Projekt weg, Job weg
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In meinem Bereich gab es Aufgaben vom Kunden, die erledigt werden mussten. Für diese gab es ein eine geschätzt Zeit zum erledigen. Hat man länger gebraucht, musste man sich dafür rechtfertigen. Ich hatte das Gefühl, dass die Qualität der Arbeit nicht so wichtig war, eher das es abrechenbare Stunden beim Kunden gab.
Als der Kunde Projekte gekürzt oder eingestellt hat, kam die Kündigung für mich. Was bitter ist, wenn man zwei Wochen vorher gesagt bekommt, dass die SII wachsen möchte und die nächsten fünf Jahre den Umsatz verdoppeln möchte.
Für einen IT-Dienstleister ist das vielleicht ein übliches Verhalten und irgendwie auch nachvollziehbar. Ich schreibe das nur, damit potenzielle Interessenten wissen worauf sie sich einlassen. Kundenprojekt weg, Job weg.
Ich fand es enttäuschend, dass mein Vorgesetzter bei der Kündigung nicht anwesend war und dass es danach keinen Kontakt mehr mit ihm gab.
Verbesserungsvorschläge
Bitte lesen Sie meine Beurteilung wirklich. Beweisen Sie es, indem niemand einen Kommentar zu meiner Bewertung schreibt.
Work-Life-Balance
Durch Homeoffice-Regelung war beides gut unter einen Hut zu bekommen.
Gehalt/Benefits
Mein Einstiegsgehalt hat für mich gepasst. Danach gab es keine Gehaltsanpassung mehr.
Vorgesetztenverhalten
Fand ich nicht in Ordnung. Man wird entlassen, weil der Kunde die Projekte gestrichen hat. Vom Zeitpunkt der Kündigung bis zum Ausscheiden, gab es kein Gespräch mehr mit dem Vorgesetzten. Vorgesetzter war bei der Kündigung auch nicht anwesend.
Arbeitsbedingungen
Zeit ist Geld. Jede Minute musste auf eine Projektaufgabe gebucht werden. Für interne Termin musste für jede Minute eine E-Mail an den Chef-Chef geschrieben werden, um die Zeit zu buchen.
Interessante Aufgaben
Es war bei mir ein Projektgeschäft. Das Ticket oder Aufgabe vom Kunden kommt rein und muss halt innerhalb der vorgegebenen Zeit erledigt werden

