Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.7.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zur Sixt Group fällt gemischt aus. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen das Vorgesetztenverhalten: Beförderungen hängen nach vielen Aussagen weniger von der Leistung ab als von persönlichen Verbindungen, Druck wird nach unten weitergegeben, und die Führungsqualität schwankt stark je nach Standort und Vorgesetztem. Ähnlich kritisch äußern sich Bewertende zur Work-Life-Balance, die viele als kaum vorhanden beschreiben – mit häufigen Überstunden, Wochenendarbeit und mangelnder Rücksicht auf das Privatleben. Die interne Kommunikation gilt ebenfalls als schwacher Punkt: Entscheidungen fallen oft ohne Ankündigung, Informationen kommen spät oder unvollständig an.
Der Kollegenzusammenhalt bildet einen deutlichen Kontrast: Kolleg:innen auf gleicher Ebene schätzen sich gegenseitig und arb...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der Sixt Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem fehlende Transparenz bei Entscheidungen, Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter:innen sowie ein zahlengetriebenes Führungsverständnis, das persönliche Anliegen der Belegschaft kaum berücksichtigt. Einige Bewertungen schildern, dass Führungskräfte Druck von oben ungefiltert weitergeben und Beförderungen eher auf Beziehungen als auf Leistung beruhen. Zudem bemängeln einige Nutzer:innen, dass Versprechen nicht eingehalten werden und offene Kommunikation fehlt.
Vereinzelte positive Stimmen beschreiben Vorgesetzte als zugänglich und respektvoll. Diese Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur deutlichen Mehrheit der Bewertungen und scheinen stark vom jeweiligen Standort oder der konkreten Führungsperson abzuhängen. Insofern bleibt das Bild gespalten, wobei die negativen Erfahrungen klar überwiegen.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Sixt Group wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema ist der wahrgenommene Druck am Arbeitsplatz: Viele berichten von einem angespannten Klima, das durch Verkaufsdruck, häufige Personalwechsel und unzureichende Besetzung entsteht. Einige beschreiben darüber hinaus eine Atmosphäre der Unsicherheit, in der Fehler nicht offen kommuniziert werden und Vorgesetzte langjährige Mitarbeiter:innen bevorzugen. Auch physische Arbeitsbedingungen wie laute Großraumbüros werden kritisiert, und das Arbeitsumfeld variiert je nach Standort erheblich.
Positiver fällt das Bild beim Miteinander aus: Die Kolleg:innen werden häufig als jung, freundlich und unterstützend beschrieben, was trotz des Stresses zur Auflockerung der Stimmung beiträgt. Wenige Bewertungen heben zudem hervor, dass regelmäßige Befragungen zur Verbesserung genutzt werden. Insgesamt spiegelt die ausgeglichene Gesamtbewertung diesen Widerspruch wider – einem belastenden Arbeitsumfeld steht ein positiv erlebter Kollegenzusammenhalt gegenüber.
Die Work-Life-Balance bei Sixt Group wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zu den Arbeitsbedingungen: Häufige Überstunden, Wochenenddienste und eine hohe Arbeitsverdichtung führen dazu, dass kaum Raum für das Privatleben bleibt. Einige Mitarbeiter:innen berichten, bis zu 26 von 30 Tagen im Monat zu arbeiten, während nicht erfasste Mehrarbeit und fehlende Kompensation die Situation zusätzlich verschärfen. Der Druck, stets mehr zu leisten, wird laut einigen Bewertungen durch Sparmaßnahmen verstärkt, was zu Kündigungen geführt haben soll.
Wenige Mitarbeiter:innen bewerten die Situation positiver und verweisen auf Homeoffice-Möglichkeiten oder flexible Schichtplanung, die individuelle Wünsche berücksichtigt. Diese Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit. Der hohe Workload und die implizite Erwartung, stets Extraleistungen zu erbringen, prägen das Gesamtbild deutlich.
Die Kommunikation bei Sixt Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele bemängeln fehlende Transparenz, unvollständige oder verspätete Informationen sowie Personalentscheidungen, die ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen getroffen werden. Einige beschreiben die Kommunikation als Einbahnstraße, bei der Kritik als Angriff wahrgenommen wird und ein Klima aus Kontrolle und Schweigen vorherrscht. Zudem berichten Nutzer:innen von schwacher interner Kommunikation ohne klare Ziele oder strategische Orientierung, während Nachrichten häufig verzögert oder gar nicht ankommen.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild: Sie beschreiben die Kommunikation in ihrer Region als zuverlässig oder loben einen freundlichen und professionellen Austausch. Allerdings weisen auch einige dieser Bewertungen darauf hin, dass die Qualität stark von den jeweiligen Vorgesetzten abhängt und die Kommunikation zwar quantitativ umfangreich, inhaltlich jedoch wenig aussagekräftig sein kann.
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