Technologisch starker und digitaler Konzern, obwohl in vielen Bereichen sehr altmodisch und traditionell
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit in größeren Teams, Möglichkeiten sich zu entwickeln
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Wellpass, nicht alle haben Diensthandys
Verbesserungsvorschläge
Flachere Hierarchien aufbauen, man hat ein bis zwei Management Ebenen mehr als Bosch oder VW, das ist oft nachteilhaft.
Arbeitsatmosphäre
Drittes Jahr in Folge Rekordergebnis. Stellenabbau ja, aber dominiert nicht den Arbeitsalltag und die Gespräche. Dort wo man abbaut, scheint das neutral betrachtet auch notwendig. Wird fair kommuniziert und scheinbar auch fair umgesetzt. Blick auf jeden Fall auf die Zukunft des Konzerns gerichtet, es werden die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen. Mitarbeiterverständlich. Top.
Kommunikation
Typisch Konzern: in Hierarchien und über Flurfunk. Man bekommt alle Informationen, aber manchmal unglücklich, wie einem diese vorgestellt und kommuniziert werden. Auch oft traditionellere Meetingkultur, Dokumentationen ausbaufähig.
Kollegenzusammenhalt
Immer sehr gut, man hilft und unterstützt sich auch gegenseitig.
Work-Life-Balance
Sehr viele, leider oft unplanbare Aufgaben, erhöhen den Stresspegel. Ruhige Phasen habe ich seit meiner Anstellung nicht erlebt. Ausgleichsprogramme zum Sport wie Wellpass fehlen leider. Bei den Erfolgen kaum nachvollziehbar. Auch die Einhaltung vorhandener Prozesse und Regeln, würde zur Entlastung führen, schade, dass manche Bereiche das immer umgehen wollen.
Vorgesetztenverhalten
In der Regel fair und sozial. Wie überall, Führungskräfte sind Menschen und nicht jeder eine Idealbesetzung: manchem fehlt Empathie, anderen Organisationsfähigkeiten, manchen die eigene fachliche Basis für eine faire Mitarbeiterbewertung und -förderung. Auf der anderen Seite gibt es auch wenige, sehr gute und moderne Führungskräfte.
Interessante Aufgaben
Typisch Konzern: einerseits ist man ein kleines Rad eines Gesamtsystems, kann wenig verändern und muss funktionieren. Andererseits müsste sich aber vieles verändern, moderner, qualitativ hochwertiger werden, aber technisch notwendige Aufgaben werden entweder nicht gesehen oder verlieren gegenüber den Vertriebswünschen immer an Priorität und Bedeutung. Langfristig eine Sackgasse, technische Schuld steigt und Qualität schwindet. Wenn man sich mit seinem Aufgaben abfindet, ist man sicherlich zufrieden. Wenn man das große Ganze sieht, manchmal ernüchtert.
Gleichberechtigung
Wird gelebt und gefördert, egal ob Geschlecht, Religion, Alter oder Herkunft, ich habe noch nie einen Arbeitgeber erlebt, bei dem Respekt, Wertschätzung so wichtig war.
Umgang mit älteren Kollegen
Kein Problem, denke ich. Werden meiner Wahrnehmung nach wertgeschätzt und ihr Wissen nach wie vor benötigt.
Arbeitsbedingungen
Trotz AI fehlen oft notwendige und moderne Arbeitsmittel. Man spart an Tools und moderne Prozesse die heute in erfolgreichen Entwicklungen State of the Art sind. Auch wegen der Gegenwehr älterer Kollegen. Das kostet Effizienz und macht den Einstieg für jüngere Entwickler schwerer.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Momentan irgendwie aus dem Fokus geraten, wegen AI und den ganzen Veränderungen am Markt, bspw. Militär. An sich wird darauf geachtet und in heutigen Zeiten geht es auch nicht anders.
Gehalt/Sozialleistungen
Da Konzern, natürlich hohes Niveau, aber sicherlich unter dem Niveau mancher Wettbewerber, gerade was Zusatzleistungen Oder Gewinnbeteiligungen angeht.
Image
Sehr gut, oft besser als man intern als Entwickler extern erwarten würde.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist eher auf die Organisation ausgerichtet als fachlich sinnvoll. Für mehr Gehalt erfüllt man gerne solche Pflichten. Da der Konzern sehr alt, ergeben sich doch hoffentlich verschiedene Möglichkeiten voranzukommen früh oder später.

