Modernisierungsbedürftiger Standort
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Bezahlung erfolgt pünktlich, und grundsätzlich ist es möglich, mit den Vorgesetzten zu sprechen, auch wenn diese nicht immer einen klaren Plan haben. Für Mitarbeitende, die Freude daran haben, an älteren Geräten zu arbeiten, die man sonst nur aus „Opa-Geschichten“ kennt, ist das Unternehmen ideal. Wer hingegen moderne Strukturen und innovative Arbeitsweisen sucht, wird hier wahrscheinlich enttäuscht. Positiv hervorzuheben sind außerdem die schöne Umgebung: Es gibt viel Natur, und Schlutup ist direkt in der Nähe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Feedback wird nur ungern aufgenommen, und es passiert wenig Neues. Der Standortleiter konzentriert sich hauptsächlich darauf, Bestehendes zu bewahren, was zwar zum Schutz der Arbeitsplätze beiträgt, jedoch Fortschritt und Weiterentwicklung stark einschränkt. Die Anlagen sind größtenteils stark verschmutzt, da Sauberkeit und Reinigung nur geringe Priorität haben. Auch das Bewusstsein der Mitarbeitenden für ein gepflegtes Arbeitsumfeld ist gering, was die Situation zusätzlich verschärft.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre sinnvoll, die Unternehmensinfrastruktur zu modernisieren und zukunftsorientiert zu planen, anstatt weiterhin alte Geräte zu kaufen und zu reparieren. Derzeit fehlen qualifizierte Fachkräfte, und viele Prozesse werden noch manuell abgewickelt, was ineffizient und fehleranfällig ist. Ein bisschen mehr Entwicklung und IT könnte dem Unternehmen helfen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt verbesserungswürdig. Viele Bereiche wirken veraltet und befinden sich in einem eher schlechten Zustand, was sich negativ auf das tägliche Arbeiten auswirkt.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist ausbaufähig. Wichtige Informationen werden teilweise nur indirekt weitergegeben und erreichen die Mitarbeitenden oft verspätet oder unvollständig. Regelmäßige Mitarbeitergespräche mit den Vorgesetzten finden nicht statt, und Gelegenheiten, konstruktives Feedback zu geben, sind eher selten.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist innerhalb einzelner Bereiche teilweise sehr gut und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Bereichsübergreifend hingegen herrscht eher eine Jeder für sich-Mentalität, was die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Teams erschwert.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist ausbaufähig. Eine 40-Stunden-Woche im Chemiewerk stellt eine hohe Belastung dar und lässt nur begrenzt Raum für Erholung und Privatleben.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten wird als schwierig wahrgenommen. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Kommunikation sowie an einer fehlenden klaren Perspektive für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens. I
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind nur teilweise interessant. Häufig ist unklar, welche Tätigkeiten am nächsten Tag anstehen, da die Ausrichtung des Unternehmens oft kurzfristig geändert wird. Produktionsschwerpunkte wechseln regelmäßig, was zu Unsicherheit führt und eine strukturierte Arbeitsweise erschwert.
Gleichberechtigung
Ja
Umgang mit älteren Kollegen
Fair
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise sehr schwierig. Es ist nicht immer klar, mit welchen Chemikalien gearbeitet wird, was zu Unsicherheit führt. Zudem kam es vor, dass Mitarbeitende kontaminiert waren, was erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsstandards aufwirft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kein Kommentar
Gehalt/Benefits
Tarif Chemie. Schlecht bezahlt
Image
In Lübeck eine Katastrophe.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chance