Wenn ich in einer veralteten, zähen deutschen Behörde hätte arbeiten wollen, hätte ich mich dort beworben.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Gehaltszahlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Einarbeitung, marode Technik, wenig Kollegenzusammenhalt, eine einzigartige Überheblichkeit der Vorgesetzten.
Veraltete Strukturen im Vertrieb und keinerlei Fachwissen im Bereichen ,welche man neu entwickeln möchte. Mit einem solchen Unwissen können keine neuen Vertriebswege erschlossen werden. Man muss seine Baustellen kennen....
Verbesserungsvorschläge
Schnellstens Weg von der unüberschaubaren Bürokratie, extrem langen Entscheidungswegen und endlich mal Einsichtig zeigen, dass nicht alle ihre Vorstellungen im Bereich des Baustoffvertriebes umsetzbar sind.
Marketing, und nicht in Form von schönen Flyern, ist ein Muss. Hier muss mehr als die bisherige lächerliche Summe, für ein Unternehmen dieser Größenordnung, investiert werden.
Messen und Ausstellungen mit den Global Playern der Branche sind ebenfalls ein Muss.
Hier ruht man sich jedoch auf seinem "Hohen Ross" aus, welches jedoch schon lange den Weg Richtung Schlachthof eingeschlagen hat. Nur möchte es niemand sehen.
Arbeitsatmosphäre
Eine einzige Katastrophe. Ein wirkliches Interesse an seinen Kollege wird lediglich vorgespielt. Jeder fällt jedem in den Rücken. Schlimm ist, dass es jeder weiß, niemand darüber spricht und bei seinem Vorgesetzten nur das Beste "herausschlagen" möchte. Durch den Vorgesetzten werden Kollegen angehalten, durch sinnfreie Telefonate, während der Arbeitszeit, zu erfahren, wie der Stand der Dinge ist.
Image
Noch viel schlimmer als anfangs gedacht und in der Welt der Baustoffe kommuniziert. In der Branche lacht man über die angebotenen Waren, die katastrophalen vergangenen Jahre sowie die umständlichste Bürokratie in der gesamten Branche. Jede Behörde in diesem Land ist flexibler und arbeitet effizienter als dieses Unternehmen.
Work-Life-Balance
Am Wochenende ist frei.... (Achtung IRONIE)
Karriere/Weiterbildung
Ist definitiv nicht erwünscht......
Verkaufsdirektoren sind das A & O. Alle haben sich ihren Vorstellungen und Anweisungen im Vertrieb zu beugen, seien sie noch so inhaltlos und vorab schon zum Scheitern verurteilt.
Gehalt/Benefits
Im Mittleren bis unteren Bereich. Nach 6 Wochen Zugehörigkeit und ohne nennenswerte Einarbeitung, wird einem sein Gehalt schon vorgehalten.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es bestimmt, jedoch ganz sicher eine Ausnahme. Abteilungsleiter, welche über viele Jahre bequem auf ihrem Stuhl sitzen, verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit damit, sich beim Vorgesetzen beliebt zu machen statt ihre Zeit mit neuen Mitarbeitern, für eine entsprechende Einweisung, zu verbringen.
Umgang mit älteren Kollegen
s. Vermerk Gleichberechtigung
Vorgesetztenverhalten
Eines der Schlechtesten in 25 Jahren Tätigkeit im Außendienst. Man erzählt den lieben langen Tag lang sehr viel, davon sehr viel mit sehr wenig, fachbezogenen Inhalten, und fühlt sich als allwissendes Orakel.
Arbeitsbedingungen
Lapidar ausgedrückt: Eine Vollkatastrophe. Keine Einarbeitung, desolate Technik, kaum Kommunikation, niemand fühlt sich angesprochen, niemand zuständig..... In diesem Betrieb zu arbeiten ist, um es in der heutigen Zeit und es sehr deutlich für jüngere Kollegen zu beschreiben: Ein NO GO!
Kommunikation
Im Grund keine vorhanden. Alles erfährt man im Nachhinein oder durch genaues Hinhören während zahlloser, unsinniger und inhaltloser Teams- Besprechungen. Hier weiß jeder halbwegs Mitdenkende, dass zuvor mit wenigen Personen die Themen besprochen und Inhalte abgeklärt wurden.
Gleichberechtigung
Ich möchte nicht unfair bewerten, daher 5 Sterne. Ich kann jedoch kein Urteil hierzu abgeben.
Interessante Aufgaben
Gibt es keine, alles ist festgefahren und man hält an einem 90er Jahre, verstaubten Vertrieb, fest.