Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.7.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu Sievert SE fällt negativ aus. Besonders deutlich zeigt sich dies im Vorgesetztenverhalten: Viele Mitarbeiter:innen beschreiben Führungskräfte als fachlich schwach, unzugänglich und wenig offen für Kritik. Mehrere Stimmen beklagen, dass langjährige Führungskräfte durch persönliche Vertraute der neuen Unternehmensleitung ersetzt wurden, was den Bezug zum Familienunternehmen schwäche und interne Zirkel fördere. Die interne Kommunikation gilt als unzuverlässig – Entscheidungen erreichen Mitarbeiter:innen oft über den Flurfunk, während offizielle Meetings als inhaltsleer wahrgenommen werden. Die Arbeitsatmosphäre leidet darunter: Angst und mangelndes Vertrauen prägen das Klima, wobei der Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams positiv bewertet wird, abteilungsübergreifend aber stark abn...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Sievert SE wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Viele Bewertungen beschreiben Führungskräfte als fachlich unzureichend qualifiziert und wenig offen für Kritik oder Mitarbeitermeinungen. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass langjährige Führungskräfte durch Vertraute ersetzt wurden, was den familiären Charakter des Unternehmens schwäche und interne Seilschaften fördere. Auch die Erreichbarkeit und Präsenz von Vorgesetzten wird kritisiert – insbesondere seit einer neuen Führungsebene, die laut einigen Bewertungen eher auf externe Außenwirkung als auf teamorientierte Führung setzt.
Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und beschreiben ihr Verhältnis zur Führungskraft als offen, fair und auf Augenhöhe. Im Vertrieb wird die Führungskultur von manchen als wertschätzend wahrgenommen. Diese positiven Stimmen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur mehrheitlichen Meinung, die das Führungsverhalten als verbesserungswürdig einstuft.
Die Kommunikation bei Sievert SE wird von den Nutzer:innen als sehr problematisch bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben sie als unkoordiniert und intransparent: Informationen gelangen häufig nur über inoffizielle Kanäle zu den Mitarbeiter:innen, während Team-Meetings als ineffizient und inhaltsleer wahrgenommen werden. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass interne Kommunikation Unwahrheiten enthalte und Entscheidungen oft überraschend kommuniziert werden, was eine proaktive Unterstützung erschwert. Kritisiert wird auch, dass bestimmte Mitarbeiter:innen keinen Zugang zu relevanten Informationskanälen haben und selbst grundlegende Rückmeldungen eingefordert werden müssen.
Wenige Stimmen äußern sich positiv und berichten, über den aktuellen Stand und notwendige Schritte informiert zu sein. Jedoch überwiegt klar der Eindruck, dass Kommunikation zwar als wichtig bezeichnet, in der Praxis aber kaum gelebt wird. Die Diskrepanz zwischen der nach außen sichtbaren Kommunikation und der internen Realität zieht sich dabei als roter Faden durch viele Bewertungen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Sievert SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige beschreiben ein von Misstrauen geprägtes Umfeld, in dem ein autoritärer Führungsstil für Druck sorgt. Weitere Kritikpunkte betreffen respektloses Verhalten gegenüber langjährigen Mitarbeiter:innen sowie den Umgang mit Zeitarbeitskräften, der trotz kommuniziertem Teamgedanken als unangemessen wahrgenommen wird. Einzelne Stimmen beklagen zudem mangelnde Wertschätzung und ein rückläufiges Miteinander.
Wenige Bewertungen fallen positiv aus und verweisen darauf, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängt und in manchen Bereichen eine gute Zusammenarbeit besteht. Eine Bewertung beschreibt die Arbeitsatmosphäre als historisch kooperativ, sieht diesen positiven Trend jedoch im Rückgang. Die Förderung eigenständiger Entscheidungen durch Vorgesetzte wird zwar erwähnt, jedoch als Veränderung empfunden, mit der langjährige Mitarbeiter:innen hadern.
Der Kollegenzusammenhalt bei Sievert SE wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders auffällig ist, dass die Zusammenarbeit häufig auf einzelne Teams oder Abteilungen beschränkt bleibt. Einige Bewertungen beschreiben, dass das gegenseitige Vertrauen abteilungsübergreifend in den letzten Jahren spürbar abgenommen hat. Hinzu kommt die Kritik, dass Führungskräfte die Förderung neuer Mitarbeiter:innen vernachlässigen und stattdessen den Fokus auf das Wohlwollen Vorgesetzter legen. Auch negative Kommunikation unter Kolleg:innen wird von wenigen Nutzer:innen als Problem genannt.
Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer:innen positiv über den Zusammenhalt auf der Ebene der einfachen Belegschaft. Hier helfe man sich gegenseitig und ziehe an einem Strang – vorausgesetzt, Unterstützungsbedarf werde klar kommuniziert. Dieses Bild steht im Widerspruch zur negativen Gesamtbewertung der Kategorie und verdeutlicht, dass der Zusammenhalt stark davon abhängt, in welchem Bereich oder Netzwerk man sich bewegt.
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