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182 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,1Weiterempfehlung: 83%
Score-Details

182 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach aussen ist man auf Image bedacht, nach innen wird das allerdings nicht gelebt.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei secunet Security Networks AG in Essen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Was als Freiheitsgrade verkauft wird, ist schlicht fehlende Führung

Work-Life-Balance

Vertrauenssarbeitszeit ohne Möglichkeit Überstunden zu erfassen, wird einfach alles abgegolten

Karriere/Weiterbildung

Nur nach Nasenfaktor

Gehalt/Benefits

Auch nicht mehr wettbewerbsfähig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Sehr ausbaufähig, jeder ist auf sich selbst bedacht

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte an anderen Standorten sieht man 2x jährlich, dass wars dann.

Kommunikation

Nur gegeneinander

Gleichberechtigung

Auch hier nach aussen rühmen mit der gekauften Charta der Vielfalt, die nach innen nicht gelebt wird.

Interessante Aufgaben

Kommt auf die Abteilung an


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Guter Arbeitgeber mit Potential nach oben

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei secunet Security Networks AG in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele enthusiastische Kollegen.

Shared Desk Möglichkeit - heißt für mich: Man kann auch an anderen Standorten an einem vollwertigen Arbeitsplatz arbeiten.

30+2 Tage Urlaub, Urlaubsmitnahme bis Ende Mai des Folgejahres, 10 bezahlte Kindkrank-Tage pro Kind. Leider gibt es keine Betriebsvereinbarung mit einem Betriebsrat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zielvereinbarung mit leistungsorientierter Vergütung ohne Vorhandensein eines Betriebsrats, der im Zweifelsfall schlichten kann.

Keine Zeiterfassung und somit keine Gleitzeitmöglichkeiten. Das ist ein großer Wettbewerbsnachteil aus meiner Sicht.

Kein 100% Remote. Im Mobile Office muss sich der Mitarbeiter selbst um seine Gesundheit kümmern, indem er sich um eine angemessene Büroausstattung (Arbeitstisch/Stuhl) kümmert.

Verbesserungsvorschläge

In Büroräumen Schallschutzmaßnahmen ergreifen.

Mehr Besprechungsräume schaffen.

Ich habe bis heute nicht verstanden, wie dienstliche Reisezeiten im Zug oder als Automitfahrer auf die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit angerechnet werden. Das gilt auch für eine Teilnahme am Summit.

Image

Secunet habe viele enthusiastische Kollegen: für mich bedeutet es insb. Kollegen mit einer Leidenschaft für Linux. Dies hat mich damals zu Secunet gezogen und kann ich bestätigen. Darauf scheint mir immer noch geachtet zu werden.

Work-Life-Balance

38,5h ist die reguläre Wochenarbeitszeit. Es gibt aber auch viele Kollegen mit 35h und 32h.

Als Entwickler kann ich mir die Arbeitszeit grundsätzlich frei einteilen, d.h. Behördentermine und Arztbesuche lassen sich prima einbauen.

Ich habe den Eindruck, dass von der Teamassistenz erwartet wird, dass sie zu regulären Zeiten jederzeit ansprechbar ist. Störungen in der Mittagspause werden jedoch vermieden. Mobile Office ist möglich.

Karriere/Weiterbildung

Ohne Eigeninitiative passiert nichts. Mit Eigeninitiative kann man an Konferenzen und (persönlichen) Weiterbildungen teilnehmen.

In Projekten sollte aus meiner Sicht das gesamte Team darauf achten, dass alle Kollegen die nötigen Kenntnisse haben.

Kollegenzusammenhalt

Hilfsbereitschaft im eigenen Team ist super. Fragen via Chat werden auch teamübergreifend schnell und kompetent beantwortet.

Vor ein paar Jahren war teamübergreifende Unterstützung erst möglich, wenn Projektbudget dem Helfer zugeordnet wurde. Ich finde, dass dieser Gedanke leider bei vielen Kollegen immer noch nachhallt. Deswegen gibt es 1 Punkt Abzug.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nicht bekannt, dass ältere Kollegen benachteiligt werden. Da es aber keine Transparenz und kein Betriebsrat gibt, hab ich 1 Punkt abgezogen.

Vorgesetztenverhalten

Ich finde, dass mein Vorgesetzter sich zu wenig Zeit für die Mitarbeiter nimmt oder nehmen kann (Gründe kenne ich nicht). Dadurch müssen sich interne Mitarbeiter selbst um ihre Weiterentwicklung kümmern, indem sie sich untereinander austauschen.

Ich finde weiterhin, dass Konflikte eher unter den Teppich gekehrt und ausgesessen werden. Die Personalabteilung scheint mir nicht als neutraler Konfliktlöser zu agieren. Ich empfehle, einen Betriebsrat für solche Fälle aufzusuchen. Jedoch muss er erst gegründet werden..

Arbeitsbedingungen

Durch verteiltes Arbeiten gibt es selbst bei Entwicklerteams viele Remote Meetings. Ich finde, dass viele Büros darauf noch nicht ausgelegt sind, da Schallschutzmasßnahmen fehlen. Viele Kollegen verziehen sich ins Home Office, aber das erscheint mir nicht Mitarbeiterfreundlich.

Für verteilt arbeitende Teams wären Videokonfetenzen wünschenswert, aber aufgrund fehlender Grafikbeschleunigung in den Geräten ist dies meiner Meinung nach kaum möglich.

Positiv ist, dass man auch aus dem europäischen Ausland oder dem Wohnwagen heraus arbeiten kann.

Kommunikation

Vorstand und Division informieren alle paar Monate. Eine deutschlandweite Konzernversammlung in Form eines Summit finden zwar nicht mehr jährlich statt, sind aber immer ein Highlight (z.B. Kreuzfahrt nach Dänemark).

In kritischen Projektphasen scheint mir die Kommunikation als Entwickler von und zum Management wenig transparent.

Gehalt/Benefits

Es gibt keine Transpatenz in Form von Gehaltsbändern. Hier ist jeder auf sich gestellt.

Ich finde, dass für meine Berufserfahrung mein Gehalt im Durchschnitt liegt. Ich weiß aber inzwischen auch, dass selbst deutlich kleinere Unternehmen auch mehr zahlen.

Die jährliche Zielvereinbarung mit leistungsorientierter Vergütung ist mir als Entwickler inzwischen ein Dorn im Auge, auch wenn ich i.d.R. mehr als 100% ausgezahlt bekommen habe: Ich habe mich jedes Jahr gestresst gefühlt, insb. wenn die Projektplanung doch plötzlich umpriorisiert worden ist. Lustigerweise waren die Projektowner auch teilweise überrascht, wenn die Mitarbeiter eine Zeit lang andere Prioritäten aufgrund ihrer Ziele hatten.

Als intrinsisch motivierter Mensch kann ich gerne auf extrinsische Motivation verzichten.


Arbeitsatmosphäre

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Leisner Jette

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ehrliches und konstruktives Feedback! Es freut uns, dass du die Work-Life-Balance mit 5 Sternen bewertest und die Flexibilität bei der Arbeitszeiteinteilung sowie die Möglichkeiten für Mobile Office schätzt. Auch der starke Kollegenzusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in den Teams sind wichtige Stärken, die du hervorhebst.

Deine Anmerkungen zum Vorgesetztenverhalten nehmen wir ernst. Du sprichst einen wichtigen Punkt an: Führungskräfte sollten ausreichend Zeit für ihre Mitarbeitenden haben und Konflikte konstruktiv angehen. Wir verstehen, dass dies für die persönliche Entwicklung und das Arbeitsklima entscheidend ist. Dein Hinweis auf die fehlende Transparenz und die Herausforderungen bei der Konfliktlösung sind wertvolle Impulse für uns.

Falls du weiteres Feedback hast oder deine Verbesserungsvorschläge vertiefen möchtest, kannst du gern jederzeit auf uns zukommen!

Viele Grüße
dein secunet-Team

Solider, freundlicher Arbeitgeber mit grundsätzlich interessanten Aufgaben, aber auch etwas risikoavers

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei secunet Security Networks AG in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den fairen Umgang und vertrauensvollen Umgang mit den Mitarbeitern

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Kantine

Verbesserungsvorschläge

Elektronische Zeiterfassung und Gleitzeit einführen, bessere Angebote für die betriebliche Altersvorsorge, bessere Hardware für die Mitarbeiter, eine Kantine wäre schön.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr vertrauensvoll. Es gibt keine übermäßige Kontrolle und man hat - wenn man will - auch Möglichkeiten, seine Ideen einzubringen. In Sachen Personalentwicklung sind die Führungskräfte aber eher passiv. Es gibt keine aktive Begleitung bei der Mitarbeiterentwicklung, man ist für sich selbst verantwortlich.

Image

Die Firma ist allgemein eher unbekannt, bzw. nur in ihrer Branche bekannt. Dort aber wahrscheinlich eher positiv. Die Geschäfte im Ausland halten sich sehr in Grenzen, im Ausland ist die Bekanntheit also sehr gering. Die Mitarbeiter sind der Firma ggü. recht positiv eingestellt.

Work-Life-Balance

Man kann sich die Arbeitszeiten sehr flexibel einteilen, Urlaub kann auch in der Regel spontan genommen werden. Ich hatte hier noch nie Probleme. Es gibt keine (elektronische) Zeiterfassung, was eigentlich laut Gerichtsurteil der Fall sein müsste. Damit einhergehend gibt es auch keine Möglichkeit, Gleittage zu nehmen. Das sollte dringend geändert werden.

Karriere/Weiterbildung

Könnte etwas professioneller aufgestellt werden. Es gibt kein festes Budget für Weiterbildungen, aber wenn man danach fragt, kann man schon was machen.

Gehalt/Benefits

Ich würde sagen, dass die Gehälter für die Branche recht durchschnittlich sind. Man kann sicher anderswo mit der gleichen Qualifikation mehr verdienen, aber hat bestimmt dann auch eine höhere Arbeitsbelastung. Die Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge finde ich recht schlecht und es gibt wenige zusätzliche Leistungen, z.B. auch keine vermögenswirksamen Leistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im sozialen Bereich gibt es ein paar interessante Ansätze wie die "Social Days". Was Umweltbewusstsein angeht, kann ich zwar kein außerordentliches Engagement erkennen, aber aufgrund des Geschäftsmodells ist der Footprint ohnehin gering.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team herrscht ein ehrlicher und vertrauensvoller Umgang.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe die Vorgesetzten bisher als sehr fair wahrgenommen. Sie könnten etwas engagierter sein, was die aktive Entwicklung der Mitarbeiter angeht.

Arbeitsbedingungen

Naja, ist ok. Es werden die unternehmenseigenen Produkte eingesetzt, die ihre Einschränkungen in Sachen Performance, Multi-Monitor-Setup, etc. haben. Das kann schon nerven, besonders wenn man vorher anderes gewohnt war. Man ist etwas übertrieben vorsichtig was Funkverbindungen angeht, sodass man keine kabellosen Tastaturen, Mäuse, Headsets, etc. nutzen kann. Alle Räume haben eine Klimaanlage und das Gebäude ist zwar schlicht, aber ansonsten recht modern und ordentlich. Es gibt keine Kantine, was ein klarer Minuspunkt ist.

Kommunikation

Ich fühle mich weitestgehend gut informiert. Es gibt regelmäßige Veranstaltungen vom Vorstand, bei dem über die allgemeine Entwicklung der Firma berichtet wird. Und auf niedrigeren Ebenen werde ich auch informiert. Was mich sehr freut ist, dass es tatsächlich eine Kultur der offenen Tür gibt. Wenn Bedarf besteht und man die Initiative ergreift, kann man mit jedem reden. Wenn man will denke ich auch mit den Vorständen (auch wenn ich das noch nicht versucht habe).

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich sind die Aufgaben interessant, manchmal aber auch etwas eintönig. Man ist in der Regel über sehr lange Zeit mit denselben Aufgaben betraut. Hier würde ich mir etwas mehr Dynamik wünschen; etwas mehr Innovationskraft, sodass häufiger mal neue Ideen erprobt oder Produkte gelauncht werden. Die Firma hätte hier glaube ich mehr Potenzial.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Leisner Jette

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ehrliches und konstruktives Feedback!

Es freut uns sehr, dass du die vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre, die offene Kommunikationskultur und den fairem Umgang miteinander so positiv hervorhebst. Besonders schön zu hören ist, dass du dich gut informiert fühlst und die "Kultur der offenen Tür" erlebst.

Falls du Lust hast, deine Verbesserungsvorschläge zur Weiterbildung oder anderen Themen noch weiter zu vertiefen, würden wir uns über einen direkten Austausch freuen.

Viele Grüße
dein secunet-Team

Mehrfachbewertung

Super Arbeitgeber mit Wertschätzung der Mitarbeiter und sinnstiftender Tätigkeit

4,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei secunet Security Networks AG in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Kollegenzusammenhalt

Bei ca. 1200 Kollegen gibt es natürlich auch welche mit denen man nicht kann. Das lässt sich ab einer gewissen Größe nicht vermeiden.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten, die ich erlebe/erlebt habe, waren immer sehr gut. Durchaus anspruchsvoll, aber auch fair und mit Verständnis. Bei so vielen Leuten gibt es aber vermutlich auch andere.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Leisner Jette

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein positives Feedback! Es freut uns sehr, dass du das Führungsverhalten und den Kollegenzusammenhalt so positiv bewertest und deine Vorgesetzten als fair und verständnisvoll erlebst.

Falls du Lust hast, deine Eindrücke noch etwas zu vertiefen oder Verbesserungsvorschläge hast, freuen wir uns über einen direkten Austausch mit dir!

Viele Grüße
dein secunet-Team

Gutes Unternehmen mit "langsamen Konzern Mühlen"

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei secunet Security Networks AG in Essen gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Gutes Gehaltsniveau

Kollegenzusammenhalt

Überwiegend herrscht ein guter Umgang zwischen den Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Guter Austausch zum Vorgesetzten. Ziele können gemeinsam definiert werden. Es gibt ausreichend Raum zu konstruktiven Austausch

Kommunikation

Guter und transparenter Austausch innerhalb der Abteilung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Nicht zu empfehlen

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei secunet Security Networks AG in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die allgemeine Arbeitsatmosphäre war ok. Jedoch führten diverse negative Punkte (mangelnde Kommunikation, schlechte Work-Life-Balance, toxisches Verhalten vom Vorgesetzten) dazu, dass ich mich unwohl gefühlt habe und die positiven Aspekte (Zusammenhalt im Team, interessante Aufgaben) dies nicht wettmachen konnten.

Work-Life-Balance

In der Theorie gibt es Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und die Möglichkeit der Arbeitszeitverkürzung (natürlich ohne gleichbleibenden Lohn).
In der Praxis bedeutet das: festgelegte Arbeitszeiten, An/Abmelden bei privaten Terminen innerhalb dieser vorgegebenen Zeiten (obwohl man bei Vertrauensarbeitszeit ja theoretisch seinen Termin wahrnimmt und die verstrichene Zeit hinten dran hängt bzw. an einem anderen Tag ausgleicht), 20% Mehrarbeit sind bereits mit dem Gehalt abgegolten (und dann bringt einem die Arbeitszeitverkürzung auch nichts, wenn man wieder mehr arbeitet und dafür nicht bezahlt wird).

Zudem kann der Arbeitsalltag so stressig sein, dass Feierabend eben nicht Feierabend bedeutet, sondern man den Stress mit nach Hause nimmt. Eine entsprechende Regeneration findet daher nur bedingt statt.

Urlaub kann nicht einfach so genommen werden, sondern muss erst mit dem gesamten Team abgestimmt werden. Überschneidungen sind unerwünscht und die Brückentage werden vorrangig an Mitarbeitende mit Kindern vergeben.

Karriere/Weiterbildung

Keine Aufstiegschancen, keine persönliche Weiterentwicklung und keine Weiterbildungen.

Kollegenzusammenhalt

Mein Team war super. Der Umgang miteinander war respektvoll, ehrlich und unterstützend.

Man könnte jedoch noch stärker auf das Teambuilding setzen und regelmäßige Events veranstalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meines Vorgesetzten war toxisch. Von Mikromanagement und Grenzüberschreitung über fehlender Wertschätzung bis hin zu abfälligen Bemerkungen über kranke Mitarbeiter/innen war alles dabei. Wenn man das Gespräch gesucht hat, wurde direkt abgeblockt und ein langer Monolog darüber gehalten, wieso die Person recht hat und man selbst im Unrecht ist.

Kommunikation

Die Kommunikation mit meinem direkten Vorgesetzten war von Missverständnissen, Intransparenz und fehlender Empathie geprägt.
Informationen zu anstehenden Änderungen (Prozesse, Teamgestaltung, Arbeitszeiten etc.) wurden erst geteilt, wenn von oben bereits alles entschieden war. Somit hatte man kein Mitspracherecht.

Firmenweit gibt es 1x pro Quartal ein Meeting, indem die Zahlen, bevorstehende Events und die Einführung neuer Produkte vorgestellt werden.

Gehalt/Benefits

Hier ist definitiv Luft nach oben. Das Gehalt liegt zwar über dem Mindestlohn, jedoch unter dem Branchendurchschnitt.

Es gibt jährliche Gehaltsverhandlungen, wobei diese keiner Verhandlung an sich entsprechen, sondern eher ein Hoffen auf die Gutmütigkeit des Vorgesetzten.

Immerhin beteiligt sich die Firma am Deutschlandticket.

Interessante Aufgaben

Meine Aufgaben waren vielfältig und interessant.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Guter Arbeitgeber in vielen Punkten.

4,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei secunet Security Networks AG in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mobile Office, pünktliche Gehaltszahlungen, 30 Tage Urlaub, Vertrauensarbeitszeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Ausgaben auf Dienstreisen müssen von den Beschäftigten ausgelegt werden und werden nach dem einreichen der Belege erstattet. Ein permanenter Reisekostenvorschuss ist nicht üblich. Das finanzielle Risiko (Kartenlimit, Kontoüberziehung, Mangelhaft ausgestellte Belege) bei Dienstreisen trägt erst mal der Mittarbeiter. Kostenübernahmeerklärungen für die Hotelübernachtungen gab es mal, wurden aber dann abgeschafft.

Verbesserungsvorschläge

Reisekostenabrechnungssystem (Rechnungen/Belge müssen teilweise immer noch per Post versendet werden wenn man nicht Vor-Ort ist oder einen Scanner hat.)

Gehalt/Benefits

Gehaltsystem das nicht optimal ist und zu Diskussionen führt. Wer sich gut verkaufen kann hat die besten Karten bei den Zielerreichungsgespräche einmal im Jahr. Grundgehalt + Tantiemen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Kann man machen

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei secunet Security Networks AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele benefits


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wo die Führung scheitert, retten es die Kollegen

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei secunet Security Networks AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einige Kolleg*innen, die trotz der vielen hier genannten Kritik das Arbeiten nicht nur aushaltbar, sondern sogar wünschenswert machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vieles, siehe andere Punkte.

Verbesserungsvorschläge

Es könnte erheblich mehr getan werden, um Spaß an der Arbeit zu fördern:
Interessante Büroräume, verschiedene Kaltgetränke (wie Soft-Drinks und ggf. alkoholische Getränke nach Feierabend) umsonst, häufigere Veranstaltungen zur Förderung des Zusammenhalts (bspw. Freitagnachmittags-Barbecues), Förderung einer Kultur, die nicht nur ein (leider auch häufig suboptimales) Arbeitsergebnis, sondern auch Spaß an der Arbeit fördert. Gehälter sollten je nach Position, Bereich und Arbeitsaufgaben nach oben angepasst werden, richtige Gehaltsverhandlungen sollten eingeführt werden. Vorschläge von Mitarbeiten sollten ernster genommen werden und schneller umgesetzt werden, Prozesse sollten den Mitarbeitenden helfen, nicht im Weg stehen. Es sollte am Image gearbeitet werden. Strategien sollten sich von bare-minimum wegbewegen und stattdessen versuchen, zu implementieren, was Anwendende und Kund*innen wollen. Außerdem sollte sich einer Kultur angenähert werden, die näher am Zahn der Zeit ist und nicht mehrere Jahrzehnte hinterherhinkt.

Arbeitsatmosphäre

Außer Arbeit gibt es nicht viel Atmosphäre. Alle drei Jahre gibt es eine Firmenfeier, ansonsten kaum Veranstaltungen, die Zusammenhalt stärken könnten. Die Büroräume sind häufig kahl, als Benefits gibt es "kostenloses Wasser" und einen Korb mit (häufig nicht so frischem) Obst und auch nach innen ist Imagepflege und Trockenheit wichtiger als Spaß an der Arbeit.

Image

Das Image scheitert an zwei Fronten: Zum einen wird nach außen nicht eine Kultur, sondern nur ein Arbeitsergebnis kommuniziert. Das mag für manche der korrekte Weg sein, das Problem hier ist aber, dass das Arbeitsergebnis auch oft nicht all zu gut ist. Produkte erfüllen zwar gesetzliche Vorgaben, kommen aber mit schlechter UX, langsamer Perfomance und umständlicher Bedienung. Nach außen hat man entweder noch nicht von der Firma gehört oder nur schlechte Erfahrungen gemacht, nach innen wissen Kolleg*innen um die mangelnde Qualität vieler Produkte.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten sind mäßig flexibel gestaltbar. Die Beanspruchung von Home Office erfordert die Aufgabe eines eigenen Büros, sodass man, wenn man ins Büro kommt, nur in schlecht ausgestatteten Großraum-Büros arbeiten kann.

Karriere/Weiterbildung

Karriere-Optionen gibt es wenig, höhere Stellen werden meist von außen besetzt. Es gibt Weiterbildungsbudget, jedoch wird einem wenig Freiraum gegeben, dieses auch effektiv zu nutzen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unter dem Marktdurchschnitt, Gehaltsverhandlungen finden effektiv nicht statt, es werden nur Prozenterhöhungen von oben angegeben. Sozialleistungen gehen kaum über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Sozialtage einmal im Jahr, an denen man während der Arbeitszeit eines von wenigen von der Führung ausgesuchten Projekte unterstützen kann.

Kollegenzusammenhalt

Kommt drauf an. Es gibt Kolleg*innen, mit denen man durch dick und dünn gehen kann. Bei anderen reicht ein falsches Wort und es wird persönlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Altersdiskriminierung findet nicht statt

Vorgesetztenverhalten

Es bessert sich langsam, jedoch bestehen viele der alten Probleme immer noch: Schwammige / euphemistische Kommunikation, große Fehler in der Strategie, Schuldverschiebung auf Ausführenden statt auf die Entscheidenden

Arbeitsbedingungen

Prozesse sind häufig unnötig kompliziert und rauben viel Zeit. Bürokratie steht über Arbeitsergebnis und Menschliches. Wie bereits erwähnt sind die Büroräume sehr kahl. Arbeitsplätze sind häufig schlecht eingerichtet, höhenverstellbare Tische sind ein seltenes Privileg.

Kommunikation

Kritik an Prozessen wird häufig als persönlicher Angriff gewertet. Die Führung versteckt sich häufig hinter Floskeln und Euphemismen.
Kommunikation mit offiziellen Stellen innerhalb des Unternehmens ist häufig unpersönlich.

Gleichberechtigung

Hier und da fallen noch sexistische Behauptungen, ein merklich existierender Wage Gap wird mit "weniger Leistung von Frauen" gerechtfertigt. Der Großteil der Firmenkultur besteht auf ein binäres Geschlechterkonzept. Kolleg*innen sind aber häufig offener, als es die Führung und offizielle Kommunikation glauben lässt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist teilweise selbst gestaltbar, sodass man sie in eine interessante Richtung lenken kann. Oft wird einem aber der Arbeitsalltag erschwert und Verbesserungsvorschläge nach oben werden häufig direkt abgelehnt oder erst nach Jahren umgesetzt.

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Kollegen nett, Führungskräfte nicht zu empfehlen, „38,5 Stunden & 20 Prozent Mehrarbeit wird mit dem Gehalt abgegolten“

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei secunet Security Networks AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Kollegen, interessante Projekte und gute Rahmenbedingungen. Man kann zwischen einem Share Desk, Vertrag und einem festen Büro wählen.

Work-Life-Balance

Im Vorstellungsgespräch wird von 38,5 Stunden gesprochen und das diese Einschätzung realistisch ist. Die Realität sieht anders aus. 20 Prozent Mehrarbeit werden laut Vertrag mit dem Gehalt abgegolten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im September ist eine Kreuzfahrt-Tour für alle Mitarbeitende geplant. Gab viel Proteste aus Mitarbeiterkreisen. Aus dem Grund wurden Bäume gepflanzt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden gern gesehen und können zum Beispiel auch Teil der Zielvereinbarung sein. Fürs lernen muss man sich aber Urlaub nehmen. In meinem Fall zehn Tage.

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts negatives aufgefallen.

Kommunikation

Kommunikation im Team gut,
Kommunikation mit der Führungskraft unterirdisch, Informationen werden bewusst zurück gehalten

Gehalt/Benefits

Durchschnitt

Gleichberechtigung

Viel Diversität bezüglich des Geschlechts gibt es nicht, aber das liegt vielleicht auch an der Branche (IT Sicherheit).

Interessante Aufgaben

Aufgaben und Projekte sehr interessant.


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.