeiterinnen. Verbesserungen im Stationären Bereich der Wort-Life-Balance

Arbeitsatmosphäre

Es kommt sehr auf den Bereich und das eigene Team an

Kollegenzusammenhalt

Es kommt sehr auf das eigene Team an

Vorgesetztenverhalten

Es kommt sehr auf den Bereich an

Kommunikation

Leider ist die Kommunikation der Leitung nicht immer transparent


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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