Brandtgefährliche Entwicklung im Marketing!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- bemühte Geschäftsleitung
Verbesserungsvorschläge
- regelmäßige offene Gespräche mit ALLEN Mitarbeitern
- Kontrolle, wer, wie sein Team führt
Arbeitsatmosphäre
Das Klima in der Abteilung war zunehmend von Spannungen und Ungleichbehandlung geprägt. Statt einer offenen und respektvollen Zusammenarbeit entwickelte sich ein Umfeld, das von Misstrauen, Kontrolle und Ausgrenzung bestimmt war. Viele Kolleg:innen hatten den Eindruck, dass Wertschätzung und Anerkennung nicht gleichmäßig verteilt wurden. Dies ist insbesondere seit dem Wechsel der Abteilungsleitung deutlich spürbar.
Image
Nicht gut, aber verdientermaßen. Die Geschäftsführung kommt jedoch zu schlecht weg, häufig sehr bemüht.
Work-Life-Balance
Mittlerweile gut. Freitag ab 14 Uhr Feierabend mit Gleitzeit-Regelung. Naja, hat alles ein wenig gebraucht von der Idee bis zur Umsetzung.
Karriere/Weiterbildung
Im Marketing nur schwer möglich. Sehr viel Willkür und vom guten Willen der Abteilungsleitung abhängig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mineralölgesellschaft. Starkes Greenwashing.
Kollegenzusammenhalt
Unten den Angestellten ok. Zur Abteilungsleitung zweckgebunden. Hier ist jeder froh, nicht im Visier zu stehen. Dies kennt übrigens auch jeder im Marketing. Jeder der in Ungnade fällt erfährt zumindest Beileid der Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ok.
Vorgesetztenverhalten
Unterirdisch. Das Verhalten der Führungskraft war von starker Kontrolle und geringer Wertschätzung geprägt. Rückmeldungen erfolgten häufig in einer Form, die nicht konstruktiv wirkte, sondern eher demotivierend, zudem häufig zu spät. Kritik wurde oft öffentlich oder übermäßig detailliert geäußert, während positives Feedback kaum oder gar nicht gegeben wurde. Zumal häufig auf die Rückmeldung der Abteilungsleitung gewartet wird. Entscheidungen wurden in vielen Fällen ohne Einbeziehung der Mitarbeitenden getroffen, wodurch das Vertrauen und die Motivation im Team stark gelitten haben. Ungleichbehandlungen zwischen den Teammitgliedern waren spürbar, was zu Spannungen und Verunsicherung führte. Statt als unterstützende Führungskraft aufzutreten, wurde eher das Gefühl vermittelt, dass Fehler gesucht werden, um sich besser darzustellen. Termine mit der Geschäftsführung werden seit Monaten zudem auch alleine geführt, so kann man eigene Fehler gut kaschieren. Teilweise bestand sogar der Zwang Türen geöffnet zu halten (im Winter) sodass die absolute Kontrolle stattfinden kann. Aus dem ursprünglich 4 köpfigen Team sind mittlerweile in 2 Jahren 3 Personen gegangen.
Arbeitsbedingungen
Großteils ok. IT leider sehr behäbig und nicht up-to-Date.
Kommunikation
Die Kommunikation verlief häufig einseitig und nicht auf Augenhöhe. Rückmeldungen wurden oft in einer Art gegeben, die weniger konstruktiv als vielmehr demotivierend & egoistisch-motiviert wirkte. Transparenz und Engagement führten nicht automatisch zu Vertrauen, sondern wurden teilweise als Ansatzpunkt für übermäßige Kritik genutzt. Hier dreht sich alles darum Informationen zu sammeln & für sich zu nutzen. Als Führungskraft schon sehr bedenklich.
Gleichberechtigung
Es war spürbar, dass Mitarbeitende unterschiedlich behandelt wurden. Mal ist man gebraucht und wird gut behandelt, mal nicht, dann geht es einem schlecht. Während einzelne für ihre Leistungen hervorgehoben wurden, blieb vergleichbare Arbeit von anderen unbeachtet oder wurde übermäßig hinterfragt. Das führte zu einem Gefühl der Ungleichbehandlung und schwächte den Zusammenhalt im Team. Die Aufgaben sind zudem ungleich verteilt. Insbesondere die Leitung ist sehr wenig am Schreibtisch und so gut wie nie erreichbar.