Gut am Arbeitgeber finde ich
- Wasserspender
- Arbeitsplatz
- Paar Kollegen
- Dass ich lernen durfte, was ich zukünftig nicht mehr möchte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die Geschäftsleitung regt sich auf,
wenn etwas nicht läuft, sucht die Fehler aber nur bei den Mitarbeitenden. Vielleicht sollte man auch mal überlegen, welche Rolle die Person spielt, die das Team leitet.
- Dass man nicht mal den Mut hat, persönlich auf jemanden zuzugehen, obwohl man offenbar Zweifel hat, ist schwach.
- Wenn eine Auszubildende alles gibt, Verantwortung übernimmt und am Ende als unmotiviert abgestempelt wird, ohne dass jemals echtes Interesse an ihrer Arbeit gezeigt wurde, ist das kein Führungsfehler.
Das ist Führungsversagen.
Verbesserungsvorschläge
- Personalabteilung erweitern – ich denke, dass es besser im Personal laufen würde, wenn man nicht nur eine Person vor Ort hat.
- Geschäftsleitung sehe ich persönlich eher als Teamleitung, da der Fokus gefühlt nur auf 2 Bereichen liegt und der Rest nebenbei läuft und nicht gesehen wird. (Neue Geschäftsleitung oder Unterstützung holen)
-Allen Auszubildenden die Chance geben, auch wirklich ausgebildet zu werden und den Ausbildungsbereich nicht zur Nebensache machen. Wenn weder Zeit noch Interesse da ist, sich zu kümmern, sollte man gewisse Ausbildungen besser nicht anbieten.
- Ehrliche Dankbarkeit wäre denke ich auch eine schöne Abwechslung und würde hin und wieder nicht schaden ;)
Arbeitsatmosphäre
In den jeweiligen Abteilungen top, außerhalb davon dann öfter schwierig, aber schon ok.
Karrierechancen
Kommt auf die Abteilung an, aber sind an sich vorhanden.
Arbeitszeiten
Man hat Gleitzeit und als Festangestellte:r, wenn es die Position ermöglicht, Homeoffice-Möglichkeiten.
Ausbildungsvergütung
Das Minimum wird gezahlt und man braucht auch keinerlei Unterstützung im Sinne von VVS-Ticket etc. erwarten.
Die Ausbilder
Hatte in drei Jahren Ausbildung vielleicht ein halbes Jahr einen richtigen Ausbilder und drei Monate eine Teamleiterin.
Der offizielle Ausbilder für meine Ausbildung ist gleichzeitig die Geschäftsleitung und sagt, wenn man Glück hat Hallo oder beteiligt sich nur mit Aussagen wie: „Du darfst nicht in die Buchhaltung – das lernt man ja in der Berufsschule“.
Das System einer dualen Ausbildung wurde ins diesem Bereich scheinbar noch nicht ganz verstanden.
Spaßfaktor
Dank ein paar Kollegen hat man Spaß in der Arbeit. Zu lachen gibt es aber prinzipiell in der Firma immer was :)
Aufgaben/Tätigkeiten
Es war vielfältig und man konnte viel lernen, aber hauptsächlich Themenbereiche, die nichts mit der eigentlichen Ausbildung zu tun hatten (bei mir persönlich).
Variation
Es wurde bei mir persönlich gut durchgemischt.
Respekt
Man hat von vereinzelten Kolleg:innen Respekt zurückbekommen.
Von der Geschäftsleitung wird einem evtl. Respekt gegeben, wenn man seine eigene Meinung nicht äußert und allem zustimmt – auch wenn man denkt, andersrum könnte es besser funktionieren.
Man braucht nicht davon ausgehen, Respekt zu bekommen, nur weil man selbst respektvoll ist.
(Dachte es wäre normal, Respekt zu bekommen, wenn ich ihn gebe.)
Traurig eigentlich.