Führung unterirdisch , Arbeitsbedingungen von gestern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein echtes Highlight war die Kantine! Die Damen bei der Essensausgabe waren immer ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Das Essen war stets sehr gut und die Preise waren absolut in Ordnung. Ich bin wirklich gerne in die Kantine gegangen – ein großes Lob an das Team, das einem den Arbeitsalltag zumindest kulinarisch verschönert hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die ersten Punkte sind denke ich wie oben beschrieben klar.
Ein weiterer Punkt, der einen bitteren Beigeschmack hinterlassen hat, war der 50-Euro-Tankgutschein, der als Jahresbonus deklariert wurde, jedoch nur sechs Monate lang gewährt wurde. Ein Jahresbonus sollte meiner Meinung nach auch für das gesamte Jahr gelten. Entweder man kommuniziert solche Leistungen klar oder man lässt es gleich bleiben.
Auch die Erreichbarkeit des Abteilungsleiters war aus meiner Erfahrung heraus ein großes Problem. Über die gesamte Woche hinweg war dieser kaum erreichbar – entweder befand er sich in Terminen oder arbeitet im Homeoffice. Für Mitarbeiter, die Fragen haben, Unterstützung benötigen oder wichtige Anliegen klären müssen, ist das äußerst unpraktisch.
Mein Verbesserungsvorschlag: Täglich eine feste Stunde im Kalender blockieren, in der sich der Abteilungsleiter bewusst Zeit für seine Mitarbeiter nimmt und bei Fragen oder Problemen ansprechbar ist.
Verbesserungsvorschläge
Eine strukturierte Einarbeitung, jedem eine Werksführung ermöglichen und nach einem Einarbeitungsplan vorgehen.
Die Urlaubsbeantragung digitalisieren und Genehmigungsprozesse beschleunigen.
Homeoffice für alle, nicht nur für „Auserwählte“. Es sollte bei jedem genehmigt werden bei denen es die Tätigkeiten zulassen und das ginge in jeder Abteilung im Büro außer Empfang natürlich.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima lässt stark zu wünschen übrig.
Kommunikation
Sehr enttäuschend
Kollegenzusammenhalt
Nette Kollegen? Leider nur vereinzelt. Vertrauen scheint hier ein Fremdwort zu sein, weshalb man sich gut überlegen sollte, wem man was anvertraut. Der Flurfunk ist ausgesprochen gut ausgeprägt. Lästereien und Kollegen schlecht Reden ist wohl das Hobby der Mehrheit.
Work-Life-Balance
Das Gleitzeitmodell ist super. Bei der Urlaubsbeantragung scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Urlaub muss noch ganz altmodisch per Papierzettel beantragt werden. Bis man den genehmigten Antrag zurückerhält, vergeht teilweise eine gefühlte Ewigkeit. Von effizienten, modernen Abläufen kann hier wirklich keine Rede sein.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte sind eine absolute Enttäuschung – von echter Führungskompetenz, Wertschätzung oder vernünftiger Kommunikation merkt man hier wenig.
Interessante Aufgaben
Besonders schade ist, dass die Aufgaben an sich durchaus interessant wären. Allerdings wurde einem die Einarbeitung unnötig erschwert. Weder eine ordentliche Werksführung noch eine vernünftige( auf die Tätigkeit angepasste )Produktschulung haben stattgefunden. Kollegen haben mir, vermutlich absichtlich wichtige Details oder Aufgaben verschwiegen bzw. einfach nicht beigebracht. Wie man sich unter solchen Voraussetzungen fundiertes Wissen aneignen und seine Arbeit von Anfang an gut erledigen soll, bleibt fraglich. Eine strukturierte Einarbeitung sieht definitiv anders aus.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung und die verwendeten Programme wirken, als wären sie aus dem letzten Jahrhundert. Auch die Urlaubsbeantragung ist völlig altmodisch: Urlaub muss per Papierzettel beantragt werden, und bis man den genehmigten Antrag zurückerhält, vergeht teilweise sehr viel Zeit. Moderne und effiziente Abläufe sehen anders aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hierzu hatte ich wenig Einblick wie sich die Firma engagiert.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war hingegen in Ordnung. Zusätzlich gab es Urlaubsgeld, darüber konnte man sich nicht beschweren.
Image
Das Image der Firma wirkt nach außen deutlich besser, als es die tatsächlichen Arbeitsbedingungen vermuten lassen.