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SEEGER-ORBIS 
GmbH
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45 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 42%
Score-Details

45 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Seeger Stirbt langsam, Dank an unsere Kunden die uns auspressen.

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion in Königstein im Taunus gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schade das der neue Chef nicht schon früher gekommen ist und durchgegriffen hat.

Verbesserungsvorschläge

Bringt nichts hören sowieso nicht auf einen

Arbeitsatmosphäre

Tiefpunkt, noch nie so schlecht wie jetzt

Image

Schwer zu beurteilen, die Kunden wollen einfach die Teile so billig wie es geht, sie Pressen die Firma aus wie eine Zitrone

Work-Life-Balance

Kann man nicht nutzen wenn man in der Mühle steckt

Karriere/Weiterbildung

Nichts mehr

Gehalt/Benefits

Die Mitarbeiter werden knapper gehalten, und die Vorgesetzten werden belohnt den Druck immer schön aufrecht zu halten, aber führungsverhalten müssen Sie noch lernen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das wollen die Umweltbehörden nicht wirklich wissen

Kollegenzusammenhalt

War schon mal wesentlich besser

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn du nicht mehr gebraucht wirst lasse sie dich fallen wie eine heiße Kartoffel, und wenn sie sich mal erinnern ist man auf einmal ganz hoch im Kurs, nein Danke! Und das in jeder Abteilung.

Vorgesetztenverhalten

Die FA. merkt nicht was sie in der Vergangenheit getan hat, und begeht die gleiche falsche Entscheidung wieder,OMG

Arbeitsbedingungen

Sind stehst bemüht

Kommunikation

Jeder behält sein Wissen bei sich“Wissen ist Macht“

Gleichberechtigung

Wäre schön, in Realität sieht anders aus
( Nasenfaktor ) obwohl die Firma es bewirbt, selbst der Betriebsrat ist hilflos, nur Reden um den heißen Brei

Interessante Aufgaben

Kann man völlig vergessen, man her vergessen die MA mit einzubinden

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Es wird immer schlimmer.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Königstein im Taunus gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Aktuell ist irgendwas im Busch. Alle Leihkräfte nach Hause geschickt. Etliche Entlassungen und Kündigungen von langjährigen Führungskräften. Dies machte auch vor der Personalabteilung keinen Halt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Biomülltrennung

Arbeitsbedingungen

Uralter Maschinenpark. Im Sommer unerträgliche Hitze in der Produktion. Die Hallen müssten dringend saniert werden....einfachverglaste Fenster


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Hat ein extremes Management/ Vorgesetzten Problem !!!

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Königstein im Taunus gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vielleicht erlebt dieses Unternehmen dieses Jahr noch daß was es verdient, eine "spürbare" Veränderung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hat keine gute Personalleitung, ist total überfordert und trifft ständig falsche Entscheidungen. Hat den höchsten Krankheitsstatus bei Seeger mit zu verantworten, sowie die Unzufriedenheit in der Belegschaft erhöht, da Sie unter anderem auch keine neutrale Haltung hält. Die Vorgängerin war viel viel besser.

Im Übrigen hat dieses Unternehmen viel zu viele Vorgesetzte in der Produktion. Zahlreiche Abteilungsleiter, unzählige Schichtführer, unzählige Vorarbeiter....wer soll das alles zahlen ?

Verbesserungsvorschläge

Braucht dringend neue Vorgesetzte/Manager !!! Die jetzigen haben absolut gezeigt, dass sie weder krisensicher handeln können noch zukunftsorientiert praktische Ergebnisse vorlegen können (-werden). Schaut man sich die Produktionslandschaft an, denkt man gleich, die haben 40 Jahre nur geschlafen, mehr kann man hierzu wirklich wirklich wirklich nicht mehr sagen !

Diese Vorgesetzten/Manager werden keine praktischen Ergebnisse liefern, weil Sie es einfach nie konnten und auch nicht können ! Hier wird unnötig Zeit wie Millionen Gelder verschwendet vom Eigentümer, die Seeger Produkte sind sehr sehr gefragt (national wie International), dieses Unternehmen muss dringend moderner und Produktiver werden, und daß geht nur mit Machern, die werden mehrere 100 Millionen Euro und mehr liefern jährlich ! Der Markt ist da, nur mit den falschen Leuten wird es nicht klappen.

Auch in puncto "Finanzplanung", eine totale Katastrophe. Man stellte immer weiter neue Arbeiter ein, obwohl man wusste, dass die Absatzzahlen zurückgehen und nach wenigen Monaten schickt man diese neuen Mitarbeiter wieder nach Hause ? Wer soll diesen ganzen Aufwand zahlen und diese ständigen finanziellen Fehlentscheidungen aus Bügeln, die es zahlreiche gibt ?

-Finanzplanung ist hier fehl am Platz-


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Versandleiter mit mangelnder Eignung für seine Positionen

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Königstein im Taunus gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre dringend notwendig, die Führungskultur kritisch zu hinterfragen. Führungskräfte sollten nicht aufgrund von Betriebszugehörigkeit oder persönlicher Nähe zur Geschäftsleitung in ihre Position gelangen, sondern nach fachlicher Eignung und sozialer Kompetenz. Ein respektvoller, fairer und glaubwürdiger Umgang mit Mitarbeitenden muss zur Grundhaltung werden, unabhängig von Sympathie oder Meinung.

Zudem sollten alle Mitarbeitenden nach objektiven Leistungskriterien beurteilt werden. Persönliche Nähe zur Führung darf keine Rolle bei Punktevergabe, Förderung oder Bewertung spielen. Auch eine funktionierende Feedbackkultur fehlt, Kritik wird nicht angenommen, sondern persönlich genommen.

Die Arbeitsbedingungen, insbesondere in der Versandhalle, sollten modernisiert werden, allein aus gesundheitlichen Gründen. Ebenso sollte das Unternehmen ernsthaft in Schulungen und Weiterbildungsangebote investieren, statt nur nach außen einen fördernden Eindruck zu vermitteln.

Das Image nach außen passt derzeit nicht zur Realität im Inneren. Es gibt viel Potenzial, aber nur, wenn man bereit ist, sich der Realität zu stellen und grundlegende Dinge zu ändern.

Arbeitsatmosphäre

Kontrolle statt Vertrauen, Druck statt Motivation
Mitarbeitende erleben ein Arbeitsumfeld, das stark durch Kontrolle und Druck seitens des Versandleiters geprägt ist. Eigenverantwortung wird kaum zugelassen, stattdessen dominieren starre Strukturen und übermäßige Überwachung selbst bei Routinetätigkeiten. Eine konstruktive, motivierende Arbeitsatmosphäre ist unter diesen Bedingungen kaum möglich.

Image

Nach außen versucht die Firma, ein modernes, mitarbeiterorientiertes Image zu vermitteln. Intern fehlt es jedoch an konsequenter Umsetzung. Versprechen zu Führung, Förderung oder Zusammenhalt bleiben meist nur auf dem Papier.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist insgesamt in Ordnung. Es ist möglich, kurzfristig frei zu nehmen, wenn private Gründe vorliegen. Auch das Arbeiten zu leicht abweichenden Zeiten wird in der Regel ermöglicht, sofern es organisatorisch machbar ist. Das sorgt für eine gewisse Flexibilität im Alltag.

Karriere/Weiterbildung

Obwohl die Firma nach außen hin kommuniziert, dass Mitarbeitende gefördert werden, sieht die Realität leider anders aus. Weiterbildungsangebote oder interne Schulungen, um sich für qualifiziertere Tätigkeiten zu entwickeln, werden so gut wie gar nicht aktiv angeboten.

In Einzelfällen kommt es zu Beförderungen – doch diese wirken oft weniger leistungsbasiert, sondern scheinen vom persönlichen Verhältnis zur Führungskraft abzuhängen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht alle dieselben Chancen auf Entwicklung haben.

In der Praxis bedeutet das: Viele Mitarbeitende treten über Jahre hinweg auf der Stelle, ohne eine klare Perspektive zur Weiterentwicklung.

Natürlich ist die wirtschaftliche Lage aktuell herausfordernd, doch gerade in solchen Zeiten wäre es ein wichtiges Signal, in die eigenen Mitarbeitenden zu investieren: durch gezielte Schulungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und transparente Entwicklungspfade. Dies würde nicht nur die Motivation stärken, sondern auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichern.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist deutlich beeinträchtigt, nicht zuletzt durch das Verhalten der Führungsebene. Statt Teamarbeit herrscht zunehmend Misstrauen und Konkurrenz untereinander. Einige Kollegen versuchen gezielt, sich beim Vorgesetzten in ein besseres Licht zu rücken, was dazu führt, dass man eher gegeneinander als miteinander arbeitet.

Auffällig ist auch, dass sich Kollegen gegenseitig bei der Arbeit beobachten, offenbar mit dem Ziel, Fehler zu bemerken oder sich selbst besser zu präsentieren. Das sorgt für ein Klima des Misstrauens statt für gegenseitige Unterstützung.

Mitarbeiter, die sich durch respektloses oder spaltendes Verhalten negativ im Team verhalten, werden nicht zur Verantwortung gezogen, solange sie ein gutes Verhältnis zur Führungskraft haben. Zudem wird hinter dem Rücken über andere schlecht gesprochen, was das Betriebsklima weiter belastet.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen mit langjähriger Erfahrung im Versand bringen fundiertes Wissen über Abläufe und Prozesse mit. Dennoch wird ihr Rat vom Versandleiter konsequent übergangen. Entscheidungen werden oft ohne Rücksprache getroffen, selbst wenn die Betroffenen deutlich mehr Fachkenntnis mitbringen als die Führungskraft selbst.

Diese Haltung zeugt von mangelndem Respekt gegenüber Erfahrung und führt dazu, dass vorhandenes Wissen im Unternehmen bewusst ungenutzt bleibt. Ein konstruktiver Umgang mit erfahrenen Mitarbeitenden sieht anders aus.

Vorgesetztenverhalten

Sowohl der Versandleiter als auch dessen direkter Vorgesetzter zeigen gravierende Schwächen in ihrem Führungsverhalten. Fachliche Unsicherheiten, mangelnde Reflexion und ein wenig durchdachter Umgang mit Mitarbeitenden führen regelmäßig zu Fehlentscheidungen und Reibungsverlusten im operativen Ablauf.

Besonders kritisch war ein Vorfall, bei dem der direkte Vorgesetzte des Versandleiters einen Mitarbeitenden in einem Teammeeting öffentlich als „Außenseiter“ bezeichnete – unmittelbar nachdem dieser zuvor lediglich Kritik an der Firma geäußert hatte. Solch ein Verhalten ist in jeder Hinsicht unangemessen, respektlos und unprofessionell. Es widerspricht sämtlichen Grundsätzen moderner Führung und wirkt auf alle Beteiligten demütigend und abschreckend. Es zeigt unmissverständlich, dass diese Führungskraft weder mit kritischen Rückmeldungen umgehen kann noch über die persönliche Eignung für ihre Rolle verfügt.

Darüber hinaus wurde Mitarbeitenden wiederholt unterstellt, sie würden „krank machen“, sobald sie krankheitsbedingt fehlen. obwohl keinerlei medizinische Qualifikation besteht, eine solche Einschätzung überhaupt treffen zu dürfen. Solche Aussagen fördern ein Klima der Angst.

Arbeitsbedingungen

Die Versandhalle ist baulich in einem deutlich renovierungsbedürftigen Zustand. An ein paar Stellen ist die Decke beschädigt, bei Regen kann es hineinregnen. Im Sommer wird es in der Halle extrem heiß, die Luft steht, und das Arbeiten in normalem Tempo ist unter diesen Bedingungen kaum möglich. Gesundheitliche Belastungen sind dadurch nicht auszuschließen. Im Winter wiederum kann es sehr kalt werden. Die technische Ausstattung ist zum Teil stark veraltet: Einige Tastaturen sind verschlissen, Stühle an den Schreibtischen sind zum Teil beschädigt oder ergonomisch ungeeignet.

Kommunikation

Die interne Kommunikation im Versand ist von Intransparenz geprägt. Relevante Informationen werden nicht offen geteilt, sondern offenbar selektiv an einzelne Personen weitergegeben oder zeitlich verzögert. Dies erschwert Abläufe, fördert Misstrauen und untergräbt eine effiziente Zusammenarbeit. Zudem entsteht der Eindruck, dass Kommunikation nicht als Werkzeug zur Teamführung genutzt wird, sondern zur Absicherung eigener Entscheidungen. Eine offene, wertschätzende Kommunikationskultur ist nicht erkennbar

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich nach Tarifvertrag, inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie tariflich geregelter Zuschläge. Das ist im Grundsatz positiv zu bewerten. Darüber hinaus existiert ein punktbasiertes ERA-System, über das freiwillige Zusatzleistungen vergeben werden können.

Allerdings wird die Vergabe dieser Zusatzpunkte als nicht nachvollziehbar und intransparent empfunden. Die Bewertung erfolgt erkennbar nicht allein auf Basis objektiver Leistungskriterien, sondern ist offenbar stark von persönlicher Sympathie seitens der Vorgesetzten abhängig. Mitarbeitende, die fachlich solide oder sogar überdurchschnittliche Arbeit leisten, erhalten teilweise weniger Punkte als Kollegen mit geringerer Leistungsanforderung – sofern diese besser beim Führungspersonal ankommen.

Diese Ungleichbehandlung nach dem „Nasenfaktor“ demotiviert engagierte Mitarbeitende und untergräbt das Vertrauen in das System der Leistungsbewertung.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung im Team ist ausbaufähig. Mitarbeitende werden nicht nach einheitlichen Maßstäben behandelt: Wer beim Versandleiter oder dessen Vorgesetzten gut dasteht, bekommt bessere Bewertungen und bei Problemen wird schneller ein Auge zugedrückt. Leistung allein scheint nicht entscheidend zu sein. Kritik wird kaum akzeptiert, was zu spürbarer Benachteiligung führt. Insgesamt entsteht dadurch ein spürbar ungerechtes Arbeitsumfeld.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Arbeitsalltag sind stark eintönig und bieten nur sehr wenig Abwechslung. Die Tätigkeiten wiederholen sich weitgehend und lassen kaum Raum für Eigeninitiative oder kreative Lösungsansätze. Auch die Möglichkeit, neue Bereiche kennenzulernen oder sich fachlich weiterzuentwickeln, ist in der aktuellen Struktur kaum gegeben. Für Mitarbeitende, die langfristig dazulernen oder sich inhaltlich entfalten möchten, ist das Arbeitsumfeld eher ungeeignet.

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Arbeitgeber-Kommentar

Olaf WaterwieseHR-Director

Vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung und das Teilen Ihrer Eindrücke.

Wir schätzen grundsätzlich jedes Feedback, insbesondere wenn es so detailliert verfasst ist wie in Ihrem Fall.
Es zeigt, dass Ihnen die Entwicklung des Unternehmens nicht gleichgültig ist. Gleichzeitig möchten wir
anmerken, dass es unkollegial und wenig konstruktiv ist, solch schwerwiegende Kritik ausschließlich
öffentlich zu äußern, ohne zuvor den direkten Dialog mit den verantwortlichen Stellen zu suchen.
Dafür gibt es bei uns – wie Sie wissen – mehrere Möglichkeiten:
von der direkten Ansprache über den Betriebsrat bis hin zur anonymen Feedback-Abgabe.

Ein respektvoller und lösungsorientierter Umgang miteinander ist Teil unserer Unternehmenskultur.
Öffentliche Vorwürfe ohne vorherige interne Klärungsversuche sprechen aus unserer Sicht eine
eigene Sprache – auch im Hinblick auf den Kollegenzusammenhalt und das gegenseitige Vertrauen,
das Sie selbst als wünschenswert beschreiben.

Wir nehmen Ihre Rückmeldungen ernst, ebenso wie das Feedback unserer gesamten Belegschaft.
Unsere Führungskräfte werden kontinuierlich weiterentwickelt, Prozesse hinterfragt und
Maßnahmen umgesetzt – aber auch diese Schritte benötigen Offenheit und Mitwirkung aller Seiten.

Wenn das grundsätzliche Vertrauen in das Unternehmen und seine Entwicklungsmöglichkeiten fehlt,
stellt sich die Frage, ob ein Arbeitsplatzwechsel nicht die bessere Lösung für beide Seiten wäre – gerade um wieder eine motivierende Umgebung zu finden, in der man sich voll entfalten kann.

Trotz der Kritik wünschen wir Ihnen auf Ihrem weiteren Weg alles Gute – ob bei uns oder in einem anderen Unternehmen.

Top-down-Arroganz trifft auf fachliche Inkompetenz

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Administration / Verwaltung in Königstein im Taunus gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass man nie Gefahr läuft, sich zu langweilen – Prioritäten ändern sich schneller als man Aufgaben abhaken kann. Außerdem entwickelt man hier ein ausgeprägtes Improvisationstalent und lernt, selbst in der größten Unklarheit irgendwie weiterzumachen.

Wer gerne mentale Hindernisparcours meistert und das Chaos als kreativen Spielplatz versteht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Und: Die Kolleg:innen im direkten Umfeld machen vieles wett – denn zusammen leidet es sich bekanntlich leichter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass Engagement oft mehr Risiko als Chance ist. Wer sich einsetzt, Ideen einbringt oder Initiative zeigt, riskiert schnell als unbequem zu gelten – oder bekommt die eigene Lösung zwei Wochen später als „neue Vision der Geschäftsführung“ präsentiert.

Die Führung agiert mitunter wie ein autarker Mikrokosmos, der auf Durchzug schaltet, sobald Feedback von unten kommt. Karrierepfade sind nicht erkennbar, Transparenz existiert nur in Präsentationen, und moderne Maschinen oder Prozesse werden eher gemieden als gefördert.

Zukunft gibt’s auf PowerPoint – Realität ist meist Excel, Gaffa-Tape und Geduld.

Verbesserungsvorschläge

Man könnte natürlich anfangen, Maschinen zu modernisieren, Führungskräfte nach Kompetenz statt Loyalität auszuwählen und Mitarbeitende nicht als lästige Kostenstelle, sondern als tragende Säule des Unternehmens zu betrachten. Auch ein Betriebsrat, der nicht im Standby-Modus läuft, könnte Wunder wirken.

Ein revolutionärer Gedanke wäre, Vertrauen zu schenken – im Homeoffice, bei Beförderungen und Weiterbildung. Wer weiß, vielleicht arbeiten Menschen sogar gerne, wenn sie ernst genommen, gefördert und nicht nur verwaltet werden?

Aber gut – vielleicht ist das auch zu viel verlangt. Alternativ könnte man einfach einen neuen Slogan einführen:
„Wir sind nicht mehr den Luxus gewöhnt – und du bald auch nicht.“

Arbeitsatmosphäre

Im Kollegenkreis herrscht eine ausgesprochen angenehme und unterstützende Atmosphäre – man hilft sich, tauscht sich aus und versucht gemeinsam, das Beste aus den Rahmenbedingungen zu machen. Die eigentliche Unruhe entsteht regelmäßig durch ambitionierte Ideen aus dem C-Level, die vermutlich auf PowerPoint überzeugend wirken, in der Praxis jedoch mitunter an physikalischen, logischen oder einfach organisatorischen Realitäten scheitern. Das mittlere Management übernimmt deren Umsetzung mit bemerkenswerter Loyalität – kritisches Hinterfragen oder fachliche Rückkopplung finden eher selten statt. Die Expertise der Mitarbeitenden bleibt dabei oft ein ungenutztes Potenzial.

Image

Das Image war früher deutlich besser – intern wie extern. Doch mit zunehmender Fluktuation und spürbarer Unzufriedenheit in der Belegschaft bröckelt der gute Ruf zunehmend. Kritik wird gern mit der Floskel abgetan: „Die Zeiten haben sich geändert – wir sind den alten Luxus einfach nicht mehr gewohnt.“ Ein Satz, der vieles erklärt – aber wenig verbessert.

Work-Life-Balance

Kolleg:innen mit Tarifvertrag dürfen sich entspannt zurücklehnen – Überstundenabbau, klare Regelungen und planbare Arbeitszeiten sorgen für ruhigen Schlaf. Wer hingegen außertariflich unterwegs ist, wird konsequent zur Mehrarbeit eingeladen – selbstverständlich ohne Ausgleich, versteht sich. Das gehört halt zum Commitment.

Homeoffice ist offiziell möglich, inoffiziell allerdings nur für jene, die mit dem grundsätzlichen Verdacht des Nichtstuns leben können und nichts gegen gelegentliche Kontrollanrufe einzuwenden haben. Vertrauen ist gut – telefonische Nachverfolgung offenbar besser.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen bewegen sich hier im gleichen Takt wie Investitionen in neue Maschinen – es kann also dauern. Wer eine Beförderung verdient hätte, wird gerne erst mal unter Druck gesetzt, während aktiv nach Fehlern gesucht wird, um den Kandidaten wieder von der Liste zu nehmen.

Bei Weiterbildungen zeigt sich das Unternehmen großzügiger – allerdings nur mit Rückversicherung. Wer ein Seminar besuchen will, darf gern vorher unterschreiben, dass er noch eine bestimmte Zeit im Unternehmen bleibt. Vertrauen sieht anders a

Gehalt/Benefits

Neue Mitarbeitende landen gerne direkt in außertariflichen Verträgen – selbst wenn ihnen tarifliche Konditionen zustehen würden. Die Begründung? „Das ist bei uns halt so.“ Wer das anspricht, erlebt einen Betriebsrat, der eher als verlängerter Arm der Geschäftsführung agiert als im Sinne der Belegschaft.

Sozialleistungen genießen vor allem langjährige Kolleg:innen mit alten Verträgen. Neuere Mitarbeitende erhalten meist nur das Minimum. Gehaltserhöhungen? Ein seltenes Ereignis – oft mit dem charmanten Verweis: „Du hast doch vor drei Jahren schon was bekommen.“ Die Bewertungen im Jahresgespräch wirken dabei eher wie eine Monte-Carlo-Simulation: Zufallsprinzip inklusive.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen bemüht sich sichtbar, im Rahmen der Möglichkeiten gewisse Standards in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit zu erfüllen – zumindest auf dem Papier und in bestimmten Bereichen. Allerdings lässt sich durch die Art der eingesetzten Fertigungsmittel nicht alles wirklich „grün“ gestalten, was man offen zugibt – und das ist zumindest ehrlich.

Weniger erfreulich sind die internen Optimierungsinitiativen, die in manchen Abteilungen stattfinden: Hier gibt es selbsternannte Spezialisten, die mit viel Halbwissen und noch mehr Improvisation an Anlagen herumbasteln – mit dem Ziel, Effizienz zu steigern, gerne aber auf Kosten von Sicherheit und Umwelt. Nach dem Motto: Hauptsache es läuft (irgendwie) schneller.

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist also da – aber es kollidiert regelmäßig mit Pragmatismus, fehlender Kontrolle und einem sehr großzügigen Verständnis von technischer Kompetenz.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist bemerkenswert gut – geprägt von gegenseitiger Unterstützung, Offenheit und einem ehrlichen Miteinander. Gerade in einem Umfeld mit häufig wechselnden Prioritäten und wenig planbaren Entscheidungen bieten die Kolleg:innen wichtigen Rückhalt.

Allerdings stößt zu viel Harmonie im Team nicht überall auf Zustimmung: Wenn mittlere Führungskräfte den Eindruck gewinnen, dass Teams sich „zu gut verstehen“ oder eigenständig Lösungen finden, wird dies mit Skepsis betrachtet. In solchen Fällen folgen nicht selten subtile Interventionen, um die Dynamik zu bremsen – wer sich gut versteht, gilt schnell als potenziell illoyal.

Auf Führungsebene selbst fehlt dieser Zusammenhalt oft: Misstrauen, Lagerbildung und mangelhafte Abstimmung prägen das Bild.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird hier zwar geduldet – aber selten gezielt gefördert oder geschätzt. Statt ältere Kolleg:innen als wertvolle Mentor:innen einzusetzen, um Wissen weiterzugeben und neue Mitarbeitende strukturiert einzuarbeiten, überwiegt oft der Blick auf die Kosten-Nutzen-Rechnung: zu teuer, nicht mehr „agil“ genug, schwierig einsetzbar.

Programme, um diese Kolleg:innen abteilungsübergreifend einzubinden oder gezielt weiterzuentwickeln, sind die absolute Ausnahme. Die gängige Begründung: „Die Person wird hier gebraucht“ – was in der Praxis meist bedeutet, dass sie weiter ungenutzt auf der Stelle tritt.

Wirklich gelebte Wertschätzung sieht anders aus – was bleibt, ist oft stille Frustration bei jenen, die eigentlich viel beizutragen hätten.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten ist stark abhängig davon, in welcher Abteilung man gelandet ist – mit etwas Glück erwischt man eine Führungskraft, die sich tatsächlich für ihr Team einsetzt, zuhört und Rückgrat zeigt. In anderen Fällen beschränkt sich Führung auf das Durchreichen von Befehlen von oben – ganz ohne den Umweg über Verständnis, Vertrauen oder Wertschätzung. Mitarbeitende? Eher Mittel zum Zweck als das wichtigste Kapital.

Im C-Level und in gewissen Teamleitungen weiß man grundsätzlich alles besser – unabhängig von Fachlichkeit oder Nähe zum Geschehen. Beförderungen erfolgen gerne so lange, bis Kompetenz zur Gefahr wird. Wer dann noch wagt, eigene Gedanken zu haben, läuft Gefahr, als unfähig abgestempelt zu werden.

Die wenigen Führungskräfte, die sich modern, menschlich und reflektiert verhalten, werden meist freundlich an den Rand gestellt – mit dem subtilen Hinweis, sie hätten „die Realität wohl nicht ganz verstanden“.

Arbeitsbedingungen

Natürlich herrscht in der Automobilzulieferbranche immer ein gewisser Preisdruck – soweit, so bekannt. Das erklärt aber nur bedingt, warum Investitionen in moderne Arbeitsmittel hier offenbar systematisch verschlafen wurden.

Ein nicht unerheblicher Teil der Maschinen wirkt, als hätte er die letzte Wartung in einem Paralleluniversum überstanden – manche Anlagen befinden sich in einem Zustand, der an postapokalyptische Filmsets erinnert. Trotzdem wird erwartet, dass genau diese Maschinen plötzlich wieder schneller, effizienter und bitte mit Null-Ausfallzeiten produzieren.

Neue Technik? Gibt’s eher selten. Begründung: zu wenig „robust“. Man setzt lieber auf Altbewährtes – selbst wenn das nur noch mit Improvisationstalent und Gaffa-Tape läuft.

Kommunikation

Die interne Kommunikation erfolgt bevorzugt über spontane Informationsveranstaltungen, bei denen primär der Eindruck vermittelt werden soll, man wolle mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Inhaltlich dreht sich dabei vieles um Finanzkennzahlen und strategische Absichten – operative Herausforderungen oder konkrete Anliegen aus den Teams bleiben hingegen weitgehend unberührt. Fragen aus der Belegschaft werden – je nach Brisanz – elegant umschifft oder ignoriert.

Im Nachgang dieser Formate bleibt häufig der Eindruck zurück, dass das mittlere Management für alles verantwortlich ist und die Teams einfach „besser koordinieren“ müssten. Die tatsächliche Ursache von Problemen bleibt dabei wohl bewusst im Unklaren.

Der informelle Austausch unter Kolleg:innen („Buschfunk“) funktioniert erstaunlich gut – viele Informationen sind dort schneller und präziser verfügbar als über offizielle Kanäle. Leider herrscht große Zurückhaltung, diese Themen offen anzusprechen – nicht zuletzt, weil kritische Stimmen gerne als illoyal gewertet werden und mit entsprechenden Konsequenzen zu rechnen ist.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung taucht gelegentlich auf der Agenda auf – meist dann, wenn es gut ins externe Narrativ passt. Intern kämpft man allerdings noch mit recht starren Strukturen und überholten Rollenbildern, was echten Fortschritt deutlich ausbremst.

Der Anteil von Mitarbeitenden, die nicht dem klassischen technischen Standardprofil entsprechen, ist überschaubar – insbesondere in leitenden Funktionen. Wer nicht ins gewohnte Schema passt, erlebt mal Wertschätzung, mal Ignoranz – je nach Abteilung, Tagesform oder Führungskraft. Von echter Gleichstellung ist man noch ein gutes Stück entfernt, aber der Wille, zumindest so zu tun, ist erkennbar.

Interessante Aufgaben

An interessanten Aufgaben mangelt es definitiv nicht – im Gegenteil: Es gäbe genug spannende Themen, an denen man sich austoben könnte. Leider scheitert die Abarbeitung oft an der Realität ständig wechselnder Prioritäten, die so dynamisch sind, dass man sich fragt, ob sie nicht mit einem Zufallsgenerator abgestimmt werden.

Liefert man eine Lösung für ein Problem, wird diese gerne als „nicht durchdacht“ oder „unrealistisch“ abgetan – bis sie zwei Wochen später vom C-Level als bahnbrechender Geistesblitz präsentiert wird. Natürlich ohne Rückverweis auf die ursprüngliche Quelle.

So wächst der Aufgabenberg kontinuierlich – nicht, weil es an Ideen oder Engagement fehlt, sondern weil das Umfeld produktives Arbeiten systematisch erschwert.

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Wird immer schlechter obwohl es mal ein guter Arbeitgeber war

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Königstein im Taunus gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt wird pünktlich bezahlt
Man ist keine Nummer

Update: Gehalt kommt immer noch pünktlich aber mittlerweile ist man eine Nummer, die schnell austauschbar wäre

Verbesserungsvorschläge

Etwas Modernisierung würde gut tun

Arbeitsatmosphäre

Hat ein bisschen abgenommen, aber es soll daran gearbeitet werden, dass es wieder besser wird.
Update: nimmt weiter an, statt besser zu werden. Es werden Entscheidungen getroffen die keinen Sinn machen

Image

Hat etwas gelitten, soll aber wieder aufgemöbelt werden
Update: leidet weiter, weil die falschen Entscheidungen getroffen werden

Work-Life-Balance

Könnte nicht besser sein.
Update: passt immer noch, jetzt ist jedoch die Gefahr, dass es ausgenutzt wird

Kollegenzusammenhalt

Der hat gelitten....
Update: leidet immer weiter. Es gibt einen kleinen Personenkreis der zusammen hält und der Rest kocht sein eigenes Süppchen

Vorgesetztenverhalten

Ist soweit gut, fragt sich nur wie lange noch, da hier mürbe gemacht wird

Arbeitsbedingungen

Könnte etwas moderner sein, aber alles in allem da was man braucht.
Update: so langsam könnte mal etwas gemacht werden

Kommunikation

Ist gut. Vorgesetzte informieren und auch über das neue Intranet gibt es viele Infos
Update: von ganz oben kommen so gut wie keine Infos mehr, welche dementsprechend auch nicht vom Vorgesetzten weiter gegeben werden können.
Intranet wird nur schön geredet

Gleichberechtigung

Ist nicht mehr gegeben


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Ich bin zufrieden

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Königstein im Taunus gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Image

Das Image könnte besser sein

Gehalt/Benefits

Mehr Geld kann es immer sein, aber ich bin zufrieden. OK für das, was ich tue

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man arbeitet stark daran, den ökologischen Fussabdruck zu vermeiden

Kollegenzusammenhalt

Stimmt, sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Das ist wirklich sehr gut. Lobenswert!

Vorgesetztenverhalten

Meistens gut. Da habe ich wirklich andere Sachen schon erlebt

Arbeitsbedingungen

Na ja, es gibt schöner eingerichtete Firmen. Da gibt es Luft nach oben, aber es hat sich schon einiges getan

Gleichberechtigung

Finde nichts negatives

Interessante Aufgaben

Ist in Ordnung


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kommunikation

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Immer noch ein sehr guter Arbeitgeber

3,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion in Königstein im Taunus gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Seeger punktet durch einen starken Kollegenzusammenhalt in der Produktion, ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein durch die Umstellung auf Grünstrom, und bietet älteren Mitarbeitern tariflich gut geregelte Gehälter. Zudem genießt das Unternehmen weltweit ein sehr gutes Image, insbesondere dank der bekannten Seeger-Ringe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die größten Schwächen bei Seeger- Orbis liegen in der mangelnden Kommunikation und einem veralteten Führungsstil, was die Transparenz und Zusammenarbeit beeinträchtigt. Zudem gibt es eine unzureichende Work-Life-Balance, kaum Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Ungleichbehandlung bei der Förderung der Mitarbeiter. Die Arbeitsbedingungen in der Produktion sind problematisch, insbesondere durch Hitze und Rauch, und das veraltete Gehaltsgefüge macht es schwer, neue Fachkräfte anzuziehen.

Verbesserungsvorschläge

Seeger könnte viele Verbesserungen vornehmen, um das Arbeitsumfeld und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Eine der wichtigsten Maßnahmen wäre eine offenere und transparentere Kommunikation von der Führungsebene. Zudem sollte der Führungsstil modernisiert werden, um eine mitarbeiterorientierte Arbeitsweise zu fördern. Die Work-Life-Balance, insbesondere in der Produktion, könnte durch die Reduzierung von Überstunden und klarere Schichtpläne verbessert werden. Auch in Bezug auf Weiterbildung und Karrierechancen gibt es Verbesserungsbedarf, da es derzeit nur begrenzte Möglichkeiten gibt. Gleichermaßen sollte das Unternehmen stärker auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter eingehen und auf faire Gleichberechtigung bei Fortbildungen und Arbeitsplatzvergaben achten. Die Arbeitsbedingungen in der Produktion, wie Hitzeprobleme und Rauchbildung, sollten dringend verbessert und veraltete technische Hilfsmittel modernisiert werden. Das Gehaltsgefüge müsste an den aktuellen Fachkräftemarkt angepasst werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen war insgesamt gut, vor allem dank des guten Zusammenhalts zwischen vielen Kollegen. Das kollegiale Miteinander hat maßgeblich zur positiven Stimmung beigetragen. Leider ist jedoch zu beobachten, dass dieser Zusammenhalt in letzter Zeit nachgelassen hat, was die Atmosphäre etwas trübt.

Image

Das Image von Seeger Orbis ist nach wie vor sehr gut. Viele kennen den Sicherungsring als “Seeger-Ring”, und dieser Name genießt weltweit hohe Anerkennung. Nach außen hin hat die Firma einen ausgezeichneten Ruf, der auch heute noch Bestand hat.

Work-Life-Balance

Leider ist eine gesunde Work-Life-Balance in der Produktion kaum vorhanden. Die meisten Mitarbeiter arbeiten sechs Tage die Woche und haben aufgrund des Drei-Schicht-Systems nur wenig Zeit für ihr Privatleben. Besonders problematisch sind die kontinuierlichen Überstunden, die fast ausschließlich dazu dienen, personelle Engpässe zu überbrücken. Hier wäre es wichtig, die Überstunden zu reduzieren und eine bessere Planung zur Entlastung der Belegschaft zu ermöglichen.

Karriere/Weiterbildung

Leider sind Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Seeger fast nicht existent. Weiterbildungen werden kaum angeboten oder gar nicht in Betracht gezogen. Karrierechancen gibt es vereinzelt, aber nur für wenige Mitarbeiter. Insgesamt fehlt es hier an Entwicklungsperspektiven.

Gehalt/Benefits

Die Karrierechancen sind für einige Mitarbeiter durchaus vorhanden, aber für andere leider nicht. Oft werden gute Mitarbeiter übersehen oder nicht dort eingesetzt, wo sie am effektivsten wären. Das Gehalt wird tariflich nach dem IG Metall Tarifvertrag bezahlt, und vor allem ältere Mitarbeiter verdienen sehr gut. Allerdings hat Seeger den Wandel der letzten Jahre im Hinblick auf Fachkräfte nicht ausreichend berücksichtigt. Das Gehaltsgefüge ist in vielen Bereichen veraltet, weshalb es schwierig ist, neue Mitarbeiter von außerhalb zu gewinnen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Sachen Umwelt- und Sozialbewusstsein ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Sie haben den kompletten Strom auf Grünstrom umgestellt und konnten zudem viele unnötige Stromverbraucher eliminieren. Diese Maßnahmen zeigen ein klares Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, was ich sehr positiv finde.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist in einigen Abteilungen, insbesondere in der Produktion, noch sehr stark ausgeprägt. Dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Mitarbeiter nach wie vor gerne zur Seeger kommen. Der enge Zusammenhalt unter den Kollegen trägt zur Arbeitsmotivation bei, auch wenn dies in anderen Bereichen des Unternehmens nicht mehr in gleichem Maße zu spüren ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen ist grundsätzlich gut. Allerdings wird oft zu spät erkannt, dass manche Mitarbeiter an ihre gesundheitlichen Grenzen stoßen und nicht mehr in der Lage sind, ihre Aufgaben in vollem Umfang zu erfüllen. Die Vorgesetzten sollten besser auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter achten und sie gegebenenfalls aus besonders anstrengenden oder nicht mehr machbaren Aufgabenbereichen herausnehmen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten im Unternehmen ist leider mangelhaft. Viele Führungskräfte agieren nach veralteten Führungsstilen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Diese altmodische Führungskultur führt zu einer schlechten Arbeitsatmosphäre und beeinträchtigt die Zusammenarbeit insgesamt. Eine moderne und mitarbeiterorientierte Führung wäre notwendig, um das Betriebsklima zu verbessern und die Zusammenarbeit zu fördern.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in der Produktion sind leider nicht optimal. Im Sommer ist es in einigen Bereichen viel zu heiß, und trotz jahrelanger Beschwerden wurde dafür noch keine Lösung gefunden. Zudem gibt es in manchen Bereichen eine erhebliche Rauchbildung, für die ebenfalls noch keine geeignete Maßnahme ergriffen wurde. Außerdem sind einige der technischen Geräte und Hilfsmaterialien stark veraltet und werden leider nicht erneuert, was die Arbeit zusätzlich erschwert.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen lässt leider stark zu wünschen übrig. Es mangelt an Transparenz, und da wichtige Informationen oft nicht klar an die Mitarbeiter weitergegeben werden, entsteht viel Raum für Spekulationen und Missverständnisse. Eine offenere und transparentere Kommunikation seitens der Führungsebene wäre dringend erforderlich, um dieses Problem zu lösen und das Vertrauen der Mitarbeiter zu stärken.

Gleichberechtigung

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei Seeger keine echte Gleichberechtigung herrscht. In vielen Situationen werden Unterschiede gemacht, zum Beispiel bei der Unterstützung für Seminare und Fortbildungen. Einige Kollegen bekommen diese vom Arbeitgeber bezahlt, während andere leer ausgehen. Oft habe ich das Gefühl, dass hier der “Nasenfaktor” eine entscheidende Rolle spielt. Auch bei der Vergabe von Arbeitsplätzen ist mir aufgefallen, dass keine wirkliche Gleichberechtigung besteht, da persönliche Vorlieben der Vorgesetzten häufig den Ausschlag geben.

Interessante Aufgaben

Die Möglichkeit, interessante Aufgaben zu übernehmen, ist beim Seeger eher begrenzt. Es fehlt an Gestaltungsfreiraum, und neue Ideen werden selten aufgegriffen. Dadurch bleibt die Arbeit oftmals monoton und wenig herausfordernd, was für Kollegen, die gerne kreativ arbeiten oder Innovationen einbringen möchten, enttäuschend ist.

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Den Fokus neu justieren.

3,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Königstein im Taunus gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hervorragende Worklife Balance, mit überdurchschnittlich vielen Benefits für die Mitarbeitenden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Innere Trägheit und Allüren eines Grosskonzerns bei Mitteständischer Größe. Technisch leider weit hinter den heutigen Möglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Beseitigung des Investitionsstaus ist ebenso wichtig wie die Work life balance des Teams.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Leider ruiniert die fehlende Kommunikation ein sonst tolles Unternehmen

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Königstein im Taunus gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Informationsfluss und Kommunikation verbessern, Abteilungsleiter schulen und vielleicht jeden nochmal klar machen wer für welche Tätigkeiten zuständig ist.

Arbeitsatmosphäre

Super Klima, man merkt aber das manche Mitarbeiter unzufrieden sind, das aber nicht ändern oder ansprechen, da Sie kurz vor der Rente sind.

Work-Life-Balance

Super Arbeitszeiten, flexibel und anpassbar (zumindest bei Gleitzeit)

Karriere/Weiterbildung

Leider nicht allzu viele Angebote

Gehalt/Benefits

Sehr gutes Gehalt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung wird leider sehr oft nicht groß geschrieben, gibt gefühlt eine Tonne für Papier und eine für alles andere.

Kollegenzusammenhalt

Klima unter den Kollegen super, klar gibt es immer einzelne, die man nicht so gut leiden kann, aber ansonsten top.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten Vorgesetzten/ Meister sind menschlich Top, manche lassen sich arbeitstechnisch ein bisschen "gehen" also arbeiten ein wenig langsam oder geben arbeiten einfach an die Schichtleiter weiter. Eine Ausnahme ist der Versandleiter. Menschlicht nicht in Ordnung, hat seine Gefühle nicht unter Kontrolle und ist manchmal unprofessionell im Umgang mit Kollegen.

Kommunikation

Kommunikation zwischen den Abteilungen teils überhaupt nicht vorhanden, was die eigene Arbeit und die Zusammenarbeit stark einschränkt und erschwert.

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind repetitiv.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 49 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird SEEGER-ORBIS durchschnittlich mit 2,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Industrie (3,4 Punkte). 36% der Bewertenden würden SEEGER-ORBIS als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 49 Bewertungen gefallen die Faktoren Gehalt/Benefits, Work-Life-Balance und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 49 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich SEEGER-ORBIS als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.