Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 27.8.2026
SCHOTT AG erhält in der Gesamtbewertung ein gemischtes Bild. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt hervor: Mitarbeiter:innen schätzen den Teamgeist auf Arbeitsebene und empfinden die Glasfertigungsprozesse als fachlich interessant und motivierend. Das externe Image des Unternehmens gilt als stark, jedoch sehen mehrere Bewertungen eine wachsende Lücke zwischen Außenwahrnehmung und interner Realität.
Deutlich kritischer äußern sich Mitarbeiter:innen zum Vorgesetztenverhalten und zur Kommunikation. Viele beschreiben Führungskräfte als reaktiv, wenig entscheidungsfreudig und wenig offen für Mitarbeiterbelange. Informationen gelangen oft zu spät oder unvollständig an die Belegschaft, und offenes Ansprechen von Problemen wird als riskant empfunden. Beim Thema Karriere bemängeln Bewer...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei SCHOTT AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der einen Seite beschreiben einige Mitarbeiter:innen ein angenehmes Miteinander: Kolleg:innen arbeiten harmonisch zusammen, der Humor im Alltag trägt zur Freude am Arbeiten bei, und in manchen Abteilungen funktioniert die Zusammenarbeit über alle Hierarchieebenen hinweg gut. Einige berichten zudem von guten Vorgesetzten und einem kollegialen Zusammenhalt, der sogar zu gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des Unternehmens führt.
Dem gegenüber stehen deutlich kritische Stimmen, die das Verhältnis zwischen Führungskräften und Belegschaft bemängeln. Fehlende Wertschätzung, mangelndes Vertrauen und unklare Prioritäten belasten demnach das Arbeitsklima. Einige Nutzer:innen kritisieren, dass Mitarbeiter:innen sich wie bloße Nummern behandelt fühlen, Lob ausbleibt und bürokratische Strukturen die Arbeit erschweren. Personalumstrukturierungen sowie Kurzarbeit haben die Stimmung in Teilen des Unternehmens zusätzlich getrübt.
Das Vorgesetztenverhalten bei SCHOTT AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von unterstützenden und respektvollen Vorgesetzten, die sachlich agieren und ihren Mitarbeiter:innen den Rücken stärken. Zugleich heben einige Bewertungen hervor, dass das Verhalten stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt.
Die negativen Stimmen überwiegen jedoch in den schriftlichen Bewertungen deutlich. Häufig kritisieren Nutzer:innen reaktives Verhalten, fehlende klare Entscheidungen und eine Tendenz, Verantwortung nach unten zu verlagern. Einige beklagen zudem Vetternwirtschaft, mangelnde Gleichbehandlung sowie fehlende Offenheit gegenüber Mitarbeiter:innenanliegen. Häufige Führungswechsel sollen zu Orientierungslosigkeit geführt haben, und höheres Management zeige wenig Interesse an Veränderungen. Vereinzelte Berichte beschreiben auch einen respektlosen Umgangston.
Die Kommunikation bei SCHOTT AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige empfinden sie als offen und wertschätzend, wobei Verbesserungsvorschläge frei geäußert werden können. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die ein deutlich kritischeres Bild zeichnen.
Besonders die Kommunikation seitens der Führungsebene steht in der Kritik: Entscheidungen kämen häufig kurzfristig oder widersprüchlich, und Probleme würden eher verschwiegen als offen angesprochen. Einige Nutzer:innen berichten, dass wesentliche Arbeitsinformationen fehlen und das offene Ansprechen von Schwierigkeiten negative Konsequenzen haben kann. Hinzu kommen eine als übermäßig komplex wahrgenommene Prozesslandschaft sowie zu viele Meetings, die zielorientierte Gespräche erschweren. Die Gesamtstimmung fällt damit trotz einzelner positiver Stimmen eher kritisch aus.
Die Gehälter bei SCHOTT AG werden von Mitarbeiter:innen gespalten bewertet. Einerseits loben einige die Sozialleistungen, darunter steuerfreie Zulagen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie einen Pensionsfonds. Andererseits empfinden viele das Gehalt als zu niedrig im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und Verantwortung. Einige berichten, dass das Unternehmen im Vergleich zu anderen Firmen schlechter vergütet, besonders bei Schichtarbeit und vergleichbaren Positionen innerhalb des Konzerns. Früher galt das Gehalt als überdurchschnittlich, heute liege es nur noch leicht über dem Marktdurchschnitt.
Kritisiert wird zudem die Vergütungsstruktur: Die Bindung an den IGBCE-Tarifvertrag und die jüngsten Tarifabschlüsse werden als unzureichend empfunden. Besonders jüngere Mitarbeiter:innen bemängeln, dass Betriebszugehörigkeit stärker belohnt werde als Leistung, was als demotivierend gilt. Gute Verhandlungsfähigkeiten seien wichtiger als gute Arbeit, um eine angemessene Vergütung zu erzielen.
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