2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Grundsätzlich bietet die Branche ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Die Aufgaben an sich hätten viel Potenzial für Freude an der Arbeit geboten.
Den respektlosen Umgangston und die fehlende Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern und Partnerfirmen. Besonders negativ fielen die Vermischung von Arbeitszeit und Freizeit, die Erwartung finanzieller Vorleistungen durch den Arbeitnehmer sowie die mangelhafte Ausstattung auf.
Einarbeitung: Konstruktives Feedback statt demotivierender Vergleiche. Das eigene Expertenwissen darf nicht als Maßstab für Quereinsteiger dienen.
Ausstattung: Zeitgemäße Hardware (leistungsfähige Laptops, keine veralteten Smartphones) und hygienisch einwandfreie Firmenwagen (Nichtraucher) sollten Standard sein.
Organisation: Einführung zentraler Informationsspeicher (Cloud), um Holschulden zu minimieren. Aufgaben sollten der Stellenbeschreibung entsprechen und nicht als Deckmantel für Aushilfstätigkeiten dienen.
Kultur: Neue Mitarbeiter sollten integriert und nicht isoliert werden.
Führung: Dringender Bedarf an Coaching für Führungskräfte hinsichtlich Emotionsregulation und professioneller Kommunikation – besonders auch in Trennungssituationen (Fragen nach Restansprüchen sollten sachlich geklärt und nicht persönlich abgewertet werden).
Ich empfand das Klima als sehr belastend und unberechenbar. Für mich wirkte es oft so, als gäbe es kein 'richtiges' Handeln: Entscheidungen führten gefühlt immer zu Kritik, egal welche Option gewählt wurde. Die Argumentation der Führungsebene war für mich in diesen Momenten oft schwer nachvollziehbar und wirkte widersprüchlich
Ein zweigeteiltes Bild. Während die Auftraggeber sehr zufrieden wirken und es viele Stammkunden gibt, sieht die Realität bei den Partnerfirmen anders aus. Das Unternehmen ist in der breiten Öffentlichkeit eher unbekannt. Auffällig war für mich jedoch, dass ein Großteil der Handwerksfirmen nach nur einem Projekt die Zusammenarbeit scheinbar nicht fortsetzte. Meiner Wahrnehmung nach lag diese hohe Quote an 'Einmal-Partnern' primär am Umgangston der Geschäftsführung gegenüber den Dienstleistern
Work-Life-Balance war praktisch nicht vorhanden. Zwar wurden Überstunden nicht schriftlich angeordnet, aber die Erwartungshaltung war eindeutig: Anwesenheit vor den Handwerkern und Gehen als Letzter führten faktisch zu 10-Stunden-Tagen. Als ich auf die Einhaltung der gesetzlichen/vertraglichen Arbeitszeiten von 8 Stunden bestand, wurde dies widerwillig hingenommen und teilweise mit sarkastischen Kommentaren bedacht. Auch die Pausenzeiten boten kaum Erholung. Oft wurden diese Zeiten für Dienstbesprechungen genutzt oder das Essen wurde nebenbei erledigt. Da der Vorgesetzte selbst augenscheinlich nie Pausen machte, entstand eine immense, unausgesprochene Erwartungshaltung, es ihm gleichzutun. Der psychische Druck war so hoch, dass sich das Nehmen einer regulären Pause für mich – selbst bei seiner Abwesenheit – wie ein Regelverstoß anfühlte.
Karriere machen ist hier schwierig, der Fokus liegt eher auf dem reinen Geldverdienen. Weiterbildungen wurden zwar initial angeboten, scheiterten in der Praxis jedoch an den Rahmenbedingungen. Als ich mich weigerte, für eine weit entfernte Schulung (ca. 500 km pro Weg) unzumutbare Reisebedingungen in Kauf zu nehmen oder private Mittel einzusetzen, wurde mir die Teilnahme verwehrt. Bezeichnend war, dass die Schulungsplätze anschließend von Vorgesetzten genutzt wurden – meines Wissens nach zu deutlich besseren Reisekonditionen (Bahn & Hotel), die für mich als Mitarbeiter offenbar aus Kostengründen nicht vorgesehen waren.
Ein echter Kollegenzusammenhalt konnte gar nicht entstehen, da ich organisatorisch fast vollständig vom Rest der Belegschaft abgeschirmt war. Aufgrund der Vorgabe, einen autarken Bereich aufzubauen, hatte ich – bis auf eine Ausnahme – keinen Kontakt zu internen Kollegen. Mein tägliches Arbeitsumfeld bestand primär aus der Koordination externer Handwerksfirmen, nicht aus einem internen Team.
Einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe habe ich leider vermisst. Den Führungsstil empfand ich als sehr emotional, sprunghaft und wenig lösungsorientiert. Der Umgangston war – auch gegenüber externen Dienstleistern – oft lautstark und unangemessen. Ich hatte häufig das Gefühl, als Ventil für die Launen des Vorgesetzten zu dienen, deren Wechsel für mich absolut unvorhersehbar waren.
Fachliche Unterstützung gab es kaum: Trotz teils vager Aufgabenstellungen wurden notwendige Rückfragen oft herablassend, widerwillig oder mit bloßem Verweis auf Google/KI beantwortet. Das erzeugte eine ständige Zwickmühle zwischen 'Nicht wissen können' und 'Nicht fragen dürfen'. Selbst Forderungen nach grundlegenden Arbeitsmitteln wurden zwar als selbstverständlich abgetan, die Umsetzung verzögerte sich jedoch oft über Wochen.
Die Ausstattung entsprach leider nicht modernen Standards. Die zur Verfügung gestellte Hardware (Laptop/Smartphone) war technisch veraltet und für die Anforderungen (z.B. flüssiges Arbeiten im Browser/KI) kaum geeignet. Dies führte dazu, dass ich über Monate hinweg auf mein privates Equipment zurückgreifen musste, um überhaupt arbeitsfähig zu sein. Auch die Mobilität war problematisch: Ein Firmenwagen wurde erst mit 6 Wochen Verzögerung bereitgestellt, sodass ich zunächst mehrere tausend Kilometer mit dem Privat-PKW zurücklegen musste. Besonders belastend war die finanzielle Abwicklung: Entgegen der Aussagen im Vorstellungsgespräch (Firmenkonto) musste ich sämtliche Reise- und Materialkosten privat vorstrecken. Die Rückerstattung erfolgte oft verzögert
Kommunikation fand meinem Empfinden nach nicht auf Augenhöhe statt. Während bei kurzzeitiger Nichterreichbarkeit sofort nach dem Verbleib gefragt wurde, fehlte es an proaktiver Weitergabe von wichtigen Informationen. Ich hatte oft das Gefühl, Aufgaben ohne die nötige Informationsgrundlage erledigen zu müssen. Nachfragen wurden dabei eher als Schwäche ausgelegt, statt als Klärungswunsch.Es bestand eine strikte Berichtspflicht in Form von Protokollen. Da diese Ergebnisse jedoch nie besprochen oder thematisiert wurden, entstand bei mir der Eindruck, dass es hierbei weniger um Inhalte, sondern mehr um Dokumentation um der Dokumentation willen ging.
Das Gehalt war für einen Quereinstieg attraktiv und wurde – im Gegensatz zu den Spesen – stets pünktlich ausgezahlt. Dieser positive Aspekt wurde jedoch stark dadurch getrübt, dass ich einen erheblichen Teil meines Nettolohns (teilweise ein Drittel) dauerhaft für Firmenausgaben vorstrecken musste. Da die Rückerstattung oft dauerte, fühlte es sich so an, als könne man über das eigentlich gute Gehalt nicht frei verfügen, da es ständig als zinsloser Kredit an die Firma gebunden war.
Schwer zu bewerten. Aufgrund der organisatorischen Isolation hatte ich kaum Kontakt zu anderen Kollegen, weshalb ich den Umgang untereinander nicht beurteilen kann. Im Verhältnis zur Führungskraft war jedoch ein sehr starkes Hierarchiegefälle spürbar; Diskussionen oder Einwände waren in diesem Gefüge nicht vorgesehen.
Grundsätzlich war die Tätigkeit als stellvertretende Bauleitung sehr facettenreich und spannend. Das Organisieren und der sichtbare Fortschritt auf der Baustelle haben mir viel Freude bereitet. Leider wurde dieses positive Bild getrübt: Obwohl ich als kaufmännische Fachkraft angestellt war, wurde ich häufig für reine Hilfstätigkeiten (Materialbeschaffung, Montagehilfe) eingesetzt, die nicht meinem Profil entsprachen. Zudem nahm das Erstellen von Protokollen viel Raum ein, deren Nutzen im Nachhinein oft fragwürdig erschien, da sie kaum Verwendung fanden.
anprechbar, menschlich, fair und auch mit Humor
...hmm, eigentlich nichts
was das Arbeitnehmerverhältnis angeht, ist alles super. Ich kann mich echt nicht beklagen.
Jeder hilft jedem und Zeit für Witze ist auch.
ich finde und super :)
Gleitzeit und Homeoffice möglich. Hund ist jeden Tag mit im Büro :)
Schulungen, um im Job fundiertes Wissen anzuwenden werden geboten z.B. VOB
bin sehr zufrieden, gute Leistung wird entsprechend honoriert
Wir tun, was wir können :)
Kleines Team,wo sich alle verstehen und bei den Projekten unterstützen.
Wir sind alle ca im gleichen Alter. Es ist aber egal,wie alt man ist, wenn man die Arbeit ordentlich und gewissenhaft erledigt :)
sehr fair und erreichbar
sehr ansprechendes Büro mit Kaffee/Tee und Süßigkeitenbar ;)
Lockere Stimmung ohne Befehlstöne
jeder wird gleich behandelt
abwechslungsreich und fordernd