Leider hat man seine Identität verloren - Arbeitgeber im Abwärtsstrudel
Gut am Arbeitgeber finde ich
Cooles Produkt, tolle Kunden und prinzipiell eine fantastische Basis, die jedoch bröckelt und wackelt. Auch gut, dass jeder eine eigene Firmenkreditkarte bekommt und man seine Bahntickets und Hotel selbst buchen darf ohne auszulegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die mangelnde Kommunikation und wie man mit manchen Kollegen umgeht, wenn man sich von ihnen trennt.
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsführung muss endlich transparent mit seinen Mitarbeitern kommunizieren. Das Schweigen führt zu Spekulationen und Gerüchten. Das hilft niemanden. Kein Wunder, dass so viele gehen.
Arbeitsatmosphäre
Der Zusammenhalt unter den Kollegen macht es noch erträglich. Ansonsten viel Druck und wenig transparente Kommunikation. Das war schon anders.
Image
Das Image ist besser nach außen, als nach innen. Die Mitarbeiter reißen sich den Allerwertesten auf vor Kunde, auf Messen etc. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis das umschlägt, wenn sich nichts ändert.
Work-Life-Balance
Man muss für seine Balance natürlich eigenverantwortlich etwas tun. Die Abgänge der letzten Monate - egal ob freiwillig oder nicht - machen es aber momentan schwierig, denn die Arbeit ist da!
Karriere/Weiterbildung
In einer kleinen Firma natürlich nicht so einfach "aufzusteigen", jedoch ist auch das Weiterbildungsbudget eng bemessen.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich mit andersn Software-/IT-Unternehmen eher Durchschnitt. Außer den gesetzlichen Möglichkeiten. Gehaltserhöhungen sind Verhandlungssache und Glück - weniger anhand der Leistung. Leider gab es keine definierte Gehaltsstruktur.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Schwierig in einer IT-Firma. Soziales Engagement gefördert durch den Arbeitgeber ist aktuell nicht präsent.
Kollegenzusammenhalt
Top und einer der Gründe, warum noch nicht mehr das Unternehmen verlassen haben, denn so etwas haben viele noch nirgends erlebt. Ich auch nicht.
Umgang mit älteren Kollegen
Breiter Altersschnitt. Das Alter spielt keine Rolle, sondern Wille & Können.
Vorgesetztenverhalten
Die untere Führungsebene ist gut besetzt, kann natürlich aber nur so gut agieren, wie man sie lässt. In meinen Augen aktuell zu viele Feedbackschleifen, die oberhalb der eigenen FK nicht gesehen werden augenscheinlich.
Arbeitsbedingungen
IT-Ausstattung ist eher Medium. Reicht - mehr aber auch nicht. Günstigste Windows-Laptops. Dazu noch ein Headset. Das wars. Smartphone leider nur Gebrauchtes. Ansonsten ist Homeoffice eher die Regel, als die Ausnahme.
Kommunikation
Im eigenen Team sehr gut, spätestens oberhalb der eigenen Führungskraft wird es düster. Seitens der Geschäftsführung herrscht seit ein paar Monaten Funkstille trotz der vielen Abgänge und Veränderungen, dabei waren die Aussichten mal richtig gut.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung prinzipiell ja (extrem hohe Frauenquote für eine IT-Company), jedoch starkes Gehaltsgefälle (ja die Leute reden miteinander)
Interessante Aufgaben
Es gibt viel zu tun und für jeden etwas dabei. Technisch abwechslungsreich. Breite Kundenbasis aus vielen verschiedenen Branchen.


