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SchoEnergie 
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20 von 59 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 35%
Score-Details

20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nicht die Branche ist das Problem

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Branche und die grundsätzliche Ausrichtung des Unternehmens. Die Energiewende bleibt ein spannendes Zukunftsthema mit interessanten Aufgaben und Potenzial. Außerdem gibt es nach wie vor (noch) engagierte, fachlich starke Kolleginnen und Kollegen, die täglich ihr Bestes geben. Positiv hervorzuheben sind zudem einige Zusatzleistungen wie Jobrad, Gesundheitsbudget und Fitnessangebote.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die größten Probleme sind aus meiner Sicht hausgemacht: schlechte Kommunikation, mangelnde Transparenz, fragwürdige Führungsentscheidungen und eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiterbeteiligung häufig eher angekündigt als gelebt wird. Viele der aktuellen Herausforderungen wären leichter zu akzeptieren, wenn offen und ehrlich damit umgegangen würde.

Früher war man stolz darauf, für das Unternehmen zu arbeiten. Heute höre ich deutlich häufiger Sarkasmus als Begeisterung, wenn über den Arbeitgeber gesprochen wird. Das ist vielleicht das deutlichste Zeichen dafür, wie sehr sich das Image verändert hat – zunächst nach innen und irgendwann zwangsläufig auch nach außen.

Verbesserungsvorschläge

Abschließend möchte ich festhalten, dass viele der aktuellen Probleme aus meiner Sicht weder überraschend noch unvermeidbar sind. Die Branche ist noch immer attraktiv, die Produkte sind auch in Zukunft relevant und im Unternehmen arbeiten nach wie vor noch engagierte und fachlich starke Menschen.

An die Unternehmensleitung gerichtet: Die wirtschaftliche Entwicklung ist das eine. Der Umgang mit den Mitarbeitern in dieser Situation ist das andere. Viele der hier beschriebenen Kritikpunkte wären deutlich leichter zu akzeptieren, wenn offen, transparent und auf Augenhöhe kommuniziert würde.

Und noch ein Hinweis für die Verantwortlichen, die diese Bewertung lesen werden: Den mittlerweile üblichen Standardkommentar mit dem Angebot zum persönlichen Austausch können Sie sich in meinem Fall sparen. Das Gespräch wurde bereits gesucht. Das Interesse daran schien allerdings eher einseitig zu sein.

Amüsant ist in diesem Zusammenhang auch der Umgang mit Arbeitgeberbewertungen. Intern wird deren Bedeutung gerne relativiert. Gleichzeitig entsteht regelmäßig der Eindruck, dass positive Bewertungen durchaus erwünscht sind und aktiv gefördert werden.

Das wirft zwangsläufig die Frage auf, warum man so viel Energie auf etwas verwendet, das angeblich niemanden interessiert.

Die Branche bleibt spannend, viele Kolleginnen und Kollegen leisten hervorragende Arbeit. Umso bedauerlicher ist es, wie viel Potenzial derzeit ungenutzt bleibt.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist aktuell spürbar angespannt. In den vergangenen Monaten wurden die meisten Niederlassungen geschlossen, im kaufmännischen Bereich gilt ein Einstellungsstopp. Gleichzeitig werden Ausgaben inzwischen sehr restriktiv gehandhabt, sodass selbst kleinere Anschaffungen oft erst ausdrücklich genehmigt werden müssen.

Vor Kurzem wurde darüber informiert, dass aufgrund der wirtschaftlichen Situation in diesem Jahr keine Gehaltsanpassungen vorgesehen sind. Bereits im vergangenen Jahr wurden verschiedene freiwillige Leistungen gestrichen, darunter die Weihnachtsfeier sowie kleinere Aufmerksamkeiten (Tannenbaum & Weihnachtsgeschenk) für die Belegschaft.

Für das kommende Quartal wurden weitere "Maßnahmen" angekündigt, ohne dass bisher konkrete Informationen vorliegen. Entsprechend groß ist die Unsicherheit innerhalb der Belegschaft.

Zur Verunsicherung trägt auch bei, dass immer wieder Informationen aus Bereichen mit Zugang zu vertraulichen Daten die Runde machen. Ob diese Informationen zutreffen oder nicht, spielt dabei fast schon eine untergeordnete Rolle – allein die Gerüchteküche belastet das Betriebsklima zusätzlich.

Image

Auch das Image des Unternehmens hat aus meiner Sicht in den vergangenen Jahren gelitten.

Was einst wie eine überzeugende Erfolgsgeschichte wirkte – ein familiengeführtes Unternehmen mit einer klaren Vision für die Energiewende – verliert zunehmend an Strahlkraft. Problematisch ist weniger die Idee als vielmehr die wachsende Diskrepanz zwischen Außendarstellung und dem, was viele Mitarbeiter im Alltag erleben.

Gleichzeitig präsentiert sich das Unternehmen weiterhin gerne als Sponsor verschiedener Vereine und Sportprojekte. Das sorgt intern gelegentlich für Verwunderung, insbesondere in Zeiten, in denen an anderer Stelle gespart wird und Mitarbeitervorteile entfallen.

Besonders unangenehm wird es, wenn interne Probleme nach außen sichtbar werden und die Mitarbeiter damit konfrontiert werden. Wiederholt kam es im Arbeitsalltag zu Situationen, in denen Lieferanten oder Geschäftspartner Fragen stellten, die man als Mitarbeiter weder beantworten konnte noch beantworten sollte. Solche Situationen sorgen nicht gerade für Vertrauen und hinterlassen bei den Beteiligten regelmäßig ein ungutes Gefühl.

Work-Life-Balance

Bei der Work-Life-Balance hat sich in den vergangenen Jahren durchaus etwas verbessert. Seit Überstunden vergütet werden, wird deren Aufbau deutlich zurückhaltender gehandhabt als früher.

Urlaub zu bekommen, ist derzeit in der Regel kein Problem. Die Zeiten, in denen jede verfügbare Arbeitskraft dringend gebraucht wurde, scheinen fürs Erste vorbei zu sein.

Lediglich die Kolleginnen und Kollegen in den mittlerweile zahlreich eingerichteten Taskforces dürften das teilweise anders sehen. Dort wird aktuell mit hohem Einsatz daran gearbeitet, neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und die wirtschaftliche Entwicklung wieder auf Kurs zu bringen. Angesichts der Erwartungen, die an diese Gruppen geknüpft werden, könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie die Zukunft des Unternehmens gleich mit retten sollen.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur Weiterbildung bleiben aus meiner Sicht deutlich hinter dem zurück, was man von einem Unternehmen dieser Größe und in dieser Branche erwarten könnte.

Mit der hauseigenen Akademie existiert zwar ein entsprechendes Angebot. Die Kollegin, die sich darum kümmert, engagiert sich nach meinem Eindruck sehr und versucht, das Beste daraus zu machen. Das Problem ist weniger die Umsetzung als vielmehr der begrenzte Rahmen, in dem sie sich bewegen kann.

Externe Fortbildungen werden nur selten genehmigt. Häufig entsteht der Eindruck, dass Weiterbildungsmaßnahmen vor allem dann unterstützt werden, wenn sie zwingend erforderlich sind – beispielsweise für Zertifizierungen, gesetzliche Anforderungen oder konkrete Kundenprojekte. Persönliche Entwicklung, fachliche Vertiefung oder der Aufbau zusätzlicher Qualifikationen scheinen dagegen keine besondere Priorität zu haben.

Teilweise gewinnt man sogar den Eindruck, dass umfangreichere Weiterbildungen eher als Risiko denn als Investition betrachtet werden. Nach dem Motto: Wer zusätzliche Qualifikationen erwirbt, könnte diese möglicherweise auch bei einem anderen Arbeitgeber einsetzen. Ob diese Wahrnehmung zutrifft, kann ich n

Gehalt/Benefits

Positiv sind die Möglichkeit des Jobrad-Leasings, die Bezuschussung beziehungsweise Nutzung eines Fitnessstudios sowie ein Gesundheitsbudget in Höhe von 300 Euro pro Jahr für die meisten Mitarbeitenden. Diese Leistungen gehören zu den besseren Bestandteilen des Gesamtpakets.
Dem gegenüber stehen jedoch Leistungen, die aus meiner Sicht deutlich weniger attraktiv ausfallen. Das Weihnachtsgeld betrug in 2025 0,4 Monatsgehälter, statt wie vorher 0,6. In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten und angesichts der Anforderungen, die an die Belegschaft gestellt werden, empfinde ich das als eher überschaubar.
Die im Recruiting häufig erwähnten Diensthandys sind zwar grundsätzlich ein Vorteil. Die tatsächlich bereitgestellten Geräte bewegen sich jedoch eher im unteren Preissegment und entsprechen nicht unbedingt den Erwartungen, die durch die interne Kommunikation teilweise geweckt werden.
Wer seine eigene Vergütung besser einordnen möchte, sollte sich mit den inzwischen bestehenden Auskunftsrechten und Regelungen zur Gehaltstransparenz beschäftigen. Manche Erkenntnisse mögen überraschen, aber Klarheit ist

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb einiger Teams funktioniert der Zusammenhalt nach wie vor gut. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Unternehmensweit wird die Stimmung allerdings zunehmend kühler. Die Unsicherheit der vergangenen Monate hat dazu geführt, dass viele Beschäftigte in erster Linie auf die eigene Zukunft schauen. Nicht wenige haben innerlich bereits gekündigt und halten Ausschau nach neuen Herausforderungen. Ehrlicherweise kann ich es niemandem verdenken und wünsche allen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Schritt gehen, viel Erfolg.

Wenig hilfreich für den Zusammenhalt ist zudem die teilweise ausgeprägte Selbstwahrnehmung einzelner Bereiche. Aus manchen Abteilungen hört man gelegentlich, man sei der eigentliche wirtschaftliche Motor des Unternehmens und trage die übrigen Bereiche mit. Für ein Wir-Gefühl ist eine solche Haltung jedenfalls nicht förderlich.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten gehört aus meiner Sicht zu den größten Problemen im Unternehmen.

Bei manchen Personalentscheidungen auf Führungsebene fragt man sich unweigerlich, welche Kriterien eigentlich ausschlaggebend waren. Die Diskrepanz zwischen Verantwortung und erkennbarer Führungskompetenz ist teilweise bemerkenswert.

Statt Orientierung zu geben, wirken einige Führungskräfte selbst orientierungslos. Klare Kommunikation, Entscheidungsstärke oder die Fähigkeit, Mitarbeiter mitzunehmen, sind leider nicht durchgängig erkennbar.

Besonders problematisch ist, dass manche Führungskräfte offenbar selbst nur unzureichend informiert sind und dadurch weder Fragen beantworten noch Perspektiven aufzeigen können. Für die Belegschaft ist das in einer ohnehin schwierigen Unternehmensphase besonders belastend.

Es gibt durchaus einige wenige positive Ausnahmen. Insgesamt hinterlässt die Führungskultur jedoch einen Eindruck, der eher zum Kopfschütteln als zum Vertrauen einlädt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen passen leider nicht zu dem Bild eines modernen Unternehmens, das gerne nach außen vermittelt wird.

Trotz vergleichsweise neuer Bürogebäude wurde auf eine Klimatisierung der Büroflächen verzichtet. Im Sommer sind Temperaturen von deutlich über 25 Grad keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Gleichzeitig sind viele Büros für die Anzahl der darin arbeitenden Personen ( vier bis sechs Personen, oft kommt noch ein Vierbeiner dazu) schlicht zu klein dimensioniert.

Auch bei den vermeintlichen Wohlfühlfaktoren zeigt sich Licht und Schatten. Die Gebäude sind zwar miteinander verbunden, für den gesamten Komplex stehen jedoch nur drei Kaffeeautomaten zur Verfügung. Der oft erwähnte Obstkorb scheint ebenfalls Opfer des Unternehmenswachstums geworden zu sein. Falls es ihn noch gibt, ist er jedenfalls häufig leer.

Besonders unerquicklich ist die Parkplatz- und Ladesituation. Für ein Unternehmen aus der Energiebranche ist die vorhandene Ladeinfrastruktur überraschend schwach ausgeprägt. Es gibt zu wenige Ladepunkte, die vorhandenen sind häufig ausgelastet und die Ladeleistung lässt ebenfalls zu wünschen übrig.

Gleichzeitig werden regelmäßig Hinweise verschick

Kommunikation

Beim Thema Kommunikation würde ich am liebsten keinen Stern vergeben. Die Informationspolitik der Geschäftsführung gegenüber der Belegschaft ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte des Unternehmens.

Da offizielle Informationen nur sehr begrenzt fließen, entstehen zwangsläufig Spekulationen. Entsprechend kursieren zahlreiche Gerüchte über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens und mögliche Veränderungen. Gerade in einer schwierigen Phase wäre eine offenere Kommunikation aus meiner Sicht dringend notwendig.

Auch von vielen Führungskräften erhält man selten klare Aussagen. Häufig wird ausgewichen, beschwichtigt oder auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen. Das schafft wenig Vertrauen und trägt nicht dazu bei, Unsicherheiten abzubauen.

Als Mitarbeiter hat man oft den Eindruck, dass wichtige Entscheidungen in kleinen Runden getroffen werden und die Belegschaft erst dann informiert wird, wenn die Umsetzung bereits beschlossen ist. Von echter Einbindung in die angekündigte Transformation kann daher kaum die Rede sein.

Die Kommunikationsprobleme scheinen zudem nicht bei der Belegschaft zu enden. Zunehmend hört man von Bewerbern, dass Rückmeldungen auf Bewer

Interessante Aufgaben

Das eigentliche Arbeitsfeld ist einer der wenigen Gründe, warum viele Beschäftigte überhaupt noch dabei sind. Die Energiewirtschaft ist eine spannende Branche mit hervorragenden Zukunftsperspektiven.

Leider entsteht nicht der Eindruck, dass die fachliche Entwicklung der Mitarbeiter derzeit eine besondere Priorität hat. Statt Potenziale zu fördern, liegt der Fokus vor allem darauf, dass die Arbeit erledigt wird und wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Auszubildenden. Nach meinem Eindruck werden diese teilweise eher für unterstützende Routinetätigkeiten eingesetzt, als systematisch an die Inhalte ihres Berufsbildes herangeführt zu werden. Gerade im kaufmännischen Bereich habe ich erhebliche Zweifel daran, ob die Ausbildung den Anspruch erfüllt, den man an einen modernen Ausbildungsbetrieb stellen sollte.

Aktuell hat man eher den Eindruck, dass Eigeninitiative, kritische Fragen oder neue Ideen nicht besonders gefragt sind. Die Erwartung scheint vielmehr zu sein, dass alle ihren Beitrag leisten, Umsätze generieren und ansonsten möglichst wenig Aufmerksamkeit erzeugen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Wer nichts kann, kommt zu uns und wird Führungskraft

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell nicht viel

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte
Umgang mit Menschen

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsebene komplett kritisch betrachten.
Die Personalabteilung kritisch hinterfragen - leitende Menschen die psychologisches Vertrauen vorspielen, um im nächsten Moment jemand anderem das Messer in den Rücken zu rammen austauschen sofort entlassen. Spart euch das Kommentar unter diesem Post und ändert was! Das Ende ist nicht weit...

Arbeitsatmosphäre

Mittlerweile ein Zustand. Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Man ist froh wenn Feierabend ist.

Image

Viele Kunden beschweren sich. Aufgrund langer Entscheidungsketten, dauern Entscheidungen sehr lange. Jeder will mitreden, aber keine will eine Entscheidung treffen. Der Image leidet sehr. Aber wir machen tolle socialmedia Beiträge.

Work-Life-Balance

Wenn dir alles egal ist - ganz gut. Guckt keiner nach.

Karriere/Weiterbildung

Hier kannst du willenlos alle Schulungen machen. Ohne Verstand

Gehalt/Benefits

im unteren Mittelfeld anzusehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir machen was für die Umwelt.

Kollegenzusammenhalt

Von Tag zu Tag schlechter.

Vorgesetztenverhalten

Ganz nach dem Motto: wer nichts kann, kommt zu uns. Hier werden Menschen zur Führungskraft, die besser nichts mit Menschen zu tun hätten. Das erschreckende, ich bin wohl nicht der einzige, der so denkt und es ändert sich rein nichts.

Bei uns werden Menschen in der gl Leitung eingestellt, aus familiären Gründen und sollen dann noch Menschen führen, die eigentlich mit ihrem eigenen Leben schon überfordert sind oder auch Menschen die irgendwo Abteilungsleiterin waren und sich jetzt COO schimpfen. Hier wird alles eingestellt, die menschlich ein Null sind und den Egoismus in Perfektion beherrschen. Hier wird leider vergessen, welche Verantwortung man als Führungskraft hat. Hier denkt jeder nur an sich.

Arbeitsbedingungen

Es gibt Sprudel und Obst

Kommunikation

Gibt es keine. Heute so - morgen so. Wie ein Zirkus.

Interessante Aufgaben

Wer Spaß an Protokollen, Meetings wo nichts bei rumkommt und irgendwelche Listen pflegen hat, ist bei uns genau richtig.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Was ist mit Schoenergie passiert??

2,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Wir sind handwerklich richtig gut, und haben schon viele tolle Projekte gemeinsam auf die Beine gestellt!
- Ja, es kann gelacht werden auch gerne über die eigenen Fehler!
- Immer frisches Obst und Getränke vorhanden!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Uns ist einfach die Fähigkeit verloren gegangen, miteinander zu reden!
- Es werden zu wenig Qualifizierte Mitarbeitende im eigenen Unternehmen gefördert!
- Viel zu viele Meetings!! Nicht reden - machen!
- Klare Führung auch von der Geschäftsleitung fehlt!
- Sehr schlechte Kommunikation, hauptsächlich von den Führungskräften.
- Es schleicht sich die Angst ein, Kritik zu äußern, warum? Mehr Mut zeigen und sagen, was nicht passt, nur so lässt sich auch was ändern!

Verbesserungsvorschläge

Also, normalerweise schreibe keine Bewertungen, ich muss es jetzt aber echt mal loswerden:

- Was ist denn eigentlich passiert??
wo ist unser Zusammenhalt und der Spaß geblieben??
- Es war echt mal richtig super hier, bin immer mit Freude zur Arbeit gegangen,
irgendwas ist jetzt aber komplett anders.
- Wenn ich die vorherigen Bewertungen lese, steht immer wieder der gleiche Tenor der Personalabteilung drunter, auf den Punkt gebracht:
es ist schade, dass Du diesen Eindruck hast und es wird sich bemüht etwas zu Ändern!
Ja klasse, aber WANN?
Sind das nur leere Versprechungen, oder wird tatsächlich mal gehandelt?
Ich kann für das Unternehmen nur hoffen, dass schnell eine Lösung gefunden wird, sonst wird das ganze System zusammenbrechen.
Holt die richtigen Menschen schnell an einen Tisch und bringt die Kollegen wieder zusammen, wir sind ein Team und haben ein Ziel!
Reagiert auf die echt schlechten Bewertungen - ich würde das hier nicht schreiben, wenn es nicht so schlimm wäre!
Schreibt nicht nur die Kommentare drunter, sondern handelt, JETZT!

Hm, Oder ist es vielleicht doch langsam mal Zeit über die Gründung eines Betriebsrates nachzudenken?

Arbeitsatmosphäre

Es ist sehr schade mitzuerleben, wie sehr die Arbeitsatmosphäre aktuell leidet!
Es finden endlose Meetings statt, scheinbar ohne Ergebnis.
Es entsteht der Eindruck, dass viele Kollegen einfach nur noch gestresst oder genervt sind.

Image

Leidet aktuell sehr, auch die Aussenwirkung ist nicht mehr die Beste.

Work-Life-Balance

Ist OK.
Homeoffice ist nach Absprache möglich.
Auch kurzfristig mal einen Tag frei bekommen klappt im allgemeinen ganz gut.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist schwierig, Weiterbildung ok, aber nur wenn die Führungskraft das für nötig hält.
Es werden lieber teure neue Führungskräfte eingestellt, als mal selber in unserem Unternehmen zu schauen, da gibt es viele Kollegen, welche einiges mehr können, als sie aktuell machen.

Gehalt/Benefits

Oh, schwieriges Thema.
Gehalt ist meiner Meinung nach nicht mehr Marktüblich, oder anders ausgedrückt im unteren Gehaltsbereich und stark ausbaufähig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja passt alles, wir versuchen die Welt ein wenig besser zu machen.

Kollegenzusammenhalt

Ist gut, leidet aber unter der aktuellen Situation.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich beurteile niemanden nach seinem Alter, also ich denke das ist in Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Hm, schwierig.
Ich denke hier liegt wohl aktuell mit das größte Problem
Anscheinend werden Personen eingestellt, welche weder die fachliche Qualifikation für die Stelle haben, noch sind sie menschlich in der Lage Mitarbeitende zu führen.
Hier sehe ich den größten Handlungsbedarf, nur Schulungen in der Akademie anzubieten und hoffen, das klappt dann schon - reicht einfach nicht mehr aus!
Meiner Ansicht nach sollten die Führungskräfte im Vorfeld besser nach Qualität ausgewählt werden und nicht nach persönlichen Bekanntheitsgrad eingestellt werden.

Arbeitsbedingungen

Ist meiner Meinung nach soweit in Ordnung. Relativ gute IT Technik ist vorhanden und es gibt auch für jeden Mitarbeitenden Handys.
Büroausstattung ist auch gut und modern.

Kommunikation

Sorry, absolute Katastrophe. Es wird viel zu wenig miteinander geredet, dafür umso mehr übereinander.
Der Flurfunk klappt allerdings hervorragend ( im negativen Sinne ).
Warum reden wir nicht mehr miteinander, warum weiß der eine nicht, was der andere grade macht?
Eigentlich brennen wir alle für das gleiche Ziel, aber es entsteht der Eindruck, dass die Abteilungen abgeschottet nur noch für sich selbst arbeiten, ohne untereinander zu kommunizieren.

Gleichberechtigung

Ist völlig in Ordnung, denke ich.

Interessante Aufgaben

Sind in Ordnung, zeitweise.

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Es war einmal schön – leider nicht mehr

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Modernes Unternehmen mit grundsätzlich zeitgemäßer Arbeitsumgebung
- Im direkten Team oft guter Zusammenhalt und verlässliche Zusammenarbeit
- Aufgaben bieten grundsätzlich Potenzial und können interessant sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen
- Es gibt engagierte Kolleginnen und Kollegen, mit denen man gerne zusammenarbeitet

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Uneinheitliche und teilweise widersprüchliche Kommunikation, die zu Unsicherheit und unnötigem Mehraufwand führt
- Schwaches und inkonsistentes Führungsverhalten, oft ohne klare Linie oder ausreichende Kompetenz
- Fehlende offene Feedbackkultur – Kritik wird nur eingeschränkt geäußert, aus Sorge vor negativen Konsequenzen
- Starker Fokus auf interne Themen wie Reporting, während die eigentliche Wertschöpfung in den Hintergrund rückt
- Entscheidungen wirken teilweise von persönlichen Beziehungen beeinflusst
- Leistung wird zu wenig berücksichtigt, sowohl bei Entwicklungsmöglichkeiten als auch bei der Vergütung
- Bereichsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert nur eingeschränkt

Verbesserungsvorschläge

- Klare und einheitliche Kommunikation sicherstellen, insbesondere auf Führungsebene. Widersprüchliche Aussagen sollten vermieden und Entscheidungen transparent gemacht werden.

- Führungskräfte gezielter auswählen und entwickeln. Fachliche Eignung und Führungskompetenz sollten stärker berücksichtigt werden als persönliche Netzwerke.

- Schulung der Führungskräfte in Empathie und emotionaler Intelligenz

- Eine offene Feedback- und Fehlerkultur fördern, in der Kritik ohne negative Konsequenzen geäußert werden kann.

- Prozesse nicht nur diskutieren, sondern konsequent umsetzen und regelmäßig überprüfen, ob sie im Alltag funktionieren. Einfach machen

- Den Fokus wieder stärker auf die eigentliche Wertschöpfung und den Kunden legen, anstatt interne Abstimmungen und Reporting in den Vordergrund zu stellen.

- Zusammenarbeit zwischen Abteilungen verbessern, z. B. durch klarere Zuständigkeiten und gemeinsame Ziele.

- Leistung stärker anerkennen und berücksichtigen, sowohl bei Entwicklungsmöglichkeiten als auch bei der Vergütung.

- Arbeitsumfeld praktisch verbessern, insbesondere durch mehr Parkplätze und ausreichend Lademöglichkeiten.

- Engagierte Mitarbeitende gezielt entlasten und fördern, um Überlastung zu vermeiden und Motivation langfristig zu erhalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war früher wirklich gut, hat sich aber mit der Zeit deutlich verschlechtert. Aus einem offenen und kollegialen Miteinander ist eher eine vorsichtige und zurückhaltende Stimmung geworden.

Man merkt, dass viele Kolleginnen und Kollegen Kritik oder andere Meinungen nicht mehr so offen ansprechen, weil die Sorge da ist, dadurch negativ aufzufallen oder in den Fokus der Geschäftsleitung/Führungskraft zu geraten. Der offene Austausch leidet darunter spürbar.

Das zeigt sich auch im Alltag: Gemeinsame Feierabendrunden oder lockere Treffen finden kaum noch statt, und oft hat man den Eindruck, dass viele einfach froh sind, nach der Arbeit nach Hause zu kommen.

Außerdem wirkt es so, als würden persönliche Beziehungen und interne Netzwerke eine größere Rolle spielen, was das Vertrauen untereinander nicht gerade stärkt. Insgesamt ist die Atmosphäre deutlich angespannter als früher.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als jung, modern, dynamisch und auf Augenhöhe. Dieser Eindruck wird auch aktiv vermittelt.

Im Arbeitsalltag zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Viele der nach außen kommunizierten Werte sind intern nur begrenzt erkennbar oder werden nicht konsequent gelebt.

Dadurch entsteht eine deutliche Diskrepanz zwischen Außenwahrnehmung und interner Realität, was bei Mitarbeitenden zunehmend für Unverständnis sorgt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, mit welcher Einstellung man an die Arbeit geht - daher am liebsten 2,5 Sterne. Wer sich auf das Nötigste beschränkt und wenig Engagement zeigt, kommt in der Regel gut zurecht.

Anders sieht es bei Kolleginnen und Kollegen aus, die etwas voranbringen wollen oder Verantwortung übernehmen: Hier steigt die Belastung schnell an, und die Grenze zur Überforderung ist nicht weit, genügend Negativbeispiele gibt es dazu im Unternehmen.

Auffällig ist, dass genau diese engagierten Mitarbeitenden im Unternehmen zunehmend weniger werden, was die Situation langfristig eher verschärft als verbessert.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt eine interne Academy mit einer Auswahl an Standard-Schulungen, die grundsätzlich zur Verfügung stehen.

Individuelle Weiterbildungswünsche sind hingegen nur schwer umzusetzen, da sie oft mit zusätzlichem Aufwand verbunden sind und daher selten priorisiert werden.

Karriereentwicklung wirkt nicht immer transparent oder klar strukturiert. Teilweise entsteht der Eindruck, dass neben Leistung auch persönliche Beziehungen eine Rolle spielen können, wenn es um Weiterentwicklung oder Aufstieg geht.

Zudem wird wahrgenommen, dass zentrale Entscheidungen rund um Weiterbildung und Karriereentwicklung stark durch die Personalabteilung beeinflusst werden. Die Einschätzung der direkten Führungskraft hat dabei oft nur begrenzten Einfluss, was die individuelle Förderung und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen erschwert.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsniveau bewegt sich insgesamt im internen Mittelfeld. Entwicklungsmöglichkeiten sind vorhanden, wirken jedoch nicht immer klar strukturiert oder transparent.

Auffällig ist, dass vermehrt Mitarbeitende mit wenig oder ohne Berufserfahrung eingestellt werden, was vermutlich auch kostengetrieben ist. Die Auswirkungen zeigen sich teilweise in der Qualität und im zusätzlichen Abstimmungsaufwand im Alltag.

Die Vergütung orientiert sich überwiegend an der jeweiligen Position und weniger an individueller Leistung. Dadurch entsteht bei engagierten Mitarbeitenden mitunter der Eindruck, dass zusätzlicher Einsatz nicht entsprechend honoriert wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir versuchen die Welt zu retten

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im direkten Umfeld passt meist – man hat seine Leute, mit denen man gut klarkommt und auf die man sich verlassen kann.

Sobald es jedoch bereichsübergreifend wird, wird es deutlich schwieriger. Die Zusammenarbeit ist oft geprägt von Zurückhaltung, und ein echtes Wir-Gefühl kommt selten auf.

Teilweise entsteht auch der Eindruck, dass Informationen nicht immer offen geteilt werden und man den einen oder anderen Kollegen im Zweifel eher „auflaufen lässt“, anstatt gemeinsam Lösungen zu suchen. Das erschwert die Zusammenarbeit zusätzlich.

Umgang mit älteren Kollegen

kann ich weder was positives noch was negatives sagen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte im Unternehmen. Insbesondere auf oberster Ebene haben sich in den letzten Jahren Entwicklungen gezeigt, die sich spürbar negativ auf das Arbeitsklima auswirken.

Entscheidungen wirken nicht immer nachvollziehbar und scheinen teilweise stärker von persönlichen Beziehungen als von objektiven Kriterien geprägt zu sein. Das führt zu Unsicherheit und einem Gefühl von Ungleichbehandlung.

Hinzu kommt, dass Führungspositionen zum Teil mit Personen besetzt werden, die weder ausreichend Erfahrung noch erkennbares Interesse an Führungsverantwortung mitbringen. Entsprechend fehlt es häufig an klarer Führung, Orientierung und Unterstützung im Alltag.

Auch im Umgang mit Vertrauen gibt es Defizite: Offen angesprochene Themen oder Probleme werden nicht immer konstruktiv aufgegriffen, sondern können sich im Nachhinein nachteilig auswirken. Das führt dazu, dass viele Mitarbeitende vorsichtiger agieren und weniger offen kommunizieren.

Insgesamt zieht sich diese Problematik durch mehrere Bereiche und wirkt sich entsprechend nachhaltig auf Motivation und Zusammenarbeit aus.

Arbeitsbedingungen

Das Unternehmen ist grundsätzlich modern aufgestellt und die Arbeitsumgebung entspricht einem zeitgemäßen Standard.

Allerdings gibt es im Alltag praktische Einschränkungen: Die Anzahl an Parkplätzen ist zu gering, und auch Lademöglichkeiten sind nicht ausreichend vorhanden. Das führt regelmäßig zu unnötigem Aufwand vor und nach der Arbeit.

Kommunikation

Die Kommunikation ist insgesamt sehr schwierig, oft widersprüchlich und oft garnicht vorhanden. Häufig bekommt man je nach Ansprechpartner unterschiedliche Aussagen, was zu Unsicherheit und unnötigem Abstimmungsaufwand führt.

Auch auf Führungsebene scheint es keine klare einheitliche Linie zu geben, was sich im Arbeitsalltag deutlich bemerkbar macht. Dadurch entsteht insgesamt ein eher chaotischer Eindruck, bei dem klare Orientierung fehlt.

Als Begründung werden seit Jahren fehlende oder unklare Prozesse genannt. Allerdings ist hier über einen längeren Zeitraum kaum Fortschritt erkennbar, sodass sich die Situation nicht spürbar verbessert.

Problematisch ist zudem, dass Unklarheiten oder Fehler im Nachhinein häufig den Mitarbeitenden zugeschrieben werden – oft mit der Erwartung, Dinge „hätten bekannt sein müssen“. Eine selbstkritische Auseinandersetzung auf Führungsebene ist dabei nur selten wahrnehmbar.

Wenn man überlegt, dass wir bei ca 400 Mitarbeitern über 50 Führungskräfte haben - ist das Chaos schon vorprogrammiert. Besser weniger Führungskräfte und dann Führungskräfte die sich nur um das Personalkümmern.

Gleichberechtigung

kann ich weder was positives noch was negatives sagen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren früher deutlich interessanter und abwechslungsreicher. Inzwischen geht viel Zeit für Reporting und interne Nachweise drauf, um zu belegen, dass gearbeitet wurde.

Dadurch bleibt oft weniger Raum für die eigentliche Wertschöpfung – also genau die Themen, mit denen das Unternehmen Geld verdient.

Der Anspruch „Kunde im Mittelpunkt“ wird zwar kommuniziert, ist im Alltag aber nur begrenzt spürbar. Stattdessen stehen häufig interne Prozesse und Abstimmungen im Vordergrund.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich und differenziert zu schildern. Wir bedauern sehr, dass sich deine Wahrnehmung des Unternehmens im Laufe der Zeit negativ verändert hat.

Gleichzeitig danken wir Dir für die positiven Hinweise zum Zusammenhalt innerhalb der Teams, zu den grundsätzlich interessanten Aufgaben sowie zu den engagierten Kolleginnen und Kollegen. Es freut uns, dass Du diese Aspekte weiterhin positiv hervorhebst.

Deine kritischen Anmerkungen – insbesondere zu Kommunikation, Führungsverhalten, Feedbackkultur, bereichsübergreifender Zusammenarbeit und Transparenz bei Entwicklungsmöglichkeiten – nehmen wir ernst. Uns ist bewusst, dass Vertrauen, klare Orientierung und ein wertschätzendes Miteinander entscheidende Faktoren für ein positives Arbeitsumfeld sind. Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, Prozesse, Führungsstrukturen und die interne Zusammenarbeit weiterzuentwickeln.

Auch deine konkreten Verbesserungsvorschläge geben uns wichtige Impulse. Themen wie offene Kommunikation, Führungskräfteentwicklung sowie eine stärkere Anerkennung von Leistung beschäftigen uns bereits intensiv und fließen fortlaufend in die Weiterentwicklungsmaßnahmen der Geschäftsführung ein.

Uns ist wichtig zu betonen, dass konstruktives Feedback ausdrücklich erwünscht ist. Nur durch unterschiedliche Perspektiven können wir uns als Unternehmen nachhaltig verbessern. Dass Du deine Wahrnehmung so offen teilst, wissen wir daher zu schätzen.

Herzliche Grüße
Deine Personalabteilung

Mehrfachbewertung

Tolle Vision die droht von einzelnen Personen zunichte gemacht zu werden.

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Vision dahinter. Gute Ausstattung. Tolle Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was manche Führungskräfte sich hier erlauben können ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.
Das die tollen Kollegen an immer mehr Tagen das sind was einen aufrecht hält. Das immer mehr verlangt wird aber es dann sobald es um Geld geht niemand mehr geben kann/will.

Verbesserungsvorschläge

Es muss unbedingt mehr auf die Führungskräfte geschaut werden. Hier wird teilweise mit Mitarbeitern auf eine Art umgegangen die in anderen Unternehmen schon lange dazu geführt hätte das man sich von solchen Führungskräften trennt.

Arbeitsatmosphäre

Mittlerweile leider sehr gedrückt. Kaum einer traut sich hier noch Missstände anzusprechen aus Angst vor Vorgesetzten.

Image

Sehr gutes Image das aber leider, was z.B. Arbeitsklima betreffend vollkommen falsch ist.

Work-Life-Balance

Gut. Homeoffice auch kurzfristig immer machbar sofern terminlich möglich.

Karriere/Weiterbildung

Hier werden Möglichkeiten angeboten.

Gehalt/Benefits

Hier müsste sich so langsam wirklich etwas tun.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie zu erwarten wird Umweltbewusstsein gelebt. Sozial auch aber das wird durch den Umgang mancher Führungskräfte leider verwässert.

Kollegenzusammenhalt

Toll. Die Kollegen sind wirklich gut und für manche der Grund warum sie überhaupt noch hier arbeiten wollen.

Umgang mit älteren Kollegen

Gut. Ältere Kollegen werden respektiert.

Vorgesetztenverhalten

Katastrophal! Mitarbeiter werden für die Fehler/Versäumnisse ihrer Vorgesetzten verantwortlich gemacht.
Kleinigkeiten werden auf eine Art und Weise und in einem Ton angesprochen der zeigt das man hier alles vor sich hat aber keine Führungskraft. Andere schauen dann einfach weg!
Es traut sich aber auch niemand mehr etwas zu sagen weil man Angst hat das man dann das Leben schwer gemacht bekommt. Diese Aussage habe ich schon mehrfach gehört und empfinde ähnlich.
Hier muss dringend ein System zur Bewertung der Führungskräfte her welches auch wirklich eingesetzt wird!
Der Umgang mit den Mitarbeitern war mal ein Stärke dieses Unternehmens. Heute sieht das leider anders aus.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung wenn auch in manchen Bereichen für Kleinigkeiten wirklich am falschen Ende gespart wird.

Kommunikation

Durchwachsen

Gleichberechtigung

Alles so wie es sein soll.

Interessante Aufgaben

Je nach Beruf.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für deine ausführliche und offene Rückmeldung sowie die damit verbundene Zeit und Reflexion. Deine kritischen Anmerkungen nehmen sehr ernst. Einige der von dir angesprochenen Punkte spiegeln Herausforderungen wider, denen wir uns bewusst stellen müssen. Der Anspruch unserer Geschäftsführung ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl effektive Führung als auch eine konstruktive Zusammenarbeit fördern. Dort, wo dies aus deiner Sicht aktuell nicht ausreichend gelingt, sehen wir klaren Handlungsbedarf.

Wir verstehen Feedback wie deines als wichtigen Impuls, bestehende Strukturen, Prozesse und auch Führungsleitlinien zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Dabei ist uns wichtig, nicht nur punktuell zu reagieren, sondern nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

Gerne bieten wir dir an, mit uns in den direkten Austausch zu gehen, um deine Erfahrungen und Hinweise noch besser zu verstehen und gemeinsam konkrete Ansatzpunkte abzuleiten.

Vielen Dank nochmals für deine Offenheit und deine kritische Begleitung der Weiterentwicklung von Schoenergie.

Herzliche Grüße
Deine Personalabteilung

Tolles Team… Führung und Kommunikation brauchen dringend ein Update

3,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Am meisten schätze ich den starken Zusammenhalt im Team. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, springen ein, erklären Dinge und halten auch in stressigen Situationen zusammen. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und man hat die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Auch die Homeoffice‑Möglichkeiten und die generelle Flexibilität sind positiv. Insgesamt sorgen vor allem die Menschen im Team dafür, dass man gern zur Arbeit kommt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Am meisten fällt die chaotische und oft unvollständige Kommunikation ins Gewicht. Viele Informationen kommen zu spät oder gar nicht an, was den Arbeitsalltag unnötig erschwert. Auch die Führungsebene wirkt häufig unentschlossen und wenig strukturiert, wodurch Entscheidungen schwer nachvollziehbar sind. Prozesse sind oft schlecht dokumentiert oder gar nicht klar definiert, was immer wieder zu vermeidbarem Durcheinander führt. Insgesamt gäbe es mit klareren Abläufen, besserer Organisation und verlässlicher Kommunikation deutlich weniger Reibungspunkte.

Verbesserungsvorschläge

Am meisten Potenzial liegt in der internen Kommunikation. Klare und vollständige Informationen würden vielen Bereichen sofort helfen und Missverständnisse vermeiden. Auch die Führungsebene könnte mehr Struktur und Verlässlichkeit zeigen, damit Entscheidungen nachvollziehbarer werden. Zudem wäre es hilfreich, Prozesse besser zu dokumentieren und moderner aufzustellen, damit Aufgaben planbarer sind und weniger Chaos entsteht. Insgesamt könnte das Unternehmen mit ein paar gezielten Anpassungen spürbar effizienter und ruhiger funktionieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Kolleginnen und Kollegen sind das, was den Laden wirklich trägt. Man hilft sich gegenseitig, man springt ein, man erklärt Dinge, die eigentlich längst dokumentiert sein sollten. Ohne das Team würde hier vieles deutlich anders aussehen… und nicht im positiven Sinne.

Image

Das Image des Unternehmens ist… sagen wir: situationsabhängig. Nach außen wirkt vieles moderner und strukturierter, als es intern tatsächlich läuft. Wer nur die Außendarstellung kennt, könnte glauben, hier sei alles perfekt organisiert und kommunikativ auf Top‑Niveau. Die Realität ist eher eine Mischung aus „guter Wille ist da“ und „wir arbeiten noch dran“.

Work-Life-Balance

Die Work‑Life‑Balance ist grundsätzlich okay… solange man es schafft, sich nicht von chaotischer Kommunikation oder spontanen „Überraschungsaufgaben“ auffressen zu lassen. Es gibt Tage, da läuft alles entspannt und man kommt pünktlich raus. Und dann gibt es Tage, an denen man sich fragt, ob das Ticket‑System heimlich beschlossen hat, Nachwuchs zu bekommen.
Homeoffice‑Regelungen sind in Ordnung, Überstunden halten sich meistens im Rahmen, aber:
Wenn Prozesse klarer wären und die Führungsebene weniger „Trial‑and‑Error‑Management“ betreiben würde, wäre die Balance deutlich stabiler. Vieles hängt also nicht an der Arbeitsmenge, sondern an der Organisation… oder dem, was davon übrig ist.

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Karriere & Weiterbildung fühle ich mich gut unterstützt. Es gibt klare Entwicklungsmöglichkeiten, regelmäßige Schulungen und die Chance, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Besonders schätze ich, dass Weiterbildungen nicht nur angeboten, sondern aktiv gefördert werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist solide… aber man merkt, dass hier nicht mit Geld um sich geworfen wird. Wer große Sprünge erwartet, sollte realistisch bleiben. Positiv ist, dass man sich intern entwickeln kann und mit jeder neuen Rolle besteht zumindest die Chance, dass sich auch finanziell etwas bewegt. Aber Wunder sollte man nicht einplanen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Alltag spielt Umweltbewusstsein kaum eine Rolle, außer dass man versucht, nicht unnötig Papier zu verschwenden. Sozial läuft es im Team super, da hält man zusammen wie eine kleine Selbsthilfegruppe für chaotische IT‑Prozesse. Auf Unternehmensebene könnte man aber deutlich mehr tun, um soziale Verantwortung sichtbar und konsequent zu leben.

Kollegenzusammenhalt

Das absolute Highlight. Man hält zusammen, man lacht zusammen, man übersteht Chaos zusammen. Das Team ist der Grund, warum man morgens nicht schreiend davonläuft.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich sehr gut. Im Team selbst spielt das Alter keine Rolle… wer Ahnung hat, hat Ahnung, und wer hilft, wird geschätzt. Viele der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sind echte Stützen im Alltag und geben ihr Wissen weiter, so gut es eben geht.
Das eigentliche Problem liegt weniger im Miteinander, sondern eher in den Strukturen. Ältere Kolleginnen und Kollegen müssen sich oft genauso durch unklare Prozesse, fehlende Einarbeitung und chaotische Kommunikation kämpfen wie alle anderen. Erfahrung schützt hier nicht vor organisatorischem Chaos.
Manchmal hat man sogar das Gefühl, dass gerade die „alten Hasen“ den Laden zusammenhalten, während die Führungsebene noch überlegt, welche Entscheidung sie eigentlich treffen wollte. Schulungsbedarf besteht also nicht bei den Erfahrenen…

Vorgesetztenverhalten

Es gibt gute Ansätze, aber es fehlt an Schulung, Klarheit und manchmal auch an Verständnis für operative Abläufe. Viele Entscheidungen wirken spontan oder schlecht abgestimmt. Ein bisschen mehr Führungskompetenz‑Training würde hier Wunder wirken… oder zumindest verhindern, dass man ständig Feuerwehr spielen muss.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich okay… aber eben auch nicht mehr. Die technische Ausstattung ist solide, man bekommt, was man braucht, und meistens funktioniert es auch. „Meistens“ ist hier das Schlüsselwort. Manche Tools wirken, als hätten sie schon ein paar Dienstjahre zu viel auf dem Buckel, und Prozesse sind eher improvisiert als durchdacht.
Der Arbeitsplatz selbst ist in Ordnung, Homeoffice‑Möglichkeiten sind vorhanden und werden auch genutzt. Das Problem liegt weniger im physischen Umfeld, sondern in der Organisation dahinter.

Kommunikation

Hier ist definitiv der größte Baustellenkomplex. Informationen kommen spät, unvollständig oder gar nicht. Manchmal hat man das Gefühl, dass Kommunikation als optional betrachtet wird. Wer klare Ansagen, nachvollziehbare Entscheidungen oder regelmäßige Abstimmungen erwartet… sollte sich mental wappnen.
Kurz gesagt: Die Kommunikation braucht Liebe und Struktur.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich wird hier niemand bewusst benachteiligt… aber Gleichberechtigung funktioniert nur so gut wie die Kommunikation, die dahintersteht. Und da diese oft eher einem Glücksspiel gleicht, fühlt sich Gleichbehandlung manchmal wie eine Frage des Zufalls an. Die Kolleginnen und Kollegen begegnen sich absolut auf Augenhöhe, das ist nicht das Problem.
Wenn Rollen, Zuständigkeiten und Informationen klarer verteilt wären, würde sich Gleichberechtigung auch im Alltag deutlicher zeigen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant… vor allem, weil man oft Dinge übernimmt, die eigentlich gar nicht auf dem eigenen Zettel standen. Man lernt viel, manchmal auch unfreiwillig. Wer Abwechslung mag, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Wer klare Zuständigkeiten erwartet, wird dagegen öfter überrascht.
Mit einer besseren Einarbeitung und klareren Prozessen könnten die Aufgaben nicht nur interessant, sondern auch effizient und planbar sein.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für Deine ausführliche und differenzierte Bewertung sowie die Weiterempfehlung von Schoenergie. Wir schätzen es sehr, dass Du dir die Zeit genommen hast, sowohl positive Aspekte als auch konkrete Verbesserungspotenziale so klar zu benennen.

Besonders freut uns Dein Feedback zum starken Zusammenhalt im Team, zu den Entwicklungsmöglichkeiten sowie zur Flexibilität und den Homeoffice-Optionen. Dass die Mitarbeitenden gern zur Arbeit kommen und sich gegenseitig unterstützen, ist für uns ein zentraler Erfolgsfaktor und ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur.

Gleichzeitig nehmen wir Deine Hinweise zur internen Kommunikation, zu Entscheidungsprozessen und zur wahrgenommenen Struktur sehr ernst. Gerade in wachsenden oder sich verändernden Organisationen entstehen mitunter Reibungsverluste, wenn Prozesse, Rollen oder Informationswege nicht ausreichend klar definiert sind. Dein Feedback bestärkt uns darin, hier weiter gezielt anzusetzen – insbesondere bei transparenterer Kommunikation, klareren Zuständigkeiten und einer nachvollziehbaren Entscheidungsfindung.

Auch Deine Anmerkungen zur Führung greifen wir auf. Führung ist ein kontinuierlicher Lern- und Entwicklungsprozess. Wir investieren bereits in entsprechende Ausbildungs- und Entwicklungsformate und werden diesen Weg weiter konsequent verfolgen, um Führungskompetenz, Klarheit und Verlässlichkeit weiter zu stärken.

Es ist uns wichtig zu betonen, dass Kritik offen geäußert werden kann und soll. Eine konstruktive Feedbackkultur ist die Grundlage dafür, Prozesse zu verbessern und Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Wenn Kommunikation im Alltag anders erlebt wird, ist das ein Signal, das wir ernst nehmen.

Dein Feedback hilft uns, konkrete Handlungsfelder zu identifizieren und Schoenergie Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Herzliche Grüße
Deine Personalabteilung

Guter und innovativer Arbeitgeber!

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Firma entwickelt sich stetig mit der Branche weiter und nimmt in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. Die Hierarchien sind flach, sodass man seine Meinung und Verbesserungsvorschläge jederzeit auch gegenüber Vorgesetzten äußern kann, und diese werden ernst genommen. Zudem gibt es zahlreiche interne Entwicklungsmöglichkeiten, die, wenn möglich, bevorzugt intern vergeben und aktiv gefördert werden, was nicht selbstverständlich ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikationswege könnten weiter gestärkt werden, um Missverständnissen vorzubeugen und informelle Informationswege zu reduzieren.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Mitarbeiterin/lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen und damit aktiv zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beiträgst!

Wir freuen uns sehr über Deine positiven Rückmeldungen zu unserer Unternehmenskultur. Besonders Deine Wahrnehmung der flachen Hierarchien, der offenen Feedbackkultur und der vielfältigen internen Entwicklungsmöglichkeiten bestätigt uns in unserem kontinuierlichen Engagement für ein modernes und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Es ist uns ein großes Anliegen, den Mitarbeitenden attraktive Perspektiven zu bieten und interne Karrieren gezielt und individuell zu fördern.

Auch Deine Hinweise zu den Kommunikationswegen nehmen wir sehr ernst. Eine klare, transparente und verlässliche Kommunikation ist entscheidend, um Zusammenarbeit effizient zu gestalten und Missverständnisse zu vermeiden. Wir arbeiten stetig daran, unsere internen Kommunikationsstrukturen weiter zu stärken und informelle Informationswege durch verbindliche Prozesse zu ergänzen. Dein Feedback hilft uns, diese Maßnahmen weiter zu schärfen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Dir!

Herzliche Grüße
Deine Personalabteilung

Interessanter Arbeitgeber, schwierige Branche

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Projekte, viele Entwicklungsmöglichkeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation und Führung

Verbesserungsvorschläge

Das Thema Führung sollte von der Geschäftsführung noch stärker angepackt werden

Arbeitsatmosphäre

Man merkt die aktuelle Lage (Wirtschaft, Politik), sowie das starke Wachstum in den letzten Jahren stark, wofür das Unternehmen an sich jedoch nichts kann. Im Gegenteil: Es wird immer nach einer Lösung gesucht und derzeit viel optimiert.

Image

Sehr gutes Image in der Region

Work-Life-Balance

Flexible Zeiteinteilung, Home Office, etc. ermöglichen eine gute Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gutes Weiterbildungsangebot in der internen Akademie, das stetig weiterentwickelt wird. Seit diesem Jahr auch eine Online-Lernplattform, Mentoren- und Young Talent-Programm.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsstruktur ist in einigen Bereichen ausbaufähig und sollte in den nächsten Jahren angepasst werden. Dennoch gibt es einige gute Benefits, die man nicht vergessen sollte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird immer mehr digitalisiert. Außerdem werden beispielsweise regelmäßig Spenden gesammelt.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kolleg:innen herrscht ein starker Zusammenhalt. Der Teamgeist ist da und sollte noch stärker gefördert werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Belegschaft ist vom Altersdurchschnitt eher jünger, ältere Kolleg:innen werden aber genauso integriert und derer Expertise bzw. Erfahrung geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

In der Führung herrscht aktuell noch Verbesserungsbedarf, jedoch wird hieran gearbeitet. Seitens der Akademie findet jährlich eine Führungskräfte-Seminarreihe statt und die Prozesse werden immer mehr durch die Personalabteilung angestoßen und nachgehalten.

Arbeitsbedingungen

Sehr modernes Büro und Ausstattung, auf Wünsche wird möglichst eingegangen

Kommunikation

An der Kommunikation muss definitiv noch gearbeitet werden, es wird sich aber bemüht, diese zu verbessern. Viele Infos werden im Intranet geteilt, leider nutzen noch nicht alle Mitarbeitenden dieses Medium aktiv.

Gleichberechtigung

Das immer mehr Frauen in Führungspositionen besetzt werden, zeigt einen guten Schritt in die richtige Richtung

Interessante Aufgaben

Sehr spannende Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Mitarbeiterin/lieber Mitarbeiter,
vielen Dank für Dein ausführliches und konstruktives Feedback! Wir freuen uns sehr über Deine positiven Worte zu unseren Projekten, Entwicklungsmöglichkeiten und der gelebten Teamkultur. Gleichzeitig nehmen wir Deine Hinweise zur Kommunikation und Führung sehr ernst. Diese Themen stehen auch bei uns aktuell stark im Fokus – unter anderem durch unsere Führungskräfteausbildung, neue Kommunikationsformate und den weiteren Ausbau interner Prozesse.
Es ist schön zu sehen, dass Du die aktuellen Optimierungen wahrnimmst und unseren Weg mitgestaltest. Vielen Dank, dass Du Teil unserer #missionsunshine bist!

Herzliche Grüße
Deine Personalabteilung

Viel Marketing, wenig echte Unterstützung

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einige attraktive Benefits, und auch die Firmenfeiern werden mit spürbarer Mühe und Liebe zum Detail organisiert.
Solche Momente zeigen, dass grundsätzlich der Wille da ist, ein angenehmes Miteinander zu fördern – auch wenn es im Alltag oft an anderer Stelle hakt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile hat sich eine klare Zweiklassengesellschaft entwickelt: Führungskräfte auf der einen Seite, alle anderen Mitarbeitenden auf der anderen. Dieses Gefälle ist im Arbeitsalltag deutlich spürbar, und Mitarbeitende werden leider häufig von oben herab behandelt. Kritik oder berechtigte Nachfragen werden selten ernst genommen, und das Gefühl, dass die eigene Arbeit wertgeschätzt wird, ist oft nur begrenzt vorhanden.
Besonders in der Personalabteilung fehlt ein vertrauensvoller Umgang mit sensiblen Informationen. Es gibt keine neutrale Anlaufstelle für Probleme oder Konflikte, sodass man sich bei sensiblen Themen oft alleingelassen fühlt. Die Leitung der Personalabteilung agiert hier problematisch, und ihr Auftreten trägt maßgeblich zu Unsicherheit und Unzufriedenheit im gesamten Team #missionsunshine bei.
Versprechen zu Karriereentwicklung oder Gehalt werden teilweise nicht eingehalten, und berechtigte Anliegen werden eher abgewimmelt als ernsthaft diskutiert. Mitarbeitende haben das Gefühl, „dankbar sein zu müssen“, überhaupt Teil des Unternehmens zu sein, statt echte Wertschätzung zu erfahren.
Das Unternehmen legt extern großen Wert auf Image und Außenwirkung, intern spürt man davon jedoch wenig – dies führt zu Frust und einer teils sehr ungleichen Behandlung der Mitarbeitenden.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsleitung sollte wieder stärker hinschauen, was tatsächlich in den einzelnen Bereichen passiert – und weniger darauf vertrauen, dass alles auf den richtigen Ebenen gut läuft.
Gerade in der Personalabteilung wäre mehr Fingerspitzengefühl, echte Kommunikationsbereitschaft und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe dringend nötig.
Nur so kann verloren gegangenes Vertrauen wiederhergestellt und eine Kultur der Offenheit wirklich gelebt werden.

Arbeitsatmosphäre

Im vergangenen Jahr hat sich die Stimmung im Unternehmen spürbar verändert – leider zum Negativen.
Die einst offene und wertschätzende Kultur eines Familienunternehmens ist zunehmend einer distanzierten, kontrollierenden Haltung gewichen.
Transparenz und Vertrauen sind kaum noch spürbar, was viele Mitarbeitende dazu bewegt, lieber im Homeoffice zu bleiben, um der angespannten Atmosphäre im Büro zu entgehen.

Image

Auf die Außenwirkung wird enorm viel Wert gelegt – und das mit großem Erfolg.
Nach außen entsteht ein modernes, wertschätzendes und offenes Bild des Unternehmens.
Leider unterscheidet sich dieses Bild deutlich von der Realität, die Mitarbeitende im Inneren erleben.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wird im Unternehmen offiziell großgeschrieben – in der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Vertretungsregelungen existieren teilweise gar nicht, sodass Arbeitsbelastung und Verantwortung häufig bei denselben Personen landen.
Selbst wenn offen kommuniziert wird, dass die Kapazitäten erschöpft sind, wird dies selten ernst genommen – stattdessen kommen weitere Aufgaben hinzu.
Wer pünktlich Feierabend macht oder bei Veranstaltungen außerhalb der regulären Arbeitszeiten nicht verfügbar ist, muss häufig mit irritierten Blicken rechnen.
Auch das Verständnis für Homeoffice ist inkonsequent und scheint stark von der jeweiligen Tagesform oder Führungskraft abzuhängen.

Gehalt/Benefits

Versprechen, die im Zusammenhang mit Entwicklung und Gehalt gemacht werden, werden leider nicht immer eingehalten.
Wer nach einer Anpassung fragt – selbst mit klar nachweisbaren Leistungen oder Zielerreichungen – wird schnell als fordernd oder illoyal wahrgenommen.
Viele Kolleginnen und Kollegen teilen diese Unzufriedenheit, doch anstatt den Dialog zu suchen, wird sie oft einfach hingenommen oder ignoriert.
Besonders irritierend ist, dass die Leitung der Personalabteilung immer wieder betont, „die Türen stünden jedem offen“ – weniger als Einladung zum Gespräch, sondern vielmehr als subtile Botschaft: Wer unzufrieden ist, kann ja gehen.
Mittlerweile entsteht zunehmend das Gefühl, man müsse dankbar sein, überhaupt für das Unternehmen arbeiten zu dürfen – eine Haltung, die langfristig jede Motivation erstickt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als besonders umwelt- und sozialbewusst.
In der Praxis ist davon jedoch deutlich weniger zu spüren – viele Maßnahmen wirken eher symbolisch als wirklich nachhaltig.
Hier wäre noch viel Potenzial vorhanden, um die Außendarstellung mit der gelebten Realität in Einklang zu bringen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Unternehmen hat in den vergangenen Monaten spürbar gelitten.
Viele Mitarbeitende wirken verunsichert und vermeiden es, offen Stellung zu beziehen – aus Sorge, selbst in den Fokus zu geraten.
Zwar gibt es innerhalb einzelner Teams noch gegenseitiges Verständnis und Unterstützung, insbesondere in herausfordernden Situationen, doch das frühere Gefühl von Gemeinschaft und Vertrauen ist kaum noch vorhanden.
Insgesamt hat sich ein deutliches Gefälle zwischen der Führungsebene und den übrigen Mitarbeitenden entwickelt.
Von den einst gelebten flachen Hierarchien ist heute leider nicht mehr viel zu spüren.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit zunehmender Betriebszugehörigkeit scheint Wertschätzung eher abzunehmen als zuzunehmen.
Wer schon lange im Unternehmen ist, erlebt häufig, dass Engagement und Zuverlässigkeit als selbstverständlich betrachtet werden.
Statt Erfahrung und Loyalität zu honorieren, wird auf berechtigte Forderungen – etwa nach einer Gehaltsanpassung – oftmals mit Unverständnis oder Ablehnung reagiert.
Dadurch entsteht der Eindruck, dass langjährige Mitarbeitende weniger gesehen und gefördert werden als neue Kolleginnen und Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist leider in vielen Situationen enttäuschend.
Entscheidungen wirken oft willkürlich, Feedback wird selten ernst genommen, und echte Wertschätzung bleibt meist aus.
Wer Probleme oder Missstände anspricht, erlebt häufig wenig Verständnis – und hat den Eindruck, dass offenes Feedback eher negative Konsequenzen hat.
Die nächste Eskalationsstufe führt in der Regel zur Leitung der Personalabteilung, was die Situation für viele eher verschärft als verbessert.
Anstatt Unterstützung zu erfahren, entsteht der Eindruck, dass Kritik oder unterschiedliche Sichtweisen unerwünscht sind.
Dadurch fehlt zunehmend das Vertrauen in die Führungsverantwortlichen, und viele Mitarbeitende ziehen sich lieber zurück, statt Dinge anzusprechen.

Arbeitsbedingungen

Die räumlichen Bedingungen im Unternehmen sind grundsätzlich modern und ansprechend. Das Gebäude bietet eine angenehme Atmosphäre – auch wenn äußere Faktoren allein nicht ausreichen, um gute Arbeit zu ermöglichen oder sich wirklich wohlzufühlen.
Die Parkplatzsituation hat sich in letzter Zeit deutlich verschlechtert, was für viele Mitarbeitende eine spürbare Belastung darstellt.
Zusätzlich sind sämtliche Besprechungsräume komplett einsehbar, was häufig das Gefühl von fehlender Privatsphäre hinterlässt – gerade bei vertraulichen Gesprächen oder sensiblen Themen ein klarer Nachteil.

Kommunikation

Nach außen wird betont, wie wichtig eine offene und ehrliche Kommunikation ist – in der täglichen Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Mitarbeitende erleben zunehmend, dass kritische Themen oder Rückmeldungen nicht willkommen sind. Wer Missstände anspricht, riskiert, selbst in den Fokus zu geraten.
Dadurch bleiben viele Themen unausgesprochen, und eine echte Feedbackkultur findet kaum noch statt.
Besonders auf Leitungsebene wirkt der Umgang mit Kritik wenig souverän, was das Vertrauen in die Personalabteilung und das Management deutlich geschwächt hat.
Hinzu kommt, dass über Mitarbeitende intern in einem Ton gesprochen wird, der dem respektvollen Umgang einer professionellen Organisation nicht entspricht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Unternehmen sind grundsätzlich abwechslungsreich und bieten die Möglichkeit, sich in viele Themen einzubringen.
Engagement und Eigeninitiative werden ausdrücklich begrüßt – zumindest auf den ersten Blick.
In der Praxis bedeutet das jedoch oft, dass zusätzliche Aufgaben einfach oben drauf kommen, ohne Rücksicht auf bestehende Belastung oder Kapazitäten.
Wer ohnehin schon viel Verantwortung trägt, sollte gut abwägen, ob es sich lohnt, noch weitere Ideen einzubringen – denn „freiwillig“ übernommene Themen werden schnell zur Selbstverständlichkeit.


Karriere/Weiterbildung

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Mitarbeiterin/lieber Mitarbeiter,
vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Wir bedauern sehr, dass Du derzeit das Gefühl hast, dass Wertschätzung, Vertrauen und ein respektvoller Umgang im Alltag zu kurz kommen. Gerade als familiengeführtes Unternehmen liegt uns ein faires und offenes Miteinander sehr am Herzen – umso wichtiger ist es für uns, solche Rückmeldungen ernst zu nehmen.

Wir möchten Deine Punkte gerne besser verstehen und laden Dich herzlich ein, das persönliche Gespräch mit der Geschäftsführung oder der Personalabteilung zu suchen. Nur wenn wir direkt ins Gespräch kommen, können wir Missverständnisse klären und gemeinsam daran arbeiten, wieder mehr Vertrauen und Zusammenhalt zu schaffen.

Vielen Dank für Deine ehrlichen Worte – sie helfen uns, besser zu werden und das Arbeitsumfeld zu schaffen, das wir uns für alle Kolleginnen und Kollegen wünschen.

Herzliche Grüße
Deine Geschäftsführung und Personalabteilung

Mehr Schein als Sein

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Föhren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge zeigt zumindest in Teilen ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit.
Urlaub kann in der Regel flexibel geplant werden, und einige Zusatzleistungen wie Jobrad oder Fitnessstudio werden angeboten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation und Führungskultur sind stark hierarchisch und maskulin geprägt und oft wenig wertschätzend.
Vertrauen, Transparenz und offene Gespräche fehlen weitgehend.
Die Arbeitsatmosphäre ist zunehmend angespannt, Strukturen sind unklar, und Entscheidungsprozesse verlaufen häufig chaotisch.
Viele Mitarbeitende fühlen sich unterbezahlt und kaum anerkannt, insbesondere langjährige Kolleginnen und Kollegen.
Gute Ideen verlaufen im Sande.
Nach außen wird ein positives Image gepflegt, das intern jedoch kaum mit der Realität übereinstimmt – vieles wirkt mehr auf Wirkung als auf Inhalt bedacht.

Verbesserungsvorschläge

Ein großer Verbesserungsbedarf besteht in der Personalabteilung. Mitarbeitende erwarten, dass mit sensiblen Informationen verantwortungsvoll umgegangen wird und Entscheidungen nachvollziehbar sowie fair getroffen werden. Offenheit und Vertrauen sollten dort wieder eine echte Grundlage der Zusammenarbeit bilden.
Zudem wäre es hilfreich, die Führungskräfte stärker in Themen wie moderne Mitarbeiterführung, Kommunikation und Konfliktmanagement einzubinden. Eine offene Feedback-Kultur, echte Beteiligung und konsequente Gleichbehandlung würden das Arbeitsklima spürbar verbessern.

Langfristig sollte das Unternehmen stärker auf nachhaltige Strukturen, realistische Zielsetzungen und faire Vergütung setzen – und weniger auf reine Außenwirkung.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Vertrauen und Offenheit sind kaum noch spürbar. Gespräche finden statt, aber echte Kommunikation sieht anders aus. Viele Mitarbeitende ziehen Konsequenzen und verlassen das Unternehmen – teilweise unter sehr unschönen Bedingungen. Das wirft Fragen auf, wie respektvoll mit Menschen umgegangen wird. Auch das Verhalten der Personalabteilung wirkt in dieser Situation wenig unterstützend.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen positiv, intern ist die Stimmung jedoch deutlich kritischer.
Viele Mitarbeitende stehen dem Unternehmen nicht mehr loyal gegenüber.
Die Geschäftsführung ist mehr um die Außendarstellung bedacht als um ein gelebtes gutes Miteinander.
Gute Taten werden häufig nur noch umgesetzt, wenn sie medienwirksam genutzt werden können.

Work-Life-Balance

Auf dem Papier wird Work-Life-Balance großgeschrieben, in der Praxis sieht es jedoch anders aus. Krankheitsfälle werden teilweise mit wenig Verständnis kommentiert, was ein unangenehmes Klima schafft. Vertretungsregelungen sind kaum vorhanden – Urlaubszeiten müssen daher gut vorbereitet und anschließend nachgearbeitet werden. Zwar hat sich das Überstundenpensum reduziert, dennoch wird pünktlicher Feierabend nicht immer positiv gesehen. Urlaub kann meist nach Absprache genommen werden, und auch das Thema Familienfreundlichkeit ist zwar präsent, wird im Alltag aber nicht konsequent umgesetzt.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind vergleichsweise niedrig. Viele Mitarbeitende im handwerklichen Bereich, aber auch gut ausgebildete Fachkräfte, verdienen nicht wirklich marktgerecht.
Das Gefühl, einfach froh sein zu sollen, Teil des Unternehmens zu sein, ist verbreitet.
Zwar werden Benefits wie Jobrad, Fitnessstudio oder Zusatzkrankenversicherung beworben, nicht zu vergessen, der obligatorische Obstkorb,
im Alltag bringen sie jedoch wenig spürbaren Nutzen.
Ein dreizehntes Gehalt als Weihnachtsgeld wäre ein Traum.
Boni und Sonderzahlungen nach Zielvereinbarungen gehen fast ausschließlich an höhere Führungskräfte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als sehr umweltbewusst, in der Praxis wird jedoch häufig der Kostenfaktor höher gewichtet als Nachhaltigkeit. Positiv hervorzuheben ist, dass im PKW-Bereich mittlerweile ausschließlich Elektrofahrzeuge eingesetzt werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt gut. Man unterstützt sich gegenseitig und zeigt Verständnis füreinander – schließlich stehen viele vor ähnlichen Herausforderungen.
Leider gibt es vereinzelt Kolleginnen und Kollegen, die sich gegenüber weniger qualifizierten Mitarbeitenden überheblich verhalten. Dieses Auftreten wirkt sich negativ auf das sonst überwiegend gute Miteinander aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährig Beschäftigte werden oft als selbstverständlich betrachtet. Gehaltsanpassungen an Neueinstellungen erfolgen selten, und Beförderungen gehen häufig an andere, obwohl erfahrene Mitarbeitende einen großen Beitrag leisten und wertvoll für das Unternehmen sind.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte verstehen sich in erster Linie als Chefs, weniger als Führungspersönlichkeiten. Entscheidungen kommen von oben, und echte Wertschätzung oder Anerkennung sind selten spürbar. Die Geschäftsleitung spricht zwar von Zusammenarbeit auf Augenhöhe, verhält sich aber häufig gegenteilig. Persönliche Anliegen finden dort wenig Gehör und werden meist an die Personalabteilung weitergeleitet, die in der Praxis jedes Vertrauen verspielt hat.

Arbeitsbedingungen

Das neue Gebäude wirkt modern, ist aber zu klein für die steigende Mitarbeitendenzahl. Die Büros sind eng und überfüllt, die Luftqualität lässt zu wünschen übrig, und es ist laut.
Shared Desks führen oft zu unaufgeräumten Arbeitsplätzen für die sich niemand verantwortlich fühlt. Fokussiertes Arbeiten ist kaum möglich, die eine (!!) Telefonbox ist meist belegt, dient als "Besprechungsraum" für 2er und 3er Gespräche.
Auch die Parkplatzsituation wird immer schwieriger.

Darüber hinaus ist es nicht zeitgemäß, dass ein Neubau mit drei, bald vier Gebäudeteilen dieser Größe nur über ein barrierefreies WC im Erdgeschoss verfügt und in keinem Gebäude ein Aufzug vorhanden ist. Für ein Unternehmen, das sich als offen und inklusiv versteht, ist das ein klarer Widerspruch.

Kommunikation

Die Kommunikation von Seiten der Unternehmensleitung ist sehr einseitig und oft unvollständig. Wichtige Themen werden zurückgehalten, wodurch Spekulationen entstehen. Das Fehlen offener Information sorgt bei vielen für Unzufriedenheit und ein nachlassendes Zugehörigkeitsgefühl. Auch hier trägt die Personalleitung maßgeblich zu bei.

Gleichberechtigung

In der Zentrale gibt es mittlerweile auch Frauen in Führungspositionen, dennoch ist das Unternehmen stark männlich geprägt. Teilweise zeigt sich in der Führungskultur ein fragwürdiger Umgang mit Gleichstellungsthemen, der zu einem eingeschränkten Gleichberechtigungsgefühl führen kann.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich gibt es interessante Aufgaben und Projekte, allerdings profitieren nicht alle Beschäftigten gleichermaßen davon. Mitarbeitende an der Basis werden häufig wenig einbezogen. Die Geschäftsleitung bringt zwar viele neue Ideen ein, doch mangels klarer Strukturen verlaufen diese oft im Chaos und verlieren an Wirkung.


Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung
Personalabteilung

Liebe Mitarbeiterin/lieber Mitarbeiter,
vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Wir bedauern, dass Du einige Aspekte unseres Unternehmens und der Unternehmenskultur kritisch wahrnimmst, und nehmen Deine Hinweise sehr ernst. Ein respektvoller und transparenter Umgang miteinander ist uns wichtig, weshalb wir Rückmeldungen wie Deine aufmerksam prüfen und in unsere Weiterentwicklung einbeziehen. Gerne bieten wir Dir die Möglichkeit, Deine Anliegen in einem persönlichen Gespräch mit der Personalabteilung oder der Geschäftsführung zu vertiefen.

Herzliche Grüße
Deine Geschäftsführung und Personalabteilung

Wir setzen auf Transparenz

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