3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Eine atmosphäre gibt es dort nicht. Außer du bist auf Baustelle.
Dort nicht
Die Arbeitszeiten sind nicht vorhersehbar
Als Schreiner ist die Vergütung eh nicht so hoch
Manche Arbeiten mit den richtigen Kollegen sind coll
Viele verschiedene Aufgaben
Abwechslungsreich
Kein Respekt
Überstunden können bei Bedarf auch abgebaut werden. Bei Auszahlung gibt es Zuschläge.
Der Betrieb interessiert sich nicht für die Angestellten. Man soll schweigen und seine Arbeit erledigen. Mehr ist es nicht..
Mit der aktuellen Führung sehe ich tatsächlich schwarz. Solange direkter Kontakt zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiten besteht, wird keine Besserung möglich sein.
Im Betrieb herrscht keine gute Atmosphäre. Fehlerhafte Planung wird jederzeit auf die Mitarbeiter abgewälzt. Die Ausbildung der Azubis erfolgt ohne Plan und inkonsequent. Regelmäßig werden Dinge durch die Gegend geschmissen und lauthals geschrien.
Unter Fachkollegen hat die Schreinerei keinen guten Ruf was die Personalführung und die Arbeitsbedingungen angeht. Die ausgeführten Arbeiten sind in Ordnung. Mängel werden oftmals vertuscht oder verbastelt. Termine werden eigentlich nie eingehalten. Neuem Personal oder Praktikanten rät man von einer Tätigkeit im Betrieb ab und empfiehlt ihnen sich woanders umzusehen.
Überstunden entstehen zu jeder Zeit. Jede zweite Woche gibt es eigentlich Freitags frei - da die Arbeitsvorbereitung und Planung allerdings so mangelhaft ist, entstehen regelmäßig so große Engpässe, dass sowohl freie Freitag gestrichen als auch zusätzliche Samstagsschichten eingeplant werden. Mitte September kommt die Ankündigung, dass auf Grund des Arbeitspensums kein Urlaub mehr möglich ist im Rest des Jahres. Eine Woche später verabschiedet sich die Chefetage für mehrere Wochen in den Urlaub nach Australien..
Die Frage nach beruflicher Perspektive, Zukunftsplanung oder Weiterentwicklung wird lediglich belächelt. Dem Betrieb ist die eigene Entwicklung eigentlich komplett egal und zeigt dies auch deutlich.
Es gibt kein Gehalt nur einen Stundenlohn. Dieser liegt etwas über dem Mindestlohn. Gehaltsverhandlungen verlaufen äußerst schwierig oder werden abgelehnt. Berufliche Altersvorsorge wird abgelehnt. Es gibt keinerlei Arbeitgebervorteile oder Mitarbeiterrabatte. Zudem bekommt man nur ein Mindestmaß an Urlaub (24 Tage) und keine Jahressonderzahlung oder ähnliches. Zu Weihnachten gab es eine Brotdose und einen 30 Euro Amazongutschein...
Leider gab es hier keine Bemühungen um ein solches Bewusstsein.
Das Team selbst war zu meiner Zeit sehr freundlich und hilfsbereit. Doch auch hier kam es hin und wieder zu unbegründetetn Vorwürfen und auch Streitigkeiten.
Ältere Kollegen gibt es. Diese arbeiten zum Teil seit vielen Jahren unter den gleichen schlechten Bedingungen. Krankheiten werden unter den Tisch gekärt und man geht auch mit Beschwerden arbeiten.
Der Seniorchef ist launig, ungerecht und zum Teil aggressiv. Es besteht eine Angstkultur, was dazu führt, dass alle unter permanentem Druck arbeiten. Dinge werden gesagt aber nicht umgesetzt. Jahresgespräche gibt es auch auf Wunsch nicht. Eine Perspektive innerhalb des Betriebs wird abgewunken und zerschlagen. Der Juniorchef wird seinen Aufgaben leider nicht gerecht, was regelmäßig auf die Angestellten zurückfällt. Es gibt sehr oft Streit, es wird geschrien und toxisch gearbeitet.
Die Hallte ist staubig, chaotisch und zum Teil dadurch auch gefährlich. Die BG bemängelt verschiede Dinge, diese werden aber nicht behoben. Es gibt keine Maschinen oder Sicherheitsunterweisungen. Werkzeug verschwindet, nichts wird aufgeräumt und für alles sind die Mitarbeiter verantwortlich. Die eigene Werkbank wird vom Chef vollgestellt - der Versuch Ordnung zu halten wird torpediert und belächelt. Zum Teil bekommt man Ärger den Besen in die Hand zu nehmen "statt zu arbeiten". Frisch lackierte Flächen werden neben Mitarbeitern in der offenen Halle plaziert, so dass man den ganzen Tag in den Dämpfen arbeiten muss. Es gibt keine Arbeitskleidung, wenig Budget für Sicherheitsschuhe. Von Atemschutz oder sonstigen Schutzausrüstungen hält man nichts. Tatsächlich geht es sogar so weit, dass man aktiv davon abgehalten wird Datenblätter und Sicherheitsvorschriften zu lesen oder einzuhalten. Begründet wird dies mit 30 Jahren Erfahrung des Chefs - Zitat: "Wir lesen keine Datenblätter!"
Die Kommunikation ist dürftig und unstrukturiert. Regelmäßig müssen Sachen erfragt werden oder sind unklar vorgegeben. Dies führt dann allerdings irgendwann dazu, dass man sich nicht mehr fragen traut. Hieraus wiederum entstehen dann weiter Probleme und man dreht sich ständig im Kreis.
Alle werden gleich (schlecht) behandelt.
Die Aufträge bieten eine Abwechslungsreiche Arbeit. Viele Dinge macht man zum ersten Mal. Leider ist die Arbeitsvorbereitung oft fehlerhaft und lückenhaft, Material fehlt, Chaos in der Werstatt machen die Arbeit schwieriger als sie sein müsste.
Das Gefühl nicht nur eine Personalnummer zu sein.
Nichts!
Keine