Absolute Enttäuschung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine vor Ort, 100% HO
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schleupen hat sich im Bewerbungsgespräch vollkommen anders verkauft als es in Realität ist.
Es wurde von agiler Softwareentwicklung gesprochen. In Realität ist es ein Wasserfall Modell was irgendwie in den Safe Rahmen gequetscht wurde.
Durch die starke Einschränkung der Frameworks und Tools sind konkurrenzfähige und State of the Art Softwarelösungen nicht möglich. Durch das "Schleupen Entwicklungsframework" wird der gesamte Entwicklungsprozess überkomplex und schwerfällig.
Es wird über Probleme geklagt, sich gegenseitig Vorwürfe gemacht aber ein wirklicher Wille gemeinsam mit den Entwicklern etwas zum positiven zu verändern ist nicht da. Man kann davon sprechen das unter den Entwicklern eine Angst herrscht auf Probleme hinzuweisen oder Verbesserungsvorschläge anzubringen.
Man sollte dringend an der Firmenkultur arbeiten wenn man auf Dauer wenn die eigenen Produkte wettbewerbsfähig bleiben sollen. Wobei ich mich ehrlich Frage ob es dazu nicht bereits zu spät ist.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte auf Führungsebene zügig damit anfangen mit den eigenen Mitarbeitern zu sprechen um Probleme zu identifizieren. Prozesse verschlanken und vor allem sinnvoll gestalten.
Das vollkommen überzogene Controlling ist ohnehin ad absurdum geführt, da innerhalb der Teams zahlen so gebogen werden, dass sie schon passen. Hier braucht es einen realitätsnahen Prozess.
Anstatt jedes Framework und Tool selbst zu implemtieren, sollte man auf Branchen Standards setzen. In Folge dessen hätte man mehr Zeit für die Entwicklung des eigenen Produkts und müsste nicht ein eigenes Plattform Team beschäftigen was sich nur drum kümmert den eigenen Kram zu warten und Fehler darin zu beheben. Zudem würden Neuankömmlinge wesentlich schneller mitarbeiten können.
Arbeitsatmosphäre
Die Kollegen sind im Zwischenmenschlichen nett. Aber bei den meisten merkt man wie sich Frust und Resignation über die Arbeit bei Schleupen eingestellt haben. Anstatt motiviert und mit Spaß an die Arbeit zu gehen findet man sich mit den schlechten Strukturen und Prozessen ab und versucht nicht auf zu fallen. Kein Wille zu positiver Entwicklung. Sehr negativ behaftetes Arbeitsumfeld. Es gibt eine Angst gegenüber der Führungsetage aufzufallen.
Kommunikation
Die Führungsetage der Softwareentwicklung sagt zwar sie haben eine Open Door Kultur. In Realität wird Feedback aber nicht angenommen, geschweige denn beachtet. Dementsprechend findet eine Kommunikation und Struktur vor allem Top-Down statt. Was zur Folge hat, dass die Führung völlig realitätsfern wirkt was den Arbeitsalltag der Entwicklung angeht.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams gut. Wobei gut hier auch mehr beschreibt, dass man sich darin einig ist bloß nicht aufzufallen, da sonst Gespräche mit der Führungsetage drohen (was man scheinbar absolut verhindern will, vermutlich war das in der Vergangenheit nicht sonderlich konstruktiv). Zudem kriegt man ein Bild von "Wir hier unten gegen die da oben" vermittelt was alles andere als ein konstruktives miteinander ist.
Work-Life-Balance
Wer will kann pünktlich den Hammer fallen lassen
Vorgesetztenverhalten
Auch hier herrscht eine Angst vor der Führungsetage. Bloß nicht auffallen ist die Devise. Im eigenen Team merkt man das Veränderung nötig ist, man erarbeitet sich auch Alternativen bevor dann wieder nicht existente Gründe vorgeschoben werden warum man was nicht ändern kann. Teamleiter technisch und fachlich super aber leider keine wirkliche Führungskompetenz.
Interessante Aufgaben
Noch keine gehabt.
Arbeitsbedingungen
Die HO MItarbeiter werden mit klobigen HP Notebooks ausgestattet die kaum in der Lage sind die Anforderung für die Softwareentwicklung zu stemmen.

