Silverdust ist ein wirklich schlechter Arbeitgeber. Es könnte so toll sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Summer Breeze Open Air und die Gäste sind toll! Leider ist es Arbeitgeber/Veranstalter nicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unbezahlte Überstunden, keine Aufstiegschancen, niedriges Gehalt und die Vorgesetzten.
Verbesserungsvorschläge
Gründung eines Betriebsrates. Faire Abrechnungen von Überstunden. Interne Aufstiegschancen. Mehr Gehalt. Und einheitliche Behandlung aller Kolleginnen und Kollegen. Nicht nur Vitamin-B Familienbusiness. Um etwas zu werden oder immer positiv behandelt zu werden, musst du Tochter, Sohn, Nachbar, Schwager, Schwägerin, Mutter, Vater oder Trauzeuge sein.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht eine besondere Atmosphäre des versteckten Misstrauens. Insbesondere Richtung Geschäftsleitung. Nach vorne hin gespielter Offenheit, alles toll und familiärer Atmosphäre. Keiner spricht Themen mehr wirklich offen an und jeder sagt lieber "alles ganz toll". Dann hat man seine Ruhe.
Image
Das Festival nach außen absolut top. In der Firma (und teils auch in der Branche) eher schlecht und als sehr unsortiert und geizig bekannt.
Work-Life-Balance
Vertrauensarbeitszeit lautet die Lösung der Geschäftsleitung um die Überstunden nicht begleichen zu müssen. Besonders im Frühjahr/Sommer/Herbst werden enorme, tägliche Überstunden geleistet. Auch mal 7 Tage die Woche. Echter und fairer Ausgleich ist Fehlanzeige.
Karriere/Weiterbildung
Einer der schlimmsten Punkte. Keine Chance. Interne Bewerbungen auf neue Positionen sind zwecklos. Aufstieg oder Änderungen unmöglich.
Gehalt/Benefits
Branchentypisch bescheiden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für die Öffentlichkeit wird das ganz groß geschrieben. Im Unternehmen jedoch egal. Auch Fairtrade & Co. quasi ein Fremdwort.
Kollegenzusammenhalt
Sehr speziell. Von ganz eng bis außen vor. Es gibt alte Gruppen. Ist man dort drin, ist alles super. Ist man nicht drin oder ist vielleicht sogar nicht true Metal, dann wird es sehr ungemütlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es kaum.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte sind drei Personen in der Geschäftsleitung. Eine Person hält sich eher raus oder fliegt zu Konzerten. Eine zweite Person kann eigentlich 1:1 durch ChatGPT ersetzt werden, da diese Person jede Kommunikation und Entscheidung für alle offensichtlich und mit wenig Empathie nur durch KI bezieht. Dritte Person passt sich immer einer Meinung an, die gerade persönliche Vorteile bietet. Generell bei allen Vorgesetzten leider keinerlei Führungskompetenzen gegenüber uns Mitarbeitenden, dafür aber Misstrauen (das aber hinter verschlossenen Türen. Nach vorne ist immer alles super und familiär). Zudem keinerlei einheitliches Verhalten oder Vorgehen. Die Geschäftsleitung wird bei den Kolleginnen und Kollegen nicht wirklich respektiert. Jeder macht sein Zeug.
Arbeitsbedingungen
Mal gut, mal schlecht. Grundsätzlich ok. Neue Technik je nachdem, wie gut du mit der Geschäftsleitung kannst.
Kommunikation
Nicht ernsthaft vorhanden. Entweder bekommt man durch Kolleginnen und Kollegen was mit oder halt nicht.
Gleichberechtigung
Bis zu einem bestimmten Punkt gibt es Gleichberechtigung. Ist der überschritten geht es zurück in patriarchale Muster.
Interessante Aufgaben
Noch das Beste hier. Man sucht sich vorwiegend nur das, auf was man mehr Lust hat.