Zwischen starkem Produktportfolio und schwacher Führungsarbeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die einzelnen Marken im Unternehmen verfügen über ein starkes historisches Know‑how und eine tiefe Verankerung in der Branche. Diese gewachsene Fachkompetenz bildet bis heute eine solide Basis. Zudem gibt es immer wieder innovative Ansätze und Produkte, die zeigen, welches Potenzial im Unternehmen steckt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit die neue Führungsmannschaft – überwiegend aus dem BMI‑Umfeld – das Ruder übernommen hat, gehen Kernkompetenzen in den Teams zunehmend verloren. Entscheidungen wirken überstürzt, oft ohne Rücksicht auf die Stärken der Mitarbeitenden. Die Organisation wird „auf links gedreht“, während Orientierung und fachliche Stabilität spürbar abnehmen.
Arbeitsatmosphäre
In der täglichen Zusammenarbeit ist spürbar, dass der gesamte Betrieb komplett „auf links gedreht“ wurde. Entscheidungen wirken häufig abrupt und wenig abgestimmt. Teilweise werden grundlegende Vertriebsstrategien kurzfristig geändert, ohne die vorhandenen Kernkompetenzen oder Stärken der Mitarbeitenden ausreichend zu berücksichtigen. Das führt zu Verunsicherung, unnötigem Reibungsverlust und einer Arbeitsatmosphäre, die eher von Anpassungsdruck als von klaren Leitlinien geprägt ist.
Kommunikation
Die interne Kommunikation wirkt häufig unkoordiniert und stark vom Flurfunk geprägt. Wichtige Entscheidungen kommen oft überraschend und werden teilweise „über Nacht“ getroffen. Zudem kommt es vor, dass externe Kundenschreiben oder Informationen an den Markt versendet werden, bevor der Vertrieb oder die betroffenen Teams intern darüber informiert wurden. Das führt regelmäßig zu Unsicherheit und erschwert eine proaktive Kundenbetreuung.
Work-Life-Balance
Im Vertrieb sind 10-12 Stunden unumgänglich.
Vorgesetztenverhalten
Seit der neuen Führung aus dem BMI‑Umfeld hat sich die Präsenz der Verantwortlichen im Arbeitsalltag spürbar verändert. Erreichbarkeit findet praktisch nicht statt, und im Tagesgeschäft sind die Führungskräfte kaum sichtbar. Zudem sind inzwischen zahlreiche Leitungs- und Schlüsselpositionen bei Sievert mit ehemaligen BMI‑Mitarbeitern besetzt, was sich deutlich in der Führungs- und Kommunikationskultur widerspiegelt. Der Fokus wirkt stärker auf Außendarstellung in sozialen Netzwerken als auf aktiver, teamnaher Mitarbeiterführung ausgerichtet.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind zu Teuer & werden durch junge Branchenfremde Kollegen ersetzt.