Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.9.2026
SCHOTT AG erhält von Mitarbeiter:innen eine gemischte Gesamtbewertung. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt hervor: Die Zusammenarbeit im Team funktioniert auf Arbeitsebene gut, und viele empfinden die Tätigkeiten rund um die Glasproduktion als innovativ und abwechslungsreich. Das externe Image des Unternehmens gilt als stark, jedoch sehen kritische Stimmen eine wachsende Diskrepanz zur internen Realität.
Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen Bewertende beim Vorgesetztenverhalten und der Kommunikation. Während direkte Vorgesetzte oft positiv bewertet werden, kritisieren viele das höhere Management als intransparent, reaktiv und wenig entwicklungsorientiert – ein Muster, das sich auch bei Karrierechancen zeigt, wo Beförderungen häufig von persönlichen Beziehungen statt von Leist...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei SCHOTT AG wird von Mitarbeiter:innen gespalten bewertet. Besonders kritisch sehen viele den Informationsfluss: Notwendige Arbeitsinformationen fehlen häufig, Entscheidungen verzögern sich, und Probleme werden eher verschwiegen als offen angesprochen. Einige Bewertungen bemängeln, dass die Kommunikation seitens des oberen Managements unklar und widersprüchlich ausfällt, während Mitarbeiter:innen in der Produktion kaum transparent informiert werden. Hinzu kommt, dass das Äußern von Kritik laut einigen Nutzer:innen negative Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die eine offene und direkte Kommunikationskultur loben, in der Verbesserungsvorschläge willkommen sind und der Austausch als konstruktiv empfunden wird. Diese Einschätzungen bilden jedoch eine Minderheit. Die Bewertungen zeigen insgesamt ein Bild, in dem strukturelle Kommunikationsschwächen den Arbeitsalltag belasten und Handlungsbedarf besteht.
Das Vorgesetztenverhalten bei SCHOTT AG wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt betrifft mangelndes Vertrauen in die Führungsebene: Viele Vorgesetzte gelten als zu reaktiv, treffen keine klaren Entscheidungen und schieben Verantwortung nach unten. Hinzu kommen Vorwürfe von Vetternwirtschaft, arrogantem Auftreten und fehlender Transparenz bei wichtigen Entscheidungen. Einige Bewertungen kritisieren zudem häufige Führungswechsel, die zu Orientierungslosigkeit führen, sowie ein Klima, in dem Mitarbeiter:innen trotz Mitspracherecht ignoriert werden.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen mit direkten Vorgesetzten, die als unterstützend, respektvoll und kollegial beschrieben werden. Einige Bewertungen heben hervor, dass Konflikte sachlich gelöst werden und ein gutes Rückendeckungsgefühl besteht. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität der Führung stark personenabhängig ist – was positive Erlebnisse relativiert und erklärt, warum die Meinungen so weit auseinandergehen.
Das Gehalt bei SCHOTT AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele empfinden die Vergütung als akzeptabel, sehen aber Verbesserungsbedarf – Gehaltserhöhungen erfordern laut einigen gutes Verhandlungsgeschick, da starke Leistung allein nicht ausreiche. Kritisiert wird zudem, dass das Gehalt im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche zu niedrig ausfalle, besonders im Schichtbetrieb. Wenige Bewertungen bemängeln außerdem eine ungleiche Vergütung innerhalb des Konzerns sowie einen veralteten Tarifvertrag. Positiv hervorgehoben werden hingegen die Sozialleistungen: Nennungen umfassen eine betriebliche Altersvorsorge, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie steuerfreie Zulagen. Allerdings empfinden die Nutzer:innen die Gehaltsverteilung als intransparent. Insgesamt zeigt sich ein ausgeglichenes Bild, bei dem die Sozialleistungen als Stärke gelten, während das Gehaltsniveau und die Transparenz der Gehaltsstrukturen Kritikpunkte bleiben.
Die Arbeitsatmosphäre bei SCHOTT AG zeigt ein gemischtes Bild. Der Zusammenhalt im Team und unter Kolleg:innen wird von vielen positiv hervorgehoben: Die Zusammenarbeit gilt als kollegial und angenehm, und in einigen Abteilungen pflegen Mitarbeiter:innen sogar gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit. Über alle Hierarchieebenen hinweg beschreiben einige Bewertungen die Stimmung im direkten Arbeitsumfeld als gut.
Demgegenüber steht deutliche Kritik am Verhältnis zwischen Führungskräften und Belegschaft. Einige Bewertungen bemängeln fehlende Wertschätzung, mangelndes Vertrauen und unklare Prioritäten seitens des Managements. Mitarbeiter:innen berichten, sich als bloße Nummern behandelt zu fühlen, und einzelne Führungskräfte werden als wenig kompetent im Umgang mit Personal beschrieben. Hinzu kommen Berichte über Druck, Bürokratie und eine Atmosphäre, in der stille Anpassung erwartet wird. Die Gesamtbewertung der Arbeitsatmosphäre fällt dadurch ausgeglichen aus.
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