Von außen glänzend, innen ein Trauerspiel.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hochwertiges Kantinenangebot und moderne Infrastruktur (Parkplätze mit Ladesäulen).
• Umfangreiches Angebot an Gesundheitsmaßnahmen und Sport-Events.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Umgang mit den Mitarbeitern. Es wird das letzte aus den Mitarbeitern ausgequetscht und trotzdem ist es zu wenig. Beschwerden kommen selten an, da meisten der Vorgesetzten und Personalreferenten zusammenhalten.
Verbesserungsvorschläge
Die Wertschätzung der Mitarbeiter wieder stärker in den Fokus zu rücken, sowohl durch eine offene Anerkennungskultur als auch durch eine leistungsgerechte Anpassung der Gehälter.
Arbeitsatmosphäre
Katastrophaler geht es kaum noch. Das will man aber nicht wahr haben.
Kommunikation
Sicherstellung einer transparenten und regelmäßigen Informationspolitik, um aktuelle Informationsdefizite zu beheben und der allgemeinen Verunsicherung entgegenzuwirken.
Kollegenzusammenhalt
Durch die ständige Unsicherheit über die Zukunft ist kaum Zusammenhalt vorhanden. Jeder ist in erster Linie damit beschäftigt, für sich selbst zu sorgen, Teamgeist bleibt dabei auf der Strecke.
Work-Life-Balance
Wenn man nach der Arbeit täglich erschöpft auf die Couch fällt, weil im Schnitt rund 20.000 Schritte als „normal“ gelten, dann kann man das wohl so nennen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten wirkt zunehmend heuchlerisch, der Umgangston immer herablassender. Kritik oder Unzufriedenheit werden nicht ernst genommen – stattdessen wird Mitarbeitenden nahegelegt, das Unternehmen zu verlassen, wenn ihnen die Situation nicht passt.
Interessante Aufgaben
Wenn man das Abziehen von Sieben sowie das Auf- und Abnehmen dieser am Sinterofen als interessante Tätigkeit betrachtet, dann ja.
Gleichberechtigung
Leistung ist zweitrangig. Wer gut beim Vorgesetzten ankommt, hat klare Vorteile. Nasenpolitik statt Fairness.
Umgang mit älteren Kollegen
Kommt immer auf die Person drauf an, in der Regel der Akzeptabel.
Arbeitsbedingungen
Willkommen in der Sahara. Es ist warm, stickig und die Computerstühle fallen fast schon auseinander. Wenigstens gibt es einen Automaten, wo man sich Arbeitshandschuhe ziehen kann.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung ist eher Dekoration: Verschiedene Tonnen stehen bereit, genutzt wird am Ende überwiegend der Restmüll. Kontrollen gibt es praktisch keine.
Gehalt/Benefits
Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es noch, ebenso eine einmalige Prämie. Diese fällt jedoch von Jahr zu Jahr geringer aus. Auf Gehaltserhöhungen wartet man langer, der Trend geht eher rückwärts, Leistungszuschläge werden zunehmend gekürzt.
Image
Außen hui, innen ernüchternd. Das positive Image hält der internen Realität nicht stand.
Karriere/Weiterbildung
Es wird viel darüber gesprochen, in der Praxis profitieren jedoch nur wenige davon. Mitarbeitende in der Produktion sollen in der Regel auch dort bleiben. Aufstieg oder echte Weiterentwicklung sind kaum vorgesehen.
