Zwischen Anspruch und Realität blieb viel Raum für Verbesserung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man kann jederzeit sich etwas zum trinken/essen machen oder zum rauchen gehen.
Verbesserungsvorschläge
Menschlicher und fairer sein. Angestellte respektvoller behandeln.
Arbeitsatmosphäre
Ist ok, wenn man man nicht sensibel ist.
Image
Früher gutes Images, mittlerweile nicht mehr gut.
Work-Life-Balance
90 Überstunden, die einem zugesichert wurden, dass man sich dann frei nehmen kann. Stattdessen wurden diese einfach gestrichen und man konnte nichts dagegen machen, weil das vorher vertraglich nicht geregelt wurde, sondern leider nur mündlich geschah.
Karriere/Weiterbildung
Dazu kam es nie. Man traute sich generell nicht sowas anzusprechen.
Gehalt/Benefits
Transparenz zu Gehaltsstrukturen war für mich schwer einzuschätzen. Es entstand jedoch gelegentlich der Eindruck, dass bei ähnlichen Aufgaben Unterschiede bestanden – was intern mitunter für Gesprächsstoff sorgte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenig.
Kollegenzusammenhalt
Das Miteinander im Team wirkte angespannt. In kritischen Situationen hielten sich Kolleg*innen oft zurück, möglicherweise aus Angst vor Konsequenzen. Eine unterstützende Teamkultur war kaum spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist mir nie etwas negatives aufgefallen. Wir hatten junge Kolleg:innen.
Vorgesetztenverhalten
Im Bewerbungsgespräch hatte ich stellenweise das Gefühl, dass auch private Lebensaspekte implizit eine Rolle spielten. Das hat bei mir Fragen zur Trennung von Privatem und Beruflichem aufgeworfen und einen leicht unangenehmen Beigeschmack hinterlassen.
Arbeitsbedingungen
Ok. Nicht jeder hat „neue“ PCs. Großer Raum. Das erschwert die Arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden empfand ich als distanziert. Viele Themen wurden nicht offen angesprochen, was zu Unsicherheit und einem unangenehmen Arbeitsklima führte. Transparenz habe ich stark vermisst.
Gleichberechtigung
Im Team gab es Situationen, in denen Personalentscheidungen als unerwartet oder schwer nachvollziehbar wahrgenommen wurden. In solchen Momenten entstand bei mir der Eindruck, dass offenes Einstehen für Kolleg*innen nicht immer willkommen war. Das Gefühl von Ungerechtigkeit ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
Interessante Aufgaben
Selten… Ab und zu darf man aber auch mal etwas anderes machen.