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Schleich 
GmbH
Bewertung

Marke ohne Herz

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Schleich GmbH in Schwäbisch Gmünd gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher (!!!!) Arbeitsaufgaben und Kollegen, heute nix mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte, Vision zur Ramschmarke, fehlende Werte, fehlende Prozesse, fehlende Wertschätzung.....fehlende Leidenschaft. Fehlendes Herz.

Nachträgliche Anmerkung:
Meine Bewertung wurde mehrmals vorübergehend deaktiviert weil sich das Unternehmen anwaltlich beschwert hat, dass die beschriebenen Nachteile 'unwahr' seien. Für mich hat es sich angefühlt wie Schikane und ich bin ehrlich gesagt entsetzt, dass auf dieser Plattform offensichtlich ehrliche Kritik nur sehr schwer möglich ist. Da ich selbst weiß, dass man als Bewerber nur schwer ein realistisches Bild von der Unternehmenskultur bekommt möchte ich jedoch meinen Teil dazu beitragen. Ich habe daher die Formulierungen immer wieder geändert. Bitte entschuldigt die dadurch sperrigen Sätze und schwammig klingenden oftmals sehr indirekten Aussagen. Viele konkrete Beispiele musste ich leider rausnehmen, dennoch: Ich habe mich bemüht meine Erfahrungen so ehrlich und konkret wie möglich zu beschreiben, damit Ihr einen möglichst authentischen Eindruck von dem Arbeitgeber erhaltet (und gleichzeitig nicht von Schleich zensiert zu werden).

Ich kann Euch von meinen Erfahrungen her aus ganzem Herzen nur abraten bei diesem Unternehmen zu arbeiten und wünsche Euch viel Erfolg auf der Suche nach einem würdigen Arbeitgeber! <3

Verbesserungsvorschläge

Sehr viele, aber mein Feedback wurde bisher ignoriert und ich habe keine Lust mehr Energie hier reinzustecken.

Arbeitsatmosphäre

Ich finde im Unternehmen gibt es nur noch wenige Mitarbeiter die moralische Werte und Respekt leben. Das zeigt sich meiner Meinung nach u.a. an kleinen alltäglichen Gesten wie dem fehlenden "Guten Morgen" aber auch an der Verhaltensweise der Geschäftsführung bei der Kündigung von über 150 Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden die Mitarbeiter meiner Meinung nach außerdem emotional unter Druck gesetzt.
Mangelnde Wertschätzung und Respekt sind meiner Meinung nach an der Tagesordnung. das ist mir vor allem nach meiner betriebsbedingten Kündigung klar geworden - der bisherige Einsatz und menschliche Beziehungen schienen keine Rolle zu spielen. Ich habe mich vor allem von der Marketing Chefin herabgesetzt und ignoriert gefühlt.

Image

Ich finde die Marke Schleich aus Sicht von Kunden noch ganz gut. Allerdings steht die Marke für mich nicht mehr so sehr für Qualität wie früher, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass ich nun mehr Einblicke in Produktionsentscheidungen und Kosten habe. Ich hatte den Eindruck, dass Entscheidungen oft eher von kurzfristig-wirtschaftlichen Interessen geprägt waren.
Die Arbeitgebermarke ist meiner Meinung nach leider sehr weit entfernt von der Kundenmarke und es wird meiner Meinung nach sehr herzlos gehandelt. Ich finde es absolut nicht wie man es von einem heimischen Spielwarenhersteller erwarten würde.

Work-Life-Balance

Klarer Work Fokus aus meiner Sicht. Ich habe einen ungewöhnlich hohen Leistungsdruck wahrgenommen, dem sich meines Eindrucks nach nur junge Mitarbeiter gestellt haben. Ich finde für einem Unternehmen, das Spielzeuge produziert habe ich sehr wenig Familienwerte gespürt. Ich finde es sollte in solchen Unternehmen eine familienfreundliche Arbeitsumgebung geben, die die Familiengründung fördert. Ich finde, dass das Unternehmen sehr sehr viel verantwortungsvoller mit Vertrauensarbeitszeit umgehen sollte und sicherstellen sollte, dass der Stellenumfang in der Regelsarbeitszeit erfüllt werden kann. Ich finde dass ich erlebt habe, wie mir trotz regelmäßiger 60h Woche schon vorgehalten wurde, dass ich zu wenig Einsatz zeige.

Karriere/Weiterbildung

Ich finde wenn man sich selbst sehr darum bemüht jaein. Ich habe vor allem Dingen gelernt mir meine Work Life Balance trotz aller Umstände selbst zu schaffe. Ich finde eine geplante Förderung von Talenten ist selten und gibt es nur für die Lieblinge der hohen Entscheider.

Gehalt/Benefits

Ich finde für Neueinsteiger ganz ok, aber es gibt meiner Meinung nach wenig Perspektive auf Steigerung. Es gab meiner Meinung nach Job "Enrichment" was meiner Meinung nach eher ein Job Enlargement ist, ggf. eine Anpassung vom Titel aber für ein paar Prozent mehr Gehalt muss man meiner Meinung nach sehr hart kämpfen und Glück haben. Ich finde ältere Mitarbeiter und Frauen müssen sehr viel Glück haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meiner Meinung nach nur Schein. Ich finde Sozialbewusstsein fängt bei den eigenen Mitarbeitern an - und allein diese Notwendigkeit wird meiner Meinung nach nicht verstanden.

In den letzten Jahren wurde sehr viel in ökologischere Produkte und Produktionsprozesse investiert, wie bspw. die Craddel to Craddel Zertifzierung. Ich hab den "Spirit" aber im gelebten Alltag nicht wirklich spüren können und meinem Eindruck nach wurden viele Entscheidungen eher zugunsten Kosten als Nachhaltigkeit getroffen.

Kollegenzusammenhalt

Ich finde in Schwäbisch Gmünd war der Zusammenhalt super für mich. Wir hatten als Team (auch über Abteilungen hinaus) viel Freunde und haben alle zusammen gehalten um gemeinsam große Projekte zu stemmen. Die Zusammenarbeit mit Standort München und international war meiner Meinung nach gegen Ende meiner Beschäftigung etwas schwerer. Ich hab mich hier nicht so wohl gefühlt, hab mich eher unter Druck gesetzt und bewertet bzw. verurteilt gefühlt und immer häufiger hab ich die Zusammenarbeit als wenig menschlich, unzuverlässig und schwierig erlebt.

Nachdem ein sehr großer Teil der Belegschaft weggebrochen ist (Auflösung Standort Schwäbisch Gmünd inkl. Wegfall eigener Produktion + Logistik) weiß ich nicht wie es aktuell aussieht.

Vorgesetztenverhalten

Ich finde es kommt natürlich immer auf den direkten Vorgesetzten an. Die Marketing Chefin ist meiner Meinung nach unorganisiert, unzuverlässig und sprunghaft. Ich finde, dadurch entsteht viel Chaos und viel unnötige Arbeit. an vielen Stellen hätte Struktur, Prozess und Zuverlässigkeit hinsichtlich Prozessen und Entscheidungen die Situation merklich verbessern können. Zudem hat sie finde ich keinerlei Empathie und es mangelt an den sozialen Skills einer Führungskraft, die Mitarbeiter hinter sich zu einen. Ich finde sie hat jederzeit ein künstliches Lächeln und viele platten Motivationssprüche auf den Lippen - auch bei unpassenden Momenten wie der Kündigung von Mitarbeitern. In manchen Bereichen des Marketing finde ich, ist sie sehr tief in allen Projekten - so tief dass dort niemand eine Entscheidung zu kleinsten Themen trifft ohne zahlreiche Abstimmungsschleifen mit ihr. In anderen Bereichen finde ich, ist sie soweit entfernt dass sie gar nicht weiß was alles dazu gehört und sich auch nicht darum bemüht, so dass viele ineffiziente Fehlentscheidungen getroffen werden.

Arbeitsbedingungen

Meiner Meinung nach gab es in Schwäbisch Gmünd eine schlechte Ausstattung der Büros und schlechte technische Ausstattung. Work Life Balance war meiner Meinung nach nicht vorhanden. Meiner Meinung nach schlechte Kantine. Meiner Meinung nach keine relevanten Mitarbeiter Goodies. Meiner Meinung nach keine Wertschätzung durch Weihnachtsfeier/Geschenke o.ä. in den letzten Monaten.

Kommunikation

Ich habe mich den letzte Monaten sehr selten klar und vor allen Dingen nie verlässlich informiert gefühlt. Die Arbeit hat sich für mich zäh und ineffizient angefühlt. Ich hatte den Eindruck, dass Entscheidungen in der Marketingabteilung oft auf sehr persönlichen und wechselhaften Meinungen basierten und es wirkte auf mich so, als ob besprochene Themen oder getroffene Entscheidungen am nächsten Tag nicht mehr präsent waren.

Gleichberechtigung

Ich empfand es so, dass ältere Mitarbeiter und Frauen sich stärker beweisen und anstrengen mussten. Ich hatte den Eindruck, dass älteren Mitarbeitern nicht viele Möglichkeiten hatten.
Ich empfand die Vergütungsstruktur nicht immer transparent und fair.
Meiner Meinung nach gab es Raum für Verbesserungen in Bezug auf die Berücksichtigung moralischer Grundsätze in den Entscheidungsprozessen.

Ich habe mich als Mitarbeiter aus Schwäbisch Gmünd gegenüber Mitarbeiter aus dem Office in München benachteiligt gefühlt. Teils bei Kleinigkeiten, wie schlechteren Möglichkeiten und Förderungen für Essen oder schlechteren Schreibtischen. Vor allen Dingen schien es mir, als ob es in diesem Unternehmen eine Tendenz gab, den Standort München als wichtiger oder prestigeträchtiger zu betrachten und als ob die Unternehmenskultur am Standort München wertschätzender oder förderlicher war.

Interessante Aufgaben

War meiner Meinung nach inhaltlich durch greifbare Produkte und emotionale Kundenmarke spannend und schön. Ich finde in den letzten Monaten ist es immer nervenaufreibender geworden durch die mangelende Einhaltung von Prozessen, unnötigen Schleifen und Kontrollen.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Lena Meusel, Talent Acquisition & Employer Branding Specialist
Lena MeuselTalent Acquisition & Employer Branding Specialist

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeiter:in,

es tut uns leid zu hören, dass Du Deine Zeit bei uns in vielen Punkten als so negativ empfunden hast. Wir nehmen Deine Rückmeldung ernst und besprechen sie intern – denn eine offene Feedbackkultur ist uns wichtig, auch über das aktive Arbeitsverhältnis hinaus.

Als Arbeitgeber legen wir großen Wert auf respektvollen Umgang, transparente Kommunikation und ein Arbeitsumfeld, in dem sich unsere Teams weiterentwickeln können. Dass Du das anders erlebt hast, bedauern wir sehr.

Bitte habe Verständnis, dass wir aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes nicht auf einzelne Aussagen oder Personen eingehen können.

Wenn Du den Wunsch hast, Dich noch einmal direkt mit uns auszutauschen, freuen wir uns über eine Nachricht an lena.meusel@schleich-s.com.

Für Deinen weiteren Weg wünschen wir Dir alles Gute – persönlich wie beruflich.

Viele Grüße
Lena

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