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Azubi Bewertungen

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1 von 22 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei Schupp eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 3,0 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Lohnenswert als Azubi, nicht empfehlenswert als Angestellter.

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2020 eine Ausbildung zum/zur Industriekauffrau im Bereich Administration / Verwaltung in Dornstetten abgeschlossen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein großes Problem im Unternehmen ist die hohe Fluktuation: Ständig verlassen Mitarbeiter die Firma und neue kommen nach. Das sorgt für Unruhe und spricht nicht gerade für eine langfristige Mitarbeiterbindung. Zudem ist das Image der Firma nach außen hin sehr schwach; kaum jemand kennt Schupp, und es wird wenig getan, um die Marke attraktiv für Fachkräfte zu machen.

Verbesserungsvorschläge

Azubis nicht als Lückenbüßer für unliebsame Aufgaben nutzen, sondern als vollwertige Teammitglieder integrieren.
Die uralten Maschinen sollten dringend durch moderne Technik ersetzt werden, um wettbewerbsfähig und attraktiv als Arbeitgeber zu bleiben.
Gründung eines Betriebsrats.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist leider nicht ideal. Man hat ständig das Gefühl, unter der Lupe zu stehen. Anstatt auf Vertrauen und Eigenverantwortung zu setzen, wird genau beobachtet, ob und wie viel man gerade arbeitet. Dieses gegenseitige Kontrollieren unter den Mitarbeitern sorgt für unnötigen Druck und eine angespannte Stimmung, in der man sich nicht frei entfalten kann.

Karrierechancen

Meistens übernimmt man nur die Aufgaben von Mitarbeiterinnen, die in Elternzeit gehen. Man bekommt keine eigene Perspektive oder einen festen Verantwortungsbereich, der auf die Zukunft ausgerichtet ist. Das Unternehmen verpasst es hier, das Potenzial der eigenen Nachwuchskräfte durch eine zeitgemäße Organisation zu nutzen.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeit ist mit 39 Stunden pro Woche absolut fair. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass Azubis alle zwei Wochen am Freitagnachmittag während der Arbeitszeit lernen dürfen. Diese Unterstützung für die schulischen Inhalte ist vorbildlich und hilft dabei, den Lernstoff gut zu bewältigen.

Ausbildungsvergütung

Die monatliche Ausbildungsvergütung ist absolut fair und liegt über dem Durchschnitt. Das ist positiv hervorzuheben. Leider hört die Wertschätzung dort auf: Es gibt weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld für Azubis. Besonders frustrierend ist die Bonuspolitik: Während Führungskräfte hohe Prämien erhalten, gehen die Azubis und normalen Angestellten leer aus. Man bekommt das Gefühl einer Zwei-Klassen-Gesellschaft – während die Geschäftsleitung ihren Luxus offen zeigt, fahren die Azubis ihre 20–30 Jahre alten Autos. Eine Beteiligung aller Mitarbeiter am Erfolg der Firma wäre zeitgemäß.

Die Ausbilder

Während meiner Zeit war der Inhaber persönlich für die Ausbildung zuständig. Das hat die Kommunikation erschwert, da man keine neutrale Anlaufstelle bei Problemen mit Kollegen oder Vorgesetzten hatte. Ein Ausbilder sollte eigentlich eine Vertrauensperson sein, zu der man eine 1:1-Beziehung aufbauen kann – das ist beim obersten Chef verständlicherweise kaum möglich, ohne die Hierarchie zu spüren.

Spaßfaktor

Meine Erfahrung war sehr gespalten. Während ich in einige Abteilungen sehr gerne gegangen bin, war die Atmosphäre in der Buchhaltung und im Export belastend. Besonders im Export war das Verhalten der Abteilungsleitung unprofessionell: Anstatt zu fördern, wurde gelästert und ein Klima geschaffen, das ich als Mobbing empfunden habe. Hier fehlte jeglicher Respekt gegenüber Auszubildenden.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Aufgaben während der Ausbildung waren insgesamt nett und boten viel Abwechslung. Als Azubi übernimmt man viel Verantwortung im organisatorischen Bereich, zum Beispiel bei der Planung und Durchführung von Betriebsausflügen sowie der Weihnachts- und Sommerfeiern. Zudem gehört die Beratung im Fabrikverkauf regelmäßig zum Alltag. Man lernt zwar Eigenständigkeit, allerdings fühlte es sich manchmal so an, als ob man eher als 'Eventmanager' oder Verkaufshilfe eingesetzt wird, anstatt sich auf die Kerninhalte des Berufs zu konzentrieren.

Variation

Die Firma ist in die klassischen Bereiche wie Vertrieb, Buchhaltung, Marketing, Export und Service unterteilt. Leider merkt man im Alltag eine deutliche Strukturlosigkeit. Es fehlen spezialisierte Abteilungen oder Rollen wie Controlling, Prozessmanagement oder eine dedizierte Stammdatenpflege. Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter Aufgaben übernehmen müssen, die gar nicht zu ihrem eigentlichen Profil passen. Die Prozesse wirken dadurch oft ungeplant und ineffizient.

Respekt

Leider mangelt es in einigen Abteilungen an Respekt gegenüber den Azubis. Im Export wurde ich persönlich durch systematisches Lästern und Mobbing belastet. Im Vertrieb war die Situation anders, aber ebenfalls frustrierend: Hier bekommt man als Azubi oft nur die Aufgaben zugeschoben, auf die der Innendienst keine Lust hat. Während man selbst die unliebsamen Reste abarbeitet, verbringen manche Kollegen ihre Zeit lieber mit Kaffee, Kuchen oder am Handy. Es herrscht eine Mentalität, bei der Azubis eher als billige Entlastung für ungeliebte Aufgaben gesehen werden, anstatt als Nachwuchskräfte, die etwas lernen sollen.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Schupp durchschnittlich mit 2.4 von 5 Punkten bewertet. 14 der Bewertenden würden Schupp als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Schupp als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.