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EV. 
Schifferkinderheim 
Mannheim 
e.V.
Bewertungen

8 von 29 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Interessante Aufgaben
kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 75%
Score-Details

8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Jugendhilfe Einrichtung

3,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

In meinem Arbeitsbereich ist es meistens sehr angenehm und wertschätzend, wenn ich die gesamte Einrichtung bewerten müsste wäre es ein Stern weniger.

Work-Life-Balance

Stationär 1-2 Sterne, andere Bereiche 3-4 Sterne. Positiv ist, dass es fast überall möglich ist seinen Stundenumpfang zu ändern wenn es aus "Life" Gründen notwendig wird.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist gut. z.B. Betriebliche Altersvorsorge

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird vieles versucht, manchmal ist die faire Lösung leider aus Kostengründen keine Option.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier kommt es sehr auf das eigene Team/Bereich an.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr unterschiedlich. Hier ist noch viel Potenzial offen

Vorgesetztenverhalten

Es gibt gute und weniger gute.....

Kommunikation

Sehr durchwachsen.

Gleichberechtigung

Es spielt selten eine Rolle welches Geschlecht jemand hat. Aber auch bei uns werden Menschen durch die Strukturen des Systems benachteiligt. Wenn eine Person auf Grund von Kinderbetreuung z.B. nicht mehr Vollzeit arbeiten kann, dann gibt es Stellen die sie niemals bekommen wird. Es wird versucht für jeden Menschen ob mit oder ohne Einschränkungen einen Leidensgerechten Arbeitsplatz zu schaffen, auf Grund der immer schlechteren Finanzierung der Sozialen Bereiche wird dies aber immer schwieriger werden. Um diese ungleichbehandlungen zu beseitigen sind wir auf die Politik angewiesen.

Interessante Aufgaben

selten ein Tag wie der andere. Ob das immer angenehm ist steht auf einem anderen Blatt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

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Mehrfachbewertung

Bin immer noch sehr gerne hier

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass so viele unterschiedliche Menschen dort arbeiten und in Kontakt sind.
Dass viel auf die Gestaltung geachtet wird.
Der Arbeitsplatz an sich, das Haus und das Gelände.
Die vielen Möglichkeiten, die geboten werden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

momentan die vielen Baustellen und dass soviel angefangen wird und die Beendigung so ewig dauert.

Verbesserungsvorschläge

Wieder ein bisschen mehr Back to the roots

Arbeitsatmosphäre

Ich finde in der Atmosphäre hat sich was verändert. Es ist nicht mehr so locker und herzlich, man muss aufpassen, wem man was erzählt. Es gibt meiner Meinung nach Unterschiede in der Bewertung der Gruppen. Dies ist zu spüren. Die Erfahrungen und Meinungen der Gruppenmitarbeiter*innen werden von ihrer Leitung ebenfalls unterschiedlich behandelt und bei manchen Gruppen nicht ernst genommen, bzw. ist die Meinung der "Leitung" scheinbar wichtiger/richtiger.

Work-Life-Balance

Für mich passt das 100%

Kollegenzusammenhalt

Dies ist in den Bereichen sehr unerschiedlich. Bei manchen richtig gut und bei manchen nicht. Im Gesamthaus momentan eher schleppend trotz vieler Angebote für die Mitarbeiter. Könnte an der Atmosphäre liegen

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde, dass auf diese gut Rücksicht genommen wird

Vorgesetztenverhalten

Siehe Atmosphäre. Die Erreichbarkeit der Vorgesetzen ist schwerer geworden.

Arbeitsbedingungen

Die Gruppen sind sehr unterschiedlich von der räumlichen Auffteilung. Es gibt viele, wo das Umfeld passt, aber auch welche, die sehr fragwürdig sind (Raumaufteilung, Größe der Gruppe, Lichtverhältnisse)

Kommunikation

Der Hauptkommunikationsweg sind Mails, die aber von vielen Mitarbeiter*innen nicht oder nur wenig gelesen werden. Dadurch gehen wichtige Infos verloren oder werden nicht weitergetragen. Dies gilt auch für Protokolle von den verschiedenen Sitzungen. Es sind viel zu viele Mails und Infos.

Gleichberechtigung

Funktioniert meines Wissens nach zu 100%

Interessante Aufgaben

Die gibt es mehr als genug und werden auch ermöglicht. Gibt sehr viele tolle Ideen


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihre Bewertung und dafür, dass Sie viele Stärken unserer Einrichtung so deutlich hervorheben. Es freut mich sehr, dass Sie weiterhin gerne bei uns arbeiten und insbesondere die Vielfalt der Menschen, die Gestaltungsmöglichkeiten, die Arbeitsbedingungen und die interessanten Aufgaben schätzen.

Ihre kritischen Hinweise nehme ich sehr ernst. Gleichzeitig fällt es mir bei einigen Punkten schwer, sie richtig einzuordnen, weil sie sehr allgemein bleiben. Gerade bei der beschriebenen Veränderung der Atmosphäre, der unterschiedlichen Wahrnehmung einzelner Gruppen oder dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, würde ich gerne besser verstehen, was Sie konkret erlebt haben. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie das persönliche Gespräch mit mir suchen. Nur im offenen Austausch können wir unterschiedliche Sichtweisen besprechen und gemeinsam überlegen, was sich verbessern lässt

Auch beim Thema Kommunikation sehe ich einen gewissen Widerspruch: Einerseits werden zu Recht Transparenz, Information und Beteiligung eingefordert. Andererseits wird die Menge an E-Mails, Protokollen und Informationen kritisiert. Natürlich müssen wir unsere Kommunikationswege regelmäßig überprüfen, Informationen gut strukturieren und deutlich machen, was wirklich wichtig ist.

Gleichzeitig ist Beteiligung keine Einbahnstraße. Sie funktioniert nur, wenn beide Seiten Verantwortung übernehmen: Die Leitung muss transparent informieren, Beteiligungsmöglichkeiten schaffen und Rückmeldungen ernst nehmen. Mitarbeitende müssen bereitgestellte Informationen aber auch lesen, sich aktiv einbringen und die vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Transparenz und Beteiligung können nur gelingen, wenn sie von beiden Seiten mitgetragen werden.

Den Hinweis auf die vielen Baustellen kann ich sehr gut nachvollziehen. Permanenter Lärm, Schmutz und Einschränkungen im Arbeitsalltag sind wirklich belastend.

Gleichzeitig lohnt sich auch der Blick darauf, was sich in den vergangenen Jahren baulich bereits positiv verändert hat. Viele Bereiche wurden modernisiert, Arbeitsplätze verbessert und Räume für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende neu gestaltet. Diese Entwicklungen sind mit erheblichen Investitionen verbunden und sollen langfristig zu besseren Bedingungen in unserer Einrichtung beitragen.

Mir ist bewusst, dass während der Bauphasen vor allem die Belastungen spürbar sind. Umso mehr hoffe ich, dass nach und nach auch sichtbar wird, welchen Mehrwert die Veränderungen für unsere tägliche Arbeit und das gesamte Haus schaffen.

Bei einer Einrichtung mit inzwischen 113 Jahren Geschichte macht mich der Wunsch nach „Back to the roots“ natürlich neugierig. Ich gehe davon aus, dass damit keine Rückkehr zu großen Schlafsälen und den Rahmenbedingungen früherer Zeiten gemeint ist. Vielmehr vermute ich dahinter den Wunsch nach mehr Nähe, persönlichem Austausch, Gemeinschaft und vielleicht auch nach einer stärkeren Konzentration auf das Wesentliche. Was genau Sie damit verbinden und welche Entwicklungen Sie als hilfreich oder weniger hilfreich erleben, würde ich gerne besser verstehen. Auch darüber würde ich mich sehr gerne persönlich mit Ihnen austauschen.

Ich lade Sie ausdrücklich dazu ein, die angesprochenen Punkte persönlich und offen mit mir zu besprechen. Gerade bei Themen wie Führung, Atmosphäre, Kommunikation und der Wahrnehmung einzelner Gruppen ist ein direkter Austausch aus meiner Sicht deutlich hilfreicher als eine ausschließlich anonyme Rückmeldung. Nur im persönlichen Gespräch können wir nachfragen, Missverständnisse klären und unterschiedliche Sichtweisen wirklich miteinander besprechen.

Gleichzeitig gilt: Jede Rückmeldung ist besser als keine. Deshalb danke ich Ihnen dafür, dass Sie Ihre Wahrnehmungen und Kritikpunkte offen angesprochen haben. Ich hoffe, dass wir darüber ins Gespräch kommen und gemeinsam überlegen können, was wir bewahren und an welchen Stellen wir uns weiterentwickeln sollten.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Mehr Schein als Sein

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hört mehr hin und vergrault nicht die Guten!

Arbeitsatmosphäre

Totale Schräglage in den Wohngruppen, hoher Krankenstand seit Monaten.

Work-Life-Balance

Man soll viel einspringen, da der Karnkenstand und das Personal fehlt.

Karriere/Weiterbildung

Nur bedingt

Kollegenzusammenhalt

Je nach Bereich und Gruppe, mal Katastrophe, mal gut.

Kommunikation

Manchmal von oben herab, keine Beteiligumng wie angepriesen.

Interessante Aufgaben

Bietet viele Arbeitsfelder an.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Wir bedauern es sehr, dass Sie Ihre Zeit bei uns so erlebt haben und nehmen Ihr Feedback ernst. Themen wie Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und Beteiligung sind uns sehr wichtig und wir arbeiten kontinuierlich daran, diese weiter zu verbessern.

Es stimmt, dass uns der hohe Krankenstand in diesem Jahr stark gefordert hat. Wir haben mit unserem Springersystem bereits ein besonderes Modell etabliert, das in der Regel eine gute Entlastung für die Teams ermöglicht. Bei extremen Krankheitswellen stößt aber auch dieses an seine Grenzen.

Dass Sie dennoch den Eindruck gewonnen haben, es werde „nicht zugehört“ oder „gute Mitarbeitende würden vergrault“, bedauern wir sehr. Wir investieren viel in den Austausch, individuelle Unterstützung und Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Gleichzeitig gehören zu einem professionellen Miteinander auch klare Erwartungen an Qualität und Haltung. Beides ist Teil unserer Verantwortung gegenüber den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen. Manchmal zeigt sich dabei auch, dass Vorstellungen oder Arbeitsweisen nicht mehr gut zueinander passen. Das ist bedauerlich, aber auch Teil einer ehrlichen und verantwortungsvollen Personalführung.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute und stehen gerne für einen persönlichen Austausch bereit, falls Sie bestimmte Punkte noch einmal im Gespräch klären möchten.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Super Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Miteinander ist super, hier begegnet man sich auf Augenhöhe, egal welche Position dein Gegenüber hat. Kritik wird gehört und es wird geschaut, was sich ändern kann/ muss.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegen und das Miteinander ist super. Alles auf einer Augenhöhe und niemand schaut von oben herab.

Work-Life-Balance

Im stationären Bereich etwas schwierig. Es gibt aber seit längerem Ein Springer System, welches uns Mitarbeiter sehr in Krankheitssituationen unterstützt und entlastet.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist für den Bereich gut, siehe Tabelle auf unserer Homepage.

Kollegenzusammenhalt

Super Kollegen hier!

Vorgesetztenverhalten

Alles auf einer Augenhöhe, super Austausch und Meinungen/ Kritik etc. wird gehört.

Kommunikation

Probleme kann man auf jeder Ebene äußern und es wird effektiv nach Lösungen geschaut.

Interessante Aufgaben

Der Job ist sehr abwechslungsreich, es gibt jedes Mal etwas neues zu tun


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihre tolle Rückmeldung!
Wir freuen uns sehr, dass Sie unser Miteinander, den Austausch auf Augenhöhe und den offenen Umgang mit Kritik so positiv erleben. Genau diese Werte sind uns im Schifferkinderheim besonders wichtig.

Auch Ihr Lob zum Kollegenzusammenhalt, dem Springersystem und der Aufgabenvielfalt nehmen wir dankbar an. Schön, dass Sie Teil unseres Teams sind.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Ein innovativer, mitarbeiterfreundlicher und sozialer Arbeitgeber, dem die ihm anvertrauten Menschen am Herzen liegen

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

In den letzten Jahren konnte die Einrichtung erfolgreich auf einen aktuell erforderlichen Standard gehoben werden. Dies ist auf die Technik im Haus bezogen, auf den Renovierungsstand der Räume des Hauses, als auch der Mitarbeiterführung und -versorgung. Durch die Einführung eines Personalbüros und einigen strukturellen Veränderungen konnten Abläufe verbessert und optimiert werden.
Inhouse-Schulungen finden vermehrt statt, die allgemeine Aus-und Weiterbildung konnte stark ausgebaut werden.
Dafür großes Lob für das hohe Engagement der Leitungsebene!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitszeiten in Minutenangaben festzuhalten ist im Umgang mit Familien und Kindern/Jugendlichen beschwerlich.
Für MitarbeiterInnen über 63 Jahren sollte es mehr Möglichkeiten geben, eine Arbeitsteilzeit oder ähnliche Modelle der Entlastung zu nutzen.

Verbesserungsvorschläge

Supervisionen und interne Beratung von den Fachkräften

Arbeitsatmosphäre

Der allgemeine Informationsaustausch, Umgang mit Problemen und der Gesprächskultur ist sehr gut

Image

Ansehen des Hauses ist aufgrund sehr guter Arbeit sehr gut

Work-Life-Balance

Je nach Aufgabe kann diese durchaus unausgewogen sein.

Karriere/Weiterbildung

Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und Karrieremöglichkeiten dem Haus angemessen.

Gehalt/Benefits

Guter Tarifanschluss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein wächst zunehmend. Sozialbewusstsein ist hoch.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist sowohl in den einzelnen Abteilungen, als auch im Gesamtteam positiv und sehr kollegial.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist ausbaufähig

Vorgesetztenverhalten

Zugewandt, lösungsorientiert und positiv/freundlich

Arbeitsbedingungen

Durch viele Renovierungsarbeiten inzwischen verbessert und inhaltlich mit erweiterter MAV-Arbeit und gutem Tarifanschluss insgesamt gut.

Kommunikation

Bei Vorgesetzten findet man in der Regel ein verständnisvolles Ohr und es wird lösungsorientiert kommuniziert.

Gleichberechtigung

ist gut und ausreichend

Interessante Aufgaben

Durch die Möglichkeit, in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden zu können, sind die Aufgaben immer spannend und flexibel.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für Ihr detailliertes und wertschätzendes Feedback.
Es freut mich sehr, dass Sie die positiven Entwicklungen in der Einrichtung, insbesondere die technischen Verbesserungen, den Renovierungsstand der Räume sowie die Optimierung von Abläufen und strukturelle Veränderungen, hervorheben. Wir sind stolz auf diese Fortschritte und es ist schön zu hören, dass diese Verbesserungen auch in Ihrer Wahrnehmung angekommen sind. Ebenso danke ich für das Lob zu den Inhouse-Schulungen und der Aus- und Weiterbildung, die wir kontinuierlich ausbauen. Das hohe Engagement der Leitungsebene ist für uns ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Erfolgs.

Zu den von Ihnen angesprochenen Punkten möchte ich gerne Stellung nehmen:
Eine Arbeitszeiterfassung ist eine gängige Praxis, die in den meisten Organisationen so gehandhabt wird. Ein Großteil unserer Mitarbeitenden arbeitet nach einem festen Dienstplan. Die anderen Mitarbeitenden erfassen ihre Arbeitszeiten digital in unserem Arbeitszeiterfassungssystem so, wie sie jeweils an diesem Tag gearbeitet haben. Es ist mir jedoch nicht ganz klar, was hier die Schwierigkeit oder die Kritik ist. Falls es hier konkrete Vorschläge zur Veränderung gibt oder Sie auf Probleme stoßen, lassen Sie uns diese bitte wissen, damit wir uns dem Thema gezielt widmen können.

Für Mitarbeitende ab 63 Jahren haben wir bereits eine Regelung, bei der die wöchentliche Arbeitszeit um 1 Stunde pro Woche reduziert ist. Ich nehme jedoch gerne Ihre Anregung auf, über weitere Entlastungsmodelle nachzudenken, um den Bedürfnissen dieser Mitarbeitenden gerecht zu werden.

Ich danke Ihnen für Ihre ausführliche und überwiegend sehr positive Bewertung. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Anliegen unserer Mitarbeitenden bestmöglich zu berücksichtigen.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig
Einrichtungsleiter & Geschäftsführer

Attraktiver Arbeitgeber

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

In meinem Bereich: flexible Arbeitszeiten
Ein schönes und freundliches Arbeitsumfeld
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen und den einzelnen Bereichen
Abwechslungsreiche Aufgaben, eigenverantwortliches Arbeiten, gerechte Bezahlung

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Schifferkinderheim Mannheim ist durchweg positiv und trägt maßgeblich zum Arbeitsvergnügen bei. Es herrscht ein kollegiales und unterstützendes Umfeld, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gerne zur Arbeit kommen. Natürlich muss man selbst auch aktiv dazu beitragen, diese Atmosphäre zu erhalten und zu verbessern. Es gibt immer Ausnahmen, aber insgesamt ist die Atmosphäre sehr gut und macht Spaß.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Es wird darauf geachtet, dass die Mitarbeiter ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben haben. Private Themen können offen angesprochen werden, und es wird versucht, gemeinsam Lösungen zu finden. Einen Hund darf man ebenfalls mit zur Arbeit bringen, wie schön :)
Mitarbeiter sind eingeladen, Ideen zur Verbesserung der Work-Life-Balance einzubringen, und vieles ist bereits im Aufbau. Es ist klar, dass alles seine Zeit braucht, aber die Bereitschaft und der Wille zur Verbesserung sind deutlich vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist gut. Es wird Wert auf nachhaltige Praktiken und soziale Verantwortung gelegt. Zur Unterstützung der Gemeinschaft gibt es fester Bestandteil der Unternehmenskultur.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind gerne gesehen und werden, wenn es einen Bezug auf die Tätigkeit hat, auch unterstützt und dadurch ist eine Weiterentwicklung/Aufstieg in der Einrichtung möglich.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist gut. Wie in jedem Arbeitsumfeld gibt es auch hier Ausnahmen, aber die Herausforderung und Kunst besteht darin, diese Kollegen mit zu motivieren und in das Team zu integrieren. Ein starkes Teamgefühl und gegenseitige Unterstützung sind zentrale Aspekte, die den Zusammenhalt stärken.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Mitarbeitende sind bereits seit Jahren beschäftigt und das Wissen und die Erfahrung eine Bereicherung.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist vorbildlich. Die Vorgesetzten sind stets für die Mitarbeitenden da und haben, in meinem Bereich, immer ein offenes Ohr. Sie sind sehr sozial und motiviert. Die Weiterentwicklung der Einrichtung steht sicher im Vordergrund wobei stets versucht wird die Mitarbeitenden, bei den vielen Neuerungen und Umstrukturierungen der letzten Jahre, bestmöglich zu unterstützen. Sicher nicht immer einfach.

Arbeitsbedingungen

Es wird darauf geachtet, dass die Mitarbeitenden in einem sicheren und angenehmen Umfeld arbeiten können. Moderne Ausstattung und ergonomische Arbeitsplätze tragen dazu bei, die Arbeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Noch nicht überall "eingezogen" aber auch das wird!

Kommunikation

Die Kommunikation hängt stark von der Eigeninitiative jedes Einzelnen ab. Durch ständige Weiterentwicklung und persönliches Engagement wird die Kommunikation im Alltag erleichtert. Die interne Kommunikation zwischen den Mitarbeitern ist gut, und regelmäßige Teammeetings tragen dazu bei, sie weiter zu verbessern.

Gehalt/Benefits

Angemessene Gehälter und Soziallleistungen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird großgeschrieben. Hier wird darauf geachtet, dass alle Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen persönlichen Merkmalen gleichbehandelt werden und die gleichen Chancen erhalten.

Interessante Aufgaben

Das Arbeitsumfeld ist alleine schon durch die Vielfalt der Aufgaben interessant. Täglich gibt es neue Herausforderungen, die die Arbeit abwechslungsreich und spannend machen. Dies wird als positiv empfunden und trägt zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung bei.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Einrichtung zu bewerten :-)

Viele Grüße
Tim Ludwig

Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung mit Herz

5,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich kann diese Einrichtung nur von Herzen empfehlen. Man fühlt sich hier ernstgenommen und auch als Mitarbeiter wertgeschätzt. Das Leitungsteam war stets sehr bemüht gute und angenehme Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Die Kinder, Jugendlichen und Familien stehen hier im Mittelpunkt und es können häufig auch sehr individuelle Lösungen geschaffen werden. Hier wird immer lösungsorientiert und wertschätzend gearbeitet. Weiter so!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in dieser Einrichtung ist wirklich gut. Das Leitungs-Team legt großen Wert auf regelmäßige Teamsitzungen für einen Austausch auf Augenhöhe. Hier ist Zeit um Alltägliches aus dem Gruppenalltag zu besprechen und aufzuarbeiten, aber auch für ein beidseitiges Feedback. Man fühlt sich hier gehört und auch gesehen. Zusätzlich hierzu stehen die Türen aller Mitarbeiter des Leitungs-Teams beinahe immer offen, sodass auch hier viele Möglichkeiten bestehen um in den Austausch zu gehen.
Hier wird wirklich wichtige Arbeit geleistet, umso wichtiger ist die Möglichkeit des regelmäßigen Austauschs.

Image

Ich habe das Image der Einrichtung, sowohl intern als auch extern, als positiv wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Die Mitarbeiter*innen werden bei der Umsetzung einer gesunden Work-Life-Balance auf jeden Fall unterstützt. Sowohl Bereichs- als auch Einrichtungsleitung haben großes Interesse an den einzelnen Mitarbeitern und zeigen hier oft großes Entgegenkommen.
In Ausnahmezuständen (gesundheitlich, familiär o.Ä.) wird hier immer Verständnis entgegengebracht und man wird dabei unterstützt "alles unter einen Hut zu kriegen".
Auch die Stimmung in den Teams habe ich als sehr positiv und wertschätzend erlebt.

Karriere/Weiterbildung

Fort- und Weiterbildungen werden in dieser Einrichtung sehr gerne gesehen und vor allem auch durch die Leitungen unterstützt. Selbstverständlich müssen hier auch Absprachen mit Kollegen getroffen werden und es muss hier auch Rücksicht aufeinander genommen werden. Mitarbeiter*innen werden jedoch auch aktiv dazu motiviert an Bildungsangeboten jeglicher Art teilzunehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt hier ist, vergleicht man es mit Einrichtungen in der Umgebung, überdurchschnittlich. Es wurde auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld ausbezahlt.

Kollegenzusammenhalt

Trotz der mittlerweile doch recht großen Mitarbeiterschaft wird hier ein sehr familiärer Umgang gepflegt. Die Stimmung ist im Großen und Ganzen sehr gut. Auch die jährlichen Mitarbeiterausflüge und auch das Pflegen der jährlichen Feierlichkeiten, die immer in der Gemeinschaft organisiert werden, tragen zu einem guten Arbeitsklima und der positiven Stimmung in der Mitarbeiterschaft bei.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten Entscheidungen des Leitungsteams wurden immer auch der Mitarbeiterschaft mitgeteilt. Konnte dies einmal nicht umgesetzt werden, wurde immer auch kommuniziert warum.

Arbeitsbedingungen

Man darf nicht vergessen, dass es sich hier um eine Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung handelt. Ich finde erstaunlich, was sich hier in den letzten Jahren getan hat (gerade wenn es beispielsweise um die Digitalisierung geht). Wenn auch etwas zeitverzögert, wurden und werden hier immer neue Dinge umgesetzt und losgetreten.

Kommunikation

Wie bereits oben beschrieben finden in dieser Einrichtung regelmäßige Team-Sitzungen statt. Zusätzlich hierzu finden auch in regelmäßigen Abständen Bereichssitzungen und auch Mitarbeiterbesprechungen statt. Alle sind hier sehr bemüht diese Besprechungen so zu legen, dass jeder die Möglichkeit hat, hier teilzunehmen. Die Einrichtungsleitung und auch die Bereichsleitungen halten hier stets über die neusten Veränderungen oder Pläne auf dem Laufenden. Auch werden hier Mitarbeiter*innen in Entscheidungen mit eingebunden und können hier Feedback in offizieller Runde loswerden.

Gleichberechtigung

Ich habe vor allem Wiedereingliederungen nach langer Krankheit hier als sehr positiv wahrgenommen. Hier wird sich sehr viel um die Bedürfnisse des Mitarbeiters gekümmert und man ist immer sehr bemüht eine individuelle Lösung zu finden, die für alle Beteiligten passend ist.

Interessante Aufgaben

Neue Ideen, die durch Mitarbeiter*innen eingebracht wurden, wurden in meinen Augen immer angehört. Ich hatte immer das Gefühl, dass Änderungsvorschläge oder neue Ideen positiv aufgenommen und auch ernstgenommen wurden.
Neben der alltäglichen Arbeit gab es auch viele weitere Möglichkeiten in der Einrichtung einzubringen und eigene Ideen auch umzusetzen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Vielen Dank für ihre positive Rückmeldung. Das freut uns sehr.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig

Was jahrelang nicht wird, wird nimmer mehr. Einmal das komplette Leitungsteam austauschen, um Potential zu schöpfen.

2,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass es viele verschiedene Bereiche gibt. Dass er gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Viele Mitarbeiter sind toll und die Arbeit mit den Kindern bereichert - wäre das nicht, dann hätte ich mir schon einen anderen Arbeitgeber gesucht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1) Dass schnell klar wird, dass es zwei Lager gibt - die, die dazu gehören und die, die es nicht tun.
2) Fehlende Offenheit, wenig Transparenz und kein faires Verhalten allen Mitarbeitern gleichermaßen gegenüber.
3) Man oft erst erfährt, dass eine neue Stelle zu besetzen ist, wenn man von einem anderen Mitarbeiter erfährt, dass die Stelle bereits an Kollegen XY vergeben ist - kein faires Bewerbungsverfahren inkl. "Hochschlafen"

Verbesserungsvorschläge

Alle gleich behandeln und akzeptieren.
Mehr Transparenz den Mitarbeitern gegenüber.
Entscheidungen erst mit Mitarbeitern kommunizieren und nicht vor vollendete Tatsachen stellen.

Supervisionen stehen nur in der Konzeption - "brennt" es auf einer Gruppe, "darf" nur die hauseigene Psychologin kommen - die ja aber nicht neutral sein kann. Habe leider das Gefühl, dass wir uns dann oft, verzweifelt im Kreis drehen und sich nichts verändert. Letztendlich ist "aushalten" angesagt. Das wäre eine wichtige, von mir wünschenswerte Veränderung.

Arbeitsatmosphäre

Hier sind nur "Ja - Sager" erwünscht. Hat man andere Einstellungen oder Meinungen als das Leitungsteam, so wird man nicht akzeptiert und respektiert und unterschiedlich ausgegrenzt. Gehört man "dazu" oder gehört man "nicht dazu" - das scheint die Devise zu sein!?
Das Kollegium ist aber sehr vielfältig und genauso unterschiedlich wie die Kinder - dort kann die Arbeit Spaß machen, je nachdem mit wem man arbeitet.

Image

Am liebsten soll alles so bleiben wie es immer war.
Veränderungswünsche sind, wenn dann nur, von der Leitung erwünscht.
Offenheit für neue und vorallem faire Strukturen wären nicht schlecht.
Da offene Kritik nicht erwünscht ist, bei der Leitung, wird viel "hintenrum" geredet unter den Mitarbeitern. Wer solche unkollegialen verhältnisse schafft, darf sich über so etwas aber nicht wundern.

Work-Life-Balance

Im stationären Dienst hast du einzuspringen, wenn du gebraucht wirst, egal obkrankheitsbedingt oder aus einem anderen Grund - oft auch kurzfristig. Da ist es oft schwierigden Ausgleich zu finden. In anderen Bereichen, ist es durch feste Arbeitszeiten ein bißchen besser, außer es wird ein Kollege krank, dann musst du dort auch länger bleiben oder Dienste übernehmen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mhm, ..der Müll wird getrennt. Es könnte mehr darauf geachtet werden, wo Lichter Tag und Nacht an sein müssen und wo nicht.
Ansonsten ist das kein großes Thema?!
Das Jobticket der Stadt wird unterstützt, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren kann.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden hin und wieder "inhouse" angeboten - da dürfen aber nur von der Leitung vorgesehene Mitarbeiter teilnehmen (wird nur dort besprochen, wo es gewünscht ist und nicht offen ausgeschrieben, dass jeder gleiche Chancen hat). Schöner wäre es, es allen interessierten Mitarbeitern gleichermaßen zu ermöglichen.
Externe Fortbildungen werden nur ungern genehmigt, weil man dafür ja dann im Dienst fehlt.
Sind Stellen innerhalb des Hauses frei, so werden dise oft von Mitarbeitern besetzt, die sich die Leitung vorgestellt hat. Diese werden dann gezielt angefragt, ohne dass die Stelle für alle frei zur Bewerbung ausgeschrieben wird.

Kollegenzusammenhalt

Das hängt stark davon ab, mit wem man zusammen arbeitet. Das kann wundervoll sein oder auch ganz schlimm.

Vorgesetztenverhalten

Hierachisch, von oben bis ganz nach unten - auch wenn das nach außen anders kommuniziert wird.. "Partizipation" und so.. von wegen.
Leitung und "Zugehörige" (Ja - Sager) haben einen anderen Stellenwert, als der Rest.
Du gehörst dazu oder eben nicht - dementsprechend verhält sich die Leitung dir gegenüber.
Mitarbeiter die die Einstellungen der Leitung immer teilen und keine Kritik übern haben gute Chancen intern ohne Ausschreibungen befördert zu werden.

Arbeitsbedingungen

Stressig.
Viel Arbeit für wenige Mitarbeiter.
Jahrelang wird schon darüber geredet, aber nichts passiert.
Es würde dringend ein "Springer" benötigt, der Dienste übernimmt, wenn Mitarbeiter abwesend/krank sind.
Aktuell ist es immer der Mitarbeiter im Dienst, der länger bleiben muss oder die fehlenden Dienste abdecken muss.
Im Heimbereich vll schlimmer, als in anderen Bereichen aber auch dort gibt es keine Regelung, die es den Mitarbeitern erleichtern würde.
Das ist in meinen Augen Chefsache und sollte nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden.

Inernetanschluss (außer für das Büropersonal) wurde erst 2019 für alle "aktiviert". Bis dahin lief alles über die Verwaltung.
Ein Diensthandy? Was ist das?! Es ist doch selbstverständlich, dass du das Privathandy für deine Telfonate und das Internet für die Arbeit nutzt. Sogar die SPFH soll das machen! Das ist nicht mehr up to date und sorgt für "Ereichbarkeit 24/7" - Privatleben ade.

Kommunikation

Meiner Meinung nach sieht "freies und offenes" Arbeiten anders aus. Es gibt leider kein auf "Augenhöhe" - arbeiten zwischen Mitarbeitern und der Leitung.
Vieles wird nicht kommuniziert, sondern "erwartet", habe ich oft das Gefühl.
Die ungenaue/wenige Kommunikation führt dann im Team oft zu einer Unzufriedenheit und endet oft in unstrukturiertem Arbeiten.

Gehalt/Benefits

Geld wird pünklich gezahlt. Leider gibt es kein Urlaubsgeld mehr und kein 13. Monatsgehalt. Dafür aber Weihnachtsgeld und eine betriebliche Altersvorsorge.
Es wird nach einem kirchlichen Tarif bezahlt, der sich vom TVÖD unterscheidet.

Gleichberechtigung

Meiner Meinung nach, werden Mitarbeiter hier sehr unterschiedlich behandelt. Nicht auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion sondern wegen anderer Ansichten und Einstellungen.

Interessante Aufgaben

Durch viele Bereiche ( Heimbereich, Tagesgruppen, Schulsozialarbeit, SPFH) sind die Möglichkeiten Erfahrungen im pädagogischen Bereich zu sammeln gut.
Jeder Tag ist anders und wer den Kontakt zu Menschen gerne mag, der ist hier richtig.

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim LudwigEinrichtungsleiter und Geschäftsführer

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

zunächst möchte ich mich bedanken, dass Sie sich so viel Zeit genommen und Mühe gemacht haben, uns ein ausführliches Feedback zu geben.
Feedback ist für uns wichtig damit wir uns als Einrichtung weiterentwickeln können. Wir sehen dies als Möglichkeit, gemeinsam und im Dialog miteinander zu sein und für Transparenz auf allen Ebenen zu sorgen.
Wir verstehen und als Einrichtung, in der ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe und der konstruktive und wertschätzende Austausch immer im Vordergrund stehen.
Daher möchte ich mir gerne die Zeit nehmen und versuchen, auf ihre Punkte einzugehen. Gleichzeitig möchte ich Ihnen das Angebot eines persönlichen Gespräches machen. Offensichtlich hat sich bei Ihnen viel Unmut aufgestaut und mir ist sehr daran gelegen, mit Ihnen eine gute Grundlage zu schaffen, damit Sie wieder mit Freude und Überzeugung zur Arbeit gehen können.

Aber nun zu den einzelnen Punkten.

Zum Punkt „Schlecht am Arbeitgeber finde ich“
„Dass schnell klar wird, dass es zwei Lager gibt - die, die dazu gehören und die, die es nicht tun.“
-->Dass Sie dies so empfinden, ist sehr schade und tut mir leid. Jede*r Mitarbeiter*in sollte den gleichen Stellenwert haben. Unser Ziel ist es immer, Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft zu fördern und eine Einrichtung zu sein, in der jede*r ihren/seinen Platz finden kann. Diese Haltung versuchen wir als Leitung vorzuleben. Das Gemeinschaftsgefühl möchten wir zudem durch Events, wie Mitarbeiterausflüge oder Weihnachtsfeiern stärken. Ausschluss und Ausgrenzung sollten bei uns in der Einrichtung keinen Platz finden und werden nicht toleriert.

"Fehlende Offenheit, wenig Transparenz und kein faires Verhalten allen Mitarbeitern gleichermaßen gegenüber."
-->Es fällt mir sehr schwer diese Kritik einzuordnen, da ich sie nicht mit einer konkreten Situation in Verbindung bringen kann. Und in dieser stark verallgemeinernden Form kann ich Sie leider auch nicht annehmen, da ich der vollen Überzeugung bin, dass wir in unserer Einrichtung eine Kultur der Offenheit und Transparenz leben. Wir legen großen Wert auf den persönlichen Dialog. Ob Gruppenbesprechungen, Bereichssitzungen, Partizipationstreffen oder auch Gesamtmitarbeiterbesprechungen. Wir bieten strukturell jede Menge Plattformen zum gegenseitigen Austausch, zur Information, um Kritik zu äußern oder um gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln.
Neben diesen strukturell verankerten Möglichkeiten gibt es zudem eine hohe Offenheit seitens der Leitung, unkompliziert und zeitnah im persönlichen Gespräch Probleme anzusprechen.

"Man oft erst erfährt, dass eine neue Stelle zu besetzen ist, wenn man von einem anderen Mitarbeiter erfährt, dass die Stelle bereits an Kollegen XY vergeben ist - kein faires Bewerbungsverfahren inkl. "Hochschlafen". "
-->Diese Kritik ist schwer anzunehmen, da unser Verfahren in der Praxis dem von Ihnen beschrieben Vorgehen entgegensteht. Freiwerdende Stellen werden transparent und für alle zugänglich zunächst intern ausgeschrieben. Ist der Zeitdruck groß und interne Bewerbungen sind nicht zu erwarten, kann die Stelle zeitgleich auch extern ausgeschrieben werden. Dabei gilt stets der Grundsatz "bei gleicher Eignung und Qualifikation haben interne Bewerbung stets den Vorrang". Bewerbungsgespräche finden immer mindestens im "4-Augen-Prinzip" statt. In der Regel schließen sich den Gesprächen Hospitationstermine an, in welchen man den Bereich / die Gruppe / die Kolleg*innen besser kennenlernen kann und durch welche auch die direkten Kolleg*innen im Auswahlprozess beteiligt werden.

Zum Punkt „Verbesserungsvorschläge“
"Alle gleich behandeln und akzeptieren.
Mehr Transparenz den Mitarbeitern gegenüber.
Entscheidungen erst mit Mitarbeitern kommunizieren und nicht vor vollendete Tatsachen stellen."
-->Vielen Dank für Ihre Verbesserungsvorschläge. Wir bemühen uns sehr, den von Ihnen erwähnten Punkten gerecht zu werden. Dass dies in der Praxis sicher nicht immer zu 100 % gelingt, möchte ich nicht bezweifeln. Wir möchten jedoch eine Einrichtung sein, die Fehler und Entwicklungspotenziale als Chance begreift, positive Veränderungen herbeizuführen. Dies geht aber nicht ohne die Ideen und die Unterstützung der Mitarbeiterschaft. Daher begrüße ich jedes persönliche Gespräch, in dem Sie uns ihre Vorstellungen oder Ideen mitteilen, wie wir uns in unseren Bemühungen um Fairness und Transparenz noch verbessern können.

„Supervisionen stehen nur in der Konzeption - "brennt" es auf einer Gruppe, "darf" nur die hauseigene Psychologin kommen - die ja aber nicht neutral sein kann. Habe leider das Gefühl, dass wir uns dann oft, verzweifelt im Kreis drehen und sich nichts verändert. Letztendlich ist "aushalten" angesagt. Das wäre eine wichtige, von mir wünschenswerte Veränderung.“
-->Ihren Wunsch nach regelmäßiger und flächendeckender Supervision kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch aus fachlicher Sicht würde ich dies ebenfalls sehr begrüßen. Derzeit können wir Supervisionen leider nur im Bedarfsfall (Teamkonflikte, Fallsupervisionen) und nicht in regelmäßiger Form anbieten. Die intensive wöchentliche Betreuung durch unser Tandem, bestehend aus pädagogischem und psychologisch-therapeutischem Fachdienst, ist ein sehr einzigartiges und qualitätssicherndes Element unserer pädagogischen Arbeit. Eine neutrale, unabhängige Supervision kann dadurch jedoch nicht ersetzt werden, hier stimme ich Ihnen zu. Die flächendeckende Einführung von Supervision ist und bleibt jedoch ein Ziel, welches wir noch erreichen möchten.

Zum Punkt „Arbeitsatmosphäre“
"Hier sind nur "Ja - Sager" erwünscht. Hat man andere Einstellungen oder Meinungen als das Leitungsteam, so wird man nicht akzeptiert und respektiert und unterschiedlich ausgegrenzt. Gehört man "dazu" oder gehört man "nicht dazu" - das scheint die Devise zu sein!?
Das Kollegium ist aber sehr vielfältig und genauso unterschiedlich wie die Kinder - dort kann die Arbeit Spaß machen, je nachdem mit wem man arbeitet.“
-->Eine Ausgrenzung einzelner Personen oder Gruppen ist weder gewünscht noch akzeptiert. Jede Meinung hat ihre Berechtigung. Die Verschiedenheit und Vielfältigkeit an Meinungen, Kompetenzen und Professionen ist genau das, was uns auszeichnet. Die Kinder- und Jugendhilfe ist bunt und vielfältig, genauso wie das Schifferkinderheim. Und so soll es auch bleiben.
Es ist schade, dass Sie offensichtlich gegensätzliche Erfahrungen gemacht haben. Auch hier bleibt mir nur übrig, Ihnen das Angebot des persönlichen Gespräches zu machen. Sie würden mir die Chance geben, ihre Kritik besser zu verstehen und wenn nötig entsprechend zu reagieren. Ihnen würde es die Chance bieten, sich aktiv an der Gestaltung positiver Arbeitsbedingungen zu beteiligen.

Zum Punkt „Kommunikation“
„Meiner Meinung nach sieht "freies und offenes" Arbeiten anders aus. Es gibt leider kein auf "Augenhöhe" - arbeiten zwischen Mitarbeitern und der Leitung.
Vieles wird nicht kommuniziert, sondern "erwartet", habe ich oft das Gefühl.
Die ungenaue/wenige Kommunikation führt dann im Team oft zu einer Unzufriedenheit und endet oft in unstrukturiertem Arbeiten.“
-->Mir ist nicht ganz klar, was Sie unter freiem und offenem Arbeiten verstehen. Ich bin der Meinung, dass wir unseren Mitarbeitenden viele Freiräume und Möglichkeiten zur Gestaltung und Selbstentfaltung geben. Ideen einbringen, aktive Beteiligung und Mitgestaltung werden seitens der Leitung meiner Einschätzung nach sogar eingefordert. Menschen, die kreativ sind, selbstständig Denken, Lösungen für Probleme entwickeln – solche Menschen braucht die Jugendhilfe.
Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet für mich respektvoll zu kommunizieren, im Dialog zu sein, einander zuzuhören, offen und interessiert zu sein am Gegenüber, andere Meinungen zu akzeptieren und zu respektieren (man kann und muss nicht immer einer Meinung sein) und vor allem auch, Überlegenheit oder Macht nicht auszunutzen. Dies ist mein Anspruch an unser Miteinander im Schifferkinderhein. Aber auch bei uns menschelt es und nicht jedes Gespräch läuft so ab, wie man es sich vielleicht vorgenommen hat. Keiner ist perfekt, jeder macht Fehler. Wir werben für eine offene Fehlerkultur. Es geht darum, die Ursachen für Fehler zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten.

Zum Punkt „Kollegenzusammenhalt“
„Das hängt stark davon ab, mit wem man zusammen arbeitet. Das kann wundervoll sein oder auch ganz schlimm."
-->Teamarbeit ist nicht immer einfach. Es gibt immer Sympathien und Antipathien. Dennoch ist die Kultur innerhalb eines Teams direkt beeinflussbar. Jede*r Einzelne trägt Verantwortung und leistet seinen Beitrag zu einer guten Teamkultur.

Zum Punkt „Work-Life-Balance“
"Im stationären Dienst hast du einzuspringen, wenn du gebraucht wirst, egal ob krankheitsbedingt oder aus einem anderen Grund - oft auch kurzfristig. Da ist es oft schwierig den Ausgleich zu finden. In anderen Bereichen, ist es durch feste Arbeitszeiten ein bißchen besser, außer es wird ein Kollege krank, dann musst du dort auch länger bleiben oder Dienste übernehmen."
-->Hier sprechen Sie ein wichtiges Thema an. Work-Life-Balance spielt eine immer größer werdende Rolle in Organisationen und ist sehr bedeutsam im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit, der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden. Leider ist es vor allem im stationären Bereich sehr schwierig, kurzfristige Personalausfälle zu kompensieren. Glücklicherweise haben wir viele engagierte Mitarbeitende, die hier immer wieder aushelfen und den Betrieb durch ihren Einsatz am Laufen halten. Dass dies im Sinne der Psychohygiene nicht förderlich ist, ist keine Offenbarung. Daher arbeiten wir derzeit auch an einem Ausfall- und Vertretungskonzept um genau dieses Problem besser zu lösen und die Belastungen der Mitarbeitenden zu reduzieren.

Zum Punkt „Vorgesetztenverhalten“
"Hierachisch, von oben bis ganz nach unten - auch wenn das nach außen anders kommuniziert wird.. "Partizipation" und so.. von wegen.
Leitung und "Zugehörige" (Ja - Sager) haben einen anderen Stellenwert, als der Rest.
Du gehörst dazu oder eben nicht - dementsprechend verhält sich die Leitung dir gegenüber.
Mitarbeiter die die Einstellungen der Leitung immer teilen und keine Kritik übern haben gute Chancen intern ohne Ausschreibungen befördert zu werden."
-->Wer schon einmal mal in einem stark hierarchisch und autoritär geführten Unternehmen gearbeitet hat, erkennt, dass unsere Einrichtung genau das Gegenteil repräsentiert. Offene Türen, strukturelle Beteiligung in allen Bereichen, aktive Aufforderung zur Beteiligung an Prozessen und Entwicklungen usw. Dass es auch bei uns eine Organisationsstruktur gibt, welche hierarchisch aufgebaut ist, stimmt. Entscheidend ist jedoch immer, wie Hierarchien gelebt werden. Führung soll Mitarbeitende und Teams unterstützen und dazu befähigen, eigenverantwortlich gute und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Zum Punkt „Interessante Aufgaben“
"Durch viele Bereiche (Heimbereich, Tagesgruppen, Schulsozialarbeit, SPFH) sind die Möglichkeiten Erfahrungen im pädagogischen Bereich zu sammeln gut.
Jeder Tag ist anders und wer den Kontakt zu Menschen gerne mag, der ist hier richtig."
 -->Durch die Vielfältigkeit unserer Leistungsangebote möchten wir den Mitarbeitenden eben genau das ermöglichen. Wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Zudem gibt es dadurch die Möglichkeit, auch andere Bereiche, Teams, Arbeitsweisen, Methoden und Konzepte kennenzulernen.

Zum Punkt „Gleichberechtigung“
"Meiner Meinung nach, werden Mitarbeiter hier sehr unterschiedlich behandelt. Nicht auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion, sondern wegen anderer Ansichten und Einstellungen."
-->Wir haben den Anspruch allen Mitarbeitenden mit der gleichen wertschätzenden Haltung zu begegnen. Eine Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden ist jedoch weder gewünscht noch meiner Ansicht nach sinnvoll. Die Mitarbeitenden unterscheiden sich hinsichtlich ihres Charakters, ihrer Bedürfnisse, Ansprüche, Wünsche, Fähigkeiten und Kompetenzen.
Daher legen wir als Führungskräfte viel Wert auf Individualität um allen Mitarbeitenden die Unterstützung bzw. den Rahmen zu bieten, den sie benötigen. Bei dem einen mag es das Bedürfnis nach möglichst hoher Autonomie und eigenständigem Arbeiten sein, ein anderer wiederum benötigt enge Anleitung und Orientierung. Persönliches Führen ist hier das Zauberwort. Gleichzeitig gibt es auch in diesem Rahmen klare Grundsätze, Strukturen und Verfahrensabläufe.

Zum Punkt „Arbeitsbedingungen“
"Stressig.
Viel Arbeit für wenige Mitarbeiter.
Jahrelang wird schon darüber geredet, aber nichts passiert.
Es würde dringend ein "Springer" benötigt, der Dienste übernimmt, wenn Mitarbeiter abwesend/krank sind.
Aktuell ist es immer der Mitarbeiter im Dienst, der länger bleiben muss oder die fehlenden Dienste abdecken muss.
Im Heimbereich vll schlimmer, als in anderen Bereichen aber auch dort gibt es keine Regelung, die es den Mitarbeitern erleichtern würde.
Das ist in meinen Augen Chefsache und sollte nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden."
-->Dass wir zu wenige Mitarbeitende haben, ist nicht korrekt. Das würde nämlich bedeuten, dass wir viele unbesetzte Stellen hätten und dies ist glücklicherweise nicht der Fall. Uns gelingt es trotz Fachkräftemangels in den meisten Fällen, Stellen zeitnah nachzubesetzen.
Die Belastungen von Mitarbeitenden durch Ausfälle und Krankheiten ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Eine tragfähige Lösung für dieses Problem zu finden ist nicht einfach. Dies werden vermutlich alle, die in der Heimerziehung tätig sind, bestätigen können. Daher sind wir sehr dankbar für die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden. Wie im Punkt „Work-Life-Balance“ bereits erwähnt, versuchen wir hierfür derzeit Lösungsansätze zu entwickeln.

„Internetanschluss (außer für das Büropersonal) wurde erst 2019 für alle "aktiviert". Bis dahin lief alles über die Verwaltung.
Ein Diensthandy? Was ist das?! Es ist doch selbstverständlich, dass du das Privathandy für deine Telfonate und das Internet für die Arbeit nutzt. Sogar die SPFH soll das machen! Das ist nicht mehr up to date und sorgt für "Ereichbarkeit 24/7" - Privatleben ade.“
-->Sie haben Recht. Bis zum Jahr 2019 waren wir im Bereich der Digitalisierung etwas hinterher. Dies hat sich jedoch bis heute sehr stark verändert. All unsere Gruppen sind sowohl mit Rechnern als auch zusätzlich mit Laptops sowie Diensthandy ausgestattet. Der gesamte Bereich der Aufsuchenden Hilfen (SPFH, Betreuungshilfen usw.) ist ebenfalls flächendeckend mit Diensthandys und Laptops ausgestattet. Prozesse und Abläufe wurden digitalisiert und entsprechende Programme eingeführt, die moderne Arbeitsstrukturen ermöglichen.
Niemand muss seine privaten Geräte nutzen und niemand muss 24/7 erreichbar sind. Dies ist schlichtweg nicht korrekt.

Zum Punkt „Gehalt/Sozialleistungen“
„Geld wird pünklich gezahlt. Leider gibt es kein Urlaubsgeld mehr und kein 13. Monatsgehalt. Dafür aber Weihnachtsgeld und eine betriebliche Altersvorsorge.
Es wird nach einem kirchlichen Tarif bezahlt, der sich vom TVÖD unterscheidet.“
-->Diese Kritik ist inhaltlich nicht korrekt. Das 13. Monatsgehalt gibt es nach wie vor uns zwar in Form von 2 Jahressonderzahlungen, die jeweils zum Mai und November eines jeden Jahres gezahlt werden.

Zum Punkt „Image“
„Am liebsten soll alles so bleiben wie es immer war.
Veränderungswünsche sind, wenn dann nur, von der Leitung erwünscht.
Offenheit für neue und vorallem faire Strukturen wären nicht schlecht.
Da offene Kritik nicht erwünscht ist, bei der Leitung, wird viel "hintenrum" geredet unter den Mitarbeitern. Wer solche unkollegialen verhältnisse schafft, darf sich über so etwas aber nicht wundern.“
-->Ich empfinde eine hohe Offenheit und Bereitschaft zur Veränderung in unserer Einrichtung. Daher auch an dieser Stelle erneut die herzliche Einladung zu einem persönlichen offenen Kritikgespräch.

Zum Punkt „Karriere/Weiterbildung“
„Weiterbildungen werden hin und wieder "inhouse" angeboten - da dürfen aber nur von der Leitung vorgesehene Mitarbeiter teilnehmen (wird nur dort besprochen, wo es gewünscht ist und nicht offen ausgeschrieben, dass jeder gleiche Chancen hat). Schöner wäre es, es allen interessierten Mitarbeitern gleichermaßen zu ermöglichen.
Externe Fortbildungen werden nur ungern genehmigt, weil man dafür ja dann im Dienst fehlt.
Sind Stellen innerhalb des Hauses frei, so werden dise oft von Mitarbeitern besetzt, die sich die Leitung vorgestellt hat. Diese werden dann gezielt angefragt, ohne dass die Stelle für alle frei zur Bewerbung ausgeschrieben wird.“
-->Allen Mitarbeitenden stehen jährlich mindestens 5 Fortbildungstage zu. Zudem werden die Kosten für die Fort- und Weiterbildungen, abhängig dem zur Verfügung stehenden Budget sowie der Sinnhaftigkeit und dem Mehrwert der Bildungsveranstaltung, voll oder anteilig übernommen. Fortbildungen, welche sich die Mitarbeitenden nach eigenen Interessen und Bedürfnissen aussuchen, werden ergänzt durch gezielte Inhouse-Veranstaltungen. Dass hier nur ausgewählte Mitarbeitende teilnehmen dürfen, ist nicht korrekt. Allerdings achten wir darauf, dass wir allen Bereichen im Haus aus Fairnessgründen gleichermaßen Plätze für solche Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

Herzliche Grüße
Tim Ludwig