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Zuletzt aktualisiert am 22.9.2026
Siemens AG wird von Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Die Arbeitsatmosphäre gilt vielen als offen, wertschätzend und von starkem Teamzusammenhalt geprägt – besonders innerhalb einzelner Teams loben Bewertungen die kollegiale Unterstützung und gegenseitige Hilfsbereitschaft. Wiederkehrende Reorganisationen und hohe Arbeitsbelastung belasten das Klima jedoch spürbar, und die Erfahrungen variieren je nach Standort und Abteilung stark. Die Work-Life-Balance profitiert von flexiblen Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und einer 35-Stunden-Woche, wobei projektbedingte Überstunden in manchen Bereichen kritisch erwähnt werden.
Das Vorgesetztenverhalten fällt gespalten aus: Während viele Führungskräfte als zugänglich, fair und auf Augenhöhe beschrieben werden, kritisieren andere einen veralteten Führungsstil, Mikroman...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Siemens AG wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden der respektvolle Kolleg:innenzusammenhalt, eine offene Feedbackkultur sowie moderne und angenehme Arbeitsumgebungen. Viele beschreiben das Miteinander als wertschätzend und hilfsbereit, und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gilt als zielorientiert und produktiv. Auch das internationale Team und die Unternehmensevents werden gelobt.
Jedoch berichten einige Nutzer:innen von Belastungen durch wiederkehrende Reorganisationen und Stellenabbau, die die Stimmung dämpfen. Zudem betonen mehrere Bewertungen, dass das Arbeitsklima stark vom jeweiligen Team, der Führungskraft und dem Standort abhängt – was zu teils sehr unterschiedlichen Erfahrungen führt. Hohe Arbeitsbelastung und Unterbesetzung werden in einzelnen Bereichen als Kritikpunkte genannt. Diese Einschränkungen fallen im Gesamtbild jedoch weniger ins Gewicht, da die Mehrheit der Nutzer:innen die Atmosphäre als angenehm und entspannt empfindet.
Die Work-Life-Balance bei Siemens AG wird von Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorzuheben sind flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice, die viele als echten Gewinn für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sehen. Die 35-Stunden-Woche trägt laut einigen Nutzer:innen zusätzlich zu einem guten Ausgleich bei, und Überstunden werden dokumentiert sowie in ruhigeren Phasen aktiv abgebaut. Sabbaticals gelten als mögliche Option.
Allerdings berichten einige Nutzer:innen auch von Schattenseiten: In projektintensiven Rollen fallen häufig Überstunden an, die sich kaum reduzieren lassen, und einzelne Bereiche leiden unter Personalmangel. Manche empfinden zudem einen indirekten Druck, über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus tätig zu sein. Die Erfahrungen variieren je nach Team und Rolle, sodass die persönliche Situation stark beeinflusst, wie ausgewogen der Alltag tatsächlich gestaltet werden kann.
Das Vorgesetztenverhalten bei Siemens AG wird von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet, obwohl die Erfahrungen stark variieren. Viele beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als fair, respektvoll und ansprechbar, mit einem offenen Ohr für Anliegen. Einige heben hervor, dass die Unternehmensstrukturen einen positiven Führungsstil begünstigen und sich die Situation in den letzten Jahren verbessert hat. Gleichzeitig betonen viele Nutzer:innen, dass die Qualität der Führung stark von der jeweiligen Person abhängt.
Kritische Stimmen bemängeln einen veralteten Führungsstil, der zu wenig auf moderne Arbeitsformen wie hybrides Arbeiten eingeht. Wenige Nutzer:innen berichten von Mikromanagement, unzureichenden sozialen Kompetenzen sowie nicht eingehaltenen Zusagen seitens der Führungskräfte. Manche sehen auch strukturelle Einschränkungen als Hürde für gute Führung. Die Bewertungen zeichnen damit ein gemischtes, aber mehrheitlich konstruktives Bild des Vorgesetztenverhaltens.
Die Kommunikation bei Siemens AG wird positiv bewertet, wobei die Teamebene besonders hervorsticht. Innerhalb der Teams erleben viele Mitarbeiter:innen einen offenen, direkten und transparenten Austausch, bei dem Informationen aktiv geteilt statt zurückgehalten werden. Auch die Kommunikation durch das Management wird von einigen als regelmäßig und gut strukturiert wahrgenommen.
Auf Unternehmensebene hingegen sehen viele Bewertungen Verbesserungspotenzial. Informationen zu Umstrukturierungen oder strategischen Entscheidungen erreichen Mitarbeiter:innen häufig verzögert oder gar nicht direkt, sondern über Medien oder interne Gerüchte. Zudem empfinden einige die Kommunikation als wenig transparent, etwa bei Themen wie Gehaltsstrukturen oder Karriereentwicklung. Während einige die Top-down-Kommunikation als funktional bewerten, kritisieren wenige sie als herablassend. Insgesamt zeigt sich ein klares Muster: Je näher die Kommunikation am eigenen Team stattfindet, desto positiver fällt die Einschätzung aus.
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