Nicht Bewerben - ausser man hat nichts in Aussicht!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Smava scheint die Probezeit auszunutzen, um das Maximum aus den Mitarbeitern herauszuholen, nur um sie dann, wenn sie diesen Druck nicht standhalten können, vorzeitig zu kündigen. Es ist bedauerlich, dass sich ein FinTech-Unternehmen so präsentiert und gleichzeitig den Anspruch erhebt, „menschlich“ zu sein!
Verbesserungsvorschläge
Leute mit mehr Bedacht einstellen, die Fluktuation ist absoluter Wahnsinn. Man darf hier auch all den anderen Bewertungen Glauben schenken. Mit mir zusammen haben knapp 10 Leute angefangen, nach der Probezeit übernommen wurden 2. 2 davon haben eigenständig gekündigt, der Rest wurde gegangen, auch bis zu 2 Wochen vor Ende der Probezeit. Ich habe in meiner Zeit hier auch mitbekommen dass Leute am letzten Tag ihrer Probezeit noch eine Kündigung erhalten haben.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre während des Onboardings bei Smava empfand ich als recht befremdlich. Die Teamleiter präsentierten sich selbst als die Besten, was für ein merkwürdiges Gefühl sorgte. Anstelle von klarer Orientierung hatte ich den Eindruck, dass es eher hieß: „Handle nach deinem eigenen Ermessen, wir sind nicht wirklich hier, um zu helfen.“ Das Gefühl der Isolation und die mangelnde Unterstützung machten die Einarbeitung zusätzlich herausfordernd.
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Schlecht - geht es noch tiefer? Ja bei SMAVA EKS
Work-Life-Balance
Home-Office bietet zwar den Anschein von Flexibilität und einer besseren Work-Life-Balance, doch die Realität sieht anders aus: Überstunden und Arbeit am Wochenende (freiwillig) sind an der Tagesordnung!
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden
Gehalt/Benefits
Grundgehalt: minimum + Provision (unfaires model)
Kollegenzusammenhalt
Ich hatte den Eindruck, dass das Miteinander zwischen einigen Kolleginnen und Kollegen stark von Konkurrenzdenken geprägt war. Als ich in meiner Anfangszeit fragte, ob ich mithören dürfte, um zu lernen, erhielt ich keine Antwort von den Kollegen. Stattdessen wurde mir geraten, solche Fragen ausschließlich an den Teamleiter zu richten – jemand, der meiner Meinung nach noch lernen und nachschlagen sollte, was Führung tatsächlich bedeutet.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten meines direkten Vorgesetzten ist fachlich als auch menschlich sehr enttäuschend. Er kommt ursprünglich aus einer völlig anderen Branche und wirkte in vielen Situationen schlichtweg nicht ausreichend qualifiziert für die Aufgaben und Anforderungen im Team. Fachliche Fragen können oft nicht beantwortet werden, was im Arbeitsalltag zu Unsicherheit führt. Auch auf zwischenmenschlicher Ebene fehlte es häufig an Empathie, Verständnis und Führungskompetenz. Insgesamt entsteht dadurch kein Gefühl von echter Unterstützung oder Vertrauen, sondern eher der Eindruck von Überforderung auf Seiten der Führungskraft.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice mit veralteten Systemen - "smava ist ein deutsches FinTech-Unternehmen" steht auf der Homepage und ein Teamleider muss die tägliche Umsätze der Kollegen per Hand in excel jeden Tag eingeben!!! Ein tolles FinTech-Unternehmen!
Kommunikation
Die Kommunikation war nicht transparent, und Begriffe wie Lob und Empathie scheinen in diesem Unternehmen fremd zu sein. Diese Eindrücke stimmen auch mit den Erfahrungen anderer Mitarbeitender überein und spiegeln eine insgesamt herausfordernde Unternehmenskultur wider.
Interessante Aufgaben
Ich biete immer das gleiche Produkt an, den „Einkommensschutzbrief“, der in meinen Gesprächen häufig im Mittelpunkt steht. Diese Wiederholung hat eine gewisse Monotonie zur Folge, und es fällt mir oft schwer, potenzielle Kunden zu begeistern, da sie oft bereits ähnliche Angebote erhalten haben. Die sogenannten HOT-Leads erwiesen sich in der Realität als alles andere als vielversprechend. Mein Teamleiter behauptete, dass 40% der Leads HOT-Leads seien, doch tatsächlich waren 40-60% davon fürs Geschäft irrelevant.