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SCHILLING 
ENGINEERING 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Der Arbeitgeber ist für Gesellen gut, aber nicht für Azubis

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung zum/zur Industriemechaniker im Bereich Produktion bei Schilling Engineering in Wutöschingen abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zusammenarbeit mit den Gesellen war auf Augenhöhe. Sie waren nett, zuvorkommend und haben einen bei Fehlern nicht niedergemacht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Firma ist nicht darauf ausgelegt, Azubis auszubilden. Es fehlen grundlegende Werkzeuge, Maschinen und Personal, um das zu bewerkstelligen. Zudem muss man sich seine Ausbildungsrechte teilweise in großem Maße erkämpfen (teilweise auch mit der IHK). In der Firma ist man allgemein sehr darauf angewiesen, dass man sich viele Sachen selbst beibringt oder vieles als Vorkenntnisse mitbringt.

Verbesserungsvorschläge

Ausbilder sollten die Chance bekommen, die Azubis richtig ausbilden zu können (Elektroabteilung). Der Ausbilder sollte zudem motiviert sein, Azubis überhaupt richtig ausbilden zu wollen (Metallabteilung).

Arbeitsatmosphäre

Unter dem eigenen Team sehr gut, aber mit der Geschäftsleitung eher distanziert, da man sehr wenig bis gar nichts mit ihr zu tun hat. Alles, was geklärt wird, wird meist über den Ausbilder gemacht.

Karrierechancen

Nach der Ausbildung wird man sehr oft erst einmal als Monteur eingesetzt werden, obwohl man lieber anderen Tätigkeiten in der Firma nachgehen würde (zum Beispiel fest in der Werkstatt).

Arbeitszeiten

Es wird zwar allgemein mit Gleitzeit geworben, in den Werkstätten ist das aber – zumindest als Azubi – leider nicht so gut umgesetzt. Man kann zwar im Sommer teilweise schon um 6:00 Uhr anfangen und dafür eine Stunde früher gehen, aber eine richtig flexible Arbeitszeitaufteilung ist nicht gegeben. Dafür sind die Arbeitszeiten aber allgemein recht gut.

Ausbildungsvergütung

Es wird damit beworben, dass man nach IG-Metall-Tarif bezahlt wird. Dies ist aber nicht der Fall, da man weit darunter liegt. Zudem gibt es kein Urlaubs- und kein Weihnachtsgeld, und der Bonus ist auch nicht 100-prozentig sicher; den bekommt man nur bedingt, da das Beurteilungssystem, worauf der Bonus beruht, eher unausgeglichen ist. Viele Punkte, die wichtig wären, wie schulische Noten und Ähnliches, werden gar nicht beachtet.

Die Ausbilder

Der eine Ausbilder möchte dir gar nichts beibringen oder zumindest nur mal eine kurze Einführung, wie die Maschine bedient wird (nur wie man sie bedient, nicht wie man was richtig einstellt), und der andere Ausbilder möchte einem gerne etwas beibringen, hat aber meist keine Zeit, weil er sich um alles kümmern muss – außer um die Ausbildung der Azubis (zum Glück gibt es nette Gesellen, die einem dann helfen).

Spaßfaktor

Die Ausbildung hat zwar Spaß gemacht, aber nur wegen des Menschlichen zwischen den Azubis, Gesellen und Ausbildern (ab und zu).

Aufgaben/Tätigkeiten

In der Metallbearbeitung machst du eigentlich zu 70 Prozent immer das Gleiche: nach Muster/nach Plan fräsen, sägen, bohren (man muss nicht viel denken). In der Elektroabteilung kann es da schon lustiger sein, aber am meisten macht man Kleinststeuerungsbau (alles das Gleiche nach Muster), Filter messen und dokumentieren. Und oft passiert es leider auch, dass man stundenlang nichts macht, weil man auf den Ausbilder wartet, dass man eine neue Aufgabe bekommt, oder man auf Material wartet.

Variation

Man macht leider oft nur dasselbe

Respekt

Respekt untereinander wird sehr großgeschrieben. Man ärgert sich zwar ab und zu gegenseitig, aber allesamt in einem sehr guten Rahmen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.