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Schmiedetechnik 
Plettenberg 
Precision 
Components
Bewertung

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„Schöne Schreibtische nützen nichts, wenn die Werkbank verstaubt“

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Schmiedetechnik Plettenberg GmbH & Co. KG in Plettenberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Lohn wird zuverlässig und pünktlich ausgezahlt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Wertschätzung: Besonders die Basisbelegschaft wird unter Druck gesetzt, ermahnt und kaum anerkannt.
Diskriminierung: Mitarbeitende mit türkischem oder muslimischem Hintergrund werden systematisch benachteiligt.
Ungleiche Behandlung: Karrierechancen, Prämien und Anerkennung hängen von persönlichen Netzwerken, Nationalität oder Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen ab.
Kontrolle und Misstrauen: Fehler werden aktiv gesucht, Kritik und persönliche Anliegen werden selten ernst genommen.
Schlechtes Betriebsklima: Zusammenhalt unter Kollegen wird nicht gefördert, Führungskräfte begünstigen teilweise Konflikte oder Ungleichbehandlung.
Geringe Weiterentwicklung: Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten sind begrenzt und stark abhängig von Abteilung und internen Beziehungen.
Ungerechte Vergütung: Leistungsprämien wurden stark gekürzt, Unterschiede in der Lohngruppe wirken ungerecht und führen zu Unzufriedenheit.
Kommunikation: Informationen werden selektiv weitergegeben, echte Transparenz und offene Kommunikation fehlen.

Verbesserungsvorschläge

1. Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden: Förderung, Anerkennung und Beförderungen sollten nach Leistung und Qualifikation erfolgen, nicht nach Nationalität, persönlichen Netzwerken oder Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen.
2. Transparente Kommunikation: Informationen und Entscheidungen sollten offen, ehrlich und für alle Mitarbeitenden nachvollziehbar weitergegeben werden. Kritik und Anliegen sollten ernst genommen und vertraulich behandelt werden.
3. Faire Vergütung und Prämien: Leistungsprämien, Gehälter und Sozialleistungen sollten nachvollziehbar und gerecht verteilt werden, sodass langjährige Mitarbeitende angemessen gewürdigt werden.
4. Unterstützung der Basis: Mitarbeitende in der Kernbelegschaft sollten weniger Druck und mehr Wertschätzung erfahren. Kontinuierliche Schulungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Motivation durch Anerkennung können das Arbeitsklima verbessern.
5. Stärkung des Teamgeists: Maßnahmen zur Förderung von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und einem respektvollen Miteinander können die Arbeitsatmosphäre nachhaltig verbessern.
6. Karriere- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten: Aufstiegschancen und Weiterbildungen sollten systematisch und für alle zugänglich sein, unabhängig von persönlichen Netzwerken.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Misstrauen und Kontrolle geprägt. Fehler werden gesucht, statt gemeinsam Lösungen zu finden. Obwohl man seine Arbeit grundsätzlich ruhig erledigen kann, herrscht ständig das Gefühl, beobachtet zu werden – in der Hoffnung, etwas zu beanstanden.
Der Zusammenhalt unter langjährigen Mitarbeitenden hat in den letzten Jahren stark gelitten, weil man merkt, dass Anerkennung oft davon abhängt, wie man bei Vorarbeitern oder Abteilungsleitern ankommt. Besonders enttäuschend ist, dass Wertschätzung nicht für alle gleich gilt: Es gibt deutlich spürbare Unterschiede in der Behandlung – insbesondere gegenüber Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund (Moslem).
In der Basis wird regelmäßig Druck aufgebaut, teils mit Ermahnungen oder Drohungen, was für viele ein Klima der Angst statt Motivation schafft.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist in der Kernbelegschaft vor einigen Jahren noch relativ gut gewesen: Überstunden waren oft notwendig, aber nicht zwingend vorgeschrieben, und bei persönlichen Engpässen wurde Rücksicht genommen. Es standen in der Regel ausreichend Mitarbeitende für Wochenenddienste bereit, sodass die Arbeit bewältigt werden konnte.
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten gibt es jedoch fast ausschließlich in der Verwaltung; für die Basisbereiche stehen diese Optionen nicht zur Verfügung. Insgesamt wird bei dringenden privaten Angelegenheiten Verständnis gezeigt, was zumindest in einzelnen Fällen Entlastung ermöglicht.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildung hängen im Unternehmen stark von persönlichen Netzwerken und Zugehörigkeiten ab, statt von Leistung oder Erfahrung. Mitarbeitende, die bestimmte informelle Kontakte oder Mitgliedschaften pflegen, erhalten deutlich mehr Chancen auf Beförderungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Für andere bleibt der Karriereweg dagegen stark eingeschränkt, unabhängig von Engagement oder Qualifikation.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung im Unternehmen zeigt deutliche Ungleichheiten. Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung erhalten teilweise nur geringe Gehaltssteigerungen, während Neueinsteiger in bestimmten Bereichen deutlich mehr verdienen. Auch die Einstufungen in der Lohngruppe sind stark unterschiedlich und spiegeln nicht immer die tatsächliche Arbeitsleistung wider – so erhält etwa der Hausmeister deutlich höhere Bezüge als langjährige Fachkräfte in anspruchsvolleren Aufgaben.
Frühere Leistungsprämien, etwa im Akkordbereich der Schmiede oder Endfertigung, wurden stark reduziert oder durch pauschale Zahlungen ersetzt, wodurch Mitarbeitende deutlich weniger Anreize und Wertschätzung erfahren. Fehlende Kontrolle oder Durchsetzung seitens des Betriebsrats verstärken diese Ungleichbehandlung und führen zu Unzufriedenheit in der Belegschaft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist nur begrenzt erkennbar. Während bestimmte Abläufe und Vorschriften eingehalten werden, fehlt es an einer konsequenten, werteorientierten Unternehmenskultur.
Soziale Verantwortung zeigt sich kaum: Mitarbeitende werden nicht gleichberechtigt behandelt, Diskriminierung aufgrund Herkunft oder Religion ist spürbar, und Anliegen der Beschäftigten werden nur selten ernst genommen. Unterstützung, Förderung oder Maßnahmen zur Stärkung von Teamgeist und Zusammenhalt existieren kaum. Insgesamt wirkt es, als stünden formale Regeln über echtes Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitarbeitenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist stark unterschiedlich. In der Verwaltung herrscht eine deutlich gelassenere Atmosphäre, es wirkt, als stünde man dort außerhalb des Drucks, der die Basis prägt.
In den Kernbereichen zeigt sich hingegen, dass Zusammenhalt kaum gefördert wird. Langjährige Mitarbeitende fühlen sich oft nicht wertgeschätzt, während neue Kollegen – insbesondere deutsche Mitarbeitende – bevorzugt behandelt werden. Netzwerke, persönliche Beziehungen oder Mitgliedschaften in bestimmten Kreisen scheinen ebenfalls Einfluss auf Anerkennung und Unterstützung zu haben.
Insgesamt herrscht häufig ein Klima, in dem jeder eher auf sich selbst achtet. Das Gefühl von Teamgeist oder gegenseitiger Unterstützung wird durch Führungskräfte nur selten gefördert, sondern teils bewusst untergraben

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeitende werden im Unternehmen zunehmend nicht mehr wertgeschätzt. Ihre Erfahrung und Loyalität zählen oft weniger als die Zugehörigkeit zu bestimmten Netzwerken oder die Nationalität. Ältere Kollegen erhalten seltener Anerkennung, Förderung oder verantwortungsvolle Aufgaben, während neue, bevorzugt deutsche Mitarbeitende deutlich eher Chancen erhalten.
Dieses Verhalten wird durch Führungskräfte aktiv begünstigt und trägt zu einem Klima der Ungleichbehandlung und Demotivation bei. Viele erfahren, dass ihre langjährige Erfahrung kaum Beachtung findet, was die Motivation und den Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft schwächt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark durch Kontrolle und Hierarchie geprägt. Mitarbeitende in der Basis werden unter Druck gesetzt, häufig ermahnt und teils unfair behandelt. Anerkennung hängt oft von persönlichen Beziehungen, Nationalität oder der Gefälligkeit gegenüber Team- und Abteilungsleitern ab.
Die Kommunikation ist selektiv: Informationen werden gefiltert weitergegeben, persönliche Anliegen oder Kritik werden kaum ernst genommen. Die Führung vermittelt den Eindruck, dass Loyalität und Anpassung wichtiger sind als Leistung oder Engagement. Teilweise werden Mitarbeitende durch bewusstes Bevorzugen oder Benachteiligen gegeneinander ausgespielt, was das Betriebsklima erheblich belastet.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich stark zwischen Verwaltung und Kernbereichen. In der Verwaltung herrscht eine deutlich gelassenere Atmosphäre, während die Basis unter konstantem Druck, häufiger Kontrolle und hoher Arbeitsbelastung steht.
Überstunden waren in der Vergangenheit oft notwendig, aber noch relativ gut handhabbar. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten gibt es fast ausschließlich in der Verwaltung. Mitarbeitende in der Basis erleben dagegen ein Klima, in dem Fehler gesucht werden, Kritik selten ernst genommen wird und Leistungsdruck sowie Ungleichbehandlung spürbar sind.
Die physische und psychische Belastung ist dadurch höher, insbesondere für langjährige Mitarbeitende und jene, die nicht Teil bevorzugter Gruppen sind. Trotz der Belastungen werden Sicherheit und grundlegende Arbeitsbedingungen zwar eingehalten, die Wertschätzung und das Arbeitsklima bleiben jedoch stark ausbaufähig.

Kommunikation

Informationen werden grundsätzlich weitergegeben, allerdings immer gefiltert. Man erfährt nur das, was man wissen soll – nicht das, was man wissen müsste. In Besprechungen stehen meist Angst, Verunsicherung und Selbstinszenierung im Vordergrund, anstatt offene und ehrliche Kommunikation zu fördern.
Nach außen präsentiert sich die Unternehmensleitung als engagiert und mitarbeiterorientiert, doch meine persönlichen Erfahrungen zeigen ein anderes Bild. Auf Hilferufe oder persönliche Anliegen wird nicht reagiert – auch nach mehrfacher Kontaktaufnahme bleibt man ohne Rückmeldung.
Der Betriebsrat trägt leider ebenfalls nicht zu einer besseren Kommunikationskultur bei. Statt Vertrauen aufzubauen, werden Informationen und Gespräche oft unkontrolliert weitergetragen. Kritik oder Beschwerden werden weder ernst genommen noch vertraulich behandelt, was bei vielen Mitarbeitenden das Gefühl hinterlässt, allein gelassen und mundtot gemacht zu werden.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung im Unternehmen ist stark eingeschränkt. Mitarbeitende mit Migrationshintergrund, insbesondere muslimische Kolleginnen und Kollegen, erfahren systematische Benachteiligung bei Beförderungen, Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten.
Deutsche Mitarbeitende oder jene mit persönlichen Netzwerken innerhalb der Führung werden hingegen bevorzugt behandelt. Dieses Verhalten zieht sich konsequent von der Geschäftsleitung über Team- und Abteilungsleiter bis in die Basis. Kritische Anliegen oder Beschwerden werden nur selten ernst genommen, sodass strukturelle Ungleichbehandlung bestehen bleibt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben variieren stark je nach Abteilung. In manchen Bereichen gibt es ausreichend Abwechslung und Herausforderungen, während in anderen Abteilungen überwiegend Routineaufgaben anfallen. Insgesamt hängt die Wahrnehmung der Arbeit stark von der konkreten Einsatzstelle ab, sodass das Maß an interessanten Aufgaben sehr unterschiedlich ist.


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Arbeitgeber-Kommentar

Bettina GajewskiMarketing

Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei uns so negativ erlebt haben. Die geschilderten Erfahrungen & insbesondere die Vorwürfe zur Gleichbehandlung nehmen wir sehr ernst. Gleichzeitig entspricht diese Darstellung nicht dem Anspruch, den wir an unser Miteinander stellen. Bei so weitreichender Kritik wünschen wir uns den direkten Austausch, um konkrete Situationen nachvollziehen & aufarbeiten zu können

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.