Solider Arbeitgeber in der Dienstleistungsbranche
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz der Branche keine "hire-and-fire-Mentalität" wie man es bei anderen Marktteilnehmern erlebt. Vor allem in diesen unsicheren Zeiten.
Ehrliche und nahbare Vorgesetzte.
Viele Benefits.
Fähige Teamleiter, die sich um ihre Untergebenen kümmern.
Moderne Arbeitsplätze (schulerintern).
Bei Vermittlung an einen Kunden werden stets die eigenen Wünsche berücksichtigt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Aussetzung der Aufladungen des Edenred Guthabens nach Einreichung der Kündigung. Natürlich ist die Aufladung der Guthabenkarte ein freiwilliges Feature des Arbeitgebers, andererseits bin ich mir sicher, alle Anforderungen erfüllt zu haben, um Edenred noch bis zum Austritt nutzen zu können. Schade, hinterlässt es doch ein fades "Geschmäckle".
Teilweise recht weite Anfahrtswege zum Kunden. Wenn man das Pech hat in der falschen Gegend zu wohnen, ist stundenlanges Autofahren garantiert. Allerdings muss ich diese Aussage auch wieder relativieren, denn in letzter Zeit wird vieles versucht, um die Mitarbeiter so heimatnah wie möglich einzusetzen.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen machen einiges aus, was die Atmosphäre im Unternehmen angeht. Schulerintern hatte ich Glück und hatte tolle Team-Kollegen. Auch ausserhalb des eigenen Teams war die Arbeitsatmosphäre oft angenehm entspannt. Bei ANÜ-Einsätzen kam es sehr darauf an, ob der Entleiher gerade eine unvorteilhafte wirtschaftliche Phase durchlebte.
Image
Eher unbekannt unter der Bevölkerung. Da stechen die anderen Marktteilnehmer schon mehr heraus. Jedoch geniesst Schuler Konstruktionen ein hohes Ansehen bei den Kunden.
Work-Life-Balance
Hier lässt sich absolut nich meckern. Urlaub und Überstundenabbau wird problemlos gewährt.
Karriere/Weiterbildung
Sehr schwach. Verständlicherweise, weil branchenspezifisch muss man leider sagen, finden Weiterbildungen nicht statt. Zumindest nicht in dem Umfang wie man sie sich vorstellt.
Falls es der Kundeneinsatz verlangt, darf man sich in Eigenregie und mit einem Lehrbuch ein neues Stück Software beibringen...
Gehalt/Benefits
Hier sei gesagt: gut verhanden beim Einstieg. Als Dienstleister sind die Gehälter branchenüblich nat. niedriger als bei den Kunden für due man arbeitet.
Allerdings sei auch erwähnt, dass beim jährlichen Mitarbeitergespräch (fallabhängig oft spürbar) mehr Gehalt (oder Wochenarbeitszeitreduzierung) verhandelt werden kann.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hoher Standard. PV Anlage auf dem Dach. Ladeplätze für EVs vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Schulerintern - super. Bei ANÜ-Einsätzen - sehr veränderlich. Als Externer wird man mehr als Mitarbeiter 2. Klasse behandelt. Was leider Gang und Gäbe ist bei Personalvermittlungen und keinesfalls ein exklusives Problem von Schuler Konstruktionen ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwer zu sagen. Einerseits werden die verbliebenen nucht anders behandelt als der Rest, andererseits kann ich mich nicht erinnern, wann das letzte mal jemand im mittleren Alter eingestellt wurde...
Vorgesetztenverhalten
Teamleiter - top. Auch die höheren Vorgesetzten verhielten sich stets jedem aufgeschlossen und professionell.
Arbeitsbedingungen
Sehr gut. Höhenverstellbare Tische sind Standard. Helle und mittlerweile fast überall frisch gestrichene Räume mit neuem Möbiliar. Moderne PC-Arbeitsplätze. Homeoffice. Gute und schnelle IT-Unterstützung. Zwar keine echte Kantine vorhanden, aber durch einen Caterer lässt sich das Mittagessen zu fairen (und durch den AG bezuschussten) Preisen beziehen. Sehr grosses Angebot an Benefits:
- Jobrad
- Edenred
- Wellpass
- Corporate Benefits
- ...
Einziges Manko: drinnen sehr warm im Sommer, da helfen auch die Jalousienen nicht mehr.
Kommunikation
Zufriedenstellender Informationsfluss. In regelmäßigen Abständen wurde über das Firmengeschehen informiert. Jedoch hätte ich mir bei diesen Veranstaltungen mehr und tiefergehendere Infos darüber erhofft, wie das Unternehmen wirtschaftlich dasteht.
Gleichberechtigung
Hier alles top. Schuler Konstruktionen legt viel Wert darauf ein moderner Arbeitgeber zu sein und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltagsbetrieb.
Interessante Aufgaben
Diese waren def. da. Wenn man Glück hatte und zum "richtigen" Entleiher kam, wurde man an spannenden Projekten beteiligt. Häufig ist es jedoch so, dass man als Dienstleister "Bandarbeit" leistet, weil der Kunde weder Muße noch das Personan hat dazu hat. Auch hier trifft die Kritik nicht Schuler Konstruktionen im Speziellen, sondern ist einf. das Geschäftsmodell der Dienstleister und darauf muss man eingestellt sein.

