Chaos, Firefighting, infighting, and a very hostile General Environment (6 Factory directors in less than 6 years)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Für jemanden wie mich, der es liebt Probleme zu lösen, Lösungen zu finden, Wege zu finden, wie man Lösungen nachhaltig implementiert, sich gern mit Leuten dazu austauscht und es liebt, neues zu lernen, das perfekte Ambiente. Kann man aber niemandem empfehlen, der hofft, nach der Probezeit eine ruhige Kugel zu schieben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
HR Abteilung teils sehr unerfahren. Manche Leute in entscheidenden Positionen (wenn auch hierarchisch gleichgestellt), treffen Entscheidungen, die laut existierenden Daten einfach falsch waren oder zumindest sehr fraglich - wie zum Beispiel eine entscheidende Maschine von einem Hersteller zu bestellen, mit dem / der die Firma sehr viele Probleme hat - obwohl es andere Optionen gibt.. etc.
Verbesserungsvorschläge
Die Kollegen im Personalwesen, die die Mitarbeitergespräche führen, sind leider sehr unerfahren. Ich könnte jetzt Insider information hier preisgeben, aber das geht vielleicht zu weit. Ich kam dort in ein absolutes Chaos, hab sogar die Stadt gewechselt weil ich so 130% Committet war zu der firma und meiner Arbeit. Der fabrikdirektor hat einfach nur seinen Allerwertesten in Sicherheit gebracht und hat ohne Rücksicht auf mich gehandelt. Er wusste, dass ich limitierte Erfahrung hatte und noch einiges lernen musste, aber der Wille war da - .wie 8h jeden Tag in der Produktion als white collar worker denke ich beweisen. Und dann kam ein neuer CEO, der mich dann kurzerhand, ohne auch nur einmal mit mir gesprochen zu haben, kurz vor Ende meiner Probezeit rausgeschmissen hat. Solches Verhalten könnte man echt mal überdenken.
Arbeitsatmosphäre
Management denkt, Produktion ist unfähig, Produktion denkt Management ist unfähig.
Kommunikation
Die Hälfte der Angestellten sprechen weder Deutsch noch Englisch. Kommunikation?
Kollegenzusammenhalt
Interne Sabotage, wo Mitarbeiter Maschinen absichtlich verstellen, damit Stillstand hervorgerufen wird, kann man schlecht Zusammenhalt nennen.
Work-Life-Balance
14h Arbeitstage fast jeden Tag
Vorgesetztenverhalten
Wenn man in einer Position mit Verantwortung, von seinem direkten Vorgesetzten nicht die Wahrheit gesagt bekommt, worauf bariert man dann seine Entscheidungen treffen muss, ist das hart
Interessante Aufgaben
Trotz all dem Stress, Ärger und den negativen vibes zwischen Produktion und Administration, habe ich meinen Job geliebt.
Gleichberechtigung
Firma hat Angestellte aus aller Welt. Viele sprechen aber nur unzureichend oder gar kein Deutsch und Englisch.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie mit jedem anderen, würde ich sagen.
Arbeitsbedingungen
Druck Druck , Druck.. das hat mir generell nichts ausgemacht, aber die fehlende Ehrlichkeit vom direkten vorgesetzten hat es dann eskalieren lassen. Und HR wollte einfach nicht zuhören. Es war ihnen egal, was ich zu sagen hatte. Wichtige Entscheidungsträger im Personalbereich sind einfach tatsächlich unfähig, und der Sache dort nicht gewachsen.
Gehalt/Benefits
Gehalt war, abgesehen davon, dass ich 60H die Woche gearbeitet habe, gut
Image
Das Image ist besser als die Firma es verdient hätte. Produktion ist eine Katastrophe, OEE teils unter 40% als ich da war. Vielleicht ist das jetzt in Leipzig besser.
Karriere/Weiterbildung
Hm, also ich hatte nicht einmal ein onboarding. Der Kollege, der für mich verantwortlich war, hat mir einmal in 6 Monaten ein Gespröch angeboten, aber auch nur, weil es zwischen mir und seiner Lieblingskollegin eine Diskussion gab.

