Netteste PR Agentur in Berlin (mit kleinen Schwachpunkten)
Verbesserungsvorschläge
Die Bandbreite an Kunden und damit einhergehende Vielfalt an PR-Maßnahmen hat mir in den über 4 Jahren als Projektleiter*in immer gut gefallen. In den Teams wird vor allem auf Projektleiter-, Senior- und Director-Ebene gut und, das muss man auch sagen, branchentypisch sehr viel gearbeitet. Die Verantwortung gegenüber Junior*innen und Trainees wird ernst genommen, es wird darauf geachtet, dass die Jüngeren und weniger Erfahrenen nicht überfordert werden, was nicht überall in der Agenturbranche so ist. Genau da liegt aber auch ein Spannungsfeld. Es gab immer wieder jüngere Kolleg*innen, die nicht verstanden haben, dass eine PR Agentur ein Dienstleister und abhängig von Aufträgen bzw. Kunden und deren Zufriedenheit ist. Manche waren für den Job leider schlicht ungeeignet, fielen beispielsweise durch außergewöhnlich lange Fehlzeiten und Unzuverlässigkeit auf, was zu Frust unter denen führte, die die liegengebliebene Arbeit ständig auffangen mussten. Ich hätte mir gewünscht, dass die Führungsebene hier schneller und mutiger konsequent gewesen wäre, auch aus Respekt vor denen, die die Agentur mit ihrem Einsatz am Laufen halten und die Erfolge einfahren. Das hat sich erst in letzter Zeit etwas verbessert, mittlerweile trennt man sich auch mal von Mitarbeitenden, die nicht zu Team und Job passen. Mit der Zeit problematischer empfand ich außerdem die Gehaltsspannen. Die Gehälter an sich sind okay, aber je Ebene gedeckelt und teamübergreifend gleich. Man arbeitet also unter Umständen für die herausforderndsten Kunden und sorgt für guten Umsatz, hat aber nur geringe Möglichkeiten, sein Gehalt entsprechend zu verbessern. Da sehe ich Verbesserungsbedarf. Alles in allem habe ich trotz der Kritikpunkte super gern für Schröder+Schömbs gearbeitet und schätze die Ex-Kolleg*innen und Erfahrungen, die ich sammeln konnte, sehr.