Nicht schlecht – aber auch nicht ausgezeichnet
Working atmosphere
Der neue Campus ist cool - Dennoch habe ich immer wieder ein Gefühl nur eine Nummer im System zu sein, weil irgendwie kennt man alle und niemanden.
Work-Life Balance
Pünktlicher Feierabend ist hier gelebte Realität. Wer Wert auf eine gute Work-Life-Balance legt, kann sie einfordern – ohne schiefe Blicke oder versteckten Druck.
Collegiality
Viele kennt man nicht und man hat das Gefühl, die Menschen im Supermarkt wären näher.
Leadership behavior
Mein direkter Vorgesetzter agiert sehr menschlich und auf Augenhöhe – das tägliche Miteinander ist vertrauensvoll und respektvoll. Gleichzeitig fehlt der größere Rahmen: Die übergeordnete Führungsebene bleibt weitgehend unsichtbar, und die strategische Vision des Bereichs ist kaum greifbar. Entscheidungen wirken oft losgelöst vom operativen Alltag, was Orientierung und langfristige Identifikation erschwert.
Communication
Innerhalb der Teams wird meist auf Augenhöhe kommuniziert. Doch darüber hinaus herrscht spürbare Distanz: Man begegnet sich im Unternehmen oft fremder als fremd. Die ausgeprägte „Sie“-Kultur und ein konservatives Kommunikationsverhalten schaffen Barrieren, wo eigentlich Offenheit gewünscht ist.
Interesting tasks
Die Aufgaben sind inhaltlich interessant und durchaus herausfordernd. Doch allzu oft fehlt das nötige Fundament: Aufgaben werden delegiert, ohne ausreichende Informationen, Einarbeitung oder begleitende Fortbildung. Vieles muss man sich selbst aneignen – was zwar Eigeninitiative fördert, aber langfristig ineffizient ist und unnötig Ressourcen kostet.

