Toxischer Arbeitgeber, der in den 2000ern stehengeblieben ist.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Zusammenhalt der Kollegen, die echte Freunde werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das keine Entscheidungen getroffen werden und auf jeden Cent geschaut wird, der ausgegeben wird, obwohl es super sinnvoll wäre. Aber auf der anderen Seite wird das Geld tonnenweise aus dem Fenster geschmissen.
Verbesserungsvorschläge
Zu viele, dafür reicht der Platz gar nicht aus.
Arbeitsatmosphäre
Ich finde, dass selbst die Bundeswehr eine schönere hat.
Image
In der Region total unbekannt, kennt fast keiner, wenn man sagt wo man arbeitet.
Versucht viel in Werbung zu stecken aber in Zeitungen doch seit neusten gibt’s auch mal Instagram und Facebook.
Work-Life-Balance
Großbaustelle fast alle 4-Tage Woche, somit Sonntag los und Donnerstag Abend wieder heim. Auf die Arbeitszeit wird geachtet, ja nicht über 10 Stunden aufschreiben aber doch auch bitte nicht den Rest auf Freitag schreiben zum Wohl der Firma.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen gibt es wenn man Glück hat 1 mal im Jahr. Die anderen Schulungen sind, weil sich gesetzlich etwas ändert oder ein neues Programm vorgestellt wird.
Meister, Techniker werden lieber extern eingestellt, anstatt die bestehenden Mitarbeiter zu fördern.
Gehalt/Benefits
Viele andere Mitbewerber zahlen mehr und haben auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Bessere Auslöseregelungen, vor allem bei den Hotels, für das Geld bekommt man heutzutage nichts mehr, also weshalb sollte man auf Montage.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel auf Baustelle geschickt auch Kleinigkeiten. Es wird auch viel weg geschmissen, was man noch benutzen könnte. Immerhin wird schön getrennt, damit man für den Schrott noch etwas bekommt.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Monteuren noch super, lässt aber auch schon nach.
Da oft nicht auf ältere sehr erfahrende Obermonteure gehört wird.
2. Klassengesellschaft zwischen Büro und Baustelle.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt viele ältere Kollegen, die bereits seit Ihrer Ausbildung da sind also ab 30 Jahre aufwärts. Leider für mich bekommen, sie viel zu wenig Wertschätzung, denn heutzutage eine Seltenheit, dass jemand so lang nur bei einem Arbeitgeber ist.
Vorgesetztenverhalten
Ich Chef du nichts. Wir werden ja nicht fürs mitdenken bezahlt und sollen einfach machen. Wenn es dann aber doch so lief, wie man vorhergesagt hat, war man natürlich selber schuld bzw. wieso hat man den vorher nichts gesagt.
Arbeitsbedingungen
Teilweise echt noch Steinzeit. Super viel Papier noch, alle Zeichnungen werden mehrfach gedruckt (nur im Kundendienst gibt es Tablets). PDS-Programm schon ein großer Fortschritt, aber nicht jeder hat einen Zugang und es gibt zu wenige Lizenzen. Enaio ganz gut, aber wird zu wenige benutz, immerhin ist seitdem nicht mehr das Outlookpostfach voll.
Kommunikation
So wenig wie möglich mitteilen. Das einzige, was immer kommuniziert wird, wer der „Schuldiger“ war.
Gleichberechtigung
Bei einer Frauenquote von ca. 15% kann man sich, das selber denken.
Die zwei Frauen, die eine Führungsposition haben sind Buchhaltung (Ehefrau vom Seniorchef) und Personalabteilung.
Interessante Aufgaben
Teilweise echt interessante Baustellen, leider sehr viel Zeitdruck von Oben. Aufgaben nur schwer selbst wählbar.