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Zuletzt aktualisiert am 27.8.2026
Siemens AG genießt laut den Bewertungen ein positives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen als kollegial, respektvoll und angenehm beschrieben, wobei Stimmung und Teamzusammenhalt stark von Abteilung und Standort abhängen. Auch der Kollegenzusammenhalt fällt auf Teamebene mehrheitlich positiv aus, wenngleich einige Bewertungen auf Konkurrenzdruck und Einzelkämpfermentalität hinweisen. Die Work-Life-Balance profitiert deutlich von flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und einer 35-Stunden-Woche. Kritisch erwähnt werden jedoch Überstunden, unausgeglichene Schichtverteilungen und projektbedingte Belastungsspitzen.
Das Vorgesetztenverhalten wird insgesamt positiv bewertet, fällt aber individuell sehr unterschiedlich aus: Während viele Führungskräfte als offen und unterstützend wahrgenommen wer...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Siemens AG wird von Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden das kollegiale Miteinander sowie die Teamdynamik: Viele beschreiben die Atmosphäre als angenehm, respektvoll und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Siemens investiere in ein positives Arbeitsumfeld und fördere eine offene, zukunftsorientierte Unternehmenskultur. Auch die Stimmung innerhalb einzelner Teams gilt als konstruktiv und zielorientiert.
Allerdings zeigt sich, dass die Erfahrungen stark abteilungs- und standortabhängig sind. Einige Nutzer:innen berichten von Belastungen durch häufige Umstrukturierungen, hohe Arbeitsbelastung und unklare Verantwortlichkeiten, die die Stimmung trüben können. Wenige kritisieren zudem eine mangelnde Innovationsbereitschaft sowie ein eher individualistisches Arbeitsverhalten einzelner Kolleg:innen. Diese kritischen Stimmen stehen jedoch im Kontrast zur deutlich positiven Mehrheitsmeinung, die das Arbeitsklima bei Siemens als angenehm und wertschätzend beschreibt.
Die Kommunikation bei Siemens AG wird von den Nutzer:innen positiv bewertet, wobei die Einschätzungen je nach Bereich und Hierarchieebene stark variieren. Auf Teamebene heben viele eine offene, transparente und schnelle Informationsweitergabe hervor, und regelmäßige Meetings sowie klare Ziele werden positiv erwähnt. Auch die Kommunikation mit Führungskräften und Geschäftspartner:innen gilt vielen als gut.
Kritischer fällt das Bild auf Unternehmensebene aus. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Entscheidungen und Umstrukturierungen zu spät oder über Medien statt intern kommuniziert werden. Zudem empfinden manche die Kommunikation als zu hierarchisch und wenig transparent, besonders bei Themen wie Karriereentwicklung und Stellenabbau. Informationsmanagement stellt ein weiteres kritisches Feld dar, da Rundmails als zu zahlreich und wenig zielgerichtet wahrgenommen werden. Die Kommunikationsqualität scheint dabei stark von der jeweiligen Führungsperson abzuhängen.
Die Work-Life-Balance bei Siemens AG bewertet die Mehrheit der Nutzer:innen positiv. Besonders hervorzuheben sind die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, die vielen Mitarbeiter:innen eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ermöglichen. Auch Überstunden werden dokumentiert und können in ruhigeren Phasen abgebaut werden. Sabbaticals und eine 35-Stunden-Woche tragen laut einigen Nutzer:innen ebenfalls zu einer ausgeglichenen Balance bei.
Allerdings berichten wenige Nutzer:innen von Herausforderungen: In manchen Bereichen fallen regelmäßig Überstunden an, die sich schwer reduzieren lassen, und Wochenendeinsätze kommen vor. Auch Schichtarbeit schränkt die Flexibilität spürbar ein. Die Erfahrungen variieren je nach Team, Bereich und Projektlage, sodass persönliche Selbstorganisation eine wichtige Rolle spielt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Siemens AG wird insgesamt positiv bewertet. Viele Nutzer:innen heben hervor, dass Führungskräfte auf Augenhöhe kommunizieren, fair und respektvoll agieren sowie offen für Gespräche sind. Einige Bewertungen betonen zudem, dass Vorgesetzte aktiv Unterstützung bieten und pragmatische Lösungen finden. Gleichzeitig weisen mehrere Nutzer:innen darauf hin, dass die Qualität stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt und je nach Abteilung erheblich variiert.
Kritische Stimmen bemängeln einen veralteten Führungsstil, der schlecht auf hybride Arbeitsmodelle abgestimmt sei, sowie fehlende klare Zielsetzungen. Auf höheren Hierarchieebenen nehmen einige Nutzer:innen die Führung als gleichgültiger wahr. Micromanagement und mangelndes Vertrauen in Mitarbeiter:innen werden ebenfalls kritisiert. Dennoch berichten andere von einer positiven Entwicklung in den letzten Jahren, sodass sich kein einheitliches Bild ergibt.
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