Ihr Unternehmen?

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Schröder+Schömbs 
PR 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Netteste PR Agentur in Berlin (mit kleinen Schwachpunkten)

3,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Die Bandbreite an Kunden und damit einhergehende Vielfalt an PR-Maßnahmen hat mir in den über 4 Jahren als Projektleiter*in immer gut gefallen. In den Teams wird vor allem auf Projektleiter-, Senior- und Director-Ebene gut und, das muss man auch sagen, branchentypisch sehr viel gearbeitet. Die Verantwortung gegenüber Junior*innen und Trainees wird ernst genommen, es wird darauf geachtet, dass die Jüngeren und weniger Erfahrenen nicht überfordert werden, was nicht überall in der Agenturbranche so ist. Genau da liegt aber auch ein Spannungsfeld. Es gab immer wieder jüngere Kolleg*innen, die nicht verstanden haben, dass eine PR Agentur ein Dienstleister und abhängig von Aufträgen bzw. Kunden und deren Zufriedenheit ist. Manche waren für den Job leider schlicht ungeeignet, fielen beispielsweise durch außergewöhnlich lange Fehlzeiten und Unzuverlässigkeit auf, was zu Frust unter denen führte, die die liegengebliebene Arbeit ständig auffangen mussten. Ich hätte mir gewünscht, dass die Führungsebene hier schneller und mutiger konsequent gewesen wäre, auch aus Respekt vor denen, die die Agentur mit ihrem Einsatz am Laufen halten und die Erfolge einfahren. Das hat sich erst in letzter Zeit etwas verbessert, mittlerweile trennt man sich auch mal von Mitarbeitenden, die nicht zu Team und Job passen. Mit der Zeit problematischer empfand ich außerdem die Gehaltsspannen. Die Gehälter an sich sind okay, aber je Ebene gedeckelt und teamübergreifend gleich. Man arbeitet also unter Umständen für die herausforderndsten Kunden und sorgt für guten Umsatz, hat aber nur geringe Möglichkeiten, sein Gehalt entsprechend zu verbessern. Da sehe ich Verbesserungsbedarf. Alles in allem habe ich trotz der Kritikpunkte super gern für Schröder+Schömbs gearbeitet und schätze die Ex-Kolleg*innen und Erfahrungen, die ich sammeln konnte, sehr.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Herbert SchmitzGeschäftsführer

Liebe/r ehemalige/r Kolleg:in,

vielen Dank für dein Feedback, deine konstruktive Kritik und deine faire Bewertung unserer Agentur. Wie du sicher noch weißt, schätzen wir es sehr, wenn unsere Kolleg:innen ihre Spannungen in der Agentur zeitnah äußern, damit sie gelöst werden können. Das gilt für Ehemalige genauso.

Das von dir beschriebene Spannungsfeld ist uns bekannt. Der Begriff passt deshalb so gut, weil hier zwei Herzen in unserer Führungsbrust schlagen: Grundsätzlich wollen und werden wir mit allen Kolleg:innen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Das Vertrauen, dass alle Kolleg:innen hier vor allem Gutes für die Agentur erreichen wollen, schießen wir gerne vor. Mehr noch: Vertrauen ist für uns ein Führungsinstrument. Meist „zahlen” unsere Mitarbeiter:innen diesen Vertrauensvorschuss mit viel Engagement und außerordentlichen Leistungen zurück. Wenn nicht, suchen wir nach den Ursachen: Haben sie genügend Anleitung bekommen? Werden sie ausreichend gefördert? Werden sie gut geführt? Aber auch: Passt es zwischenmenschlich bei uns? Geht es ihnen privat gut (Krankheiten, Kinder, Partnerschaft)? Das gilt selbstverständlich auch bei Fehlzeiten und wenn Aufgaben nicht zuverlässig erledigt wurden. Manchmal fehlt es jungen Kolleg:innen auch einfach an Erfahrung. Jede:r bekommt bei uns auch eine zweite Chance. Es dauert also seine Zeit, bis wir sicher sind, dass ein:e Kolleg:in nicht ins Team und/oder zu uns als Agentur passt. Selbst dann müssen jedoch beide Seiten mit einer Trennung einverstanden sein. Wir verstehen aber sehr gut deine Perspektive und die deines Teams, dass sich das für die anderen Kolleg:innen im Team unfair und ungerecht anfühlt. Das tut uns leid. Wir werden versuchen, solche Schieflagen zukünftig früher zu erkennen und im Sinne des Teams zielgerichteter zu handeln, um unnötigen Frust zu vermeiden.

Gehalt und Vergleichsgerechtigkeit sind in den meisten Agenturen ein Thema. Bei uns natürlich auch. Und so sehr wir uns auch bemühen, dabei so fair und transparent wie möglich zu verfahren, gibt es immer Situationen, die für die eine oder den anderen nicht nachvollziehbar sind und somit als ungerecht empfunden werden. Dafür haben wir leider keine Lösung, so ehrlich müssen wir sein. Ich empfehle Mitarbeiter:innen in solchen Momenten, ihren Gehaltswunsch nicht nur ein- oder zweimal zu äußern, sondern kontinuierlich dafür einzutreten – immer sachlich und mit guten Argumenten für sich selbst, statt sich mit anderen zu vergleichen. Dabei kann eine Zielvereinbarung durchaus hilfreich sein. Oder das Gespräch mit der übergeordneten Führungsperson suchen.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.