Gleichberechtigung+Gendern beworben, aber losgelöst von Alter/Geschlecht etc. werden einzelne Mitarbeiter diskriminiert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Jeder kann hier kommen und gehen wann er will, vor allem Chef-Lieblinge bekommen einen riesigen Vertrauensvorschuß und müssen keine Konsequenzen fürchten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiterumfragen bei denen alle auf Linie gebracht werden "gut" anzukreuzen.
Man sollte vorsichtshalber immer "alles gut" ankreuzen da man ggf. anhand der Bögen Rückschlüsse ziehen kann. Ist das Ergebnis schlecht wird es hintergefragt. Motto: es fällt doch einer auf der schlecht aber ehrlich angekreuzt hatte....
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter kündigen nicht Firmen, sondern gehen wegen den Chefs!
Wenn in einzelnen Abteilungen viele Mitarbeiter gehen wollen/gegangen sind, dann sollte die Konzernspitze+HR doch mal dahinter kommen dass mit dem Chef dort etwas nicht stimmen kann, oder??? Kommt man da nicht von selbst drauf?
-> mittlere Führungsebene bei Bedarf austauschen! Dabei nicht auf "gute/schlechte" Umfragen sondern Mitarbeiterfluktuation acht geben!!!
Die Führungsebenen möchten nach oben ungern negativ auffallen!
Darauf schauen dass die Vorgesetzten Ihre Stellung nicht missbrauchen und den Belastungen gewachsen sind !
Die Lohngruppen nicht über das Vorankommen und Weiterbildung der Mitarbeiter stellen (sparen am falschen Ende)
Arbeitsatmosphäre
Es gibt Firmen mit weitaus besserer Stimmung. Ständige Einschnitte und Neuorganisationen/Umstrukturierungen. Wie hier schonmal bewertet, Überstunden kommen nicht gut an(!!!) obwohl es unmöglich ist die viele geforderten Arbeiten im Zeitrahmen alle zu schaffen. Gekniffen ist der Fleißige der dann nicht pünktlich Feierabend macht!!!
Ständige oft unnötige Meetings verhindern einen effizienten Arbeitstag.
Druck kommt von Projekten, Kollegen und dem Chef.
Image
In diesem Portal fällt auf, daß es viele gut/sehr gut Bewertungen ohne Erklärungen gibt. Man bekommt den Eindruck, es wird seitens HR bewusst positiv abgestimmt, den HR liest und Antwortet ja auch!!!
Die Negativen haben plausible Texte mit dabei. Nur ein ehrlicher, offener Umgang mit Kritig schafft besseres Image.
Das Image insgesamt war schon mal besser.
Work-Life-Balance
Teils teils. Offiziell offen und frei aber inoffiziell sieht es anders aus. Um die Arbeit zu schaffen muss man Überstunden machen. Der Psychische Spagat macht die Balance kaputt.
Karriere/Weiterbildung
Gut reden können bringt viel wenn man aufsteigen will. Weiterbildung hängt auch stark vom Punkt Gleichberechtigung ab. Manche können noch so fleißg sein und bekommen nichts geboten/erlaubt, andere wollen gar nichts dazulernen und bekommen trotzdem einen Lehrgang aufgezwungen.
Gehalt/Benefits
Zu weit weg vom Standard und Tarifvertrag. Sehr ungleiche nicht nachvollziehbare Gehaltserhöhungen, manche 2% andere 6%, nach Gutsherrenart, Willkür könnte man es auch nennen. Je nach Lage nichts, oder kein Urlaubs/Weihnachtsgeld...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird stark geworben und show gemacht. Innen ist die Mülltrennung sehr stark verbesserungswürdig, hängt öffentlichem Standard hinterher. Liegt auch an sehr "umweltbesussten" Kollegen.
Kollegenzusammenhalt
Gute fleißige Kollegen müssen die Unzulänglichkeiten der anderen ausgleichen und diese mit durchschleppen. Leider haben solche findigen Schauspieler, die mit dem Strom schwimmen und Fleiß vorgaukeln oft den größeren Stein beim Chef im Brett (der Chef vertraut deren Kompetenz blind).
Hilfsbereitschaft wird teils vorgespielt. Die Ehrlichkeit lässt zu wünschen übrig. Viele denken erstmal an sich selbst und versuchen Arbeit die unangenehm ist auf andere abzuschieben, natürlich so geschickt, dass der offizielle Schein gewahrt bleibt. Wer das nicht genauso macht hat das Nachsehen. Um es höflich zu benennen, es gibt diverse "Drückeberger" die es verstehen sich in harten Zeiten dünn zu machen. Andere müssen dann die Arbeiten übernehmen. Aber zur Siegerehrung beim Chef stehen die dann wieder rechtzeitig auf dem Siegertreppchen (als Macher Nr.1).
Wenn der Chef mal nicht im HomeOffice ist, zeigen sich die, die sonst auch wenig tun und umgarnen den Chef mit Taten die WIR erledigt haben.
Auf Fragen wissen einige findige oft keine Antwort. Aber sobald der Chef in die Nähe kommt ist auch die Antwort direkt parat (wer braucht solche Kollegen). Einige intrigieren und legen Steine in den Weg.
Umgang mit älteren Kollegen
gleich, dies zeigt sich eher schlecht bei Kollegen die länger dabei sind ("alt"/lang dabei)
Vorgesetztenverhalten
Konflikte sollen selbst gelöst werden, man wird damit allein gelassen. Wozu braucht man dann Führungs-"kräfte"? Indirekte Beleidigungen sind keine Ausnahme, man wird geschnitten, Vermutung "Nasenfaktor". Kritik -auch unberechtigte- wurde schon öffentlich geäußert, statt unter vier Augen. Es gibt unter den vielen Chefs Vorbilder die Arbeit und Einsatz vorleben, aber es sind zu wenige. Von den anderen sind einige resigniert und geschliffen durch ständige Veränderungen.
Unter den Chefs wurde über längere Zeit keine gemeinsame Mitarbeiterveranstaltung im kleinen Kreis angestoßen, es wurde nichts in Teambildung investiert, und so erntet man was man säht. Eine absolute Führungsschwäche.
Arbeitsbedingungen
einige bekommen Alles mit Nachfrage, andere müssen selbst nachfragen und bekommen trotzdem nichts (stark Gleichberechtigungsabhängig)
Kommunikation
Es gibt viel mehr Meetings als für eine Firma gut sein kann. Wie auch hier schon von jemand anderem bewertet, der wichtige Info-Fluss ist intransparent gehalten, stattdessen klopfen sich manche Vorgesetzte selbst auf die Schultern und holen sich ihr Feedback von den Lieblingen die sie umgarnen. Offene Kritik ist im kleinen nicht erwünscht und wird wegdiskutiert!
Gleichberechtigung
Vorgesetzte sollten nicht "Wasser predigen und selbst Wein trinken".
Einzelne Chef-Lieblinge bekommen alle Wünsche erfüllt, obwohl sie fachlich wie fleißtechnisch nicht besser sind.
Einige Kollegen werden unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft massivst diskrimminiert und ungleich behandelt. Es herrscht Willkür. Und das bei Gehalt, Stunden, Weiterbildung und Aufgabenverteilung (Interessantes oder viel Arbeitslast). Vielleicht ein Fall von Lookismus und Schönlinge werden bevorzugt.
Kollegen die über ihren Horizont hinauswachsen wollen werden gezielt klein gehalten obwohl Fachkräfte fehlen, ein schwerer Fehler den auch HR auffallen sollte.
Einige dürfen ständig ins HomeOffice während von anderen indirekt eine immerwährende Präsenz gefordert wird (sofortige Nachfragen schon bei einzelnen Tagen HomeOffice).
Interessante Aufgaben
Das Aufgabengebiet wird vorgegeben und gelenkt. Auch bewusst zu wenig Arbeit zu verteilen kann man scheinbar lenken. Leider ein Schwanken zwischen zu vielen und wenig/stupiden Aufgaben. Prinzipiell viele interessante Möglichkeiten vorhanden.

