Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Seniorendienste 
Stadt 
Hilden 
gGmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

23 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 30%
Score-Details

23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach Außen Hui, innen Fui.

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Hilden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Generell herrscht eher ein unzufriedenen Miteinander. Viele sind unzufrieden und überlastet. Zum Teil wird massiv gelästert, sogar von Vorgesetzten. Manche Mitarbeiter arbeiten an der Belastungsgrenze, während andere sich der Arbeit entziehen. Die Aufgabenverteilung ist teilweise je nach Besetzung unfair geregelt. Teamwork gibts hier nicht.

Image

Nach außen hui, innen fui.

Work-Life-Balance

Als Aushilfsjob okay, alles andere No way, Ciao Privatleben.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe nix in Anspruch genommen aber soll wohl sehr gut sein.

Gehalt/Benefits

Tolle Mitarbeiterveranstaltungen, wie ich es bisher nirgends erlebt habe. Im Sommer gratis Eis, regelmäßiges Mitarbeiterfrühstück, vergünstigtes Mittagsessen. Jahresabschlussfeier uvm.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nix negativ aufgefallen.

Kollegenzusammenhalt

Gibt es nicht. Teamwork ist für 90% der Mitarbeitenden ein Fremdwort.

Umgang mit älteren Kollegen

Machen teilweise mehr als die jungen.

Vorgesetztenverhalten

Unprofessionell, teilweise frech und hinterlistig.

Arbeitsbedingungen

Top. Tolles Gebäude, tolle Einrichtung usw. Jedoch wie in allen Einrichtungen in Deutschland fehlt die Klimaanlage. Diese ist nur im Speisesaal und im Mitarbeiterraum mit den Medikamenten vorhanden.

Kommunikation

Es findet kaum Kommunikation statt. Weder Mitarbeiter Gespräche noch Kritik oder Lob wird ausgesprochen. Ich habe als Aushilfe gearbeitet und anstatt wegen eines Vorfalls auf mich zuzukommen und um ein Gespräch zu bitten, wurden Mir einfach keine Dienste mehr geplant. Als Strafe? Völlig Unprofessionell. Erst beim wiederholten Male meinerseits um eine Erklärung zu bitten, wurde überhaupt Mal was dazu gesagt und dann mit einer völlig unprofessionellen Art und Weise.

Gleichberechtigung

Es werden an sich keine Unterschiede gemacht, aber schießt man einmal quer, hat man verloren.

Interessante Aufgaben

Aufgaben die halt zur Altenpflege gehören.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Diesen Ort sollte man unbedingt meiden wenn man nicht körperlich und geistig krank werden will

1,0
Nicht empfohlen
Hat bis 2025 für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts absolut gar nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles einfach alles

Verbesserungsvorschläge

Da wird sich nichts mehr ändern

Arbeitsatmosphäre

Nichtmal einen Stern wert dazu muss man nicht viel sagen

Die Arbeitsatmosphäre war für mich einer der größten Gründe, diesen Arbeitgeber zu verlassen. Statt gegenseitiger Unterstützung herrschen häufig Respektlosigkeit, Spannungen und ein Klima, in dem man sich nicht wertgeschätzt fühlt. Wer engagiert arbeitet, wird eher mit zusätzlicher Arbeit belohnt, während andere sich ihrer Verantwortung entziehen.

Besonders erschreckend fand ich den Umgang mit grundlegenden Bedürfnissen der Mitarbeitenden. An heißen Tagen mit Temperaturen von über 30 Grad wurde das Trinken von anderen Mitarbeitern teilweise kritisiert oder untersagt, mit der Begründung, man würde dabei „nur dumm herumstehen“. Gerade in der Pflege, wo körperlich schwere Arbeit geleistet wird

Hinzu kommt, dass keine Dienstkleidung zur Verfügung gestellt wird. Stattdessen müssen Mitarbeitende ihre private Kleidung tragen und werden teilweise von Vorgesetzten oder Kollegen wegen ihrer Kleidung kritisiert beispielsweise wenn ein T-Shirt nicht über den Po reicht oder die Schultern leicht zu sehen sind. Solche Kommentare empfinde ich als unangebracht und unangemessen

Image

Nach außen wird ein Bild von Wertschätzung, Teamarbeit und guter Pflege vermittelt. Meine persönlichen Erfahrungen waren jedoch völlig anders. Zwischen Außendarstellung und Realität besteht aus meiner Sicht ein großer Unterschied. Der Umgang mit Mitarbeitenden ist häufig respektlos, Probleme werden nicht ernst genommen und Überlastung scheint als normal angesehen zu werden. Die hohe Fluktuation spricht für sich. Wer dort arbeitet, merkt schnell, dass Versprechen und tatsächliche Arbeitsbedingungen weit auseinanderliegen. Ich würde diesen Arbeitgeber weder Freunden noch Kollegen empfehlen und würde mich jederzeit für einen anderen Arbeitgeber entscheiden.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance ist kaum möglich. Dienstpläne werden häufig kurzfristig geändert und spontane Einsätze gehören zum Alltag. Durch Personalmangel und ständige Überstunden bleibt kaum Zeit für Erholung oder das Privatleben.. bis zu 11 Tage am Stück kein Einzelfall ! Wer sich krankmeldet, fühlt sich häufig unter Druck gesetzt oder verurteilt.

Karriere/Weiterbildung

Für Lieblinge steht alles offen der Rest hat Pech

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung steht für mich in keinem Verhältnis zu der Verantwortung und Belastung, die täglich getragen werden muss

Kollegenzusammenhalt

Leider gibt es keinen echten Teamzusammenhalt. Die Arbeit ist sehr ungleich verteilt. Während einige Mitarbeitende ständig unter hoher Belastung arbeiten, beteiligen sich andere kaum an der Versorgung und verbringen einen Großteil der Arbeitszeit im Dienstzimmer und essen und verteilen ihre Aufgaben auf andere. Dadurch entstehen Frust, Spannungen und ein schlechtes Arbeitsklima. Mobbing wird aus meiner Sicht nicht konsequent unterbunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nichts zu sagen

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte zeigen aus meiner Sicht zu wenig Interesse am Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Es werden einzelne Personen bevorzugt, während andere dauerhaft die Hauptlast tragen. Unterstützung bei Problemen oder Überlastung ist kaum vorhanden, wodurch sich viele Mitarbeitende alleingelassen fühlen.
Zudem sehr kalt und unsympathisch …man hat bei denen nichts zu melden und muss nur horchen und das machen was gesagt wird

Arbeitsbedingungen

Katastrophe!
Die Arbeitsbedingungen gehören zu den schlechtesten, die ich bisher erlebt habe. Ständiger Personalmangel, kurzfristige Dienstplanänderungen und eine enorme Arbeitsbelastung gehören zum Alltag. Offiziell arbeitet man zu zweit oder mehreren, tatsächlich muss jedoch häufig eine Person den Großteil der Arbeit allein übernehmen, während andere sich kaum an der Versorgung beteiligen. Dadurch leiden nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Bewohner. Es kommt vor, dass Klingeln nicht zeitnah beantwortet werden und Bewohner länger auf Hilfe warten müssen, obwohl sie auf Unterstützung angewiesen sind. Das sollte in einer Pflegeeinrichtung niemals der Normalzustand sein. Die körperliche und psychische Belastung ist enorm und wird von der Führung kaum wahrgenommen. Statt Lösungen zu schaffen, werden Probleme häufig ignoriert oder auf die Mitarbeitenden abgewälzt.

Kommunikation

Kommunikation findet kaum bis gar nicht auf Augenhöhe statt. Anliegen der Mitarbeitenden werden häufig nicht ernst genommen oder ignoriert. Kritik wird nicht angenommen und Probleme werden eher heruntergespielt, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Gleichberechtigung

Es gibt Lieblinge und es gibt Mitarbeiter die alles geben und wie ein Stück … behandeln werden

Interessante Aufgaben

Nichts


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Man kann Kritik auch sammeln

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotz aller Kritik gab es auch positive Aspekte. Es war beispielsweise möglich, Hunde mit zur Arbeit zu bringen, was die Atmosphäre im Alltag spürbar aufgelockert hat. An sehr heißen Sommertagen wurden kleine Gesten wie Eis für Mitarbeitende organisiert, was als nette Aufmerksamkeit wahrgenommen wurde. Zudem gab es Zuschüsse, etwa zum Deutschlandticket oder im Bereich Gesundheit/Sport. Diese Punkte zeigen, dass grundsätzlich Ansätze von Wertschätzung vorhanden sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Arbeitsorte, die man kündigt.
Und es gibt Arbeitsorte, aus denen man sich befreit.

Dieses hier gehört zur zweiten Kategorie.

Seit Jahren liest man dieselben Bewertungen. 2024. 2025. Und nun 2026. Immer wieder dieselben Themen: Führung, Kommunikation, Hierarchie, Atmosphäre. Wenn ein Muster sich über mehrere Jahre stabil hält, spricht man normalerweise nicht mehr von Einzelfällen. Sondern von Struktur.

Und genau dort beginnt die eigentliche Geschichte.

Die Arbeit selbst? Absolut machbar. Nicht überfordernd. Nicht außergewöhnlich kompliziert. Das Problem war nie die Tätigkeit. Das Problem war das System, in dem sie stattfand.

Man spürt eine Form von Führung, die eher an vergangene Jahrhunderte erinnert als an moderne Arbeitskultur. Autoritär, streng hierarchisch, stark positionsabhängig. Respekt scheint nach Dienstalter verteilt zu werden, nicht nach Kompetenz oder Professionalität. Wer jünger ist, lernt schnell, wo sein Platz vermeintlich sein soll. Wer eine niedrigere Position innehat oder neu dazu kommt, ebenso.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie konsequent man sich dort gegen Entwicklungen immunisiert hat, die anderswo längst selbstverständlich sind: Feedback auf Augenhöhe. Transparenz. Fehlerkultur. Dialog statt Deklaration.

Stattdessen entsteht ein Klima, in dem Entscheidungen verkündet werden, nicht besprochen. In dem man Dinge „wissen sollte“. Und wenn nicht, wird der Tonfall lehrreich, nur ohne pädagogische Qualität.

Besonders bemerkenswert ist die Konstanz. Die Geschäftsführung antwortet seit Jahren öffentlich auf Kritik. Man liest lange Texte. Man liest Erklärungen. Man liest Relativierungen. Was man weniger liest – oder spürt – ist Verbesserung.

Es stellt sich eine einfache Frage:
Wie viele identische Rückmeldungen braucht es, bis man nicht mehr über die Form der Kritik spricht, sondern über ihren Inhalt?

Es gibt Momente in einem Arbeitsverhältnis, in denen sich Kultur nicht in Leitbildern oder Antwortschreiben zeigt, sondern im Verhalten. In Reaktionen. In Tonlagen. In der Selbstverständlichkeit, mit der Distanz aufgebaut wird, wo eigentlich Klarheit oder Dialog angebracht wären. Solche Situationen sind selten spektakulär, aber sehr aufschlussreich. Sie zeigen, wie Macht verstanden wird. Und wie wenig selbstverständlich Augenhöhe offenbar ist.

In solchen Augenblicken wird Hierarchie sehr klar definiert.
Nicht als Verantwortung.
Sondern als Rang.

Und das ist vielleicht der Kern des Problems.

Führung wird dort nicht als Dienstleistung am Team verstanden, sondern als Position über dem Team. Man merkt, dass hier Menschen arbeiten, die in einer anderen Arbeitswelt sozialisiert wurden, was nicht schlimm wäre, wenn sie bereit wären, mit der Gegenwart mitzuwachsen. Die Welt dreht sich. Arbeitskulturen entwickeln sich. Kommunikation verändert sich. Manchmal hat man jedoch den Eindruck, dass bestimmte Strukturen fest entschlossen sind, stehenzubleiben.

Ironischerweise wird nach außen viel Wert auf Darstellung gelegt. Innen jedoch liest man seit Jahren von Unterbesetzung, Demotivation, Ungleichbehandlung, Abwanderung. Es ist bemerkenswert, wie stabil diese Diskrepanz ist.

Ich selbst wurde, wie einige andere offenbar auch, subtil in Richtung Kündigung bewegt. Nicht laut. Nicht offiziell. Aber spürbar. Für mich war es letztlich ein Gewinn. Seit meinem Weggang geht es mir messbar besser. Ein Nebeneffekt, den ich nicht unterschätzen würde.

Was bleibt, ist weniger Wut als Verwunderung.
Und gelegentlich ein beinahe amüsiertes Staunen, wenn man mit etwas Abstand diese Bewertungen liest und erkennt, wie konsequent manche Menschen es selbst im fortgeschrittenen Berufsleben vermeiden, sich weiterzuentwickeln. Reife zeigt sich nicht im Alter oder im Titel, sondern im Verhalten. Und genau daran offenbart sich hier mehr, als vermutlich beabsichtigt ist.
Über die Resistenz gegenüber wiederkehrender Kritik.
Über die Verteidigung von Strukturen, die offensichtlich nicht tragen.
Und über die Entscheidung, lieber auf Bewertungen zu reagieren, als Ursachen zu analysieren.

Vielleicht braucht es keine weiteren Texte.
Vielleicht braucht es irgendwann nur die ehrliche Frage:
Warum wiederholt sich die Kritik und warum ändert sich nichts?

Manche verlassen ein Unternehmen.
Andere verlassen ein System.

Und manchmal ist Befreiung die ehrlichste Bewertung.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht liegt der zentrale Hebel nicht im operativen Alltag, sondern auf struktureller Ebene, insbesondere im Bereich Führung und Kultur.

1. Systematische Führungskräfteentwicklung:
Führung sollte als Kompetenz verstanden werden, nicht als Positionsmerkmal. Investitionen in Kommunikation, Konfliktmanagement, Feedbackkultur und moderner Mitarbeiterführung wären essenziell. Autorität ersetzt keine Führungskompetenz.

2. Transparente Entscheidungsprozesse:
Interne Stellenvergaben, Privilegien und organisatorische Änderungen sollten nachvollziehbar und kriteriumsgebunden erfolgen. Intransparenz erzeugt Misstrauen, Klarheit schafft Bindung.

3. Verlässliche und faire Einsatzplanung:
Planbarkeit ist ein zentraler Faktor für Mitarbeiterzufriedenheit. Schichtverteilungen sollten nachvollziehbar und ausgewogen gestaltet sein, um das Gefühl struktureller Benachteiligung zu vermeiden.

4. Ein Feedbacksystem mit Konsequenz:
Rückmeldungen sollten nicht nur angehört, sondern messbar ausgewertet und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden. Wiederkehrende Kritikpunkte über mehrere Jahre deuten auf systemische Defizite hin, nicht auf individuelle Empfindlichkeiten.

5. Externe Evaluation der Führungsebene:
Wenn sich negative Rückmeldungen langfristig wiederholen, kann eine unabhängige Analyse helfen, Betriebsblindheit zu durchbrechen. Nachhaltige Kulturveränderung beginnt an der Spitze.

6. Klare Kommunikationsstrukturen:
Entscheidungen sollten nicht ausschließlich verkündet, sondern erklärt und eingeordnet werden. Dialogfähigkeit ist kein optionaler Soft Skill, sondern ein Führungsstandard.

7. Alters- und positionsunabhängiger Respekt als verbindlicher Wert:
Moderne Organisationen funktionieren nicht mehr hierarchisch-absolut, vielmehr kompetenzbasiert. Respekt darf nicht vom Dienstalter oder Titel abhängen.

8. Ehrliche kulturelle Bestandsaufnahme:
Imagepflege kann strukturelle Defizite nicht kompensieren. Eine glaubwürdige Außenwirkung entsteht nur durch konsistente Innenwirkung.

Solange die strukturellen Themen auf Führungsebene nicht ernsthaft adressiert werden, ist kaum mit nachhaltiger Verbesserung zu rechnen. Kulturveränderung ist möglich, aber sie beginnt nicht im Marketing, sondern im Führungsverständnis.

Wie lässt sich eine solche Veränderung konkret angehen?

Aus psychologischer Sicht sind Organisationen Spiegel ihrer Führung. Wiederkehrende Konflikte oder anhaltende Unzufriedenheit sind selten Zufall, sie sind oft Ausdruck unbewusster Muster im System. Kritik wird dann nicht als Information verstanden, sondern als Bedrohung. In solchen Dynamiken entsteht Verteidigung statt Entwicklung.

Nachhaltige Veränderung beginnt daher mit innerer Haltung. Mit der Bereitschaft, Kritik nicht persönlich zu nehmen, sondern strukturell zu betrachten. Mit der Fähigkeit, Macht nicht über Status, sondern über Verantwortung zu definieren.

Organisationen entwickeln sich nur so weit, wie ihre Führung bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln. Ohne Selbstreflexion bleibt jedes Veränderungsprojekt oberflächlich, weil das eigentliche Thema nicht im Prozess liegt, sondern im Verständnis von Führung, Kontrolle und Autorität.

Kultur entsteht nicht durch Vorgaben. Sie entsteht durch Vorbild.

Weiterführende Impulse :)

Die angesprochenen Zusammenhänge sind in der Organisations- und Führungsforschung umfassend beschrieben. Wer sich vertiefend mit Themen wie Führungskultur, psychologischer Sicherheit und organisationaler Lernfähigkeit beschäftigen möchte, findet u. a. hier fundierte Ansätze:

1. Edmondson, A. (2018). The Fearless Organization – Psychologische Sicherheit als Grundlage lernfähiger Organisationen.
2. Senge, P. (1990). The Fifth Discipline – Die lernende Organisation und mentale Modelle in Führungssystemen.
3. Bass, B. & Avolio, B. (1994). Transformational Leadership – Führung durch Vorbildwirkung und Entwicklung statt Status.
4. Kets de Vries, M. (2001). The Leadership Mystique – Psychodynamik von Macht und Führungsverhalten.
5. Laloux, F. (2014). Reinventing Organizations – Evolution von Organisationsstrukturen und Kultur.

Ich würde mich freuen, wenn solche Impulse nicht nur gelesen, sondern auch reflektiert würden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war spürbar von Hierarchie und Anspannung geprägt. Stress entstand weniger durch die Tätigkeit selbst, sondern durch den Umgangston und die Führungsstruktur. Wertschätzung wirkte selektiv verteilt, was sich langfristig auf Motivation und Vertrauen ausgewirkt hat. Ein positives Klima entsteht nicht durch Anweisungen, sondern durch Respekt und genau daran fehlte es häufig.

Image

Das nach außen vermittelte Bild wirkt professionell und engagiert. Intern jedoch weicht die gelebte Realität teilweise deutlich davon ab. Zwischen Außendarstellung und tatsächlicher Unternehmenskultur besteht eine spürbare Diskrepanz. Langfristig lässt sich ein Image nicht durch Kommunikation stabilisieren, sondern nur durch strukturelle Glaubwürdigkeit.
Auffällig ist zudem die starke wirtschaftliche Argumentationslinie in vielen Entscheidungen. Kostenbewusstsein ist legitim, doch wenn selbst kleine alltägliche Annehmlichkeiten konsequent unter Spargesichtspunkten diskutiert werden, während gleichzeitig hohe Ansprüche an Einsatzbereitschaft und Identifikation gestellt werden, entsteht eine spürbare Diskrepanz. Zwischen Fürsorge-Rhetorik und betriebswirtschaftlicher Realität liegt manchmal ein deutlicher Unterschied.
Am Ende bleibt der Eindruck: Der soziale Auftrag wird kommuniziert, das operative Denken wirkt jedoch stark ökonomisch geprägt.

Work-Life-Balance

Die Planbarkeit war nicht immer gegeben. Dienst- oder Einsatzpläne wurden teilweise kurzfristig angepasst, Zusagen wirkten nicht immer verlässlich. Für Mitarbeitende mit festen privaten Verpflichtungen kann das herausfordernd sein. Verlässliche Strukturen würden hier für mehr Stabilität sorgen.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt oder nicht klar strukturiert erkennbar. Perspektiven wirkten eher positionsabhängig als leistungsorientiert. Eine systematische Förderung oder transparente Aufstiegsmöglichkeiten hätten Motivation und Bindung deutlich stärken können. Wer langfristig bleiben soll, braucht eine Perspektive.

Gehalt/Benefits

Das Grundgehalt lag im unteren Bereich und wurde wiederholt mit Zuschlägen für Wochenenden oder Feiertage relativiert. Diese Argumentation greift jedoch zu kurz, da Zuschläge keine verlässliche Grundlage für ein faires Basisgehalt darstellen, sie hängen von Einsatzplanung und Verfügbarkeit ab und sind nicht für alle gleichermaßen planbar. Zwar gab es Zusatzleistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, Beteiligungen am Deutschlandticket oder zuletzt auch ein Gesundheitszuschuss. Diese Punkte sind positiv, sollten in einer körperlich und psychisch anspruchsvollen Branche jedoch eher als zeitgemäßer Mindeststandard gelten als als besondere Großzügigkeit. Wer dauerhaft hohe Belastung erwartet, sollte diese auch strukturell und nicht nur situativ honorieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird ein verantwortungsbewusstes Bild vermittelt, intern fehlte es jedoch an konsequenter Umsetzung grundlegender Standards. Nachhaltigkeit und Sauberkeit sollten nicht situativ behandelt werden, sondern strukturell abgesichert sein. Symbolische Gesten gegenüber Mitarbeitenden, etwa kleine Aufmerksamkeiten, können Wertschätzung nicht ersetzen, wenn die täglichen Rahmenbedingungen gleichzeitig als belastend empfunden werden. Soziale Verantwortung zeigt sich im Detail, besonders dort, wo niemand hinschaut.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war bereichsabhängig unterschiedlich. In einigen Teams funktionierte die Zusammenarbeit gut und unterstützend, in anderen war die Stimmung deutlich angespannter. Insgesamt entstand nicht der Eindruck einer einheitlichen, starken Teamkultur, sondern eher von voneinander abgegrenzten Bereichen.

Umgang mit älteren Kollegen

Respekt sollte keine Einbahnstraße sein, weder alters- noch positionsabhängig. Der Umgang war stellenweise stark hierarchisch geprägt, wodurch Generationenunterschiede eher betont als überbrückt wurden. Moderne Zusammenarbeit lebt vom gegenseitigen Lernen, nicht vom starren Rollenverständnis. Hier bestand deutlich Entwicklungspotenzial.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten wirkte stark hierarchisch geprägt. Respekt und Ernsthaftigkeit schienen teilweise positions- und altersabhängig zu sein. Eine moderne Führungskultur basiert auf Verantwortung, Vorbildfunktion und Dialogfähigkeit, hier entstand eher der Eindruck von Statusorientierung. Entwicklung beginnt an der Spitze.

Arbeitsbedingungen

Technische und infrastrukturelle Probleme zogen sich teilweise über längere Zeiträume und erschwerten den Arbeitsalltag erheblich. Defekte Geräte oder wiederkehrende Störungen führten dazu, dass Abläufe improvisiert werden mussten, was Zeit, Energie und Nerven kostete. Hygienische Themen wirkten nicht immer konsequent priorisiert, obwohl das Umfeld besondere Sensibilität erfordert. Gleichzeitig waren Privilegien wie bestimmte Parkmöglichkeiten oder interne Vorteile klar hierarchisch verteilt, was die wahrgenommene Ungleichheit im Alltag verstärkte.

Kommunikation

Kommunikation fand überwiegend top-down statt. Entscheidungen wurden mitgeteilt, selten gemeinsam entwickelt. Kritik wurde zwar formal angehört, führte jedoch selten zu erkennbaren Veränderungen. Transparenz und Dialog auf Augenhöhe hätten viele Spannungen vermeiden können.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde nicht durchgehend als gelebter Standard wahrgenommen. Entscheidungen und Vorteile wirkten teilweise positionsgebunden, nicht leistungsbezogen. Sichtbare Unterschiede im Zugang zu Ressourcen oder organisatorischen Erleichterungen beeinflussen das Gerechtigkeitsempfinden erheblich stärker, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Fairness sollte sich nicht im Organigramm verlieren.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich machbar, jedoch wenig inspirierend oder entwicklungsfördernd. Gestaltungsspielraum war begrenzt, Eigeninitiative wurde nicht erkennbar gefördert. Wer langfristige Perspektiven oder fachliche Weiterentwicklung sucht, könnte hier an Grenzen stoßen.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Keine Empfehlung

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren ist enttäuschend. Früher herrschten Professionalität, Fairness und ein respektvoller Umgang. Heute ist davon kaum noch etwas übrig. Die aktuelle Führungsebene wirkt überfordert, wenig kompetent und trifft Entscheidungen, die für viele Mitarbeitende absolut nicht nachvollziehbar sind.

Stellen werden regelmäßig intern vergeben, ohne jede Ausschreibung oder Transparenz. Das schafft ein Umfeld, in dem Vitamin B wichtiger ist als Leistung oder Qualifikation. Viele fühlen sich dadurch ausgegrenzt und ungerecht behandelt.

Der Umgang mit den Mitarbeitenden ist inzwischen respektlos und wenig wertschätzend. Kritik wird ignoriert, Probleme werden ausgesessen und die Arbeitsbedingungen haben sich spürbar verschlechtert. Die Motivation sinkt – und niemand in der Leitung scheint das ernst zu nehmen.

Insgesamt kann ich den Arbeitgeber in seiner aktuellen Form nicht empfehlen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Beate Linz-EßerGeschäftsführerin

Wir bedauern sehr, dass Sie die jüngere Entwicklung unseres Unternehmens als enttäuschend wahrgenommen haben. Die Themen, die Sie ansprechen – insbesondere Führung, Kommunikation und Transparenz – nehmen wir sehr ernst und sehen sie als wichtige Hinweise darauf, wo wir besser werden müssen.

Zu Ihrem Eindruck hinsichtlich der Stellenbesetzungen möchten wir klarstellen: Positionen werden bei uns grundsätzlich nach Qualifikation, Kompetenz und fachlicher Eignung vergeben. Es ist uns wichtig, Mitarbeitende aus dem eigenen Unternehmen zu fördern, sodass interne Bewerbungen bevorzugt behandelt werden, wenn sie für die ausgeschriebene Position geeignet sind. Freie Stellen werden zudem auf unserer Homepage veröffentlicht und sind dort für jeden einsehbar. In den Mitarbeitendenjahresgesprächen werden zudem jedes Jahr die Entwicklungsziele mit den Mitarbeitenden besprochen, sodass sie bei freiwerdenden Stellen berücksichtigt werden können. Für die obere Führungsebene wurden zudem umfangreiche Auswahlverfahren durchgeführt, um sich ein optimales Bild von den Bewerber*innen machen zu können. Wenn hierbei in der Kommunikation oder Nachvollziehbarkeit etwas nicht gut vermittelt wurde, liegt es an uns, dies zu verbessern. Ihr Hinweis hilft uns, unsere internen Prozesse kritisch zu hinterfragen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns – sofern möglich – in einem vertraulichen Gespräch mehr über Ihre Erfahrungen berichten. Nur so können wir verstehen, wo wir konkret ansetzen müssen.

Horror pur unbedingt die Finger von lassen !!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts leider

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles was beschrieben ist von mir oben
Finger weg sag ich nur!

Verbesserungsvorschläge

Komplett umstrukturieren Führungs Ebene austauschen!

Arbeitsatmosphäre

Ein Stern ist noch zu viel man wird psychisch unter Druck gesetzt es herrscht eine sehr schlechte Atmosphäre gerade von den vorgesetzten her ! Alle Mitarbeiter sind unzufrieden und viele überlegen zu kündigen!

Image

Inzwischen sehr schlecht
In der Stadt wird sehr negativ über er das Haus gesprochen! Es wird scheinbar mehr Wert auf social Media gelegt als wirklich was zu verbessern

Work-Life-Balance

Gibt es nicht dienstplan wird mehrmals im Monat ohne Absprache geändert Fortbildung einfach eingetragen ohne zu fragen !

Karriere/Weiterbildung

Wird alles abgehnt

Kollegenzusammenhalt

Nicht gut da alle unzufrieden sind

Vorgesetztenverhalten

Da müsste man eigentlich null Sterne geben da gibt es nichts was mir gutes einfällt
Man wird unterdrückt von allen Seiten wird als Mitarbeiter und mensch nicht ernst genommen und wert geschätzt!Wenn die einen los werden wollen dann wird alles dran gesetzt das man kündigt oder gekündigt wird !pdl und stv.pdl sind eiskalt und herzlos null Empathie
Die gesamte Führungs Ebene müsste ausgetauscht werden

Arbeitsbedingungen

Sehr sehr schlecht!!

Kommunikation

Gibt es nicht!Es werden sachen behauptet die nie stattgefunden haben es wird anderen mehr geglaubt als dem Mitarbeiter den die Dinge betreffen!vorgesetzt können nicht mit den Mitarbeitern kommunizieren

Interessante Aufgaben

Ist pflege also wie überall


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Unmenschlich! Respektlos! Für Mitarbeiter und auch Bewohner

1,0
Nicht empfohlen
Hat bis 2025 für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Komplette Führung austauschen. Aufwachen ! Hier ist jeder unzufrieden.

Arbeitsatmosphäre

lähmend, demotivierend

Image

ruiniert!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hygiene und Nachhaltigkeit kennt man hier nicht. Teilweise ekelhaft.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen beklauen sich untereinander. Handtasche immer schön wegschliessen.

Umgang mit älteren Kollegen

sollen sich nicht so anstellen

Arbeitsbedingungen

mittelalterlich..

Kommunikation

Ratespiele trifft es besser..hier wird kaum kommuniziert.

Gleichberechtigung

Lieblinge werden bevorzugt.


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Niemals wieder ! Ganz schlimme Erfahrung.

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

lasst mich kurz überlegen - nee,nichts !

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

wie oben erwähnt,
zudem
keine Parkplätze!
Dienstplan? kurz vor Monatsende - Privatleben braucht man nicht

Die Stationen erinnern einen an eine JVA. das ist wenig einladend.
In der Mitte alles verglast um ein Atrium herum, in denen die Mitarbeiter zum Rauchen sitzen, während die Bewohner wie im Zoo auf den Etagen im Kreis drum herum laufen. Das ist schon echt schräg.

Verbesserungsvorschläge

das L in Leitung auch leben- sich mal bewusst machen, dass man Mitarbeiter nicht mit dieser Art und Weise halten kann. Und auch keine neuen bekommt.

Arbeitsatmosphäre

gruselig. Hier redet wirklich jeder gegen jeden- ausser das alteingesessene Team. ganz hinterhältiger Verein.

Image

da schliesse ich mich den Vorrednern an - wer will hier schon arbeiten!
Da helfen auch keine peinlichen Facebook reels.

Work-Life-Balance

pft..chronische Unterbesetzung

Karriere/Weiterbildung

lächerlich

Kollegenzusammenhalt

Ja - die schon lange da sind, die halten zusammen. Ansonsten wird dir schnell klar gemacht, dass du neu bist.

Umgang mit älteren Kollegen

noch absurder!

Vorgesetztenverhalten

ja, da sollte sich die gesamte Führungsebene mal fragen, warum hier eigentlich keiner mehr so wirklich arbeiten möchte.
Wenn man als Vorgesetzte teilweise unverschämt ist.
Ich habe nicht Einen getroffen im Haus, der die PDL oder die GF positiv beschrieben hat. Das hat was !

Arbeitsbedingungen

gruselig. alles vom Billigsten.
Wer gute Pflege machen möchte, bringt am besten sein eigenes Equipment mit. Hier ist alles alt, nicht vorhanden oder kaputt.
Hygiene? ist hier ein Fremdwort.

Kommunikation

das kennt dieses Haus nicht.
Einarbeitung? guck selber wo wie was ist. - und wenn du es falsch machst, wirst du angepampt.
Hier geht man davon aus, dass alle hellseherische Fähigkeiten haben.

Gleichberechtigung

absurd!

Interessante Aufgaben

sehr witzig!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ich kann auf viele schöne Momente zurückblicken.

4,3
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe in der Zeit bei den Seniorendiensten viele tolle Momente die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben,erleben dürfen.
Ich habe mir viel Wissen und Kompetenzen aneignen können.
Habe für mich eine Weg finden können,um mit nicht so schönen Situationen und Konflikten besser umgehen zu können.Es finden tolle Mitarbeiterevents statt. Im großen und ganzen ist es eine tolle Einrichtung die auf dem Weg ist die Kommunikation zu verbessern .Sie bieten mit Hilfe aller Mitarbeitenden und der verschiedenen Berufsgruppen eine sehr hohe Pflegequalität.Auch für die Mitarbeitenden lässt man sich viel einfallen zb.wird 1x im Monat ein großes Frühstücksbefee ermöglicht,ein Massagesessel wurde angeschafft den man kostenlos nutzen kann und noch vieles mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht kann man nicht dazu sagen nur die Kommunikation muss besser werden.

Verbesserungsvorschläge

An der Kommunikation muss weiter gearbeitet werden.Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden müssen mehr gemeinsam bearbeitet werden.Nur so kann eine höhere Zufriedenheit zwischen direkten Vorgesetzten und Mitarbeitenden erreicht werden.
Ich würde mir wünschen wenn fest eingefahrenen Strukturen sich langsam öffnen und man für etwas neues und Veränderung offener wird.
Nur gemeinsam kommt man ans Ziel.

Arbeitsatmosphäre

Es gab viele schöne Dienste,die ich mit den Kollegen erleben dürfte.Je nach Besetzung gab es aber auch Dienste,in denen es sehr sportlich war.Aber wenn man zusammen an einem Strang zieht ist kein Weg und Dienst zu lang.
Ich hatte ein tolles Team und Mitarbeitende die mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Es gibt in der Einrichtung sehr gute Rahmenbedingungen die leider nicht jeder nutzt .
Geschäftsführung und Einrichtungsleitung sind sehr offen und Mitarbeiter orientiert.

Karriere/Weiterbildung

Ich konnte in der Zeit wo ich bei den Seniorendiensten tätig war zwei komplexe Weiterbildungen erfolgreich absolvieren.

Gehalt/Benefits

Wird nach den TVÖD Tarif gezahlt

Kollegenzusammenhalt

Das Team was ich hatte war sehr toll.Es sind wundervolle Mitarbeitende die offen sind sich weiter zu entwickeln .Wir hatten trotz der komplexen Arbeit und auch teilweise der anstrengenden Dienste immer noch ein Lächeln übrig Ich kann nur sagen,das wir auch an schlechten Tagen immer zusammen gehalten haben und wir uns um das Wohl untereinander und vor allem für die Bewohnern gekümmert haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden genauso wie alle anderen unterstützt

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation mit meinen direkten Vorgesetzen war nicht immer auf Augenhöhe.Es gab Momente in denen es mir schwer gefallen ist die Art und Weise der direkten Vorgesetzten zu verstehen. Ich hatte oft das Gefühl immer wieder für Dinge kämpfen zu müssen.Dies hat mir viel Energie abverlangt
Ich hatte mich teilweise missverstanden gefühlt.
Kritik wurde falsch angenommen.
Es konnte auch daran gelegen haben,daß ich mich oft in meiner Position unterfordert gefühlt hatte.Dies löste bei mir eine große Unzufriedenheit aus.
Ich selber war als Leitungskraft sehr ehrlich ,respektvoll und wertschätzend der Kollegen gegenüber.
Ich habe mich unter der Geschäftsführung und Einrichtungsleitung immer sehr wohlgefühlt. Sie haben meine Unzufriendenheit ernst genommen und mir dabei geholfen für mich einen Weg im Umgang damit zu finden.
Mir wurde von den Vorgesetzen eine andere Position in der Leitungsfunktion angeboten die ich aus persönlichen Gründen nicht angenommen habe.Die Einrichtungsleitung war immer für mich da und hat mir immer wieder Mut zu gesprochen und mich aufgebaut.Sie macht einen tollen Job

Arbeitsbedingungen

Die Einrichtung hatte sehr gute Rahmenbedingungen dir nicht alle immer nutzen

Kommunikation

Die Kommunikation in der Einrichtung ist sehr verbesserungswürdig. Es klappt nicht immer,das Kritik positiv angenommen wird. Es liegt sehr wahrscheinlich daran ,daß das gesagte nicht immer richtig von den Vorgesetzen bzw Mitarbeitenden verstanden wird.Teilweise sind es festeingefahrene Strukturen ,die nur langsam zu durchbrechen sind. Ich kann nur sagen das es der Geschäftsführung und Einrichtungsleitung viel an einer ehrlichen und offenen Kommunikation liegt.Mitarbeitende haben immer die Möglichkeit Gespräche mit Ihnen zu führen. Mir viel die Art und Weise von den PDLs nicht immer leicht.Mir liegt viel an einer ehrlich wertschätzenden und offenen Kommunikation und Umgang.Dies hat nicht immer gut geklappt. Durch vielen Gesprächen mit den PDLs ,habe ich für mich einen Weg finden können um mit der Art und Weise deren umgehen zu können .Wir sind alle Menschen die auch mal einen schlechten Tag haben und evtl mal was sagen,was nicht so gemeint war.
Es ist noch ein langer Weg in der sich die Kommunikation in der Einrichtung verbessern wird.Ich weiß,daß auch schon daran gearbeitet wird.Man kann Dinge nicht von heute auf morgen verändern.

Interessante Aufgaben

Ich hätte mich gerne mehr in meiner Position entfalten wollen.Dies war aber in der Zeit während meiner Weiterbildung zur leitenden Pflegefachkraft und danach aufgrund der aktuellen Situation in der Einrichtung nicht möglich.
Ich Rahmen der personenzentrierte Pflege im Bezug auf Demenz konnte ich mit Kollegen zusammen eine sensorische Wand für eine Bewohnerin mit Demenz gestalten.
Dies hat mir und den anderen sehr viel Freude bereitet


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Schlimmer geht immer!

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiterfrühstück. Zusammen feiern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Obere Führung ist nicht gut und muss aufwachen und braucht vielleicht selber Weiterbildung. Geschäftsführung solte lieber auf Menschen ansprechen, statt lange Texte zu schreiben. Hätte besser vorher weniger Fehlentscheidungen für uns getroffen. Sich mal blicken lassen ist besser als von weiten gucken. Sie kennt uns doch.

Verbesserungsvorschläge

Lieber eine Einrichtungsleitung in Vollzeit einstellen. Wie man sieht ist in Teilzeit schwierig.
Große Veränderungen lieber vorher besprechen und uns Mitsprache geben.
Schneller reagieren, wenn es Probleme gibt.

Arbeitsatmosphäre

Leider fehlt immer mehr das Vetrauen. Es werden Entscheidungen von oben herab getroffen. Die Beteiligung fehlt und dadurch kommt Misstrauen in Einrichtungsleiterin. Jeder macht was er will und Gemeinsamkeit lässt nach. Fröhlichkeit der Mitarbeiter ist weniger geworden.

Image

Weiterhin noch sehr gut

Work-Life-Balance

Es wird viel Rücksicht genommen. Man kann Wünsche schreiben. Einspringen hält sich in Grenzen.

Karriere/Weiterbildung

Schwer zu bewerten. Man kann Witerbildungen machen. Viele machen das auch.

Gehalt/Benefits

Nichts zu meckern. Alles gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist okay. Hab ich anderswo schon viel schlimmer erlebt

Kollegenzusammenhalt

Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten sind wir wirklich allein.

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts zu bemängeln. Untereinander läuft es gut

Vorgesetztenverhalten

Es tut mir leid es zu sagen. Aber eine Einrichtungsleiterin die neuerdings nur teure Klamotten (Gucci und teure Markensachen) trägt und in einer E/S/Klasse zum Altenheim fährt, um 10:00 kommt und um 14:00 geht habe ich noch nie erlebt. Es stimmt, das sie nicht grüsst. Es stimmt, das sie ohne Plan wirkt und Lieblinge hat. Sie ist bestimmt sehr schlau aber man hat das Gefühl sie weiß nicht genau warum sie da ist. Man muss auch nicht immer unbedingt alles ändern nur damit man es anders macht. Der Vorgänger hat sich irgendwie mehr gekümmert.

Arbeitsbedingungen

Das mit den Spülmaschinen ist schon übel. Wie lange kann es dauern, neue zu kaufen….

Kommunikation

Meeting gibt es, aber es werden nur Entscheidungen bekannt gegeben. Einrichtungsleiterin will unbedingt Änderungen machen. Das neuste: Gerontoschwerpunkt in einem Wohnberich ohne uns nach unserer Meinung zu fragen. Wenn man nicht selber mit Demenz arbeitet sondern am Schreibtisch ist das natütlich einfach. Seit Monaten kaputte Spülmaschine und es wird oft per Hand gespült. Unmöglich! So was gabs noch nie! Wenn man mit ihr darüber sprechen will ist sie wieder mal nicht da.

Gleichberechtigung

Ist nicht wirklich gleichberechtigt, wenn man nicht gefragt wird.

Interessante Aufgaben

Struktur ist gut. Jeder weiß was zu tun ist. Hoffentlich bleibt das so.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Beate Linz-EßerGeschäftsführerin

Liebe Mitarbeiterin oder lieber Mitarbeiter,

grundsätzlich bin ich und sind wir sehr offen für Kritik. Ihre Bewertung irritiert aber an verschiedenen Punkten:
Sie kritisieren, dass ich Sie lieber ansprechen soll, statt lange Texte zu schreiben, obwohl ich Sie doch kennen würde. Andererseits schreiben Sie selber lieber lange Texte hier, statt mit mir zu reden, obwohl Sie mich kennen und wissen, dass man mit mir reden kann. Wer sich nur anonym im Netz äußert, verpasst leider genau die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen. Erst vor drei Wochen gab es im Rahmen der Mitarbeitendenversammlung die Möglichkeit, durch eine Gruppenarbeit auch anonym Kritik, Anregungen und Änderungswünsche zu äußern und mit mir ins Gespräch zu kommen. Anders als im vergangenen Jahr, als viele Wünsche und auch Kritik geäußert wurden, war das Feedback der Mitarbeitenden dieses Mal sehr positiv und viele haben sich gefreut, dass so viele Wünsche aus dem letzten Jahr erfüllt wurden.

Fälschlicherweise behaupten Sie, dass die Einrichtungsleitung nur in Teilzeit tätig sei. Ganz im Gegenteil ist die aktuelle Einrichtungsleitung anders als der vorherige Interims-Einrichtungsleiter in Vollzeit beschäftigt und engagiert sich auch zu fast jeder Tages- und Nachtzeit für das Haus. Dies weiß ich, weil ich oft auch sehr früh oder spät am Abend oder auch in ihrem Urlaub mit ihr dienstlich telefoniere. Wenn Sie mal schon um 14.00 Uhr das Haus verlässt, kann es auch einfach sein, dass sie einen Auswärtstermin hat oder im Homeoffice weiterarbeitet, dann aber erreichbar ist.

Ansonsten bin ich sicher, dass es auch in Ihrem Interesse ist, dass wir die Kompetenz und die Leistung unserer Mitarbeitenden und auch von Ihnen persönlich jetzt und auch in Zukunft nicht daran messen, wie sie sich kleiden oder mit welchem Fahrzeug sie zur Arbeit kommen.

Die Aufgabe in unseren Häusern ist es, den dort wohnenden Menschen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Das gilt auch für die Menschen mit Demenz. Die Entscheidung, einen Wohnbereich ganz speziell für Menschen mit fortgeschrittener Demenz einzurichten (der übrigens jetzt schon schwerpunktmäßig für diese Personengruppe vorgesehen war), wird diesen Menschen am meisten gerecht. Die Entscheidung hierüber haben wir in einer größeren Runde getroffen, weil uns die Qualität unserer Arbeit am Herzen liegt. Und sie kann nicht davon abhängen, ob einzelne Mitarbeitende dies gut finden oder nicht, sondern muss rein aus fachlicher Sicht getroffen werden. Alle dort arbeitenden Mitarbeitenden werden selbstverständlich intensiv zu diesem Thema geschult. Sollten Sie sich damit überfordert fühlen, können Sie sich gerne melden, sodass wir Sie auf einem anderen Wohnbereich einsetzen können.

Es tut mir sehr leid, dass der Austausch der defekten Spülmaschine in Ihrem Wohnbereich aus technischen Gründen länger gedauert hat, als gedacht. Es wurde Ihnen aber immer eine alternative Spülmöglichkeit in anderen Bereichen angeboten, damit Sie nicht mit der Hand spülen müssen. Der Einbau der neuen Spülmaschine wird aber noch in dieser Woche erfolgen.

Abschließend empfehle ich Ihnen, einmal selber das Gespräch mit der Einrichtungsleiterin zu suchen. Ich bin sicher, das hilft, Missverständnisse auszuräumen und ein besseres Gefühl füreinander zu bekommen.

Ansonsten kann ich nur erneut betonen, dass Sie sich gerne auch persönlich an mich wenden können, wenn Ihnen etwas nicht passt und Sie im Haus nicht weiterkommen. Ein persönliches Gespräch hilft immer weiter als eine anonyme Bewertung im Netz.

Die Geschäftsführerin

Enttäuschung ist groß

2,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hilden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

ich bin im Moment frustriert. deshalb weiß ich nicht so viel gute Sachen. Angeblich gibt es Pizza bei der Übergabe, hat aber noch keiner gegessen. es gibt auch Zuschuss zum Fitnessabo, wir dürfen Würstchen mitessen wenn für Bewohner gegrillt wird, wir dürfen Hund mit zur Arbeit nehmen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schade das obere Führung in einer anderen Welt lebt. Die verlassen sich auf PDL die unerhlich ist. Prokuristin ist schusellig und vergisst viel. sieht oft genervt aus. redet aber nicht was sie stört. wenn sie so neue Geschäftsführerin werden will, dann prost. vielleicht schafft sie sich zu ändern

Verbesserungsvorschläge

lieber mit den Mitarbeitern reden und sich nicht nur auf die Worte von Besprechungen verlassen. Geschäftsführerin will bald in Rente. das merkt man. Prokuristin muss mehr machen wenn sie guten Ruf behalten will. sie wirkt nicht so motiviert

Arbeitsatmosphäre

Es wird weiter nicht gelobt obwohl alle Chefs sich das auf die Fahne schreiben. Ist seltsam die Wahrnehmung von oberster Führung. Aber in Besprechungen immer viel Verständnis für uns, da wo sich keiner Ehrlichkeit traut.

Image

Nach außen reden alle super gut. Innendrin ist die Stimmung nicht immer gut. Könnte auch mehr gute Sachen für Bewohner geben. nicht immer nur für die Show und Fernsehen

Work-Life-Balance

viel Zeitarbeit. Kollegen sind viel krank. ist schwer das zu lösen. ich glaube viele sind unzufrieden und werden deshalb krank.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung werden angeboten.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut. Verwaltung ist schnell genervt, wenn man Fragen hat.

Kollegenzusammenhalt

kommt drauf an zu welcher Gruppe du gehörst.

Umgang mit älteren Kollegen

Alle nehmen Rücksicht. Egal ob junge oder alte.

Vorgesetztenverhalten

PDL ist kaum zu ertragen. Tut immer voll nett. Solange wie sie dich braucht. Wenn du deine Meinung sagst kannst du dich warm anziehen. Prokuristin kommt nie auf Ebene. Spricht nur mit höheren. Sie ändert alles mögliche. Für viel Geld macht sie ständig Tapeten neu und kauft Sachen damit es toll aussieht.hoffentlich macht sie damit nicht noch mehr Schaden. Bin nicht sicher ob sie sich wirklich auskennt.

Arbeitsbedingungen

Computer gibt es. Programm funktioniert nicht so gut. müsste mehr Schulung geben. alles wurde rennoviert. und wird noch weiter verschönert.

Kommunikation

Bisschen unterirdisch. Flurfunk funktioniert aber super. es werden viele Entscheidungen getroffen, die nicht mit uns besprochen werden. Wir werden leider nur vor vollständige Tatsachen gestellt. Aber gesagt wird immer das unsere Meinung zählt und wir immer zur Prokuristin kommen können. Hahaha.

Gleichberechtigung

Männer und Frauen werden in der Pflege gleich behandelt. Andere Abteilungen weiß ich nicht.

Interessante Aufgaben

Pflege ist gute und wichtige Arbeit. macht Spaß. Gerecht verteilt ist das in keinem Heim. Es soll jetzt Geronto kommen. das wird noch schwerer. vielleicht wär es gut gewesen die Kollegen nach ihrer Meinung zu fragen, ob sie das wirklich wollen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Beate Linz-EßerGeschäftsführerin

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, so differenziert und ausführlich Ihre Wahrnehmung darzulegen.
Es tut mir sehr leid, dass Sie frustriert sind. Wenn ich Sie richtig verstehe, hat Sie irgendetwas im Moment ganz besonders enttäuscht und Ihnen fehlt die Ansprechperson, wo Sie das loswerden können oder Sie trauen sich nicht, weil Sie negative Reaktionen befürchten. Schade, dass Sie die Möglichkeit nicht genutzt haben, auf der Mitarbeitendenversammlung Ihre Kritik zu äußern. Die Gruppenarbeit wäre ja die Chance gewesen, Ihren Frust einzubringen, ohne dass Sie sich persönlich hätten outen müssen.
Auch wenn ich nicht mehr ganz so oft und lange vor Ort bin wie früher, stehe auch ich Ihnen trotzdem gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, in dem wir gemeinsam nach Lösungen suchen können für Ihren Frust.

Ich verstehe, wenn Ihnen die Entscheidung Sorge bereitet, dass wir zukünftig einen Wohnbereich noch mehr als bisher für Menschen mit fortgeschrittener Demenz vorsehen möchten. Dies geschieht nach reiflicher Überlegung mit allen Führungskräften nach einer zweitägigen Klausur, in der wir viel über den besten fachlichen Umgang mit Menschen mit herausforderndem Verhalten gelernt haben.

Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht werden zu können, werden alle Mitarbeitenden in den kommenden Monaten intensiv geschult. Wem diese Aufgabe trotzdem zu anstrengend ist, muss selbstverständlich nicht auf dem Wohnbereich bleiben, sondern kann auf einen anderen wechseln. Bitte melden Sie sich doch, wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten.

Eine Zeitlang haben wir tatsächlich aufgrund vieler kranker Mitarbeitender immer wieder Zeitarbeit eingesetzt, damit Sie alle möglichst selten einspringen müssen.
Zukünftig wird es für das immer freiwillige Einspringen ja auch einen steuerfreien Einkaufsgutschein von 25-40€ geben, je nachdem, ob Sie unter der Woche oder am Wochenende einspringen. Viele Mitarbeitende haben signalisiert, dass sie sich sehr darüber freuen.

Falls Sie mögen, kommen Sie doch einfach mal bei mir vorbei. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.
Ihre Geschäftsführerin und Einrichtungsleitung

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 23 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Seniorendienste Stadt Hilden gGmbH durchschnittlich mit 2,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6 Punkte). 27% der Bewertenden würden Seniorendienste Stadt Hilden gGmbH als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 23 Bewertungen gefallen die Faktoren Gehalt/Benefits, Kollegenzusammenhalt und Karriere/Weiterbildung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 23 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Seniorendienste Stadt Hilden gGmbH als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.