Gut am Arbeitgeber finde ich
- die vielen Freiheiten am Arbeitsplatz
- sorgenfreie Personalunterkunft
- nette Kollegen und starke Teams
- Schulungen
- Sommer- und Weihnachtsfeier
- Benefits wie SPA, Fitness und Rabatte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- dass Überstunden selbstverständlich sind und schlecht bis garnicht vergütet werden
- nichts von dem was man gibt zurückkommt
- schlechte Oranisation
- schlechte Kommunikation
- Privatleben ist nicht planbar
Verbesserungsvorschläge
- Leistung anerkennen, es sollte mehr als ein Danke zurück kommen
- angemessene finanzielle Vergütung wäre schwer notwendig
- angemessener Freizeitausgleich
- genügend Arbeitsmaterial anschaffen
- mehr fähige Kollegen
Arbeitsatmosphäre
Das gegebene Umfeld (Natur, Haus, etc.) ist traumhaft. Die Teams sind stark, einige ziehen an einem Strang. Oft harpert es arg an Kommunikation und Organisation. Ausreichend Arbeitsmaterial und ausgeklügelte und optimale Arbeitsplätze sind nicht vorhanden. Dauernd muss man Kleinigkeiten hinterher rennen. Man arbeitet oft für mehrere und ist dauerhaft mit Stress belastet. Es sind zu wenig Mitarbeiter für zu viel Arbeit. In der Freizeit kann man nur schwer abschalten.
Karrierechancen
Die Übernahme ind Aufstiegschanchen sind hoch. Einem werden Verantwortung zugetraut und der Wille wird damit honoriert
Arbeitszeiten
Die Dienstzeiten im Dienstplan sind leider meistens Luftschlösser (abhängig von der Abteilung und dem Vorgesetzten? 2 Überstunden pro Tag sind Durchschnitt. Überstunden bzw vorzeitiges erscheinen werden als selbstverständlich angesehen, finanziell eher noch bestraft (frühzeitiges Erscheinen wird nicht bezahlt), an guten Tagen bekommt man ein Danke. Die Dienstpläne werden sehr kurzfristig veröffentlicht, teilweise extrem kurzfristig geändert. Man lebt auf Abruf, kann maximal auf gut Glück eine Woche im Vorraus planen. Ich musste öfter privaten Terminen absagen, als ich sie einhalten konnte. Die Freizeit ist knapp, man kann kaum abschalten. Die Urlaubsplanung ist relativ spontan und sehr flexibel möglich. Hier gab es bis jetzt kaum Umstände.
Ausbildungsvergütung
Die monatliche Vergütung ist übertariflich. Guttage (Feiertage, Ausgangstage ab denen gearbeitet wurde) werden nur angesammelt und können nur in den seltensten Fällen gegeben werden. Überstunden werden zu einem Hungerlohn (weniger als halber Mindestlohn) der sich aus der Ausbildungsvergütung ergibt ausgezahlt. Man kann es leider nicht anders ausdrücken. Trotz Stempelsystem fallen Überstunden oft hinten über. Es gibt leider überhaupt keine finanzielle Wertschätzung.
Die Ausbilder
Wünsche zu freien Tagen bzw. Urlaub werden bei Möglichkeit gegeben. Bei Sorgen und Problemen wird versucht zu handeln, oft wird man aber auch vertröstet und hingehalten.
Den Ausbildungsinhalten muss man hinterher rennen, wenn man überhaupt etwas lernt, das über den Arbeitsalltag hinausgeht. In neue Tätigkeiten wird man sporadisch eingelernt, learning by doing. Dadurch lernt man es allerdings gleich und direkt, man umgeht theoretische und trockene Einweisungen. Bei häufigerem Nachfragen wird dem Azubi mehr gezeigt. Vieles muss man sich allerdings von Azubi zu Azubi bzw selbst beibringen. Einen konkreten Ausbildungsplan, der konsequent abgearbeitet wird, gibt es gefühlt nicht.
Es ist sehr angenehm, dass man auch mal etwas länger in einer Wunschabteilung bleiben kann und man so Schwerpunkte legen kann. Primär wird allerdings auf das benötigte Personal geachtet. Solang man nicht mir jemand anderem tauschen kann ist nichts möglich. Pflichzeiten bzw angemessene Zeiten in anspruchsvollen Abteilungen sind anscheinend irrelevant. Die Einsatzpläne scheinen unüberlegt, zufällig und sind oft von Anfang an fehlerhaft. Es gibt zusätzliche Schulungen von Lieferanten, die sehr informativ sind.
Spaßfaktor
Hier kommt es klar auf das Team und die Kollegen an, wie in jeder anderen Branche auch. Die Gastronomie und Hotellerie wird hier schon gelebt, ab und zu ist man natürlich von der Arbeit, den Arbeitszeiten den Kollegen etc frustriert. Man arbeitet aber an einem schönen Ort mit einzigartiger Atmosphäre und hauptsächlich netten Kollegen und Teams.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wenn man verantwortngsvolle Aufgaben möchte und bewältigen kann, dann werden sie einen mit den verbundenen Pflichten anvertraut. Man darf also (bei Leistung auch recht schnell) mehr als nur die klassischen Azubi- und Praktikantenarbeiten.
Oft werden einem Tätigkeiten für 2-3 Mitarbeiter gegegeben. An Herausforderungen wächst man, aber purer Stress und Druck, sodass man nicht alles nach bestem Wissen und Gewissen erledigen kann, trägt zur Motivation nicht bei.
Variation
Klar es gibt verschiedene Outlets, Abteilungen und Stationen. Die alltäglichen Arbeiten müssen allerdings erledigt werden und wiederholen sich daher.
Respekt
Die Vorgesetzten wissen was Sie an den Azubis haben und sind entgegenkommend. Der Umgangston ist locker und entspannt. Positives Feedback wird selten geäußert. Es kommt leider keine Wertschätzung zurück (wenn man von Verantwortung absieht), auch wenn eine einfache Möglichkeit direkt besteht.