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5 von 55 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

5 Mitarbeiter:innen, die bei SFZ Förderzentrum gGmbH eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 3,0 von 5 Punkten.

Erfahrungsbericht einer Ausbildung: Zwischen Bürokratie, fehlender Wertschätzung und schwierigen Rahmenbedingungen“

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2024 eine Ausbildung zum/zur Servicefachkraft für Dialogmarketing bei SFZ Förderzentrum gGmbH in Chemnitz abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich, dass sie mir in einer Notsituation eine Wohnung zur Verfügung gestellt haben und ich bis zum Ende meiner Ausbildung dort wohnen durfte. Immerhin gab es nach Bekanntwerden des Datenschutzvorfalls auch eine schriftliche Entschuldigung sowie eine kleine Aufmerksamkeit (Blumen und Pralinen).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe den enormen Druck und den respektlosen Umgang bei Problemen (z. B. den Spruch, man könne ja einfach kündigen) als extrem belastend empfunden. Jedes grundlegende Bedürfnis und jede notwendige Anpassung – von der Arbeitszeitverkürzung über das Tragen eines Basecaps bei extremer Blendeempfindlichkeit bis hin zum fairen Umgang mit meiner Blindenführhündin – musste mühsam erkämpft werden. Besonders schwer wiegt für mich der Umgang mit sensiblen Daten: Dokumente und Berichte wurden mit abwertenden Wertungen versehen ohne meine vorherige Einwilligung an den zuständigen Leistungsträger (eine Bundesbehörde) weitergereicht. Ein solches unzulässiges Vorgehen wäre meiner Meinung nach ohne meine Rüge nach knapp 1,5 Monaten vielleicht noch länger unbemerkt geblieben. Erschwerend kommt meiner Meinung nach hinzu, dass man sich lediglich auf eine ausgesprochene Löschungsanforderung verlässt und eine tatsächliche, nachweisbare Löschung der Daten meiner Ansicht nach nicht ordentlich überprüft wurde – die bloße Rückmeldung, dass ein Dokument angeblich nicht verwendet werden darf, ersetzt eben keine echte, datenschutzkonforme Vernichtung. Statt echter Unterstützung gab es ständigen Stress und bürokratische Hürden.

Verbesserungsvorschläge

Für die Zukunft muss sich hier meiner Meinung nach Folgendes ändern: Mitarbeiter müssen dringend zum Thema Datenschutz und Schweigepflicht geschult werden, damit vertrauliche Unterlagen und Berichte niemals ohne vorherige Einwilligung an externe Stellen weitergeleitet werden. Zudem sind unzulässige medizinisch-fachliche Einschätzungen entgegen amtlicher Feststellungen zu unterlassen. Bei datenschutzrechtlichen Fehlern muss zudem sichergestellt werden, dass betroffene Daten tatsächlich und nachweisbar gelöscht werden – anstatt sich mit einer bloßen Ausblendung oder der Aktennotiz, ein Dokument dürfe nicht verwendet werden, zufriedenzugeben. Es braucht im gesamten Haus einen respektvolleren Umgang mit Auszubildenden und ein echtes Krisenmanagement statt Druck und Kündigungssprüchen. Das Tragen von Hilfsmitteln wie dem Basecap bei extremer Blendeempfindlichkeit sowie die flexible Anpassung von Sitzordnungen an die realen Sehbedürfnisse müssen selbstverständlich und barrierefrei erlaubt sein. Anstelle von sofortigen schriftlichen Ermahnungen bei sachlicher Kritik an Arbeits- oder Lehrmethoden muss eine konstruktive Fehlerkultur Einzug halten. Schließlich müssen klare, transparente und rechtssichere Regeln für alle Assistenzhunde geschaffen werden.

Arbeitsatmosphäre

Von einem unterstützenden Umfeld meiner Meinung nach keine Spur: Die Atmosphäre war stark von Leistungs- und Zeitdruck geprägt. Statt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen oder Fehler aufzuarbeiten, herrschte ein Umgangston, in dem bei Problemen eher mit Kündigung gedruckt statt nach Lösungen gesucht wurde. Insgesamt belastend und wenig wertschätzend empfunden.

Karrierechancen

Keine echten Karrierechancen oder Zukunftsperspektiven: Da es sich um ein Berufsbildungswerk handelt, fehlen jegliche Kooperationen mit Unternehmen. Nach Abschluss der Maßnahme wird man im Grunde ohne konkrete Übernahme- oder Vermittlungsperspektive entlassen, statt den Übergang in den regulären Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen.

Arbeitszeiten

Die Anpassung der Arbeitszeiten war meiner Meinung nach ein echter Kampf: Statt auf gesundheitliche Bedürfnisse flexibel einzugehen, musste eine dringend notwendige Arbeitszeitverkürzung (von einer 40-Stunden-Woche auf 6 Stunden täglich) erst mühsam mit Unterstützung von Ärzten erkämpft werden.

Ausbildungsvergütung

Keine reguläre betriebliche Ausbildungsvergütung, sondern finanzielle Absicherung über das Ausbildungsgeld (ABG) der Agentur für Arbeit. Die Höhe richtet sich starr nach den gesetzlichen Reha-Sätzen und bietet wenig finanzielle Flexibilität.

Die Ausbilder

Ich hatte im Alltag stark den Eindruck, dass mir – anders als anderen Teilnehmern – vonseiten der Ausbilder und Lehrer spürbar weniger Wohlwollen und Toleranz entgegengebracht wurde.

Spaßfaktor

Einen positiven Spaß- oder Motivationsfaktor gab es hier für mich, meiner Meinung nach, überhaupt nicht. Statt eines konstruktiven Lernklimas prägten, aus meiner Sicht, dauerhafter Leistungsdruck, Frustration und eine spürbare mangelnde Wertschätzung den Ausbildungsalltag.

Aufgaben/Tätigkeiten

Mir wurden, meiner Meinung nach, Aufgaben aufgedrückt, die nicht im Ausbildungsplan standen – wie beispielsweise das Ausdrucken von E-Mails und das Verteilen von Post im gesamten Unternehmen. Zudem war ich im IT-Support (First-Level-Support) eingesetzt, wo man trotz des Wissens der Mitarbeitenden, dass dort Auszubildende sitzen, nicht immer fair oder freundlich behandelt wurde.“

Variation

Nach meiner Meinung gab es im Betrieb kaum echte Abwechslung. Obwohl die Kollegen uns eigentlich hätten anrufen sollen, damit wir als Azubis die Tickets erfassen, haben die meisten ihre Tickets lieber selbst geschrieben – stattdessen blieb oft nur das Bearbeiten von Aufgaben aus dem Buch oder Warten.

Respekt

Respekt und Wertschätzung gegenüber meiner Person waren hier meiner Meinung nach nicht gegeben. Statt einer partnerschaftlichen Unterstützung hatte ich den Eindruck, dass man sich grundlegende und notwendige Anpassungen im Alltag stets mühsam erstreiten beziehungsweise erkämpfen musste.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Ausbildung dort ist ganz ok

3,2
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Kauffrau im E-Commerce bei SFZ Förderzentrum gGmbH in Chemnitz absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Soweit alles

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ausbildungsvergütung

Verbesserungsvorschläge

Keine


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Arbeitgeber-Kommentar

Ralf NielandPersonalreferent

Danke für die Bewertung. Unsere Ausbilder*innen freuen sich über die 5 Sterne sehr! Selbst der Spaß in der Ausbildung scheint nicht zu kurz gekommen zu sein - so muss das sein. Da es sich im Berufsbildungswerk um überbetriebliche Ausbildungen handelt, ist zur Ausbildungsvergütung die Agentur für Arbeit anzusprechen. Wir haben auf die Vergütung keinen Einfluss.

Würde meine Ausbildung immer wieder im SFZ BBW Chemnitz gGmbH absolvieren!

4,8
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker im Bereich Produktion bei SFZ BBW Chemnitz gGmbH in Chemnitz abgeschlossen.

Verbesserungsvorschläge

Nix.

Ausbildungsvergütung

Lehrgeld wurde von der Agentur für Arbeit getragen.

Die Ausbilder

Waren immer für alle Fragen offen und haben diese auch mit fachlich Beantwortet. Haben aber auch immer jeden Azubi Ihren Freiraum gelassen um sich selbst an verschieden Dingen zu Probieren und zu lernen.

Spaßfaktor

Hatten in der Ausbildung sehr viel Spaß.


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Mehrfachbewertung

Firma

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Auszubildende:rHat eine Ausbildung bei SFZ BBW Chemnitz gGmbH in Chemnitz gemacht und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Arbeitgeber-Kommentar

Ralf NielandPersonalreferent

Herzlichen Dank, auch im Namen der Ausbilderinnen und Ausbilder unseres Berufsbildungswerkes als Teil der SFZ-Gruppe, für die tolle Bewertung. Es freut uns sehr, dass parallel zu den fachlichen Inhalten und dem Ziel eines Ausbildungsabschlusses, auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist - so soll es sein! Empfehlen Sie unsere Ausbildungsangebote und die sehr gut aufgestellten Rahmenbedingungen für eine fundierte Ausbildung gern weiter. Besten Dank dafür. Ralf Nieland, Personalreferent. Telefon 0371/ 3344303

Bewertung

3,4
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich IT bei SFZ Förderzentrum gGmbH in Chemnitz absolviert.

Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 5 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird SFZ Förderzentrum gGmbH durchschnittlich mit 4.2 von 5 Punkten bewertet. 94 der Bewertenden würden SFZ Förderzentrum gGmbH als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 5 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Karriere/Weiterbildung an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 5 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich SFZ Förderzentrum gGmbH als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.