HR München: Respektlosigkeit, Willkür und Angstkultur- ein Unternehmen im freien Fall
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Das moderne Büro und die Ausstattung
- Die tollen Kolleg:innen
- Die kreative Branche
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Statt Transparenz, Vertrauen und Fairness prägen Misstrauen, Angstkultur und vor allem Gleichgültigkeit den Alltag. Mitarbeitende werden nicht wertgeschätzt, sondern nur gefordert. Dieses Verhalten von oben nach unten nimmt der Arbeit jede Freude und zerstört über die Zeit jede Motivation.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen zeigt deutlich, dass „der Fisch vom Kopf her stinkt“. Führung wird als Machtspiel verstanden, nicht als Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden. Wer berufliche Sicherheit, Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten sucht, sollte sich sehr gut überlegen, ob er hier anfangen möchte.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist von Angst, Unsicherheit und Misstrauen geprägt. Offene Kommunikation wird nicht geschätzt -im Gegenteil: wer Kritik äußert oder seine Meinung ehrlich vertritt, muss mit Konsequenzen bis hin zur Kündigung rechnen. Das führt dazu, dass Mitarbeitende permanent das Gefühl haben, auf „Eierschalen zu laufen.
Image
Nach außen hin wird großer Wert auf ein positives und professionelles Erscheinungsbild gelegt- es wird kein Aufwand gescheut, um das Unternehmensimage aufrechtzuerhalten. Hinter den Kulissen zeigt sich jedoch ein völlig anderes Bild: Intern herrscht ein Klima der Gleichgültigkeit, in dem sich Mitarbeitende austauschbar fühlen. Das Wohl der Beschäftigten spielt kaum eine Rolle, und Wertschätzung ist nicht spürbar. Von oberster Führungsebene wurde sinngemäß kommuniziert, dass man bei Veränderungen auch Abgänge in Kauf nehmen müsse- ein klarer Hinweis darauf, welchen Stellenwert Mitarbeitende tatsächlich haben. Engagement, Loyalität und Leistung finden kaum Anerkennung, und die Diskrepanz zwischen Außenwirkung und Realität ist für alle offensichtlich.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance? Praktisch nicht existent. Nach endlosen Arbeitstagen bleibt keine Kraft mehr für private Aktivitäten -man ist einfach ausgelaugt. Selbst nach Feierabend lässt einen die Arbeit nicht los.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein wird im Unternehmen kaum aktiv gelebt und scheint keine echte Rolle zu spielen. Nachhaltige Ansätze oder Initiativen sind nicht erkennbar.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind so gut wie nicht vorhanden. Es gibt weder klare Entwicklungswege noch transparente Kriterien für Aufstieg oder Förderung. Eigeninitiative wird selten unterstützt, und Weiterbildungsangebote existieren entweder gar nicht oder werden nicht aktiv gefördert. Aufstiegschancen sind faktisch nicht vorhanden - in vielen Bereichen sitzen seit Jahren dieselben Personen fest in ihren Positionen und blockieren jede Weiterentwicklung für Jüngere. Statt Talente zu fördern, werden engagierte Mitarbeitende häufig ausgebremst oder sogar ausgestochen. Wer nicht ins bestehende Gefüge passt oder zu viel Eigeninitiative zeigt, hat kaum eine Chance, sich fachlich oder persönlich weiterzuentwickeln
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleginnen und Kollegen sind das einzig wirklich Positive im HR-Team. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Arbeitsalltag nur schwer zu ertragen - Leid verbindet eben
Vorgesetztenverhalten
Führung bedeutet hier in erster Linie Kontrolle, Einschüchterung und Willkür – von echter Wertschätzung keine Spur. Entscheidungen wirken häufig spontan und scheinen stark von der Laune der jeweiligen Führungskraft abzuhängen. Besonders bezeichnend ist, dass Kolleginnen teilweise bereits am ersten Tag nach ihrer Rückkehr aus der Elternzeit gekündigt wurden - ohne transparente Kommunikation oder nachvollziehbare Gründe. So sieht Wertschätzung definitiv nicht aus.
Arbeitsbedingungen
Seit der Einführung des neuen Systems geht es insgesamt spürbar bergab – und das nun schon seit über eineinhalb Jahren. Die Arbeit ist für alle deutlich komplizierter geworden, Prozesse wurden verdoppelt und verdreifacht, ohne dass daraus irgendein Mehrwert entsteht. Sowohl Mitarbeitende die man betreut als auch Führungskräfte kämpfen mit unnötiger Bürokratie und ineffizienten Abläufen. Besonders das HR-Management wurde mit zusätzlichen Aufgaben überladen und zur selbsternannten „Restetonne“ der Organisation degradiert. Respektlosigkeit und Unmenschlichkeit sind hier leider zum Alltag geworden.
Kommunikation
Offiziell wird von oberster Stelle gepredigt, dass man offen sprechen soll. In der Realität ist das Gegenteil der Fall: Wer ehrlich seine Meinung äußert oder Missstände anspricht, wird dafür regelrecht bestraft. Wer hingegen nach oben „schleimt“ und alles kritiklos abnickt, kommt weiter. Transparenz existiert nur auf dem Papier, nicht in der Praxis.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt- selbst für eine Agentur. Wer eine Gehaltsanpassung möchte, muss lange betteln, doch auch nach Jahren ändert sich nichts. Wertschätzung in Form einer fairen Vergütung sucht man vergeblich.
Gleichberechtigung
Von echter Gleichberechtigung kann hier kaum die Rede sein. Wer viele Jahre im Unternehmen ist, hat zwar eine etwas höhere Chance, nicht willkürlich gekündigt zu werden- Aufstiegsmöglichkeiten oder Gehaltserhöhungen ergeben sich daraus aber trotzdem nicht. Befördert werden in der Regel diejenigen, die schon lange dabei sind, unabhängig von Leistung oder Engagement. Jüngere oder neuere Kolleginnen und Kollegen haben kaum bis gar keine Chance auf Weiterentwicklung oder Aufstieg. Das demotiviert und sorgt für ein ungerechtes Arbeitsumfeld.
Interessante Aufgaben
Seit der Einführung des neuen Systems geht es insgesamt spürbar bergab – und das nun schon seit über eineinhalb Jahren. Die Arbeit ist für alle deutlich komplizierter geworden, Prozesse wurden verdoppelt und verdreifacht, ohne dass daraus irgendein Mehrwert entsteht. Sowohl Mitarbeitende die von uns betreut werden als auch Führungskräfte kämpfen mit unnötiger Bürokratie und ineffizienten Abläufen. Besonders das HR-Management wurde mit zusätzlichen Aufgaben überladen und zur „Restetonne der Organisation" degradiert. Respektlosigkeit und Unmenschlichkeit sind hier leider zum Alltag geworden.


