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Bewertung

Meine Mediaplus-Erfahrungen - bis zur plötzlichen Kündigung

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Mediaplus Gruppe für innovative Media GmbH & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber gefallen haben mir die moderne, angenehme Büroausstattung, die sauberen Arbeitsplätze mit Shared-Desk-Policy sowie die flexiblen Möglichkeiten für Homeoffice, mobiles Arbeiten und Arbeiten von anderen Standorten aus.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ am Arbeitgeber habe ich die interne Kommunikation erlebt, die meiner Meinung nach oft unklar und intransparent war. Außerdem gab es meiner Ansicht nach zu viele Partys und Events. Meiner Wahrnehmung nach wurde das Budget eher für Veranstaltungen und Partys eingesetzt, statt in die Förderung und Wertschätzung der Mitarbeitenden zu fließen. Gehaltserhöhungen mussten häufig aktiv eingefordert werden, statt dass gute Leistungen automatisch anerkannt wurden, und es gab nicht jedes Jahr eine angemessene Erhöhung. Entscheidungen schienen stark am Budget orientiert zu sein. Mitarbeiter wurden teilweise gehalten, mussten Leistung zeigen, und konnten dennoch überraschend ohne Vorwarnung gekündigt werden.
Teure Kantine trotz Subvention, denn 6–12 € pro Mahlzeit, ist mir zu teuer für Kantinenessen. .

Verbesserungsvorschläge

Es wäre hilfreich, wenn die Geschäftsführung und Führungskräfte offener und transparenter über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sowie die Hintergründe von personellen Entscheidungen informieren würden. Ein Betriebsrat wäre in einem Unternehmen dieser Größe sinnvoll, um Mitarbeitende besser zu schützen. Leider wird dies von der Geschäftsführung nicht unterstützt, wodurch Versetzungen oder Kündigungen häufig intransparent erfolgen. Insgesamt sollte dem Unternehmen aus meiner Sicht deutlich mehr Wertschätzung d.h. weniger Partys und mehr gegenüber den Mitarbeitenden entgegengebracht werden.

Arbeitsatmosphäre

Anfangs war die Stimmung im Team positiv und kollegial. Nach der Kündigung mehrerer langjähriger Mitarbeitender und den darauffolgenden Umstrukturierungen verschlechterte sich die Arbeitsatmosphäre jedoch spürbar.

Image

Image nach außen top, nach innen Flop.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice habe ich sehr geschätzt. Überstunden wurden nicht finanziell vergütet, konnten jedoch flexibel und zeitnah durch Ausgleichstage ausgeglichen werden. Allerdings war die Arbeitsbelastung zeitweise extrem hoch, während es in anderen Phasen kaum Aufgaben gab. Die Auslastung war insgesamt nicht immer konstant.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen wurden nur einmal angeboten, ansonsten standen hauptsächlich LinkedIn Learning oder frei verfügbare Kurse im Budget zur Verfügung. Für bezahlte Weiterbildungen musste man sich selbst kümmern.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen waren aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Man musste häufig aktiv um Gehaltserhöhungen bitten und wurde hingehalten, selbst wenn man gute Arbeit geleistet hatte. Die Gründe, warum eine Erhöhung nicht gewährt wurde, wurden kaum transparent kommuniziert. Dass manche Mitarbeitende eine Erhöhung bekamen und andere nicht, empfand ich als unfair meiner Meinung nach sollte eine Gleichbehandlung erfolgen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als sozial und umweltbewusst. Das Clean-Desk-Prinzip und der geringe Papierverbrauch fand ich positiv, über weitere Maßnahmen habe ich jedoch kaum Informationen erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Der Teamzusammenhalt war insgesamt positiv und unterstützend

Umgang mit älteren Kollegen

Mit älteren Mitarbeitenden wurde im Team grundsätzlich respektvoll umgegangen.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkte Vorgesetzte konnte aus meiner Sicht oft keine klaren Entscheidungen treffen. Informationen wurden teils weitergegeben, obwohl sie nicht für alle bestimmt waren. Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung war intern intransparent, und es war oft unklar, wie der aktuelle Stand der Dinge war. Intern wurde oft betont, wie gut es dem Unternehmen geht, während Schwierigkeiten oder Probleme kaum transparent kommuniziert wurden. Vorgesetzte sollten pünktlich sein, Mitarbeitende wertschätzen, fördern und Feedback geben. Davon habe ich jedoch nur wenig erlebt.

Arbeitsbedingungen

Die modernen Arbeitsbedingungen und die Büroausstattung fand ich gut, wurden aber nicht immer konsequent umgesetzt. Lautes Telefonieren und Präsentationen am Platz erschwerten die Arbeit, dafür gab es Telefonboxen und Meetingräume. Die Arbeitsbelastung schwankte stark zwischen viel zu tun und Flauten. Die Bürotage empfand ich eher als Gelegenheiten zum Netzwerken, während die eigentliche Arbeit vor Ort manchmal nur eingeschränkt möglich war. Die Technik hat auch nicht immer funktioniert vor allem in den Telefonboxen. Daher war es oft besser, im Homeoffice zu arbeiten, da man dort ungestört und konzentriert arbeiten konnte.

Kommunikation

Während das Unternehmen nach außen ein sehr positives Bild vermittelt, fehlte es intern häufig an Transparenz und klarer Kommunikation sowohl von der Geschäftsführung als auch von den Führungskräften, denen ich direkt unterstellt war. Damit wird das Unternehmen seinem eigenen Namen "Haus der Kommunkation" leider nicht gerecht.

Gleichberechtigung

Nach außen wurde Gleichberechtigung positiv dargestellt. Intern hatte ich jedoch den Eindruck, dass Mitarbeitende bevorzugt wurden, die den Führungskräften nahestanden, deren Meinung teilten oder am lautesten auftraten.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeiten waren spannend und abwechslungsreich. Es gab selten Routineaufgaben, sondern vielfältige Projekte und Kunden, die für Abwechslung sorgten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Miehling, HR Marketing & Communication Specialist
Laura MiehlingHR Marketing & Communication Specialist

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Einige der von dir angesprochenen Themen lassen sich nicht pauschal einordnen, da sie von sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen und individuellen Situationen abhängen.
Deshalb möchten wir dir gerne anbieten, Details mit Frauke Hennig, unserer Global HR Business Partnerin Mediaplus, zu besprechen. Sie steht dir für einen vertraulichen Austausch gerne zur Verfügung. Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

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