Viel zu viele Potentiale werden unterdrückt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kantine.
Die Idee hinter dem Geschäftsmodell.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wurde im Vorangegangenen ausführlich beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Der Inhaber muss sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen!
Er macht die Menschen und das Unternehmen krank.
Die Geschäftsführung an ein Gremium angestellter Führungskräfte übergeben.
Ziele mittel- und langfristig definieren und einer Strategie und ihren Umsetzern die Zeit geben, um zu bestehen.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht ein Klima der Unsicherheit und Angst, weil (geschürt durch den Inhaber) enormes Misstrauen herrscht.
Kommunikation
Es wird viel übereinander und nur wenig sinnvoll miteinander gesprochen.
Am Ende entscheidet nur der Inhaber. Sein Wort ist Gesetz.
Kritik ist nicht erwünscht. Alle haben brav "ja" zu sagen.
Das demotiviert und sorgt für Gleichgültigkeit.
Kollegenzusammenhalt
Im Leid vereint und doch muss jeder für sich alleine kämpfen, um im Haifischbecken zu überleben.
Work-Life-Balance
"Wenn man nachts reist, kann man tagsüber arbeiten."
Am Ende fühlt man sich verheizt.
Vorgesetztenverhalten
Der Fisch stinkt vom Kopf.
Die sogenannten Führungskräfte haben nicht viel zu sagen, stehen selbst unter enormem Druck und können nicht viel richtig machen.
Da sie selbst immer in Angst leben, schaffen Sie es nicht, ihren Mitarbeitern den Rücken zu stärken.
Interessante Aufgaben
Die Idee hinter der Firma ist außergewöhnlich und gut.
Die Aufgaben daher grundsätzlich interessant.
Allerdings ist es demotivierend, wenn alle nur dumme Erfüllungsgehilfen sind. Da bleibt viel Potential ungenutzt.
Gleichberechtigung
Es werden alle gleich (schlecht) behandelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden alle gleich (schlecht) behandelt.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung und Atmosphäre der Büros sind gut.
Kantine im HQ ist topp.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt:
Man möchte umweltbewusst sein, weil sich das gut verkaufen lässt.
Tiefe, innerliche Überzeugung ist aber Fehlanzeige.
Sozial:
Man versucht als sozial wahrgenommen zu werden, investiert in Kinderbetreuung und regionale Projekte.
Allerdings ist der Umgang mit Menschen (egal ob Lieferant, Mitarbeite oder Kunde) in höchstem Maße narzisstisch und daher unsozial.
Gehalt/Benefits
Vorsicht gegenüber Versprechungen.
Die meisten werden nicht eingehalten.
Grundgehalt reicht zum Leben.
Es werden einem attraktive Boni in Aussicht gestellt, die jedoch so verworren sind, dass man letztlich kaum etwas bekommt.
Image
Der Name Interstore & Schweitzer hat in der Branche einen Klang.
Allerdings ist die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit sehr gering und ich kenne niemanden, der seine Zeit bei Schweitzer im Nachgang als Erfolg bezeichnet.
Karriere/Weiterbildung
Hängt ganz davon ab, wie man selbst Karriere definiert.
Wer brav "ja" sagt, kann befördert werden.
Wer eigenverantwortlich etwas schaffen und erreichen möchte, wird sich sehr schwer tun.