Ihr Unternehmen?

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Schirm 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Modernisierungsbedürftiger Standort

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Schirm GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung erfolgt pünktlich, und grundsätzlich ist es möglich, mit den Vorgesetzten zu sprechen, auch wenn diese nicht immer einen klaren Plan haben. Für Mitarbeitende, die Freude daran haben, an älteren Geräten zu arbeiten, die man sonst nur aus „Opa-Geschichten“ kennt, ist das Unternehmen ideal. Wer hingegen moderne Strukturen und innovative Arbeitsweisen sucht, wird hier wahrscheinlich enttäuscht. Positiv hervorzuheben sind außerdem die schöne Umgebung: Es gibt viel Natur, und Schlutup ist direkt in der Nähe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Feedback wird nur ungern aufgenommen, und es passiert wenig Neues. Der Standortleiter konzentriert sich hauptsächlich darauf, Bestehendes zu bewahren, was zwar zum Schutz der Arbeitsplätze beiträgt, jedoch Fortschritt und Weiterentwicklung stark einschränkt. Die Anlagen sind größtenteils stark verschmutzt, da Sauberkeit und Reinigung nur geringe Priorität haben. Auch das Bewusstsein der Mitarbeitenden für ein gepflegtes Arbeitsumfeld ist gering, was die Situation zusätzlich verschärft.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre sinnvoll, die Unternehmensinfrastruktur zu modernisieren und zukunftsorientiert zu planen, anstatt weiterhin alte Geräte zu kaufen und zu reparieren. Derzeit fehlen qualifizierte Fachkräfte, und viele Prozesse werden noch manuell abgewickelt, was ineffizient und fehleranfällig ist. Ein bisschen mehr Entwicklung und IT könnte dem Unternehmen helfen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt verbesserungswürdig. Viele Bereiche wirken veraltet und befinden sich in einem eher schlechten Zustand, was sich negativ auf das tägliche Arbeiten auswirkt.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist ausbaufähig. Wichtige Informationen werden teilweise nur indirekt weitergegeben und erreichen die Mitarbeitenden oft verspätet oder unvollständig. Regelmäßige Mitarbeitergespräche mit den Vorgesetzten finden nicht statt, und Gelegenheiten, konstruktives Feedback zu geben, sind eher selten.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist innerhalb einzelner Bereiche teilweise sehr gut und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Bereichsübergreifend hingegen herrscht eher eine Jeder für sich-Mentalität, was die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Teams erschwert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist ausbaufähig. Eine 40-Stunden-Woche im Chemiewerk stellt eine hohe Belastung dar und lässt nur begrenzt Raum für Erholung und Privatleben.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wird als schwierig wahrgenommen. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Kommunikation sowie an einer fehlenden klaren Perspektive für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens. I

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind nur teilweise interessant. Häufig ist unklar, welche Tätigkeiten am nächsten Tag anstehen, da die Ausrichtung des Unternehmens oft kurzfristig geändert wird. Produktionsschwerpunkte wechseln regelmäßig, was zu Unsicherheit führt und eine strukturierte Arbeitsweise erschwert.

Gleichberechtigung

Ja

Umgang mit älteren Kollegen

Fair

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind teilweise sehr schwierig. Es ist nicht immer klar, mit welchen Chemikalien gearbeitet wird, was zu Unsicherheit führt. Zudem kam es vor, dass Mitarbeitende kontaminiert waren, was erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsstandards aufwirft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein Kommentar

Gehalt/Benefits

Tarif Chemie. Schlecht bezahlt

Image

In Lübeck eine Katastrophe.

Karriere/Weiterbildung

Keine Chance

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Arbeitgeber-Kommentar

Thomas SchulzGeschäftsführung

Vielen Dank für das ausführliche Feedback. Ich hätte eigentlich schon viel früher darauf reagieren sollen, denn viele der angesprochenen Punkte – wie etwa die Notwendigkeit, in Steuerungssysteme zu investieren und die Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten – kann ich gut nachvollziehen. Wir gehen diese Themen aktiv an und haben in der letzten Zeit manche Modernisierungsprojekte erfolgreich umgesetzt. Dazu gehört allerdings auch gezielt der Kauf von gebrauchten Anlagen, weil die oft viel schneller verfügbar sind und unsere Kunden das sehr zu schätzen wissen. Die Anlagen werden natürlich vor dem Einsatz generalüberholt und in manchen Fällen ist das auch deutlich nachhaltiger.

Die Frage nach der künftigen Ausrichtung des Unternehmens ist durch den erfolgreichen Abschluss der Umstrukturierung auch mittlerweile beantwortet: Unser Fokus liegt nun auf dem Ausbau der Belegschaft und auf Wachstum.

Der Punkt zur Arbeitssicherheit hat mich allerdings überrascht, denn das ist für uns oberste Priorität. Wir erhalten regelmäßig externe Bestätigungen dafür, dass unsere Standards hervorragend sind und oft über denen anderer Unternehmen liegen. Dazu gehört auch das Programm "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" und selbstverständlich Schulungen aller Mitarbeitenden vor der Einführung neuer Produkte. Wenn Sie da andere Erfahrungen gemacht haben, kontaktieren Sie mich bitte direkt. Das würde ich gerne konkret verstehen, denn bei Sicherheit sind auch Einzelfälle nicht tolerierbar.

Thomas Schulz
Geschäftsführer

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