Das Ende einer Hochkultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine, Fitnessstudio,
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vieles, s. Punkte
Arbeitsatmosphäre
Die allgemeine Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Statt in Krisenzeiten für Sicherheit und Transparenz zu sorgen, ist das Betriebsklima von Verunsicherung und spürbarer Anspannung geprägt. Zudem wird das Klima durch sehr starre und unzeitgemäße Vorgaben belastet. Der Homeoffice-Anteil ist viel zu gering und geht völlig an der Realität moderner Arbeitswelten vorbei.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist leider sehr unbefriedigend. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und Phasen wie der Kurzarbeit fehlt es völlig an Transparenz. Wichtige Entscheidungen, Veränderungen oder Zukunftspläne werden kaum proaktiv geteilt bzw. wenn es sowieso schon jeder weiß. Oft erfährt man essenzielle Neuigkeiten erst über den Flurfunk oder wenn es fast zu spät ist. Ein echter Austausch auf Augenhöhe findet nicht statt. Stattdessen handelt es sich um eine reine Einbahnstraßen-Kommunikation von oben herab. Echte Mitsprache ist unerwünscht, und in Stresssituationen leidet der Tonfall der Führungskräfte massiv unter mangelnder Professionalität. Fragen oder berechtigte Sorgen der Belegschaft werden eher abgewehrt als ernst genommen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den direkten Kolleginnen und Kollegen ist eigentlich gut, da man versucht, sich in der aktuell schwierigen Lage gegenseitig zu unterstützen. Allerdings leidet das Miteinander zunehmend unter dem dauerhaft hohen Druck und dem spürbaren Personalmangel. Wenn jeder am Limit arbeitet und die Überlastung wächst, sinkt zwangsläufig die Geduld.
Work-Life-Balance
Es herrscht eine Kultur, in der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern permanent ein schlechtes Gewissen vermittelt wird. Man wird zwar nicht immer direkt, aber dafür sehr spürbar indirekt unter Druck gesetzt, deutlich mehr als die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit zu leisten. Der Grundtenor lautet: „Alle machen es, also musst du auch.“
Vorgesetze sind schlechte Vorbilder und arbeiten trotz Kurzarbeit.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskultur ist stark verbesserungswürdig. Bei Personalengpässen (z.B. langzeitkranke Teammitglieder) wird keine Entlastung geschaffen, stattdessen wird der Druck auf die verbleibenden Mitarbeiter erhöht. In Stresssituationen schlägt die Kommunikation leider oft in einen unangemessenen Tonfall um, der wenig professionell wirkt. Auch bei Vereinbarungen wird massiver Druck ausgeübt, diese ohne ausreichende Bedenkzeit oder Mitsprache zu unterzeichnen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich sind eigentlich vielseitig und brächten einiges an Potenzial mit sich. Es gibt durchaus interessante Projekte und Gestaltungsmöglichkeiten. Leider geht die Freude an der Arbeit durch die Rahmenbedingungen komplett verloren. Aufgrund des extremen Personalmangels und des ständigen Drucks bleibt im Alltag überhaupt keine Zeit, sich tiefgehender oder kreativ mit den Aufgaben zu beschäftigen. Man ist nur noch im "Feuerwehrmodus"-
Gleichberechtigung
ok
Umgang mit älteren Kollegen
ok
Arbeitsbedingungen
Überlastung der Führungskräfte führt dazu, dass Belastungen im Team über Monate ignoriert werden. Wer auf Probleme hinweist, wird oft nicht ernst genommen. Es folgen mangelhaft vorbereitete Prozesse sowohl im HR als auch im Team, bei dem unter anderem im Nachgang sogar versucht wurde, Gewichtungen zu Lasten des Arbeitnehmers zu korrigieren, obwohl die Gründe für das Nichterreichen im Verantwortungsbereich des Unternehmens lagen. Auch im Nachhinein keine Reflektion und keine Entschuldigung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
unsaniertes Gebäude, kein Job Ticket, keine E-Laden möglich, kein E-Fuhrpark
Gehalt/Benefits
Unter Marktdurchschnitt
Image
Objektiv betrachtet wohl immer noch besser wie es tatsächlich intern aussieht.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung oftmals zu teuer, man möchte nicht in Mitarbeiter investieren
