Nichts für High performer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Obstkorb :-)
Kulant bei Entscheidungen
Entspannte Atmosphäre
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider nahezu alles, aber am schlimmsten leider das Geld, für das was geleistet wird.
Das wird sich aber auch nicht ändern, schließlich gab es schon zig Anmerkungen, wie Great Place to Work Umfragen usw.
Verbesserungsvorschläge
Austausch des Vorstandes.
Wertschätzung/Gehaltserhöhung an die, die es wirklich verdient haben.
Arbeitsatmosphäre
Also das ist eine der wenigen Sachen die eigentlich ganz gut waren. Der Standort Gladbeck war relativ entspannt, bis die Standortleitung aufgehört hat.
Kommunikation
Kaum bis gar nicht, und wenn, dann nur irrelevante Themen, die einen selber nicht betreffen.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten sind schon Nett und Hilfsbereit.
Work-Life-Balance
Gleitzeit wurde gestrichen aber immerhin hatte man 2 Tage mobiles Arbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Die Standortleitung war sehr kulant bei Entscheidungen zu Themen wie Urlaub oder spontanen Terminen. Sie hat jedoch keinerlei Einfluss auf individuelle Gehaltserhöhungen, diese werden sofort abgeschmettert, weil der Vorstand sowieso nein sagt.
Hier wird gespart ohne Ende.
Ein Hochstufen im Gehaltsband ist zwar möglich, aber bei 20 € netto mehr im Monat bringt das auch nichts.
Leider fühlt man sich vom Vorstand nicht ernst genommen:
In Mitarbeiterdialogen werden bei unangenehmen Fragen oder Äußerungen die Augen verdreht (eigene Warnehmung).
- Arrogant
- Nimmt Mitarbeiter nicht ernst
- Kaum Ahnung von den Tätigkeiten bzw. davon, was wirklich dahinter steckt.
Interessante Aufgaben
Kommt drauf an was man macht.
Es ist viel Monoton, aber manche mögen es.
Für mich ist es auch ok und ich mach’s gerne.
Umgang mit älteren Kollegen
Langdienende Mitarbeiter werden mit einer Urkunde und einer kleinen Prämie wertgeschätzt.
Das ist völlig verständlich bei Mitarbeitern, die seit über zehn Jahren im Betrieb sind, aber fachlich auf dem Niveau eines dreiwöchig eingearbeiteten Praktikanten stehen, jedoch nicht bei denen, die seit ebenso langer Zeit im Unternehmen sind und die Abteilung nahezu allein am Laufen halten, die sollten vernünftig wertgeschätzt werden.
Arbeitsbedingungen
Altmodisch, die Technik ist auch nicht besonders berauschend, aber sie erfüllt ihren Zweck.
Viel schlimmer ist der Geräuschpegel:
-Kaputte Straßen = lauter Verkehr
-Direkt an einer Anlieferung eines Baumarkts
-Schulen in der Nähe (noch mehr Verkehr auf den kaputten Straßen)
Hier kann der Arbeitgeber nicht unbedingt viel, dennoch ist es anstrengend für Leute die Geräuschempfindlich sind.
Und noch viele andere Faktoren.
Gehalt/Benefits
DER SCHLIMMSTE PUNKT:
Absolut unterirdisch.
Ein undurchdachtes Gehaltsmodell sollte die Situation verbessern, hat aber alles verschlechtert.
Sachbearbeiter mit komplexen Fachkompetenzen verdienen weniger als Telefonisten, die nur Anrufe entgegennehmen und Aufträge weiterleiten.
Ein Teamleiter in der Sachbearbeitung verdient weniger als ein normaler Mitarbeiter, nur weil dieser in einer anderen Abteilung arbeitet, die lediglich minimal komplexere Themen behandeln.
Der Super-GAU:
Bist du am Ende des Gehaltsbands angekommen, was schnell passiert, wenn du ein High Performer bist, dann bleibst du auch 30 Jahre später beim gleichen Gehalt. So spart man Geld.
Eine Hoffnung gibt es: die gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns. Dann ist auch die Serviscope gezwungen, die Gehälter anzupassen.
Image
Kenne leider keinen der gut über die Serviscope redet.
Karriere/Weiterbildung
Gibt’s nicht wirklich.
Aufsteigen zur Führungskraft mit einer Menge mehr Verantwortung und nicht mehr Geld?
Nein danke.

