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semcona 
GmbH
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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Du bist nicht DER perfekte Mensch? Du lässt dich nur ungern respektlos behandeln? Dann bist du hier falsch.

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Neukirch/Lausitz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider wenig. Durch die allgemeine Atmosphäre kommt kein Wohlbefinden und keine Identifizierung auf. Die Inkompetenz der "Führungskräfte" gibt dem Ganzen den Rest. Das einzig gute ist die Büroausstattung, die Zusammenarbeit mit den Kollegen und dass man durch die fehlenden Präsenztage den "Führungskräften" nicht tatsächlich gegenübersitzen muss.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vor allem des Miteinander ist einfach nur unter aller Würde. Es werden sich von Seiten der "Führungskräfte" Respektlosigkeiten geleistet, Gehälter nicht gezahlt, die Moral ist schauderhaft, es gibt keine Karriereentwicklungsmöglichkeiten.
Es fehlt vollständig eine realistische Fehler- und Feedbackkultur, an der Mitarbeiter wachsen können. Niemand ist perfekt, hier wird es aber erwartet und vorausgesetzt, was auf lange Zeit extrem schädlich ist. Kleine Fehler werden ausgeschlachtet, Lob bei guter Leistung nicht gegeben.
Die Kommunikation und Organisation ist sehr schlecht und bedarf einer Neustrukturierung.
Stand jetzt ist das Unternehmen ein Ort, bei dem man sich jeden Tag fragen sollte, ob man seine Lebenszeit nicht woanders verbringen möchte, wo man Wertschätzung und Förderung erlebt.

Verbesserungsvorschläge

Alles?
Es gibt so so viel Baustellen in diesem Unternehmen. Grundlegende Dinge werden nicht gewährleistet, die "Führungskräfte" sind keine, schmücken sich aber mit deren Federn.
Grundsätzlich sollte zuerst darüber nachgedacht werden, wie man Mitmenschen respektvoll behandelt und entgegenkommt, Feedback konstruktiv ausspricht, Kollegen motiviert, neue Kollegen ordentlich einarbeitet und Erwartungen realistisch anpasst. Auch gesunderhaltende bzw. gesundheitsfördernde Arbeit sollte sich das Unternehmen mal anschauen.
Es wären echte Weiterbildungen nötig in den Bereichen Führung, Kommunikation, Teambildung, Change-Management, betriebliches Gesundheitsmanagement.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeit mit Kollegen macht Spaß, man lernt sich trotz Home-Office schnell kennen und schätzt die Fähigkeiten des anderen. In der Belegschaft ist dadurch ein guter Zusammenhalt, aber kein wirkliches Team- oder Wir-Gefühl. Man arbeitet zusammen, nicht miteinander, vertraut sich aber.
Vertrauen von Seiten des Managements gibt's das nicht. Es muss alles überprüft werden (Stichwort Micromanagement getarnt als Qualitätssicherung). Werden dann in der QA Fehler gefunden, wird man damit bombardiert, selbst wegen winzigen Sachen. Es wird immer wieder gefordert gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Du bist in einem Meeting müde, weil du seit Wochen die gleiche monotone Aufgabe machst? Zack, Gespräch am Hals, bei dem du dich nur rechtfertigen darfst und erniedrigt wirst.

Image

Das Unternehmen ist am Standort und Umgebung auf Nachfrage unbekannt. Auf der Website wirbt man mit teils mit Kunden, die mit der Arbeit der Agentur unzufrieden sind. Negative Bewertungen, vor allem bei Google oder auch kununu, werden konsequent gelöscht oder zumindest versucht zu löschen, um den Schein eines perfekten Unternehmens zu wahren.
Aus dem Kundenkontakt ging hervor, dass diese teils mit dem Unternehmen unzufrieden sind. Fehlende Absprachen, keine Erreichbarkeit der "Führungskräfte" sind nur einige Dinge, die da genannt wurden.
Zudem beweihräuchert man sich mit dem Motto "We didn't come to be average", was lustig ist, wenn mehr als 90% des Contents aus der Dose (ChatGPT, Gemini, Perplexity und Co.) stammen. Wirklich herausragende Arbeit wird nicht geleistet, aber als solche dargstellt.

Work-Life-Balance

Dadurch, dass das gesamte Unternehmen fast ausschließlich im Home-Office arbeitet, hat man durch fehlende Arbeitswege eine gute Work-Life-Balance. Alle zwei Wochen ist ein Anwesenheitstag im Büro geplant, den man aber ausfallen lässt, sobald auch nur eine Person aus der Belegschaft fehlt ("Führungskräfte": "Für uns lohnt sich das dann nicht erst zum Büro zu kommen", was faul ist, weil alle Führungskräfte in direkter Umgebung des Büros wohnen).
Gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit, wie Teamevents oder so, gab's in meiner Zeit nur eines, aber auch nur, weil man von jemanden eingeladen wurde und das Event dann natürlich nichts gekostet hat.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten nicht vorhanden. Kein Karrieresprung möglich, man bleibt bei seiner Stelle.
Weiterbildungen sind für zwei Stunden pro Monat eingeplant. Dabei gilt: Weiterbildung = YouTube-Video, Podcast oder irgendein kostenloser Kurs mit irrelevantem Zertifikat. Hauptsache es kostet nichts.
Du möchtest mehr Stunden pro Monat für Weiterbildung nutzen? Abgelehnt. Du möchtest einen mehrtägigen Weiterbildungskurs machen? Kostet zu viel.

Gehalt/Benefits

GEHALT KOMMT PERMANENT ZU SPÄT! Manchmal zwei Wochen, meistens aber einen Monat zu spät. Kollegen meinten, dass das Gehalt auch noch später kam. Selbst nach mehrmaligen Fragen wird vertröstet, Fristen werden nicht eingehalten. Die gesamte Belegschaft, bis auf den Chef, ist davon betroffen, weil dieser die Gehälter und Buchhaltung allein verwaltet.
Erst nach Androhung rechtlicher Schritte wird gehandelt, wenn auch nur zaghaft. Das Vorgehen ist inakzeptabel und respektlos gegenüber der gesamten Belegschaft. Das "Problem" ist dem Chef bewusst, er handelt aber nicht anders und hat es scheinbar auch nicht vor. Das ist bitter, wenn er sich gleichzeitig damit rühmt wieder einen dicken Auftrag an Land gezogen zu haben.
Sozialleistungen, wie betriebliche Altersvorsorge, gibt es keine. Benefits, die in anderen Unternehmen grundlegend sind (Jobticket/-rad, BGM etc.), gibt es hier nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. Das Geld steht im Vordergrund. Von Kunden aus der Automobilbranche über Discounter und Verlage ist alles dabei.
Sozialprojekte werden meiner Kenntnis nach nicht gefördert, sind auch gar nicht im Bewusstsein.
Einzig durch das permanente Home-Office spart man CO2 durch Fahrtwege. Das wird aber durch den massiven Einsatz von KI im Unternehmen wieder ausgeglichen.

Kollegenzusammenhalt

Kollegialer Zusammenhalt ist vorhanden, auch wenn man sich fast nur über den Bildschirm sieht. Man hilft sich gegenseitig, arbeitet zusammen und unterstützt sich.
Leider gibt es aber trotz der kleinen Teamgröße aber auch eine Lästerkultur über einzelne Kollegen, die den "Führungskräften" scheinbar bekannt sind. Deswegen beteiligen sie auch daran.
Teilweise "verschwinden" Kollegen auch einfach, mit denen man letzte Woche noch zusammengearbeitet hat. Von den "Führungskräften" wird man darüber aber nicht informiert, sodass man in Kundenmeetings sitzt, die man zuvor mit diesem Kollegen bestritten hat, und dann in Erklärungsnot kommt, wieso dieser fehlt und dessen Zuarbeit ausfällt.

Umgang mit älteren Kollegen

Bis auf einen externen Vertriebler sind keine Kollegen höheren Alters in der Belegschaft. Der Altersdurchschnitt liegt so um die 40.

Vorgesetztenverhalten

Respektlos, intransparent, kleinlich, feedbackresistent.
Es sind Sätze gefallen wie "Schauen wir mal, ob du das Geld wert bist, das du uns kostest" oder "Bei 100 Aufgaben werden wir dich vielleicht einmal loben". Fehler dürfen nicht gemacht werden, auch wenn sie aus der schlechten Kommunikation der "Führungskräfte" entstehen. Man muss perfekt oder Gott sein, um den extremen Erwartungen zu entsprechen (besonders aus dem Bereich des Marketings, wo Gott höchstpersönlich sitzt). Du hast Fehler gemacht? Dann mach dich gefasst auf eine Ladung von Nachrichten, wo dir haarklein jedes Vergehen gezeigt wird, mit großen roten Pfeilen, damit du es auch ja verstehst.
Auf Kosten eines Kollegen werden hinter dessen Rücken respektlose Witze gemacht. Feedback wird nur gegeben, wenn man aktiv darauf drängt. Positives Feedback wird dann nur bei nochmaligem Hinleiten gegeben (was dann sofort wieder durch negatives entkräftet wird).

Arbeitsbedingungen

Da man fast nur im Home-Office ist, muss man es sich zuhause schön machen. Zuwendung für eine grundlegende Büroausstattung zuhause gibt es nicht.
Im Büro sind höhenverstellbare Schreibtische (die zum Teil kaputt sind) und ergonomische Stühle vorhanden.
Die Technik ist okay, schwankt aber in der Kollegschaft hinsichtlich Alter, Performance und Ausstattung. Die beste Technik behält sich das Management vor.
Das Büro ist ein älteres Wohnhaus ohne barrierefreien Zugang zu den Arbeitsplätzen. Arbeitsschutzmaßnahmen, wie ein zweiter Fluchtweg, sind nicht vorhanden (und werden auch nicht angegangen).

Kommunikation

Die Kommunikation ist schlecht. Gearbeitet wird mit Teams. Bis auf den Chef, der ist nur per Mail erreichbar. Und wichtige Themen bitte nicht mit Teams besprechen, sondern per Mail. Was soll das? Wieso ist es bei dieser kleinen Belegschaft nicht möglich sich auf einen gemeinsamen Kommunikationsweg zu einigen?
Die Kommunikation unter den Kollegen ist in Ordnung, vom Management aber wirklich schlecht. Uneindeutige Forderungen, kryptische Äußerungen und und und. Oft muss man mehrere Male nachfragen, um genau zu verstehen was erwartet wird, weil es sonst sein kann, dass man etwas Unerwartetes macht und dadurch natürlich mit Kritik überladen wird. Eine Weiterbildung könnte helfen (wird aber wohl nie initiiert).
Wöchentlich gibt es regelmäßige Meetings mit Aufgabenplanung, die Synonym zum Micromanagement genannt werden kann. Jedes Fitzelchen an Arbeit wird zugeordnet. Entscheidungs-/Handlungsfreiheit gleich null. Ein kleiner Wochenstart ist auch dabei, wo aber nur sehr grob über Aktuelles des Unternehmens gesprochen wird. Das macht das Management lieber unter sich im Projektstatus, wo wieder und wieder die gleichen Projekte durchgekaut werden, egal ob es Fortschritte gab oder nicht.

Gleichberechtigung

Als Mann hat man es definitiv einfacher. Über die weibliche Belegschaft werden oft sexistische Witze gerissen. Geht meiner Meinung nach gar nicht und zeugt von der Führungsinkompetenz der "Führungskräfte". Der Frauenanteil ist gering, etwa bei 25%.

Interessante Aufgaben

Es gibt keine Einarbeitung, aber es wird erwartet, dass man alles kann.
Die Aufgabenvielfalt war in meiner zum Glück begrenzten Zeit sehr niedrig. Es standen wochenlang die gleichen monotonen Aufgaben auf dem Plan (sollten eigentlich zusammen mit den "Führungskräften" bearbeitet werden, aber die haben sich nach und nach aus der Verantwortung gezogen). So macht man Tag für Tag das Gleiche, immer wieder, teilweise über Wochen. Bei Ansprache des Monotonieempfindens und fehlender Abwechslung wird man kritisiert und darauf hingewiesen, dass es ja einer machen muss. Hat man den Berg geschafft, schaut einer der "Führungskräfte" drüber und knallt dir einen Wagen voll Kritik ins Gesicht.
Grundsätzlich ist man damit das Mädchen für alles. Sinnfreie Präsentationen erstellen, Kontaktdaten für den Vertrieb raussuchen, aussageschwache Daten zusammenstellen, in Meetings ohne jede Relevanz sitzen. Mehr Abwechslung gibt es nicht.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Im Prinzip ein super Arbeitgeber, wenn da die Kommunikationsprobleme nicht wären.

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Neukirch/Lausitz gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird semcona durchschnittlich mit 3,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Dienstleistung (3,6 Punkte). 0% der Bewertenden würden semcona als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Work-Life-Balance, Kollegenzusammenhalt und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich semcona als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.