35 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
35 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
35 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bewerbungsverfahren und -gespräch waren alles in allem gut. Der Mitarbeiter, der für das Gespräch zuständig war, war sehr nett und ist auf viele Zwischenfragen eingegangen.
Ich hatte allerdings das Gefühl, dass ein wirkliches Gespräch mit Reaktionen eher unerwünscht war und meine Zwischenfragen seinen Monolog unterbrochen haben.
Die Rückmeldung kam relativ zeitnah als Standardabsage ohne jegliches Feedback. Da hab ich mir mehr erhofft. Es wurde in der Absage eine fadenscheinige Begründung angegeben.
Insgesamt also positiv, aber die zwei Punkte könnte man definitiv noch verbessern.
Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass das Gespräch gut verlaufen ist, am ende wurde mir gesagt es werde sich mitte kommende Woche bei mir gemeldet. Das geschah nie, und nach mehrfachen Kontaktversuchen meinerseits habe ich immernoch keine Rückmeldung erhalten.
Mir fällt ehrlich kein Ansatzpunkt ein. Das Kennenlern- und Bewerbungsgespräch war inhaltlich wie im Ablauf durchdacht und strukturiert. So darf es gerne bleiben.
Arbeitssuchend
Da mir aufgefallen ist, dass dieses Unternehmen in regelmäßigen Abständen Stellenanzeigen für dieselbe Art von Jobs bzw. Positionen schaltet, habe ich persönlich den Eindruck bekommen, dass dieses Unternehmen Stellenanzeigen schaltet, ohne diese Stellen auch zu besetzen. Verstärkt wird dieser Eindruck natürlich auch durch das jetzige Beanstanden meiner Bewertung durch das Unternehmen. Hier werde ich nach einer sehr langen Zeit, ganz plötzlich in 2026 der Verbreitung von Unwahrheiten, des Lügens beschuldigt. Das kommt ganz komisch an. Dies ist mein ganz persönlicher Eindruck, welchen ich hier rechtlich auf dieser Plattform schildern darf.
Da frage ich mich als Bewerber natürlich auch konkret. Weshalb zweifelt das Unternehmen ausgerechnet jetzt meine Bewertung an? Ich meine, wir befinden uns aktuell in der schwersten Wirtschaftskrise seit den 1940er Jahren. Es gibt aktuell eine massive Pleitewelle von mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Das sind allgemeine Fakten und ebenfalls nicht anfechtbar. Was hier die konkreten Gründe für das Unternehmen sind, weiß ich nicht und kann ich mir nur für mich denken. Wirkt auf mich persönlich zu diesem Zeitpunkt irgendwie verzweifelt.
Das Unternehmen ist mir persönlich jetzt nicht wichtig, ist für mich kein relevanter Arbeitgeber oder nennenswerter Dienstleister. Aber als Tipp für Bewerber generell. Es gibt eine super Plattform, außer Kununu, auf welcher man die Finanzen von so gut wie jedem Unternehmen einsehen kann. Einfach mal googeln: „Unternehmensnamen + North“ oder „Unternehmensnamen + Unternehmensdaten“.
Es gibt aber auch einige Unternehmen, denen es finanziell gut geht, die aber das Schalten von Stellenanzeigen für vermeintlich trendige, techy Jobs mit Marketing verwechseln, um zum Beispiel einen bevorstehenden Stellenabbau zu verschleiern. Auch so etwas ist gängige Praxis und kann nicht als allgemeine Aussage hier angezweifelt werden.
Wirkt auf mich persönlich alles sehr sketchy. Derartiges Verhalten habe ich von professionellen Unternehmen, in meiner rund 16-jährigen Laufbahn als IT- und Marketing-, Fachkraft noch nicht erlebt.
Bei mir ergibt sich bei mir das gleiche Muster, wie bei den anderen Bewerbern, welche hier ihre Bewertungen abgeben haben. Stelle wird ausgeschrieben und prompt kommt die Absage, man habe die Stelle bereits spontan besetzt. Job wird aber in regelmäßigen Abständen immer wieder neu ausgeschrieben. Meine Erfahrung deckt sich hier komplett mit den vorangegangenen Bewertungen. Da auch ich innerhalb des Prozesses, bereits im Vorfeld, einen Bewerberfragebogen via E-Mail ausfüllen musste, habe ich persönlich den Eindruck bekommen, dass das Unternehmen hier lediglich Daten von Bewerbern sammeln und entsprechend verwerten möchte.
Daher rate ich dem Unternehmen in Zukunft auf nicht ernstgemeinte Stellenanzeigen zu verzichten. Derartiges ist Bewerbern gegenüber extrem respektlos und kommt am Markt nicht gut an. Durch Anzweifeln und beschuldigen von Bewerbern wird ein Unternehmen für sich selbst immer nur alles schlimmer machen. Hier lohnt es sich, sich mal mit Marketing zu beschäftigen, anstatt den ganzen Tag auf irgendwelchen Möchtegern Business bzw. Social-Media-Plattformen zu verbringen.
Bewerbern rate ich unbedingt davon ab sich hier zu bewerben.
Der gesamte Bewerbungsprozess ist äußerst langsam, auch unter Berücksichtigung einer hohen Anzahl an Bewerbungen. Das Erstgespräch war ein fachlicher Austausch mit dem Fachverantwortlichen. Die HR-Vertreterin war unsympathisch, patzig und insgesamt unprofessionell. Das "Du" sollte vorher mit dem Bewerber abgesprochen werden. Während des Gesprächs sollte dem Bewerber nicht ins Wort gefallen werden!
Die Absage kam komischerweise unmittellbar, nachdem der Status der Bewerbung erfragt wurde. Die versprochene, zeitnahe und automatische Rückmeldung blieb nämlich aus. Eine hinreichende Begründung zur Absage gab es nicht. Und nein, der Satz ".... andere Bewerbungen kommen unseren Wünschen und Anforderungen näher ..." ist keine sachliche und professionelle Begründung.
Über das Online-Formular habe ich meine Bewerbung für eine ausgeschriebene Stelle eingereicht. Es wäre gut, wenn die benötigten Unterlagen bereits in der Stellenausschreibung stünden, nicht erst im Bewerbungsformular, weil man dann im Vorfeld sehen würde, was gebraucht wird, planen und entscheiden kann, ob man sich bewirbt und nicht im Formular erst überrascht wird. Ich musste z.B. noch eine Immatrikulationsbescheinigung einholen, was über die Weihnachten-Neujahrs-Pause nicht ging und dann im neuen Jahr auf Seiten der Hochschule noch einige Tage in Anspruch genommen hat. Wäre dies vorher bekannt gewesen, hätte ich die Bescheinigung womöglich noch vor Weihnachten bekommen und die Bewerbung deutlich früher einreichen können. Aber das nur am Rande.
Die Einreichung der Bewerbung wurde automatisch per E-Mail beantwortet. Eine Woche später kam eine manuelle Absage auch per E-Mail, also sehr schnell. Allerdings war dies eine Absage mit inhaltslosem Standardtext und es gab auch keine Rückfragen oder sonstige Kommunikation dazwischen. In der Absage wurden überhaupt keine Gründe genannt, warum meine Bewerbung zurückgewiesen wurde, nur dass man "eine Vielzahl von qualifizierten Zuschriften erhalten" habe, die "Auswahl nicht leicht gefallen sei" und meine "Bewerbung nicht berücksichtigt werden könne". Etwa 1-1,5 Stunden nach dieser E-Mail habe ich bei secunet angerufen, um mich nach den Absagegründen zu erkundigen und ich habe direkt mit der Person gesprochen, die mir diese E-Mail geschrieben hat. Sie konnte mich nach Nennung meines Namens und Anliegens nicht unmittelbar zuordnen, sprach aber an, dass man wohl grundsätzlich keine Absagegründe preisgebe und bat mich dennoch darum, dass ich ihr eine E-Mail schreiben solle mit diesem Wunsch. Direkt danach schrieb ich ihr diese E-Mail, fragte darin erneut nach den Absagegründen. Die Antwort darauf, nun in Schriftform, war wieder nur, dass man "grundsätzlich keine Auskünfte zu Absagegründen geben könne" und "um Verständnis bitte", ohne aber auch nur Metagründe zu verraten, warum sie diese Auskunft nicht geben können.
Ich habe dann auch zurückgeschrieben, dass dies ohne Begründung unverständlich und ein schlechtes und ungerechtes Verhalten gegenüber Bewerbern sowie gegenüber den gesetzlichen Rahmenbedingungen ist (mit Begründung) und darum gebeten, die Prozesse zu überdenken. Darauf wurde nicht geantwortet, was auch kein gutes Licht wirft.
Dies ist ein äußerst intransparentes Verhalten Bewerbern gegenüber. Wenn in einer Absage nur Standardfloskeln gewählt werden, macht es diese schon unglaubwürdig, weil es eine Pauschalantwort auf eine individuelle Bewerbung ist (von anderen Zuschriften war zuvor keine Rede, auf das individuelle Anschreiben, den individuellen Lebenslauf und andere Merkmale wurde kein Bezug genommen), aber wenn man nicht gewillt ist, Entscheidungsgründe zu benennen oder dies prinzipiell nicht kann und nach 1-1,5 Stunden bereits nicht mehr weiß, wem man eine Absage geschrieben hat, dann macht es die wenigen Aussagen und Bekundungen in dieser E-Mail noch viel unglaubwürdiger. Es ist es minimaler Anstand, minimale Qualität und trivial, Bewerbern, die Zeit, Mühe und einer Ausschreibung anderen gegenüber Priorität gegeben haben, Gründe in einer individuellen Antwort zu nennen. Mit dieser Praxis, inhaltslose Standardabsagen zu versenden, ist secunet bei weitem nicht allein. Aber markant war hier für mich, dass man dies grundsätzlich auch bei Nachfragen nicht tue und diese Haltung nicht einmal für nötig befindet zu begründen oder sich wenigstens zu entschuldigen. Nein, stattdessen wird um Verständnis für unverständliches, ethisches Fehlverhalten gebeten. Auch steht es im direkten Widerspruch zu dem in der Ausschreibung angegebenen "Klima, das von Vertrauen und Fairness geprägt ist", also Qualitäten, die man sich selbst andichtet und proklamiert. Auf der einen Seite eine "vollständige" Bewerbung zu verlangen und dann keine minimale Transparenz von Unternehmensseite zu schaffen, einfach zu behaupten, dass man nichts sagen könne, zeugt weder von Vertrauen noch von Fairness. Allgemein untergräbt ein solch intransparentes Verhalten bei den Entscheidungen in Bewerbungsprozessen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Ohne Objektivität und Transparenz können diesbezügliche Verstöße nicht detektiert werden und der Gesetzgeber kann ohne Messung nicht sinnvoll nachjustieren. Und es ist unfair gegenüber Marktteilnehmern, die sich an die Regeln halten wollen.
edit: Es sind jetzt über zwei Monate später und die Stelle ist immer noch ausgeschrieben, obwohl es nach Aussage so viele qualifizierte Bewerber gab. Als ich die Stellenausschreibung damals gesehen hatte, war sie bereits mindestens 3 Monate alt. Ein Studium ist auch irgendwann einmal vorbei. Außerdem steht immer noch derselbe Claim drin, dass es bei secunet ein von Vertrauen und Fairness geprägtes Klima gäbe, obwohl ich damals wie oben beschrieben auf die deutliche Unfairness im Bewerbungsprozess hingewiesen habe.
„Auf unser Stelleninserat haben wir eine Vielzahl von qualifizierten Zuschriften erhalten und die Auswahl ist uns sicherlich nicht leicht gefallen. Nach eingehender Prüfung der Zuschriften müssen wir Dir leider mitteilen, dass wir Deine Bewerbung nicht berücksichtigen können.“
Da man anscheinend schon jemand anderen gefunden hat und es anscheinend nicht für nötig hielt, mich zu einem Gespräch eingeladen hat, kann ich nur bewerten, woran ich auch beteiligt war → den Bewerbungsprozess vom Bewerben bis zur Absage.
Dem muss man sich im Klaren sein, wenn man Bewerbern nur die Möglichkeit gibt, diese nüchterne „Erfahrung“ zu bewerten.
Das fachliche Personal für Vorstellungsgespräche vorbereiten bzw. schulen!
Mir ist bewusst, dass es in einem kleinen (Entwicklungs-) Team auch auf das Teamgefühl ankommt - letztendlich ob einem die Nase des anderen passt. Das ist schon wichtig.
Wenn sich das Vorstellungsgespräch aber eher wie ein Casting, Partnerbörse oder eine Therapiestunde anfühlt, ist das Gesprächsthema ein falsches - und der moderierende Personalverantwortliche sollte das Gespräch wieder auf die relevanten Dinge richten.
Es kamen bspw. Fragen auf, die bis weit in die Schulzeit zurückgingen. Die fachliche Expertise der letzten Jahre war nur nebensächlich. Hätte ich ein Tagebuch aus dieser Zeit gehabt, wäre es bestimmt gut angekommen, daraus etwas vorzulesen.
Bitte fokussiert nicht die Vergangenheit, um etwas über die Persönlichkeit herauszufinden. Hier geht es um ein Job-Angebot. Wir müssen zusammen arbeiten, nicht zusammen leben.
So verdient kununu Geld.